8. Mai
Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen.  😋🥘🍰🥧🍜
Rating:4

Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen. 😋🥘🍰🥧🍜

In diesem Buch geht es viel um das Kochen, Essen aber auch um das Thema Körpergewicht. Es werden viele gesellschaftlichkritische Themen in Japan behandelt. Die Rolle einer Frau in Japan, wie hat sie sich zu verhalten, wie hat sie auszusehen und so weiter... Aber es läuft in der Geschichte mit, es wird nicht drauf gezeigt. Natürlich geht es auch um die Aufklärung der toten Männer von der Protagonistin aber eher nebensächlich. Bei lesen hatte ich oft Lust bekommen selber etwas zu kochen und habe die Charaktere gerne begleitet. Ich mag japanische Literatur, die Bücher die ich bisher gelesen habe, haben eine besondere Atmosphäre die mir bis jetzt nicht in europäischen Literatur begegnet ist.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
24. Apr.
Rating:3.5

Feministische Lektüre eher als ein thriller

Ich bin mit der Erwartung eingegangen, dass es sich um einen thriller oder ein horrorbuch handelt, dieser konnte das Buch nicht gerecht werden, was aber nicht heißt dass es nicht gut war. Butter ist eher ein düsterer Einblick in die toxischen Schönheitsideale Japan's. Die Charaktere haben unterschiedliche Perspektiven auf Körper, Identität und Schönheit was dem Leser wichtige Gedankenanstöße gewährt. Das Buch ist wunderschön geschrieben und hat definitiv horror Elemente, besonders in der Sprache. Für ein so wichtiges Thema, hat mir persönlich etwas Einordnung gefehlt. Insgesamt habe ich es aber sehr genossen und würde das Buch aufjeden Fall an Leute die ein düsteres feministisches Buch suchen weiterempfehlen

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
5. Apr.
Ein Genussbuch, durch und durch.
Rating:4.5

Ein Genussbuch, durch und durch.

Ich brauche mir nur dieses Cover anzuschauen, und der salzige Geschmack von Butterreis mit Sojasauce verdrängt alles, woran ich zuvor noch gedacht hatte. Asako Yuzuki könnte ihre Protagonistin sogar in massige Butterblöcke beißen lassen – mein Magen würde ein gieriges Knurren loswerden. Und so habe mich eventuell ein wenig in die Geschichte hineingesteigert und mich, wie die Figur Rika, dazu verleiten lassen, mehrere Tage hintereinander ebenjenen Butterreis zu essen, auch wenn meine Zutaten nicht so erlesen waren. Es handelt sich um ein Genussbuch, geschrieben in leidenschaftlicher, fast schon übertriebener Genusssprache, genüßlich übersetzt von der großartigen Ursula Gräfe. Dabei baut sich die Handlung so gemächlich auf, dass man geneigt ist, sie sich auf der Zunge (den Augen?) zergehen zu lassen. Ich kann mir vorstellen, dass einige Leser die Längen als langweilig empfinden könnten (ich habe es heute mit den Alliterationen), mir persönlich gefiel aber gerade diese Trägheit, die mich an die Müdigkeit nach einer kalorienreichen Mahlzeit erinnert hat. Vielleicht, weil ich einfach hoffnungslos verfressen bin. Und so verschweige ich in meinem Wahn einfach die anderen Qualitäten von „Butter“, erwähne gar nicht, wie genreübergreifend das Buch ist, dass es lose auf einem tatsächlichen Kriminalfall in Japan basiert, wie wunderbar ich finde, dass (Schlankheits-)Ideale aufgedröselt werden, und was nicht alles. Letztlich geht es (für mich) um Lust und Lebensqualität. Ich möchte zum Schluss nur kleinlaut anmerken, dass ich Probleme hatte, die Freundinnen Reiko und Rika auseinander zu halten, was für interessante Twists in der Handlung gesorgt hat, die es eigentlich gar nicht gab. Vielleicht habe ich also ein ganz anderes Buch gelesen als ich sollte. Hmm.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
30. März
Rating:3

Angenehm zu lesen, mit ein paar kleinen Schwächen.

Am Anfang war ich ehrlich gesagt etwas irritiert und dachte mir: Geht es hier jetzt wirklich die ganze Zeit um Butter? 😅 Der Einstieg war etwas zäh und oberflächlich, aber je weiter man liest, desto mehr entfaltet sich die eigentliche Tiefe der Geschichte. Hinter den vielen kulinarischen Details steckt nämlich eine ziemlich spannende Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen in Japan. Besonders der Druck, gleichzeitig schlank, angepasst und erfolgreich zu sein. Vor allem die Darstellung von Freundschaft fand ich sehr gelungen. Das war für mich letztlich der stärkste Kern des Buches. Reiko und Rika zeigen, dass eine wahre Freundschaft auch große Unterschiede überwinden kann und wie wichtig es ist, füreinander da zu sein. Trotzdem hat mich die Geschichte nicht komplett gepackt. Manche Passagen ziehen sich etwas, und ich hätte mir stellenweise mehr Spannung oder emotionale Tiefe gewünscht. Insgesamt ist es aber ein leicht zugängliches, süßes Buch mit einem ernsteren Unterton, das sich gut zwischendurch lesen lässt. Fazit: Kein absolutes Highlight, aber lesenswert, wenn man ruhigere Geschichten mit gesellschaftlicher Tiefe mag.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
9. März
Rating:2.5

Hat mich nicht überzeugt..

