Ein schönes und wichtiges Buch, um den Pflegeberuf, seine schönen Seiten und seine Probleme zu verstehen! Lustige und ernste Geschichten aus dem Pflegealltag. Leider merkt man jedoch deutlich, dass Metin mit Herz und Seele Pflegekraft ist, und kein Autor. Der Story fehlt der sinnvolle rote Faden und oft kommen Geschichten, die nichts miteinander zu tun haben, direkt hintereinander. Auch hat man oft das Gefühl, dass die Pointe „toterzählt“ wurde.
Hat trotzdem Spaß gemacht
Als Pflegekraft sehr gut nachvollziehbar und als Laie gute Einblicke
Metin Dogru beschreibt in seinem Buch den Alltag als Pflegekraft und die damit verbundenen schönen Seiten aber auch die Missstände die herrschen und die Vorurteile mit denen wir zu kämpfen haben. Man konnte das Buch gut runterlesen und sich gut hineinversetzen. Ich als Pflegekraft hatte jetzt aber meine großen AHA Momente.
Ich habe mich wirklich auf dieses Buch gefreut. Metins Arbeit finde ich unglaublich wichtig, und als Patientin schaue ich seine Videos total gerne .
Sie sind informativ, nahbar und einfach wertvoll mit der gewissen Leichtigkeit dahinter.
Umso mehr hat es mich getroffen, dass mich das Buch so enttäuscht hat.
Beim Lesen hatte ich leider ständig das Gefühl, dass es weniger ein Aufklärungsbuch ist, sondern mehr wie eine Sammlung von Vorwürfen – manchmal fast wie ein Auskotzeimer.
Statt Verständnis für Pflege zu schaffen, wirkt vieles eher belehrend oder abwertend.
Genau das fand ich schade und ungenutzten Raum, weil ich mir erhofft hatte, dass das Buch Menschen die Pflege näherbringt und Begeisterung für diese Arbeit schafft.
Auch der Schreibstil hat es mir schwer gemacht. Einerseits ist er leicht verständlich, aber gleichzeitig holprig.
Es gibt unglaublich viele Wiederholungen, inhaltlich wie sprachlich, und dazu Sprünge von einem Thema ins nächste.
Oft wird eine spannende Geschichte einfach abgebrochen, und dann geht’s plötzlich mit etwas ganz anderem weiter.
Häufig passt auch eine Interessante Geschichte gar nicht richtig zum Kapitelthema.
Mir hat da der rote Faden fast im kompletten Buch gefehlt.
Was ich persönlich verletzend fand:
An manchen Stellen äußert sich Metin ziemlich abfällig über Patient:innen – zum Beispiel, wenn sie das Bedürfnis haben, länger mit Pflegekräften zu reden.
Ich verstehe, dass das im stressigen Alltag nerven kann. Aber aus meiner Sicht als Patientin ist gerade Kommunikation extrem wichtig und heilsam.
Dass diese Perspektive kaum Raum bekommt, finde ich schade.
Es gibt aber auch Teile, die mir gut gefallen haben: Die Stimmen aus der Pflege zum Beispiel.
Sie sind stark und hinterlassen Eindruck.
Auch das Kapitel „Am Ende rufen wir alle nach Mama“ war für mich das beste – endlich weniger Wiederholungen, klar am Thema, und irgendwie berührend.
So hätte ich mir das ganze Buch gewünscht.
Mein Fazit:
Ich finde Metins Engagement großartig und hätte dieses Buch wirklich gerne besser bewertet. Aber so wie es ist, bleibt es für mich eher eine Sammlung von Frust und Vorwürfen als ein Buch, das echte Aufklärung leistet.
Ein wirklich gutes Buch und vor allem ein realistisches Bild des Pflegealltags!🫀
Eine gute Mischung aus humorvollen Beiträgen und der Realität in der Pflege/dem Gesundheitswesen.
Es hat sich wirklich sehr gut und schnell lesen lassen.
Man hat einen guten Eindruck bekommen mit welchen Emotionen der Autor seine Erfahrung verbindet.
Es hat mir echt gut gefallen!
👩🏻⚕️🩺🏥🩹
Die Pflege und ihre einzigartigen Phänomene, sowie Schattenseiten.
Traurig, realitätsnah mit der angemessenen Prise Humor.
Für jeden geeignet, klärt gut und sachlich auf.
Viele Berufe sind heutzutage leider zu selten oder auch in den Voraussetzungen zu schwer, dass man sie sich aussucht. Genau in so einem Beruf gehört der Kranken- oder Altenpfleger.
Jeden Tag auf neues müssen diese wunderbaren Menschen in viel zu langem Schichtdienst bei Personalmangel um zu viele Patienten kümmern.
