Spannend, brisant, erschreckend aktuell
Ein weiteres Mal ermitteln wir an der Seite des Polizisten John Kaunak in Grönland. Als eine Forschungsgruppe in der Nähe des ehemaligen amerikanischen Stützpunkt Camp Century verschwindet, glauben alle an einer einfach Rettungsaktion. John und sein Team fliegen hoch in den Nordwesten Grönlands um dann mit Schlittenhunden an die Stelle zu kommen, von der die letzten Lebenszeichen kamen. Dort angekommen finde sie aber einen Toten Inuit und es ist schnell klar, dass etwas anderes als die schlechten Wetterverhältnisse hinter dem Verschwinden der Wissenschaftler steckt. Gleichzeitig im Patuffik Space Base, ehemals Thule, kommt ein junger Militär zu Tode. Eine existierte CIA- Agentin und ein Team der NICS ermitteln und decken unglaubliches aus. So nach und nach kristallisiert sich der Zusammenhang der Fälle heraus und die Zeit läuft davon um eine Umweltkatastrophe zu Verhindern die auch die politische Weltlage ins Wanken bringen würde. Der Autor versteht es brandaktuelle Themen in einen spannenden Plot zu verwandeln, bei dem man immer wieder denkt: und wenn das gerade wirklich so in Grönland passiert!? John Kaunak ist sympathisch trotz seiner Ecken und Kanten und auch sein bunt zusammengewürfeltes Team ist super. Es ist alles schlüssig und im Nachwort geht Muller auch auf all die Dinge ein, die real sind. Mir hat der Teil auch wieder sehr gut gefallen und hoffe es wird eine weitere Fortsetzung folgen.