Leider war ich etwas enttäuscht von diesem Buch. Ich hab mich sehr darauf gefreut und der Klappentext las sich sehr vielversprechend. Insgesamt war mir persönlich das Buch aber zu lang, die Charaktere sehr unnahbar und die Geschichte eher langweilig. Zum Ende hin habe ich nicht ganz verstanden, was die Message des Buches sein sollte (außer dass man etwas besser mitbekommt, welche Auswirkungen Schlankheitswahn in der asiatischen Kultur auf Frauen haben kann..)

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
4. März
Post image
Rating:4.5

🧈𝒜𝓃𝒹 𝓎𝑒𝓉 𝑅𝒾𝓀𝒶 𝒽𝒶𝒹 𝓇𝑒𝒶𝓁𝒾𝓈𝑒𝒹 𝒶 𝓌𝒽𝒾𝓁𝑒 𝒷𝒶𝒸𝓀 𝓉𝒽𝒶𝓉, 𝑒𝓋𝑒𝓃 𝒾𝒻 𝓈𝒽𝑒 𝓌𝑒𝓇𝑒 𝓉𝑜 𝓁𝑜𝓈𝑒 𝒶 𝒻𝑒𝓌 𝓀𝒾𝓁𝑜𝓈, 𝓈𝒽𝑒 𝓈𝓉𝒾𝓁𝓁 𝓌𝑜𝓊𝓁𝒹𝓃’𝓉 𝓅𝒶𝓈𝓈. 𝐻𝑜𝓌𝑒𝓋𝑒𝓇 𝒷𝑒𝒶𝓊𝓉𝒾𝒻𝓊𝓁 𝓈𝒽𝑒 𝒷𝑒𝒸𝒶𝓂𝑒, 𝒽𝑜𝓌𝑒𝓋𝑒𝓇 𝓌𝑒𝓁𝓁 𝓈𝒽𝑒 𝒹𝒾𝒹 𝒶𝓉 𝓌𝑜𝓇𝓀, 𝑒𝓋𝑒𝓃 𝒾𝒻 𝓈𝒽𝑒 𝑔𝑜𝓉 𝓂𝒶𝓇𝓇𝒾𝑒𝒹 𝒶𝓃𝒹 𝒽𝒶𝒹 𝒸𝒽𝒾𝓁𝒹𝓇𝑒𝓃, 𝓈𝑜𝒸𝒾𝑒𝓉𝓎 𝒹𝒾𝒹𝓃’𝓉 𝓁𝑒𝓉 𝓌𝑜𝓂𝑒𝓃 𝑜𝒻𝒻 𝓉𝒽𝒶𝓉 𝑒𝒶𝓈𝒾𝓁𝓎.🧈 4,5/5 ⭐️ Butter hat bei mir richtig gemischte Gefühle ausgelöst, obwohl ich es insgesamt sehr, sehr gern gelesen habe. First of all: Dieses Buch hat mich konstant hungrig gemacht. Die Essensbeschreibungen waren so real, dass ich wirklich mehrmals beim Lesen dachte, ich brauche jetzt sofort etwas zu essen. Gerade weil ich japanisches Essen so liebe, war das ein echtes Highlight, ein Buch, das Essen so zelebriert, ohne ein Kochbuch zu sein, fand ich richtig cool. Rika als Protagonistin war für mich sehr relatable. Ihre Struggles als Frau, ihr Verhältnis zu ihrem Körper, zu Arbeit und Beziehungen hat sich sehr real angefühlt. Besonders mochte ich ihre Freundschaft mit Reiko, je weiter ich gelesen habe, desto mehr habe ich mir selbst so eine beste Freundin gewünscht. Diese Entwicklung zwischen den beiden war für mich eines der schönsten Elemente im Buch. Bei Manako Kaji hingegen weiß ich bis jetzt nicht, wie ich zu ihr stehe. Ich hatte ständig das Gefühl, sie spielt nicht nur Rika, sondern auch mich als Leserin. Mal wirkte sie verletzlich, dann wieder manipulativ, dann fast unsympathisch. Ihr antifeministisches Auftreten steht in so einem starken Kontrast dazu, wie sehr sie selbst unter patriarchalen Strukturen leidet. Dieser Zwiespalt war echt spannend, aber auch verwirrend. Thematisch fand ich das Buch wirklich stark und wichtig: Körperbild, Fatphobia, Sexismus, nicht nur in den Medien, sondern auch in ganz alltäglichen Beziehungen. Gerade Rikas Freund, der sich anfangs so „feministisch“ gibt und dann doch fatphobische und sexistische Züge zeigt, war ein unangenehm realistisches Detail. Auch die gesellschaftlichen Strukturen in Japan und wie Frauen darin gefangen sind haben mich sehr interessiert und das ganze nochmal spannender gemacht. Mein einziger größerer Kritikpunkt ist das Pacing. Teilweise war es mir etwas zu langsam. Trotzdem ist es ein Buch, das mich thematisch und emotional sehr beschäftigt hat. Ich glaube, ich werde es noch lange im Kopf haben und darüber nachdenken.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
28. Feb.
Rating:3.5

Die Liebe zur Butter oder auch die Erwartungen an Frauen

Ich liebe Bücher, deren Handlungen in Japan spielen. Gelesen habe ich auch dieses Buch gern, jedoch ist manchmal verwirrend was die eigentliche Geschichte sein soll. Essen und Genuss? Die Erwartungen an Frauen was ihr Aussehen und vor allem ihre Figur betrifft? Beziehung und, dass Männer eigentlich von Frauen nur versorgt und bekocht werden und eine saubere Wohnung vorfinden? Gepaart mit dem Versuch hinter das Verbrechen von Manako Kajii, die Männer mit ihren Kochkünsten verführt und anschließend umgebracht haben soll, zu kommen? Zumindest habe ich noch nie ein vergleichbares Buch gelesen. Es hat sich trotzdem gelohnt.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
27. Feb.
Rating:3.5

