Das Gefühl von Armut von Celsy Dehnert handelt von der stillen und oft unsichtbaren Last der Armut. Dehnert, selbst in armen Verhältnissen aufgewachsen, klagt recht deutlich das System an. Auch wenn ich nicht mit allen Ansichten d’accord gehe, so fand ich das Buch doch sehr kraftvoll. Auf alle Fälle regt es zum Nachdenken an.
Gut recherchiertes Sachbuch
Die Autorin spricht mir oft aus der Seele und benennt wirklich viele Aspekte von Armut in unserer Gesellschaft. Nachvollziehbar und klar kann man sehr schnell folgen und auch der Schreibstil ist angenehm. Abzug gibt es dafür, dass ich dann doch nicht in allen Punkten übereinstimme und sie zum Teil überzogen finde, z.b. bewerten Kunstlehrerinnen und -Lehrer die Werke in keinem Fall danach, ob eine Farbe nun von einem teuren oder günstigen Farbkasten her kommt.
Sehr informativ, rüttelt auf.
Zwischen Rechtfertigungen, Selbstbeweihräucherung und vielen Wiederholungen, finden sich auch gute Sätze. Es wäre nun aber wirklich Zeit, dass Aufgestiegene Platz für aktuell Armutsbetroffene und ihre Geschichten machen!
In diesem Buch entfaltet sich ein großes Portfolio an Infos und Erfahrungen, die verdeutlichen, wie einfach es wäre, Armut zu bekämpfen, wenn der Wille groß genug wäre. Ein Must Read für Menschen in Entscheidungspositionen und mit (vielen) Privilegien. Und für jeden anderen Menschen auch.😉
Lebensnah und aufklärend
Ein Buch, dass Augen öffnet und neue Perspektiven bietet. Ich habe viel gelernt.
Guter Blick über den Tellerrand
Sich in die Situation von Armutsbetroffenen hinein zu versetzen ist sicherlich für manchen nicht ganz einfach weil die eigene Erfahrung fehlt. Ich habe selbst einen Background in dem jeder Tag ein stetiger Kampf war. Ich konnte mich in vielem wiederfinden. Klare Leseempfehlung.







