Witzig, ähnlich der Känguru-Chroniken, aber ohne Känguru und ohne Kapitalismuskritik.
Ich fürchte, der Roman ist nur etwas für Berliner im Alter bis 18 - oder die wenigen, die auch volljährig noch Opfer so alberner Trends wie Hipstern, Yolo und Co. sind. Wenn man etwas unabhängiger ist, oder zumindest noch nie in Berlin war, kann man sich nicht einmal minimal dafür interessieren. Leider habe ich nicht einmal geschmunzelt. Die Charaktere sind einfach nur merkwürdig (wenn man Hipster scheiße findet, warum will man dann unbedingt mit ihnen Party machen und befreundet sein?), pseudo-intellektuell und farblos. Ziemlich unrealistisch obendrein. Kein Mensch ist so oberflächlich im Aufbau seines Lebens, das kann ich einfach nicht glauben. Und später wird zwanghaft versucht, dem ganzen noch irgendeinen Plot aufzudrücken, was leider nicht gelingt. So sind die Popkulturreferenzen das einzig gute am Buch.