Eine ungewöhnliche Geschichte über Genuss, Macht, Weiblichkeit und gesellschaftliche Erwartungen. Im Mittelpunkt steht eine Journalistin, die eine wegen Mordes verurteilte Frau interviewt und dabei nicht nur deren Welt, sondern auch ihre eigene Beziehung zu Essen, ihren Körper, gesellschaftliche Erwartungen (insbesondere an Frauen) und Selbstbestimmung hinterfragt. Viele Gedanken bleiben hängen – besonders die gesellschaftlichen Beobachtungen. Manchmal war es mir inhaltlich fast zu viel – sehr detailreich, teilweise ausschweifend. Nicht jede Passage hat mich gleichermaßen abgeholt.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
22. Feb.
Rating:2

Vielversprechende Geschichte die leider nicht fesselt

Ich habe bereits einige Romane von japanischen Autor:innen gelesen und hatte vielleicht deshalb auch an dieses Buch hohe Erwartungen. Leider muss ich sagen, hat mir diese Geschichte trotz vielversprechendem Klappentext nicht zugesagt. Die knapp 440 Seiten gestalten sich als (unnötig) langatmig und lesen sich zäh. Man wartet ständig auf eine unerwartete Wendung die leider nicht erscheint. Im letzte Drittel des Buches baute sich dann ein wenig Spannung auf allerdings endete auch diese enttäuschend und langweilig. Möglicherweise habe ich auch die Message des Buches überlesen oder schlicht weg nicht verstanden. Denn als ich mich beim zuklappen des Buches gefragt habe was die Autorin mit diesem Buch ausdrücken möchte hatte ich keine wirkliche Antwort. Schade.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
15. Feb.
🧈 Zwischen Genuss und Abgrund
Rating:4

🧈 Zwischen Genuss und Abgrund

Mit „Butter“ serviert Asako Yuzuki weit mehr als eine kulinarische Geschichte. Inspiriert von einem realen Kriminalfall entfaltet sich ein Roman über weibliche Selbstbestimmung, gesellschaftliche Erwartungen – und über Essen als Macht, Trost und Widerstand. Was diesen Roman so besonders macht, ist die Art, wie Essen hier inszeniert wird. Butter schmilzt, Soße glänzt, Reis dampft – und während man liest, läuft einem beinahe selbst das Wasser im Mund zusammen. Doch unter dieser sinnlichen Oberfläche brodelt etwas Dunkleres: gesellschaftlicher Druck, Frauenbilder, Bodyshaming, Leistungsdenken. Yuzuki gelingt ein faszinierendes Spiel mit Moral. Wer ist Täterin? Wer Opfer? Wer entscheidet darüber, was „richtig“ weiblich ist? Und warum wird Genuss bei Frauen oft moralisch bewertet? Sprachlich ist das Buch ruhig, präzise und gleichzeitig unterschwellig provokant. Es ist kein Thriller im klassischen Sinne – eher ein psychologisches Kammerspiel, das langsam unter die Haut geht. Und je weiter man liest, desto stärker merkt man: Hier geht es nicht um Mord. Es geht um Kontrolle. „Butter“ ist ein kluger, intensiver Roman über Hunger – nach Essen, nach Anerkennung, nach Freiheit. Sinnlich, unbequem und gesellschaftskritisch. Ein Buch, das man nicht nur liest, sondern schmeckt – und das noch lange nachwirkt.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
1. Feb.
Rating:3.5

Wer sich für Kochen interessiert

… wird mit diesem Buch sehr glücklich - es wird nämlich viel gekocht, gegessen und es werden viele Rezepte ausprobiert. Ich folgte der Protagonistin gerne und an sich ist es eine spannende Story, jedoch hatte ich oft das Gefühl, dass die Geschichte mehr wollte, als sich anbot. Es gibt schöne Anekdoten und Gedanken, die ich aus dem Buch mitnehmen werde. Häufig gefiel mir der Stil der Gespräche nicht, sie wirkten unnatürlich - das hat mich teils gestört, da man manchmal nicht ganz folgen konnte. Generell habe ich nicht alles verstanden, aber das finde ich wiederum gut :D da kann man selbst über die Figuren und deren Handlungen nachdenken :)

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
30. Jan.
Rating:1

Hab das Buch nach einem Drittel beendet. Anfangs hat mir die Mischung aus den Ansätzen eines Krimis gepaart mit kulinarischen Erzählungen gefallen. Allerdings zieht sich die Geschichte meiner Meinung nach sooo sehr in die Länge, dass mir die Lust am Weiterlesen vergangen ist.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
23. Jan.
Rating:4

Von Genuss- Butter zu erstklassiger Magarine

Ein wahrer Genuss und eine emotionale Reise durch die gesellschaftlichen, körperlichen Ideale der japanischen Gesellschaft. Wer wissen möchte was eine „füllige Japanerin“ mit einem französischen Rindereintopf der Extraklasse und einsamen heiratswilligen alten Männern gemeinsam hat, sollte dieses Buch lesen. Zumal es von einer wahren Serienmörderin inspiriert ist. Die erste Hälfte war flüssiges Gold (Butter), die zweite Hälfte hat aus meiner Sicht dann leider etwas nachgelassen (Margarine, aber immernoch highclass) . 🧈🍲

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
20. Jan.
Rating:2.5

Leider keine packende Geschichte. Es ist mehr eine Kritik an der japanischen Gesellschaft und wie eine Frau aus der ihr zugetragenen Rolle ausbricht und sich selbst verwirklicht. Für mich war es aber ein spannendes Portrait einer anderen Kultur.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
7. Jan.
Rating:4

