19. Sept.
Rating:3

„Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer“ von Carolin Uliczka durfte ich innerhalb einer Leserunde bei Lovelybooks lesen und habe mich so wahnsinnig auf das Buch gefreut, da der Titel mich schon sowas von angesprochen hatte! Hier geht es um die junge Charlotte, die durch einen Schicksalsschlag ihr Leben ganz neu überdenken und neu ordnen, planen und leben muss. Doch das ist alles andere als einfach, das stellt sie ziemlich schnell fest. Das Leben neu zu planen, es generell zu planen ist ein echt schwieriges Unterfangen, denn es lässt sich nicht immer lenken... Doch mehr möchte ich vom Inhalt auch nicht verraten, das sollte man lieber selbst miterleben und lesen. Sehr gefallen haben mir hier die Bilder der Umgebung, die Bilder des Meeres, das Gefühl, was die Autorin mir als Leser hier vermittelt hat. Neben der Hoffnung des Neuanfangs, waren die Bilder so greifbar, dass meine Sehnsucht nach dem Meer mehr als deutlich wurde! Leider konnte die Geschichte an sich mich nicht ganz überzeugen. Wir haben hier zwar eine wirklich sehr junge und vom Schicksal geprägte Protagonistin, jedoch war sie mir an einigen Stellen zu sprunghaft und insgesamt kamen die emotionalen Momente irgendwie zu kurz, ich glaube da hätten ein paar Seiten mehr ganz gut getan um eben diese besonderen Herzensmomente noch mehr in den Vordergrund zu stellen. Alles in allem hat mir das Buch aber eine schöne kurzweilige Lesezeit gefühlt am Meer beschert!

Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer
Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meerby Carolin UliczkaBoD – Books on Demand