Hätte man auch in 5 Seiten schreiben können. Verwirrend, undurchsichtig, unnötig die Zeit hätte man sich sparen können
Das Lesen ist unbequem, jedoch sehe ich diese ständige Wiederholung und die Länge des Buches als stellvertretend für die langatmende Geschichte - und das macht es wiederum sehr schlau konzipiert!
Was bleibt vom Menschen, wenn er im Wartesaal der Geschichte festsitzt? Anna Seghers’ Transit ist ein leiser Roman über Flucht, Identität – und das Leben im Dazwischen. Transit ist kein Buch, das man nebenbei liest. Es fordert Zeit, Aufmerksamkeit – und ein gewisses Maß an Offenheit für Ungewissheit. Aber es lohnt sich. Wer sich darauf einlässt, bekommt ein literarisches Dokument des Exils, das tiefer geht als viele Romane, die sich mit Flucht beschäftigen. Ein stilles, kluges, eindrückliches Buch bestimmt, mir jedoch war es zu langatmig, trotz der Kürze von 300 Seiten.
Für mich vorerst auf Platz 1