„There are two things that I simply cannot tolerate: feminists and margarine.” Ein ganz besonderes Buch für welches ich viel Zeit gebraucht habe, um mich richtig darauf einlassen zu können. Wenn man das aber geschafft hat, darf man wirklich sehr einzigartige Charaktere kennenlernen.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
17. Okt.
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Rating:2.5

Das Buch erzählt die Geschichte einer Reporterin, die durch den Kontakt zu einer Angeklagten ihre Liebe zum Essen entdeckt. Die Idee ist interessant und bietet Raum für Reflexion über Genuss, Veränderung und Menschlichkeit. Für mich entwickelte sich die Handlung jedoch zu langsam. Insgesamt ein ruhiges, aber eher zähes Leseerlebnis.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
19. Sept.
Rating:5

Die junge Journalistin Rika Machida arbeitet in Tokio bei einer großen Zeitung. Sie soll über die Serienmörderin Manako Kajii schreiben, die im Gefängnis sitzt. Kajii soll mehrere Männer getötet haben. Verführt hat sie die Männer "trotz" (so das Buch) ihres dicken Körpers und mit ihren Kochkünsten und ihrer Häuslichkeit. Rika beginnt, Kajii im Gefängnis zu besuchen. Anfangs skeptisch und voller Vorurteile, wird sie bald in einen Sog aus Gesprächen, Briefwechseln und Rezepten gezogen. Kajii bittet Rika, Butter für sie zu besorgen – ein unscheinbarer, aber symbolisch aufgeladener Wunsch. Bald probiert Rika auch Kajiis Rezepte aus und entdeckt, dass gutes Essen eine Form von Lebenslust und Selbstermächtigung sein kann. Sie nimmt selber zu und geht nach und nach die Lebensstationen von Kajii nach. Besonders gelungen fand ich den gesellschaftskritischen Aspekt des Romans, da er die Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit kommentiert. Wie hat ein weiblicher Körper zu sein? Wieso können wir Essen nicht genießen? Was erwarten wir von unserer Körper und unserer Rolle als Frauen? Das wiederkehrende Motiv der Butter / vom Essen generell hat den Roman stilistisch abgerundet.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
29. Aug.
Rating:4

Es geht um weibliche Begierde, das Patriarchat, Schönheitswahn und wie man sich ihm nicht entziehen kann, selbst wenn man ihn erkennt. Ich habe ‚Butter‘ sehr gerne gelesen, auch, wenn es zwischendurch dann doch seine Längen hatte. Alle Charaktere des Buches sind vielschichtig und nicht perfekt, und das macht es alles noch viel spannender.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
27. Aug.
Rating:4

❲ Essen Sie einfach, worauf Sie Appetit haben. Spitzen Sie die Ohren und hören Sie auf Ihren Körper. Essen Sie niemals etwas, das Sie nicht essen wollen. Sobald sie sich dafür entscheiden, werden Ihr Körper und Ihr Geist sich verändern. ❳

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
27. Juli
Rating:4

Dit was echt heel entertaining. Ik vond het in het begin een beetje te langzaam gaan, maar het werd per hoofdstuk steeds beter. De schrijfstijl is heel vlot, maar wel gedetailleerd en beeldend. Goeie plottwists. Ik vond het mooi om te lezen dat het feit dat vrouwen een soort van ‘gerated’ worden op hun uiterlijk en ‘domestic abilites’, de hele tijd terugkwam in het verhaal. 4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
19. Juli
Rating:3

Butter ist ein Roman über eine schier unüberblickbare Vielfalt an Themen und Motiven: manipulative Beziehungen, unerfüllte Kinderwünsche, Genuss, Sexualität, Kulinarik, Gewalt, Bodydysmorphie, Selbsthass und -liebe, Kindheitstrauma, Freundschaft, gesellschaftlicher Druck, Arbeitswahn. Man könnte meinen, dass die Geschichte rund um Rika, eine junge Redakteurin, die seit Jahren in ihrer Redaktion um Anerkennung kämpft, bei dieser Vielzahl an Inhalten zerfasern und ziellos wirken könnte. Doch tatsächlich sind die vielen kleinen Momente – eingebettet in die Rahmenhandlung um die mutmaßliche Mörderin und Food-Enthusiastin Manako Kajii – jederzeit stimmig verbunden. An manchen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass einzelne Themen stärker vertieft worden wären, da wenig bis in die letzte Konsequenz auserzählt scheint. Alles in allem ein unterhaltsamer Roman, der zwar nicht alle Potenziale ausschöpft, mich aber gerade durch diese Kurzweiligkeit durchweg gut unterhalten konnte.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
3. Juli
Rating:3

Ging stark los, aber ließ dolle nach. Der persönliche Höhepunkt fand tatsächlich eher in der Mitte statt, wodurch die 2. Hälfte sich dann eher nur noch mit einer sanften Auflösung der Geschichte beschäftigt hat. Vor allem zu Anfang hat mir die starke Kritik an der japanischen Gesellschaft wenns um Geschlechterrollen und Sexismus ging, wirklich sehr gefallen. Gepaart mit einem kleinen investigativen Did She, Didn't She war das schon sehr vielversprechend. Leider verliert sich das Buch dann aber sehr und fließt dann eher wie ein sanfter Bach dem "Finale" aka Ende des Buchs (weil keine Seiten mehr übrig) entgegen. So wirklich aufgelöst wurde nichts - man muss sich damit zufriedengeben, dass dieses Buch sich eher als "die Reise ist das Ziel" anfühlt.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
6. Juni
Rating:3.5

Butter- es dauert, bis die Geschichte fassbar wird und deutlich wird, worum es geht. Männer und Frauen, die in der gegenwärtigen Welt ihre Stellung und ihre Bezüge zu Beruf und Mitmenschen finden müssen. Letzten Endes ein Lob auf die Gemeinsamkeit beim Essen Leben!

