Hier lernt man als Leser die Minderheit der Jenischen kennen. Während der Urgroßvater „seinem kleinen Fuchs“ die Familiengeschichte anhand von Rückblenden erzählt. Einerseits lernt man so die Lebensart und Weisheiten der Jenischen kennen und andererseits zittert man in den Rückblenden mit. Zwischendurch sind noch historische Tatsachen eingefügt. Ich habe dieses Buch in der Schule als Klassenlektüre gelesen. Ich finde es ehrlichgesagt schlecht.
„Fuchserde“ Thomas Sautner ▫️◾️▫️ „Lebensmut in einer dunklen Zeit“. Besser lässt sich diese Geschichte nicht beschreiben, geht es doch um eine Gruppe Jenische, die eine der dunkelsten Stunden der Geschichte Europas durchlebt: die Machtergreifung der Nationalsozialisten mit allen ihrer Schrecken. ▫️◾️▫️ Thomas Sautner lädt uns ein, die Geschichte um Frida und ihrer Sippe mitzuerleben, und dies über Generationen hinweg. Wir lauschen den Erzählungen des Ältesten, der dem Jüngsten die Wege und Schicksale seiner Sippe näher bringt. Wege der Angst, Wege der Hoffnung, und allem was dazwischenliegt. Trotz der Grausamkeit des Themas ist dieses Buch nicht grausam, sondern vielmehr märchenhaft und hoffnungsvoll erzählt, gespickt mit jeder Menge Weisheiten und auch Humor. ▫️◾️▫️ Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und welches aufzeigt, dass es Licht auch in der Dunkelheit gibt und dass die Hoffnung nie wirklich erlischt. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 5 von 5 Sterne

