Es ist als würde man eine Folge „SOKO Wismar“ lesen
Ja der Titel beschreibt es eigentlich ganz gut, wie es in Katharina Peters „Todeswall“ zu sich geht. In Wismar ereignet sich ein tragischer Zwischenfall. Eine junge Frau stürzt auf einer Feier vom Balkon und stirbt. Was das Szenario so grotesk macht? Das Opfer ist die Tochter einer Frau, dessen Mordfall vor Jahren nicht aufgeklärt werden konnte. Jedoch macht es der verwitwete Vater, welcher sich mit seiner Familie zu verbarrikadieren scheint nicht gerade einfacher diesen komplexen Unfall zu lösen….wenn es denn einer gewesen ist. Puh ehrlich gesagt würde ich lieber eine zum Buch passende Folge in Spielfilmlänge der oben benannten Serie schauen als das Buch zu lesen. Man kann es ganz gut lesen ohne die vorigen Teile der Reihe gelesen zu haben aber irgendwie ist das alles ziemlich langatmig. Ich weiß auch nicht mal genau ob ich das Buch überhaupt ausgelesen habe weil mir diese Hintergrundgeschichte so irrelevant zur Hauptstory vorgekommen ist. Ich denke wenn man übel auf diese Kriminalserien abfährt, dann ist man mit Todeswall super gut bedient. Mich hat es in der Theorie zwar super gecatcht, konnte mich aber in der Praxis leider nicht überzeugen.