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
5. Juni
Rating:3.5

Absurdismus - aber anders.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Grundsätzlich fand ich es eine sehr schöne und spannende Geschichte, die sich zwischen Rika und Kajii aufgebaut hat. Leider hat das Ende für mich geschwächelt und einige Fragen offen gelassen. Daher die 3,5 ⭐️

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
31. Mai
Rating:3

Nicht wie erhofft.

Kulturell super interessant. Die Geschichte an sich aber ziemlich langatmig. Es passiert nicht viel und wird auch nicht spannend. Die große Wendung, auf die ich gehofft hatte, kam nicht.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
29. Mai
Rating:4.5

Schmackofatz!

Ein Roman über Essen, Leidenschaft, Genuss und deren Stigamtisierung. Riko möchte als Journalistin sich einer neuen Reportage wiedmen und hat dafür Kajii auserkoren, welche aufgrund von Mord im Gefängnis sitzt. Sie soll ihr Liebhaber durch ihr schmackhaftes Essen in den Tod getrieben haben. Innerhalb der Handlung nähern sich die beiden immer mehr an und durch die Aussagen Kaljiis hinterfragt Riko immer mehr sich selbst und die Gesellschaft in der sie lebt. Ich habe noch nie eine Roman gelesen, welcher sich das Thema Essen und Genuss derartig zu Herzen genommen und inszeniert hat. Dabei handelt es sich bei weitem nicht um eine lose Ansammlung von Rezepten, sondern äußert Kritik an der Gesellschaft, welche Genuss und sinnliches Erleben als obszön und vulgär ansieht. Das einzige was mich gestört hat, waren die Namen der Figuren, diese haben sich geähnelt, was es für mich schwierig gemacht hat an manchen Stellen – gerade wenn die Figuren aufeinander trafen – zu trennen.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
27. Mai
Rating:4

Einfacher Titel, spannender als gedacht

„Butter“ hat mich sehr überrascht, zum einen habe ich unglaublichen Hunger bekommen beim lesen, da die Gerichte wirklich gut beschrieben wurden, zum anderen hätte ich nicht erwartet, dass mich dieses Buch so fesseln würde. Meiner Meinung nach ist es mal komplett was anderes! Ich bin froh es gelesen zu haben und fand’s wirklich wirklich interessant (:

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
26. Mai
Rating:3.5

So ist weibliche Selbstbestimmung möglich:

Die junge Journalistin Rika Machida entwickelt im Laufe des Buches eine freundschaftliche Beziehung mit der Strafgefangenen Manako Kajii. Dies schafft sie durch das Nach-kochen von Kajii`s Lieblingsspeisen, der Teilnahme an Kochkursen und dem Besuch von Kajii`s Elternhaus. Hier wird der zentrale Plot des Buches deutlich: Rika taucht Stück für Stück in Manako`s Lebenswelt ein. Die Autorin beschreibt hier gekonnt den Lebensstil der Tokioter High Society, den sich Manako durch wohlhabende Affären leisten konnte, und zu dem sich Rika nicht zugehörig fühlt. Das Buch glänzt außerdem durch die extrem detailierte Beschreibung von verschiedensten japanischen Speisen ( bei denen man leicht den Überblick verliert) und der ausführlichen Darstellung von Rikas Gefühlen und Emotionen Jedoch ist der Kern der Handlung hier tiefer, der Roman schildert expliziert die Probleme einer nicht norm schönen Frau in der japanischen Gesellschaft und die Konsequenzen die damit einhergehen. Auch die Spannung während dem Verlauf der Handlung ist ziemlich gering, mit einem Ende das mich nicht überzeugt hat. Seitenlange Episoden über den Genuss und Geschmack von asiatischen Speisen tragen nicht wirklich zum vorantreiben des Plots bei. Gleichzeitig schafft die Autorin es nicht, die inneren Beweggründe der Charaktere koherent zu erläutern. So wird man als Leser oft vor vollendete Tatsachen ohne logischen Zusammenhang gestellt. Trotzdem eine Leseempfehlung für alle, die sich für das Körperbild und die allgemeinen Situierung der Frau in Japan intressieren.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
23. Mai
Es war so so gut!!
Rating:5

Es war so so gut!!

Ich habe das Buch verschlungen. Es beruht auf den wahren Fall des Konkatsu Killers und behandelt Themen wie Misogynie und dem Schönheitsideal in Japan schlank zu sein. Insbesondere die Auswirkungen der im alltäglichen Leben werden beschrieben, sobald besonders eine Frau diesem Schönheitsideal nicht mehr entspricht und wie die Gesellschaft damit umgeht. Es ist wirklich sehr gut geschrieben und inspiriert einen selbst zu kochen. Ich kann es jedem nur empfehlen zu lesen!

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
9. Mai
Ein Buch bei dem man deutlich Appetit bekommt...aber das war es leider auch schon🍽️!
Rating:2.5

Ein Buch bei dem man deutlich Appetit bekommt...aber das war es leider auch schon🍽️!

