Ziemlich guter Krimi, flüssig geschrieben und spannend erzählt. Eine kleine Nebenhandlung gab es, die ich zu seifenoperig fand, auch wenn sie durchaus dazu diente, die Spannung zu erhöhen, aber alles in Allem macht die Inspektor-Takeda-Reihe richtig Spaß zu lesen. Kann ich auf jeden Fall empfehlen 👍🏻
Teil 5 der Serie um die Kommisarin Claudia Harms und ihrem japanischen Kollegen Ken Takeda. Was soll ich sagen, ich liebe diese Serie. Kurzweilig und unaufgeregt zu lesen und Hamburg wird einem auch immer näher gebracht. Einfach toll.
🔎🌁 Takeda & der leise Tod – atmosphärisch, fesselnd, mit Hamburger Flair ⚓
Als ich den zweiten Band von Henrik Siebolds Takeda-Reihe gelesen habe, fühlte ich mich sofort wieder in die ruhige, atmosphärische Welt Japans hineingezogen. Takeda ist nach wie vor eine sehr sympathische Figur – auch wenn mir sein Alkoholkonsum und manche sentimentalen Passagen diesmal ein bisschen zu viel waren.
Die Handlung hat mich insgesamt interessiert, aber im Vergleich zum ersten Band wirkte sie für mich etwas schwächer. Manche Passagen empfand ich als überzogen, und der Kriminalfall war an ein paar Stellen verwirrend. Außerdem gab es so viele Nebencharaktere, dass ich hin und wieder den Überblick verloren habe.
Die Einblicke in die japanische Kultur und die psychologischen Facetten der Figuren haben mir jedoch wieder sehr gefallen und geben der Geschichte Tiefe. Die Auflösung am Ende hat alle Fäden noch einmal gut zusammengeführt und mich zufrieden zurückgelassen.
Insgesamt hat mir das Buch Spaß gemacht, auch wenn es nicht ganz an den ersten Band heranreicht – ich bin trotzdem neugierig, wie es mit Takeda weitergeht.
Auch Teil 2 der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Obwohl mir ein Geschehen zu Beginn des Buches sehr nahe gegangen ist. Aber leider passieren solche Dinge in der Gesellschaft und das wird hier u.a. eben auch dargestellt.
Guter Plot, spannender Krimi. Es gibt aber immer wieder Kapitel, bei denen ich nur den Kopf schütteln kann. Die beiden Protagnisten liegen auf dem Boden und kümmern sich um die darbenden Büropflanzen. Und Serien haben immer Running Gags und wiederkehrende Elemente, Zigarettenmarken und Angewohnheiten sind es hier. Oft etwas zu oft und für mich nervend.
Highlight positiv sind die Ermittlungsmethoden und Vorgehensweisen des japanischen Kommissars.
Der zweite Fall führt Inspektor Takeda in die Untiefen des Hamburger Drogenmilieus. Inwiefern die Droge Crystal Meth mit einem japanischen Studenten verbunden ist, der 1871 in Deutschland studierte, erfahren wir ganz nebenbei in diesem Buch. Takeda zerbricht sich derweil den Kopf, wie der Mord an einem Baby mit Crystal Meth und der Hamburger Drogenszene zusammenhängt.
Dieser Fall übertrifft Band 1 in Spannung um Längen. Allerdings blickte mir Takeda hier etwas zu tief ins Glas. Auch wenn ich verstehe, dass ihn die Gespenster seiner Vergangenheit nicht loslassen, waren mir seine Alkoholexzesse und sein rüdes Verhalten doch etwas zu viel des Guten. Deshalb ein Stern Abzug. Es bleibt zu hoffen, dass Takeda in Band 3 wieder die Kurve kriegt.
Mehr zum Buch findet Ihr hier:
https://youtu.be/i3ilBnlyKIQ
Viel Spass beim Lesen!