Wie immer gut!
Diees Buch fühlt sich weniger wie ein klassischer „Wer war’s?“-Krimi an, sondern mehr wie ein langsames Entblättern von Fassaden. Hinter der gepflegten Oberfläche brodelt es ordentlich – und genau das macht den Reiz aus. Takeda selbst bleibt angenehm unaufgeregt, fast stoisch, während um ihn herum nach und nach die Masken fallen. Statt großer Show setzt die Folge auf feine Spannungen, kleine Blicke und dieses unterschwellige Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt. Das funktioniert erstaunlich gut und zieht einen still rein. Klar, wer Tempo und Action sucht, wird hier nicht komplett abgeholt. Aber wenn man Lust auf einen Krimi hat, der mehr zwischen den Zeilen spielt und seine Figuren ernst nimmt, ist das eine ziemlich starke Episode – ruhig, aber mit Nachhall