Das Buch "Butter", von der Autorin Asako Yuzuki, war ein Buch... was ich nach der Hälfte abbrach. Es geht um die Journalistin Rika, die ein Interview mit einer Serienmörderin (in U-Haft) führen soll. Diese hat mehrere Männer auf dem Gewissen. Die Täterin soll die Männer verführt haben mit Essen und sie auch finanziell ausgenommen haben. Rika steht vor einer Aufgabe... Erstmal wie sie an diese Frau rankommen soll und zweitens auch mit sich selber. Denn je mehr sie irgendwann zu dieser Frau vordringt und über ihre Persönlichkeit und Leben erfährt, desto mehr wird Rika mit den gesellschaftlichen Normen in Japan konfrontiert, sowie aber auch mit sich selbst. Denn die Täterin liebt kochen und Essen und hasst Feministinnen. Es ist ein Buch, was Oberflächlichkeit, Feminismus, gesellschaftliche Zwang (nur wenn du heiratest und eine Familie gründest wirst du auch angesehen), Schönheitsideal und Bindung einer Freundschaft thematisiert. Was ich ganz interessant fand und für das bin ich auch immer in Romanen. Leider nahm hier sehr schnell der Spannungsbogen ab, so ganz Begriff ich nicht den Zusammenhang der Morde und die Hintergründe dazu.... Weil es vermehrt hier eher um die gegessenen Gerichte ging. Denn diese wurden sehr detailliert beschrieben mit den dazugehörigen Geschmäckern und ich bekam selbst abends beim Lesen Hunger. Gleichzeitig waren die oben genannten Thematiken immer mehr ersichtlich. Was ich gut fand. Nur hatte ich irgendwann das Gefühl es hier mit einem Kochbuch als Roman zu tun zu haben, was bei mir deutlich die Lust es weiter zu lesen dämpfte. Eine klare Leseempfehlung kann ich hier nicht aussprechen. Aber jede Person macht sich ihr eigenes Bild und für manche wird es vielleicht doch ein gutes Buch sein. 📖😊

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
4. Mai
Rating:2

Viele Längen

Das Buch spricht viele gesellschaftliche Herausforderungen für Frauen an. Jedoch sind die Erkenntnissprozesse und Handlungen der Protagonist*innen schwer nachvollziehbar. Zudem gibt es viele Längen, insbesondere wenn das Kochen beschrieben wird. Auch gibt es auf gefühlt jeder Seite einen Vergleich mit dem Wort "Butter".

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
23. März
Rating:3.5

Abgesehen davon, dass ich während des lesens öfter lust auf butterbrezeln hatte, hat das buch in mir nicht viel ausgelöst. Wer jedoch eine genüsslich verstrickte geschichte über den schlankheitswahn in japan, geschlechterrollen und enjokōsai lesen möchte, dem würde ich das buch empfehlen.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
21. März
Rating:4.5

Das Buch war echt mal was ganz anderes – eher ruhig, aber gerade das hat mir ein wohliges Gefühl gegeben. Ich würde nicht sagen, dass ich es durchgehend geliebt habe. Es gab Stellen, da war ich mir nicht sicher, ob ich es überhaupt mag. Manchmal habe ich innerlich richtig widersprochen und mich an bestimmten Dingen gestoßen – aber genau das finde ich super! Ich liebe es, wenn Bücher mich herausfordern und zum Nachdenken bringen. Die Entwicklung der Hauptfigur fand ich besonders spannend – sie hat mich wirklich zum Grübeln gebracht. Aus feministischer Sicht war das Buch für mich total inspirierend, weil es mir neue Denkanstöße gegeben hat. Ich habe angefangen, meine eigenen Werte und Denkmuster zu hinterfragen – und das passiert mir beim Lesen nicht oft. Insgesamt ein richtig interessantes Buch, das mich sehr gepackt hat – auch, wenn es manchmal ein bisschen gerieben hat.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
17. März
Rating:3.5

