Mit dieser Geschichte lässt Erdrich die Leser*innen tief in die Vielschichtigkeit indigenen Lebens in den 1980er Jahren eintauchen: Den Alltag der Stammesangehörigen, die Situation zwischen Stammes- und US-Regierung, Zuständigkeiten bei Verbrechen, christliche Missionen, indigene Rituale. Dabei verfolgen wir das Leben eines Jungen, dessen Mutter Opfer eines Gewaltverbrechens wurde und dessen Familie daran fast zerbricht. Erdrichs Stil war anfangs gewöhnungsbedürftig, hat aber gut zur Erzählweise gepasst. Eher nüchtern und distanziert, aber doch auch berührend in den richtigen Situationen. In einer Neuauflage/-übersetzung wäre wünschenswert, das I-Wort und andere unpassende Wörter zu ersetzen.
Sehr traurig
This had a darker feel of Catcher in the Rye for me. Whether that be good or bad depends on the reader I guess. The subject matter was tragic and important but I don't particularly like coming of age stories involving horny teenage boys so this felt lacklustre to me.

Beginnt stark und wird im Verlauf der Zeit schwächer. Schade.
Joes Mutter wird brutal vergewaltigt. Der 13jährige indigene Junge beschließt das an seiner Mutter begangene Verbrechen zu rächen, denn obwohl sein Vater Stammesrichter im Reservat ist, kann er nichts tun, da der Täter vermeintlich ein Weißer ist. Eine Geschichte über Liebe, Familienzusammenhalt, Selbstjustiz, Freundschaft, Moralvorstellungen und über das Erwachsenwerden. Fing aus meiner Sicht großartig an und entwickelte im Laufe der Zeit einige Längen.



