Leichter Krimi für zwischendurch mit einem Schreibstil der zwar nicht herausragend aber auch nicht schlecht ist. Leider habe ich mir schwer getan rein zu kommen und er hatte seine Längen. Such die Charaktere waren für mein Empfinden leider nur mäßig und der Plot war irgendwie auch nicht so prickelnd. Die Sprecherstimme war ok.
𝙳𝚎𝚛 𝚃𝚊𝚐 𝚋𝚎𝚐𝚒𝚗𝚗𝚝 𝚖𝚒𝚝 𝙼𝚘𝚛𝚍 - 𝙼𝚘𝚕𝚕𝚢 𝙵𝚕𝚊𝚗𝚊𝚐𝚑𝚊𝚗 𝙱𝚊𝚗𝚍 𝟷
𝚂𝚎𝚒𝚝𝚎𝚗𝚊𝚗𝚣𝚊𝚑𝚕: 𝟸𝟹𝟽
𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
Zwischen rauen Klippen, tobendem Wind und grünen Wiesen geschieht im kleinen Dorf Ballinwroe in Irland ein Mord.
Fiona hat sich dort mühsam ein Bed & Breakfast aufgebaut und versucht nun gemeinsam mit dem Ermittler Aidan aus Dublin, den Fall aufzuklären.
Die Ermittlungen verlaufen allerdings in einem sehr gemütlichen Tempo mit vielen Spaziergängen. Aidan scheint außerdem deutlich lieber Anweisungen zu geben, als selbst zu ermitteln.
In den knapp über 200 Seiten passiert insgesamt recht wenig. Da kommt dann die Auflösung wie aus dem Nichts um die Ecke.
Auch wenn mich die Handlung und die Charaktere nicht überzeugen konnten, fand ich das Setting großartig. Irland ist toll und ich kann es kaum erwarten selbst an den Klippen zu stehen.
𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
Ein cozy Irland Krimi für zwischendurch. Das Setting ist toll, die Handlung eher weniger. Die Reihe werde ich wahrscheinlich nicht weiterverfolgen.
𝙱𝚎𝚠𝚎𝚛𝚝𝚞𝚗𝚐:
3/5 ⭐️
Wer ist der Täter? Ein spannender Krimi an der Küste Irlands, mit schrulligen und liebenswerten Dorf-Charakteren und einem Dubliner Kommissar in Nöten
Ein kleiner gemütlicher Krimi – wenn ich es in einem Satz zusammenfassen müsste, wäre er das. Aber das muss ich ja zum Glück nicht. Also darf ich ausholen: Fiona kehrt zurück in ihre Heimat und alle haben Vorurteile gegen sie. Denn ihr Weggang war, nunja, nicht gerade rühmlich, eher eine Flucht. Und dementsprechend machen die Menschen im Dorf, allen voran der Bürgermeister, ihr das Leben schwer. Der Bürgermeister ist eh so eine Person für sich: Er klammert an allem Alten fest, merkt nicht, dass er dem Dorf damit alle Möglichkeiten verbaut.
Und da kommt ihm Fiona mit ihrem neuen Bed & Breakfast genau richtig. Sein alter Groll und der Hass auf Neuerungen machen sie zum perfekten Opfer. Und, oh boy, hat der Ideen.
Als dann noch einer von Fionas Gästen ermordet in der Ruine der alten Mühle gefunden wird – von ihr und dem Pfarrer – ist das natürlich ein gefundenes Fressen. Der Pfarrer hat auch so seine Geschichte und wenn ihr, wie ich, ihn kurz verdächtigt, kann ich das voll nachvollziehen. Aber spoilerfrei kann ich sagen, er ist einer von den Guten.
Der Krimi ist einer von der gemütlichen Sorte: Zwar spielt er in einer kleinen, abgeschlossenen Dorfgemeinschaft an den Klippen von Irland, hat aber dennoch Verbindungen zu Dublin. Die Beschreibungen der Landschaft machen das Lesen fast schon zu einem Ausflug an die Küste Irlands, die Personen sind so schrullig, wie originell. Charakterlich ausgereift begegnen uns liebevolle, mürrische, skurrile und besondere Menschen. Wir erfahren als Leser ihre Geschichten, ihre Beweggründe und können uns dennoch immer wieder unsere eigenen Gedanken machen.
Die große Kunst bei einem Krimi ist es ja, genügend Beweise einzustreuen, dass wir selbst miträtseln, dem Täter nah kommen und dennoch überrascht werden. Das ist hier der Fall: Im Laufe des Buches tauchen genügend Hinweise auf, dass man seine Schlüsse ziehen kann. Liest man aufmerksam, kommt man dem Täter nahe.
Ich wusste, wer es war, irgendwann gegen Ende des Buches, konnte es aber auf keine Person aus dem Dorf festmachen.
Mir hat es sehr gefallen, dass Fiona ein Bed and Breakfast in ihrem kleinen Heimatort eröffnet hat. Habe mich dort sehr wohl gefühlt.
Für mich hätte das Buch schon 100 Seiten mehr haben können und alles etwas detaillierter beschrieben sein.
Aber für zwischendurch gut lesbar.
Für zwischendurch gut geeignet, um auch die Folgebände zu lesen, war mir das ganze dann aber doch zu seicht und flach erzählt.
Irland als Schauplatz hat mir wieder sehr gefallen; die Beschreibung der Umgebung war genau richtig.
Gerne hätte ich noch mehr über die Protagonisten und Nebencharaktere erfahren. Hier fehlte mir leider etwas Tiefgang. Um wen es sich bei dem Täter handelt, hatte ich recht schnell raus. Die komplette Auflösung hätte ich mir ausführlicher gewünscht.