Genau das hat uns Metin in verschiedensten Stresssituationen, dem Alltag auf der Station als auch in den verschiedensten Charakteren aufgezeigt. Natürlich wie in seinen Videos, mit etwas Humor, aber der ganz wichtigen Botschaft, dass so viel verbessert werden müsste.
Taucht also in dieses tolle Buch ein und bestärkt die Meinung, wie wichtig Kranken- und Altenpflege ist und wir in Zukunft noch mehr so tolle Menschen in diesem sehr stressigen, aufopferungsbereiten Beruf brauchen.
Ein tolles Werk, was mich perfekt unterhalten, ab und an schmunzeln ließ, doch am wichtigsten nochmal auf die Schwierigkeiten im Berufsalltag hingewiesen hat.
Ich bleibe daher begeistert, beeindruckt von der unglaublichen Arbeit der starken Menschen, ihrem Einsatz für ihre Patientinnen beflügelt zurück.
Einfach nur wow!
Ich bin selber im medizinischen Bereich tätig und musste oftmals einfach nur nicken, weil sovieles stimmt! An Stellen an denen ich weinen musste, weil ich etwas nicht verstehen konnte oder auch schmunzeln, weil manche Situationen doch amüsant waren.
Es wurden Themen angesprochen, die für Außenstehende Einfach nicht ersichtlich sind und auch Themen die schon lange hätten in der Politik angesprochen werden sollten.
Es wurde einfach mal so richtig ausgepackt! Finde ich super und auch wichtig.
Im groben und ganzen eine absolute Empfehlung! Und vorallem für Menschen die nicht in dem Bereich tätig sind und "nur" Patient sind, ist es vielleicht ein Buch was etwas zum Nachdenken bewegt 😊
Lange hat sich dieses Buch auf meinem Wunschzettel befunden und jetzt bin ich einfach nur traurig darüber, dass ich mich tatsächlich darauf gefreut und dass ich tatsächlich Zeit dafür verschwendet habe.
Ich arbeite selbst im Gesundheitswesen, ich hatte also gewisse Erwartungen . Aber wow!
Selten etwas so langweiliges und einfach formuliertes gelesen. Man erinnert sich an Bücher, die man in der Unterstufe lesen musste, über die man dann Referate halten sollte - ungefähr auf diesem Niveau befinden wir uns hier.
Der Satzbau ist langweilig einfach, das Buch folgt keinem roten Faden, die Kapiteleinteilung macht wenig Sinn, Wiederholungen prägen das ganze.
Und inhaltlich gibt es leider auch sehr wenig her: in erster Linie werden andere Berufsgruppen schlecht dargestellt; sobald ein „Augenzeugenbericht“ interessant wird, wechselt der Autor das Thema, obwohl man noch so viel tiefer hätte gehen können.
Was ich aus diesem Buch mitgenommen habe? Wirklich nicht.
Ich hoffe, ich finde jemanden, dem ich es schenken kann, denn nochmal werde ich es sicherlich nicht lesen.
+:
sehr realitätsnah geschrieben
viele Beispiele
sich zu Wort melden von Kollegen
"lustige" Patientenbeispiele
auch die Schattenseiten werden vermittelt
Der Autor berichtet sehr empathisch
-:
für mich nichts neues (aber das dachte ich mir schon vor dem Buchkauf 🫣)
ich habe mehrere Wortwiederholungen gefunden
(ist aber mein persönlicher Spleen)
gute 3,5⭐️
Der Pflegealltag - ehrlich und ungeschönt!
Der Alltag der Pflegenden im Krankenhaus oder auch dem Altenheim ist geprägt von Zeitnot, personeller Unterbesetzung und einer hohen physischen und psychischen Belastung. Wertschätzung ist leider nicht an der Tagesordnung, dann eher ein Gefühl der Selbstverständlichkeit dieser Berufsgruppe gegenüber, dabei finden immer weniger Azubis den Weg in die Berufsschulen für Pflegeberufe. Somit müssen sich die Schwester Rabiatas und Schwester Uschis mit häufig überforderten und schlecht ausgebildeten Pflegeschülern auseinandersetzen. Doch solange die Politik nichts an diesen Zuständen ändert, wird es weiter so gehen. Denn scheinbar läuft es ja noch...
