Die Pest in Paris! Zuerst tauchen an einzelnen Pariser Häuser seltsame Zeichen auf, an allen Türen außer einer. Später sterben gerade die Menschen, deren Tür nicht gezeichnet wurde. Die Leichen werden morgens nakt auf den Straßen aufgefunden, die Haut schwarz verfärbt. Parallel erhält ein Ausrufer jeden Tag seltsame Nachrichten die er verlesen soll. Kommisar Adamsberg ermittelt während sich einer Panik in der französischen Hauptstadt entwickelt. Wieder ein sehr guter Krimi um Adamsberg und seine Ermittlertruppe. Auch Adamsberg große Liebe Camille taucht auf. Die Handlung ist spannend und so mysteriöus bizarr, dass nur ein Ermittler ihr gewachsen ist. In kurzen Nebenrollen treten auch die drei Evangelisten Marc, Lucien und Matthias auf.
Fred Vargas verzaubert mich immer wieder mit der Art wie sie ihre Geschichten und Charaktere schreibt. Auch wieder ein Fall mit vielen Wendungen. Ein reread nach vielen Jahren um mich auf das neueste Buch vorzubereiten.
Sehr kompliziert
Ansich eine echt gute Story, aber ein sehr verwirrender Schreibstil. Aus der dritten Person geschrieben und zeigt auch mehrere Blickwinkel auf, allerdings sehr übergangslos. Grade am Anfang sehr durcheinander und schwer reinzukommen. Ich habe erst ab Seite 150 so richtig verstanden worum es geht. Und das Buch hat aber nur knappe 400 Seiten.
Schöner, ruhig dahin fließender Krimi mit einer unterschwelligen Spannung, die eine immerwährende Präsenz hat. Ein ganz eigener Schreibstil, sehr angenehm, ein sehr interessanter Plot und schön gezeichnete Personen, auch in den Nebenrollen. Eigentlich 4,5 Sterne.



