Interessantes Buch über eine beeindruckende Frau und Künstlerin
Frida Kahlo ist für mich eine beeindruckende, starke und schöne Frau und Künstlerin, deswegen fand ich es sehr interessant, dieses Buch über sie zu lesen und noch mehr über ihr Leben zu erfahren, obwohl ich Vieles schon wusste. Viele ihrer Gedanken, Gefühle und (sowohl physische als auch psychische) Schmerzen konnte ich aufgrund meiner eigenen Behinderung sehr gut nachvollziehen bzw. nachempfinden. Trotz allem, was sie in ihrem leider relativ kurzen Leben erlebt und durchgemacht hat (und das war Einiges), hat sie nie aufgegeben und weitergemacht. Das bewundere ich. Das Einzige, was ich nach wie vor nicht verstehe, ist ihre Beziehung zu ihrem egoistischen, untreuen Ehemann Diego Rivera. Der Typ hat mich beim Lesen mehrmals richtig aufgeregt. Trotz allem, was er ihr angetan hat, ist sie immer wieder zu ihm zurückgekehrt. Aber damals waren es halt noch andere Zeiten und Liebe macht ja bekanntermaßen leider blind. Auf jeden Fall schade, dass sie erst kurz vor ihrem Tod die Anerkennung als Künstlerin bekommen hat, die sie verdient hat, weil sie sich viel zu lange hinten angestellt hat, um trotz ihrer immer größer werdenden gesundheitlichen Probleme Diego alles recht zu machen, den sie sowieso für den größeren Künstler gehalten hat, anstatt zu sich selbst und zu ihrer Kunst zu stehen, obwohl ihr von Familie, Freunden und anderen Künstlern oft gesagt wurde, wie gut sie ist. Das hat sie leider zu spät selbst erkannt und an sich geglaubt. Da hat sie sich dann endlich zumindest ein Stück weit von Diego unabhängig gemacht und ihre Bilder der Öffentlichkeit gezeigt. Jetzt bin ich gespannt auf das zweite Buch der Autorin über Frida Kahlo.






















































