Mein erster Teil mit Miss Daisy. Ich werde auch bestimmt noch weitere Teile lesen. Sie war mir gleich sympathisch und sie lässt nichts unversucht, um eine Tat aufzuklären. Der Titel verrät ja schon um was es geht Leider plätschert es so vor sich hin und es geht überwiegend um fragen stellen, Vermutungen, Klatsch und Tratsch. Trotzdem bin ich bis zum Ende nicht drauf gekommen, wer der Täter ist und warum Es hätte spannender sein können, dennoch fand ich es interessant. Ich hoffe das der nächste Teil den ich lesen werde, spannender ist
Ein bisschen hat mich der Fall an einen Roman von Agatha Christie erinnert. Die Ähnlichkeit war kaum zu übersehen.^^ Nur die Lösung war dann eine ganz andere. Mich persönlich hat aber das Motiv des Ganzen nicht so richtig überzeugt. Es wirkte auf mich ein wenig, als ob die Autorin die betreffende Figur unbedingt als Mörder haben wollte und dabei das Motiv nicht richtig durchdacht hat. Trotzdem hat es mich natürlich gut unterhalten. Ich fand aber auch schade, das die Autorin die Möglichkeit auch Daisys Verhältnis zu ihrer Schwester näher zu beleuchten, nicht genutzt hat. Außerdem hat sie auch ein paar andere Ereignisse zu schnell wieder aufgelöst, statt ihrer Reihe damit einen kleinen Twist zu geben.

Ein toller Cosy Krimi mit einem etwas verwirrenden Titel
Miss Daisy und der tote Professor von Carola Dunn ist wieder ein netter cosy Krimi gewesen den man gut hören kann. Zwar spoilert der Titel des Buches schon etwas den Werdegang der Geschichte und ist daher für mich nicht unbedingt passend, aber die Geschichte an sich besticht mit ihrer gemütlichen Art und der subtilen Spannung. Lord John bekommt seit einiger Zeit Briefe mit sehr pikanten Details. Sie sind in einer sehr unflätigen Sprache verfasst und bedrohlich. Er bittet daher seine Schwägerin Miss Daisy diskret nachzuforschen wer der Verfasser ist. Doch schnell stellt sich heraus das nicht nur Lord John solche Briefe erhält sondern das halbe Dorf. Als dann eine Leiche auf dem Friedhof gefunden wird überschlagen sich die Ereignisse. Das Hörbuch hat sich wieder gut und schnell hören lassen. Ich mag, dass die Bücher einen historischen Hintergrund haben und so in den 1930iger Jahren in England spielen. Sie haben auch etwas den Charme von Agatha Christies Krimis. Die Geschichte mit den ominösen Briefen ist gut herausgearbeitet und bis zum Schluss überlegt man wer der Verfasser ist. Wenn man ihn dann kennt, ist es eigentlich sehr einleuchtend und man fragt sich warum man nicht selber darauf gekommen ist. Was mich etwas störte war der Titel des Buches. Denn dadurch weiß man sofort wer der Tote ist. Aber bis man zu diesem Mord kommt ist das Buch schon halb gelesen, wenn nicht sogar dreiviertel. Es geht für mich hauptsächlich um diese Drohbriefe und nicht unbedingt um den Professor vor allem da er eigentlich nur eine untergestellte Nebenrolle in dem Buch spielt. Aber wenn man sich von dem Titel nicht zu sehr beeinflussen lässt, ist es ein toller Krimi der spannend und gemütlich ist.


