Puh, das hat sich gezogen und gezogen.
Die Idee an sich ist wirklich witzig und gut, aber mir war das viel zu sehr in die Länge gezogen, abgesehen von einigen Malen an denen ich mir einfach nur „Häää?“ dachte
Möglicherweise liegt es daran dass ich’s gehört und nicht gelesen habe und mir irgendwas entgangen is aber teilweise fand ich’s doch etwas wirr.
Das Ende - naja. Also - Achtung Spoiler! - dass die Oma dahinter steckt war mir sehr früh klar. Aber dass die Oma dann heiter weiter in Freiheit leben darf und das irgendwie so gar keinen juckt, dass die 4 Menschen aufm Gewissen hat und einen Fünften um die Ecke bringen wollte… äh ja. Und ihr 5. vermeintliches mordopfer lebt jetzt mit ihr unter einem Dach… das ist schon mehr als… nicht nur unrealistisch sondern auch unglaubwürdig.
Ich mag dennoch den Schreibstil ganz gern, und ich mag mittlerweile Tessa Mittelstaedt als Sprecherin. Ansonsten hat mich das Buch recht wenig abgeholt.
Mörderisch komisch, aber nicht durchgehend überzeugt
Mit diesem Buch bin ich nicht warm geworden.
Der humorvolle Krimiplot klang für mich zunächst nach unterhaltsamer Lektüre, doch schon bald merkte ich, dass mich weder die Figuren noch die Handlung wirklich erreichen konnten.
Der Ton ist überdreht, die Witze wirkten auf mich oft erzwungen und die Geschichte zog sich stellenweise, ohne dass Spannung entstand.
Ich mag die Bücher von Ellen Berg einfach. Immer wenn der Urlaub startet, gehören ihre Bücher für mich mit dazu. Amüsante Geschichten, die dafür gemacht sind den Alltag zu vergessen, ein Lachen ins Gesicht zu zaubern und einfach nur gut zu unterhalten.
Ich bin ein wirklicher Fan von Ellen Berg und habe bereits einige ihrer Bücher gelesen.
Bei diesem hier fand ich allerdings schwer in die Geschichte rein.
Das letzte Drittel war für mich dann spannend. Da hatte mich das Buch dann auch wirklich.
Der Anfang… naja… schwierig 🥴😂
Eine Amüsante Geschichte . Ich konnte mich gut hineinversetzen. Verlorene Tochter kehrt in ihre Heimat zurück und findet dort ihr Glück.
Schräger Humor mich lustiger Romantik .
Habe das Buch gerne gelesen
Es war ein nettes, mörderisches Winterbuch. Die Geschichte war leicht und locker, aber größtenteils recht albern und übertrieben. Teilweise habe ich die Geschichte nicht ganz abgekauft. Besonders die Auflösung am Schluss fand ich sehr fragwürdig. Es schien mir so, als wolle man nach den ganzen Vorfällen noch unbedingt ein Märchenbuchhappyend kreieren. Leider total unrealistisch umgesetzt.Trotzdem war die Geschichte größtenteils ganz unterhaltsam, wenn man die Charaktere nicht so ernst genommen hat.
*Inhalt*
"Endlich wird gemordet!
Hotelmanagerin Annabelle hat gerade einen Superjob in Singapur ergattert, als sie das Alpenhotel ihrer Eltern retten soll. Fest entschlossen, den maroden Familienbetrieb zu verkaufen, reist sie in die verschneite Heimat – und findet eine Leiche im Straßengraben. Ist es einer der Investoren, die das verträumte Bergdorf touristisch aufmöbeln wollen? Welche Rolle spielt Andi, der charmante Sohn der Nachbarn, mit denen ihre Eltern eine alte Fehde verbindet? Als eine weitere Leiche auftaucht, beginnt für Annabelle ein Wettlauf um Liebe und familiäres Glück.
Ein mörderisch komischer Roman über die Tücken des Familienlebens und die wahre Liebe am falschen Ort." (Quelle: Verlagshomepage)
*Erster Satz des Buches*
">Über-raaaa-schung! Wieso wollte ich dieses Buch lesen?
Ich bin ein großer Fan der Bücher von Ellen Berg und lese daher meist auch die Neuerscheinungen.
-> Cover:
Ich mag die lustigen, comic-artigen, Buchcover der Autorin sehr gerne und auch dieses gefällt mir wieder richtig gut - außerdem passt es wunderbar zur Geschichte!
-> Story + Charaktere:
Wenn ich beschreiben müsste, wem Ellen Bergs Romane gefallen könnten, so würde mir dies ziemlich schwer fallen... warum? Weil ich mich selbst eigentlich nie zur Zielgruppe der Bücher gezählt hätte, sondern ganz zufällig dem Charme der Autorin erlag, als ich eines ihrer Bücher vor einigen Jahren mal zufällig gewann.
Bei "Ich küss Dich tot" war es wohl einfach die Liebe zu Ellen Bergs Büchern, die mich dazu trieb - denn seit ich einiges von ihr gelesen habe, lese ich schon keine Klappentexte mehr, bevor ich mich für eines ihrer Bücher entscheide. Dennoch bereue ich die Entscheidung keineswegs, denn dieses Buch bereitete mir wieder einmal diebisches Vergnügen.
Besonders gut gefielen mir die einzelnen Figuren des Buches, denn die Autorin neigt nicht nur dazu, stets sympathische (oder auch total unsympathische, aber dann welche mit Charakter!) Akteure zu schaffen, sondern vor allem welche mit Tiefgang. Während man in anderen Büchern vergeblich nach den (emotionalen) Verbindungen zwischen den Charakteren sucht, so wird hier jedes zarte Gespinst deutlich, ohne den Leser mit unnötigen Einzelheiten zu nerven.
Der Plot gefällt mir unglaublich gut, denn obwohl sich die Autorin dieses Mal aufs frostige Terrain des Mordes wagt, meistert sie diese Rutschpartie bestens. Die Rettung des Hotel Edelweiß im beschaulichen Poxdorf, welches sich gefühlt am anderen Ende der Welt befindet, hat oberste Priorität und man fiebert regelrecht mit. Wird es gelingen?
-> Schreibstil:
Flüssig, gut verständlich und sehr humorvoll.
-> Gesamt:
Ellen Berg schuf mit "Ich küss Dich tot" einen tollen Roman mit "Heimatcharakter" und liebevollen gestalteten Charakteren, die man allesamt ins Herz schließen muss (auch die, die man eigentlich hassen sollte)! Neben skurrilen Morden stehen Freundschaft, Zusammenhalt, Geheimnisse und auch Vorurteile ganz oben und machen das Buch zu einem lesenswerten Roman voller Veränderungen - ob gut oder schlecht, müsst ihr selbst entscheiden.
Wertung: 5 von 5 Sterne