Ein guter Einblick in die DDR Es wurde das schlechte aus der DDR geschildert, aber auch das gute Die ganze Familie ist einfach nur liebenswert Das einzige was ich nicht so schön fand ist das abrupte Ende Ich hätte mich gefreut noch ein paar Jahre länger bei der Familie zu sein
„Als wir von Schönheit träumten“ ist eine schöne Familiengeschichte, die einmal mehr zeigt wie das Leben in der DDR war. Dabei schafft es die Autorin sehr bildhaft und mit vielen Details den Leser in die damalige Zeit eintauchen zu lassen. Mit ihren bildhaften Beschreibungen gelingt es der Autorin Leipzig so detailliert darzustellen, dass man das Gefühl bekommt selbst durch die Straßen zu laufen. Dass es Hanka schließlich in eine hessische Großstadt verschlägt, die selbst seit vielen Jahren meine Heimat ist, hat mich dann sehr überrascht aber auch gefreut. Für mich war dies das erste Buch der Autorin und ich kam direkt sehr gut in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist flüssig. Für mich allerdings an manchen Stellen etwas zu detailreich und an anderen Stellen, hätte mir etwas mehr Ausführlichkeit gut gefallen. Dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Die Protagonisten waren in meinen Augen absolut authentisch und auch wenn jeder versucht seine eigenen Träume in die Tat umzusetzen so merkte man doch, dass das Band der Familie sehr eng miteinander verknüpft ist, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Einmal mehr wurde dadurch aber auch klar, dass die Taten eines Einzelnen auch immer auf die gesamte Familie zurückfallen und dass natürlich auch zu Unmut innerhalb der Familie führt. Ich habe dieses Buch wirklich sehr gerne gelesen und kann es jedem der historische Romane liebt weiterempfehlen.
Tolles Buch über 2 Schwestern und ihre Familie in der DDR, nichts wird beschönigt, nichts übertrieben.
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Allerdings handelt die Autorin 12 Jahre vom Leben der Protagonisten innerhalb von knapp 350 Seiten ab. Mir fehlte der Tiefgang der Charaktere, das hat das Lesevergnügen etwas geschmälert.