Ausgesprochen appetitanregend

Riko arbeitet in Tokio als Journalistin. Sie wittert eine Erfolgsstory, die sie sich von den Männern nicht wegschnappen lassen möchte, als es um Kajii Manako, geht einer Serienmörderin in Untersuchungshaft. Sie bekommt Zugang zum Gefängnis, und es entwickeln sich Gespräche zwischen ihr und der Verdächtigen, die sich in erster Linie ums Essen und den Genuss drehen! Dabei spielt Butter eine übergeordnete Rolle. Ein psychologisch ausgefeilter Dialog zwischen den beiden zieht sich über mehrere Wochen. Dabei bringt Kajii Riko dazu, Gerichte zu kochen und zu probieren. Wann, wie und wo legt sie für die Journalistin fest. Reiko, Rikas Freundin seit Kindertagen, bekommt ebenfalls einen größeren Part. Sie wird in das Katz- und Mausspiel hinein gezogen. Dabei kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Rolle der Frau in Japan ein Grundthema dieses Romans ist. Verpackt in Tradition und Ansprüchen versucht die Protagonistin ihren eigenen Weg zu gehen und sich von gesellschaftlichen Ansichten zu distanzieren. Interessant fand ich da die Figur ihrer Mutter, die mir allerdings zu kurz kam. Sie schien nicht im traditionellen Rollenbild verwachsen und damit ein Vorbild für ihre Tochter, hatte aber kaum impact auf sie. Die Frage nach dem „Warum?“ hätte mich schon interessiert. Auch Rika findet es anfangs selbstverständlich, ihrem Freund zu gefallen und eine Schutzbehauptung nach der anderen für sein patriarchales Verhalten ziehen sich durch den Text. es scheint wie ein Befreiungsschlag, dass sie sich nach dem Gesprächen mit Kajii den Genüssen hingibt und die Konsequenzen erst einmal in Kauf nimmt. Es ist sehr schwer, einzuordnen wie der rote Faden des Buches angelegt ist. Offensichtlich geht es um einen Kriminalfall und die Zubereitung sowie den Verzehr von reichhaltigen Speisen, die sehr detailliert und kreativ vermittelt werden. Das Wasser läuft einem buchstäblich im Munde zusammen. Der feministische Aspekt verschwindet immer mal wieder, um dann unerwartet an der Oberfläche zu kratzen. Die Gesellschaftskritik am Frauenbild ist zwar offensichtlich geht aber auch nicht wirklich in die Tiefe, was ich ein bisschen schade fand. Und dann gibt es noch kleinere Themengebiete, die alle im feministischen Aspekt zu münden scheinen, wie zum Beispiel Kinderwunsch, die Rolle des Vaters in der Familie und die Ansprüche die Frauen und Männer an das W eibliche in der asiatischen Gesellschaft stellen. Dieser Roman hätte eine perfekte Komposition sein können, wenn die Verbindungsstücke gut gewählt worden wären aber daran fehlt es mir hier leider. Jedes Thema für sich ist gut beschrieben doch an der Verknüpfung miteinander hapert es, und so wirkt die Struktur der Geschichte sehr locker und droht immer mal wieder auseinander zu fallen. Das Spannungelement kam viel zu kurz und war eher beiläufig. Eine Lösung war von meiner Seite aus gar nicht mehr im Fokus und hätte ich auch nicht gebraucht. Eine Straffung des Texts hätte dem Werk gut getan. Die Handlung hat mich aber sehr interessiert und so war ich bis zum Schluss motiviert zu lesen. Besonders die kulinarische Variante hat es mir angetan. Der feministische Aspekt hätte von mir aus offensichtlicher sein dürfen. Für ein asiatisches Buch fand ich es allerdings leicht zugänglich und es ist daher meinem Empfinden nach auch als Einsteigerlektüre in diesen literarischen Schriftraum gut geeignet. Das liegt mutmaßlich an der guten Figurenzeichnung. Sowohl Rika wie auch Reiko sind nahbar, wenn mir Letztere auch ein wenig zu jammerig war Eine Leseempfehlung also für Einsteiger in japanische Literatur, die sich gerne mit Feminismus und guter Küche auseinandersetzen wollen,

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
12. März
Rating:4

Lecker

Es ist nicht das erste Mal, dass der Klappentext eines Buches aus dem Blumenbar Verlag suggeriert, es wäre ein Thriller oder Spannungsroman (siehe „Notizen zu einer Hinrichtung ❤️ und „Meine Schwester die Serienmörderin“ - seinerzeit ebenfalls im Blumenbar Verlag erschienen) und man überrascht feststellen muss, dass es ein tiefgründiger Roman ist. „Butter“ wirft die Frage auf: wie dünn, dick, groß, klein, intelligent, naiv, schwarz, weiß, gepunktet und gestreift hat eine Frau in Japan zu sein und was passiert, wenn man sich der Norm widersetzt? Und vor allem ist es eins: eine Geschichte über Freundschaft. Sehr gelungener Roman der mich hungrig zurück gelassen hat. Wenn ihr ostasiatische Literatur mögt, müsst ihr dieses Buch unbedingt lesen.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
17. Feb.
Rating:5

This book was truly exhilarating. The suspense was intense and I especially loved the descriptions of the food and the cooking. The topics that were discussed in this book were very interesting and important. Although I expected something different from this book I couldn’t put down.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
7. Feb.
Rating:4

What to say? Ich bin unsicher. Ich mochte den Schreibstil - klar, unkaschiert und mit keinem Wort zu viel. Dennoch kam ich nicht rein, wurde nicht von der Story eingenommen, wie ich es mir gewünscht hätte. Dennoch: zwei Frauen, zwei Geschichten, zwei Leben die zusammenkommen. Essen und Leben - es kann so schön sein

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
20. Jan.
Interessant. Und regt zum Nachdenken an.
Rating:4

Interessant. Und regt zum Nachdenken an.

Ich beende das Buch zwiegespalten. Die Geschichte ist sinnlich, respektvoll, gesellschaftskritisch. Sie regt zum Nachdenken über Frauenbilder, Frauenkörper und Lebensentwürfe an. Die Geschichte möchte gelesen und ich wollte wissen, wie es weiter geht, wie es endet. Und gleichzeitig empfand ich die Geschichte als langweilig. Auf eine angenehme Art und Weise. Ich empfehle, es zu lesen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
15. Jan.
Rating:3

Schwierig. Eigentlich fing es ganz gut an, ich wurde aber überhaupt nicht warm mit den Charakteren. Hat sich sehr gezogen, 0 Spannung. Die letzten 50 Seiten habe ich nur überflogen 🙈

