Enja wird älter, das umkämpfte Irland leidet an Hunger. Der Krieg zieht Schneisen der Verwüstung hinter sich her
Spannend und nahe an der tatsächlichen Geschichte Irlands erzählt Eva Fellner weiter vom Leben der Highlanderin
Enjas Tochter heiratet Liam von der Insel Skye. An der Feier wird ihr Sohn, der von der Affäre mit Ragnar stammt, entführt.
Enja packt die erste Gelegenheit um nach ihm zu suchen.
Die Geschichte unterliegt kein bisschen den vorherigen Bänden. An zwei Stellen erwähnt die Autorin die Geschichte der Kirche und der Könige, bleibt aber der Story treu.
Es wurde nie langweilig und ich hoffe leise auf einen weiteren Band.
Wie geht es der Adoptivtochter, was wird aus Thorvil, aus Connor etc. Die Möglichkeit wäre definitiv da
Insgesamt wieder ein gutes Buch, das diesmal als Hauptgeschichte Enjas Sohn und die finale Schlacht zwischen Irland und England behandelt. Zwischenzeitlich kommt es zu etwas längeren Stellen und leider kommt es auch öfter mal zu Wiederholungen, besonders wenn es um Ragnar geht. Dennoch macht es Spaß das Buch zu lesen.
Ob Enja nur älter geworden ist und aus ihren Fehlern gelernt hat oder ob sie manchmal auch einfach eine Situation nicht ganz zu Ende denkt, sie wird hier jedenfalls endlich etwas nahbarer und verliert somit etwas den „übernatürlichen Heldenmodus“.
Es hat Spass gemacht wieder Teil der Geschichte der Highländerin zu sein. Alte Figuren tauchten wieder auf, spannende Kämpfe und Auseinandersetzungen lassen nicht lange auf sich warten. Alles ist super beschrieben so das man sich richtig in die Landschaft und Menschen einfühlen kann.Ich hab mich über Teil 4 sehr gefreut und mochte ihn gern lesen.
Der vierte Teil von der Highlanderin! Es hat mir ein bisschen Aktion gefehlt, hat sich aber wieder toll gelesen
Der Kampf der Highlanderin ist nun schon der vierte Teil über die nordische Heldin Enja, die der Feder von Eva Fellner entsprungen ist. Ich habe bisher alle Bände gelesen und habe mich sehr gefreut, dass die Saga weiter gesponnen worden ist. Nach dem letzten Buch, Der Clan der Highlanderin musste ich einfach wissen, wie die Geschichte weitergeht.
Der Kampf der Highlanderin
Enja hat einen Sohn, der nicht von ihrem Ehemann Sir James gezeugt wurde. Der Vater ist Ragnar, den Enja im letzten Buch getötet hatte. Erst durch Ragnar wusste Enja woher sie wirklich stammte und warum sie so groß, hellhäutig und blauäugig ist. Ragnar selber stammte aus Finnland und war ein mächtiger Kämpfer. Doch das hat ihn nicht davor geschützt, dass Enja ihn am Ende doch töten musste.
Nun ist die schöne Kämpferin wieder in der Burg ihres treuen Begleiters Cathal in Irland und während eines Festes verschwindet Connor, der einjährige Sohn Enjas. Die Kämpferin glaubt nicht daran, dass ihr Söhnchen tatsächlich im See ertrunken ist und lässt ihre besten Kämpferinnen nach dem Kind suchen. Dabei gerät Enja selber zwischen die Fronten. Es ist 1315 und die schottischen Brüder Robert und Edward de Bruce wollen der englischen Krone Irland abtrotzen. Sie ziehen gegen den englischen König in die Schlacht. Doch wie sollte es anders sein, der Papst in Avignon mischt sich auch noch in die Streitigkeiten ein.
Und was hat Enja damit zu tun? Sie kennt Robert und Edward de Bruce und sie weiß, dass Cathal sich ebenfalls auf den Schlachtfeldern aufhalten wird. Denn Cathal ist für ein freies Irland, so wie sie beide schon gemeinsam gegen die Engländer in Schottland gekämpft haben, werden sie wohl ein weiteres Mal in die Schlachten ziehen.
Freies Schottland, freies Irland
Eva Fellner hat sich die Schlachten um Irland und Schottland nicht selber ausgedacht. Diese Geschichten sind wahr. Zumindest in großen Teilen. Vieles wurde in den Geschichtsbüchern nicht aufgeschrieben, aber dass diese Schlachten geschlagen wurden, das ist belegt.
Dass in den Büchern um die Highlanderin natürlich auch noch eine hübsche Story herum gewebt werden musste, macht den Geschichtsunterricht um so viel spannender. Die damaligen Streitigkeiten sind aber auch verwirrend. Während Enja auf der Suche nach ihrem verschollenen Kind ist, wird dem Leser deutlich, wie sehr der damalige Papst sich in die Freiheitskämpfe Irlands eingemischt und die Engländer den Iren immer mehr die Daumenschrauben angelegt haben.
Ich fand den vierten Teil der Saga manchmal etwas langatmig und hätte mir ein bisschen mehr Enja gewünscht. Und trotzdem hat das Buch wieder Spaß gemacht. Enja erscheint manchmal ein wenig überzogen, doch warum soll es eine solche Frau nicht schon damals gegeben habe? Stark, selbstbewusst und pfiffig. Der personifizierte Schrecken der Männerwelt.
Der Kampf der Highlanderin bekommt von Rubi und mir 🐭🐭🐭 und wir hoffen darauf, dass die Geschichte weitergeht, denn irgendwie finden wir, ist die Story noch nicht abgeschlossen!