In „Nebelkinder“ begleiten wir Käthe, welche mit ihren Kindern 1945 aus Breslau flieht, sowie deren Tochter Ana und wiederum deren Tochter Lilith. Das Buch ist voller Zeitsprünge zwischen den Generationen und auch innerhalb einer Generation geht es immer mal vor und zurück in der Zeit. Ich musste öfter am Anfang des Kapitel zurück blättern um einordnen zu können, wo wir uns jetzt eigentlich befinden. Das hat meinen Lesefluss sehr gestört. Auch der Schreibstil war für mich manchmal nicht ganz flüssig. Das Ende konnte mich leider auch nicht wirklich zufriedenstellen. Die ganze Geschichte um Lilith und die mögliche Adoption eines Jungen passte für mich nicht wirklich in die Handlung. Die einzelnen Geschehnisse in der Geschichte haben mich zum Teil sehr bewegt und sie brauchen wohl auch noch eine Zeit, um in mir nachzuwirken. Fazit: Ein an sich sehr bewegendes Buch, was mir in seiner Erzählart jedoch nicht zugesagt hat.
29. Okt.Oct 29, 2025
Nebelkinderby Stefanie GreggAufbau TB