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
12. Jan.
Rating:3

„Butter“ von Asako Yuzuki ist ein Buch, das mich mit seiner originellen Prämisse sofort neugierig gemacht hat. Eine Journalistin, die im Gespräch mit einer inhaftierten Serienmörderin das Leben und die Gesellschaft Japans reflektiert – das klang nach einer spannenden Mischung aus Kriminalgeschichte, gesellschaftlichem Kommentar und kulinarischen Genüssen. Leider hat mich der Roman am Ende dennoch nicht ganz überzeugen können, obwohl er stark angefangen hat. Zunächst einmal das Positive: Die Beschreibungen von Essen sind einfach phänomenal. Auch wenn nicht jede Speise meinem Geschmack entsprochen hat, hat Yuzuki es geschafft, mir die Freude am Genuss nahezu greifbar zu machen. Die zentrale Rolle von Butter als Symbol für Genuss, Überschwang und ein Leben abseits gesellschaftlicher Normen zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch – und macht Appetit, nicht nur auf Essen, sondern auch auf ein bewussteres Leben. Spannend fand ich auch die Einblicke in die japanische Gesellschaft. Die strikte Trennung zwischen Frauen, die dem traditionellen Rollenbild folgen und sich voll und ganz dem Haushalt und der Familie widmen, und Frauen, die ein unabhängiges Singleleben führen, war faszinierend, aber auch bedrückend zu lesen. Einen Mittelweg scheint es kaum zu geben, und dieses Spannungsfeld wird im Roman immer wieder thematisiert. Die Gespräche zwischen der Journalistin Rika und der inhaftierten Manako werfen einen scharfen Blick auf die Erwartungen, die an Frauen gestellt werden, und die Misogynie, die tief in der Gesellschaft verwurzelt ist. Der Schreibstil hat mich ebenfalls überrascht. Er ist flüssig, beschreibend, aber nicht ausufernd – eine gelungene Balance. Im Vergleich zu meinem ersten Ausflug in die japanische Literatur, Kirschblüten und rote Bohnen von Durian Sukegawa, war „Butter“ emotionaler und greifbarer. Yuzuki schafft es, ihre Figuren und Szenen lebendig und anschaulich zu gestalten. Aber leider gab es auch viele Momente, in denen das Buch mich verloren hat. Die Handlung zog sich in der zweiten Hälfte zunehmend in die Länge, und ich konnte viele der Entscheidungen und Handlungen der Figuren nicht mehr nachvollziehen. Besonders Rikas Freundschaft zu Reiko, die zunächst interessant wirkte, wurde durch irrationale und teilweise absurde Entwicklungen immer schwieriger zu verstehen. Auch vom „Kriminalfall“ selbst hatte ich mir mehr erwartet. Die Morde, die Manako verübt haben soll, bleiben eher im Hintergrund. Statt eines fesselnden Katz-und-Maus-Spiels zwischen Rika und Manako verläuft die Dynamik der beiden eher unspektakulär. Das war enttäuschend, da ich auf einen intensiveren psychologischen Schlagabtausch gehofft hatte. Thematisch packt das Buch viel an: Genuss, Geschlechterrollen, Misogynie, Freundschaft. Aber oft wirken diese Themen zu metaphorisch und verklausuliert, um wirklich zu fesseln. Bis zum Ende blieb mir unklar, was Yuzuki genau aussagen wollte. „Butter“ ist für mich ein Fall von „Das Buch habe ich nicht verstanden“. Es gibt viele spannende Ansätze, doch die Geschichte verliert sich in Langatmigkeit und schwer verständlichen Entwicklungen. Schade – der Anfang war so vielversprechend für mich.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
1. Nov.
Rating:4

Eine kulinarische Reise

Mit feinem Humor und Tiefgang beleuchtet Asako Yuzuki Themen wie Freundschaft, Ehe, Kinderwunsch, die Pflege Angehöriger, Karriere und Einsamkeit in der japanischen Gesellschaft . Wir begleiten die Protagonistin auf eine kulinarische Reise und sehen wie sie allmählich einen neuen Lebensstil und Selbstwertgefühl entwickelt.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
26. Okt.
Rating:4

Smooth like butter huh

this book was a wild ride in the best way. I know a lot of people criticize the slow start and first half but personally I even preferred the writing of it. The second half was still fun and I read through it way quicker, personally I just delved more into the first half. Asako Yuzuki has a way of describing things in detail that left me in awe. Obviously all the food talk was insanely amazing. But also the character building, exploring the role of a modern woman in a patriarchal society while being so dependent on financial independence, it’s impossible to suffice all expectations. Just wow. I think this book can start and continue many many conversations a lot of people are unwilling to have. My main gripe: I personally felt like the second half of the book felt rushed. But that also might be since the first half was just so slow. But exactly that slowness was what had delighted me

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
26. Sept.
Rating:5

Words can't describe the feelings i have for this book. If you like Murakami, you will love this one! It has this wonderful way of describing the little, mundane things in a clean, observing way. Then there are those moments when things are a bit pervert and disgusting, but in this normal "humans sometimes like to test their limits" way. Food plays a VERY big role in this book, the descriptions of the recipes, the ingredients, the texture, look, smell and taste of the foods are so lively and detailed, prepare to be hungry after reading! Or at least have some appetite. I loved the characters! How they developed and i could so identify and relate. And the criticism and themes! Oh boy, how society has those ridiculous expectations on women to be hard working and good looking, but also how men are repressing their feelings and need to be successful. The book goes so deep into psyche and relationships and family i can't describe. I just can say, it has this wonderful strange vibe i only found in Japanese books so far and i wish I could read it for the first time again. THIS book is groundbreaking! 5 / 5

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
26. Sept.
Rating:4

Ein fantastisches Buch. Die Story ist so erfrischend anders und sehr unterhaltsam. Vor allem die Liebe zum Essen ist so schön dargestellt, man bekommt richtig Hunger beim Lesen!

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
23. Sept.
Rating:5

Food plays a vital part in our lives Be it a festive dinner with friends, a quick to-go option for a busy day or a memory of a long lost lover's favourite meal. It always surrounds us and this book made it very clear the impact that it can have on us. I enjoyed reading a longer book for once, the characters had so much more depth. However I really didn't understand much of all the lengthy descriptions of the various dishes on like every second page.. But that ending had me smiling so satisfied :)

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB
18. Aug.
Rating:2

Es wurde ein feministischer Roman über weibliche Selbstbestimmung versprochen und es wurde oft unreflektiert gefatshamed, Frauen bashing betrieben und Männer als unfähige Wesen beschrieben, die ohne die kochkünste einer Frau nicht überlebensfähig sind.

Butter
Butterby Asako YuzukiAufbau TB