Metin Dogru wurde 1996 geboren. Schon seine Oma, die Chirurgin war, hat in ihm ein Interesse an der Medizin geweckt. Nachdem er dann ein FSJ in einem Altenheim absolviert hat, hat er die Ausbildung zum Altenpfleger begonnen. Doch nach dem ersten Jahr und seinem Examen zum Altenpflegehelfer hat er sein Dasein in der Altenpflege beendet und seine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger angefangen. Denn er wollte nicht nur alte Menschen pflegen, sondern auch an ihrer Heilung teilhaben und die komplexen Zusammenhänge zwischen Krankheiten und dem menschlichen Organismus verstehen. Nach seinem Examen hat er dann in der Kinderklinik angefangen und war auf der Kinder-Intensivstation und der normalen Kinderstation eingesetzt. Doch so gern er die Arbeit mochte, so belastend war sie für ihn. Nachdem er dann zu Beginn der Corona-Pandemie als Leasingkraft auf einer Erwachsenen-Intensivstation beschäftigt war und das Arbeitspensum so hoch war, dass er es irgendwann nicht mehr ausgehalten hat, arbeitet er nun auf Normalstationen und ist sehr zufrieden mit seinen Entscheidungen. Obwohl er noch ein junger Pfleger ist, hat er schon so manche Situation erlebt, die ihm deutlich gezeigt hat, dass das Medizinsystem kränkelt und sich dringend etwas ändern muss.
Da ich selbst bereits seit 2010 in der Krankenpflege arbeite, kann ich so manche seiner Schilderungen bestätigen und weiß selbst um die vielen Probleme, die es gibt, allen voran dem Einspringen aus dem Frei, wenn ein Kollege ausfällt und der Dienst dringend besetzt werden muss. So ist der Druck während der Arbeit sehr hoch, aber auch Zuhause kann man kaum abschalten, da immer ein Anruf kommen kann und man spontan einspringen soll. Ich hoffe sehr, dass Bücher wie dieses, die die Realität so ehrlich und ungeschönt wiedergeben, Erfolg haben und ein Umdenken in der Politik, aber auch der Bevölkerung bewirken.
Ein Buch, welches jeder einmal gelesen haben sollte
Ich bin altenpflegerin und kann mich mit vielen Situationen aus dem Buch identifizieren.
Was in der Pflege passiert ist einfach nurnoch grausam und darauf muss hingewiesen werden!
Natürlich hat der Beruf viele schöne Seiten, aber sämtliche Umstände sind einfach beschissen.
Jeder wird mal in die Situation kommen mit dem gesundheitsbereich zu agieren und wenn sich nichts tut, dann hoffe ich für jeden, der damit zutun hat, dass es gut ausgeht.
So. Das war ein wirklich gutes Buch, ich bin gespannt aufs nächste.
Metin erzählt vom Alltag in deutschen Krankenhäusern und wie dem Gesundheitswesen Steine in den Weg gelegt werden.
Natürlich klingt vieles im Buch nach Gemecker, was auch pflegekräfte manchmal schon nicht mehr hören können. Aber eigentlich hat er mit den meisten Dingen recht.
Was ich jedoch nochmal klarstellen möchte ist, dass pflegedienstleitungen nicht immer was für den personalschlüssel können und das Problem wird zum einen oft nicht transparent gemacht, oder es interessiert niemanden. Es ist nämlich so, dass nur eine gewisse Anzahl an pflegekräften refinanziert werden. Und was ist das teuerste? Das Personal! Was auch viele nicht wissen, es gibt ein Arbeitnehmer brutto und ein Arbeitgeber brutto, welches weitaus höher ausfällt. Das sind Kosten, die vorallem kleine Einrichtungen nicht immer einfach so stemmen können. Jedenfalls ist das in der altenpflege so, ob das in Krankenhäusern ähnlich gehandhabt wird, weiß ich natürlich nicht.
In altenpflegeheimen gibt es übrigens unangekündigte Prüfungen. Aber auch die sind relativ lächerlich.
Und ob es die heimaufsicht oder der md ist, sie wissen wie der stationsalltag aussieht, den meisten kann man nichts vorgaukeln. Aber es ist, wie metin geschrieben hat, halt dennoch so, dass alles an solchen Tagen perfekt läuft. Ob angekündigt, oder eben nicht..
So. Nun zu dem Grund wieso ich ein Stern a gezogen habe: das buch muss dringend überarbeitet werden. Da sind massive Fehler enthalten.
Aus wir wird oft wird, oft fehlen einfach Wörter oder sind doppelt drin, was den lesefluss stark beeinträchtigt.
Davon abgesehen sollte dennoch jeder dieses und diverse andere Bücher, die dies thematisieren, gelesen haben!
Ich komme selbst aus dem Bereich Pflege. Ich weiß, wie der Alltag im Krankenhaus aussieht..👩⚕️
Und ich finde, Metin Drogu hat mit dem Buch perfekt den Beruf beschrieben. Außerdem die Situationen, wie sie tatsächlich im Alltag sind.
Vieles ist der Gesellschaft einfach nicht bewusst oder verschließen einfach ihre Augen vor der knallharten Realität.
Das Buch kann ich definitiv weiter empfehlen! Vor allem, wenn man mal den wirklichen Eindruck im Pflegeberuf „erleben“ will.🙈
Das Buch ist gut geschrieben und lässt sich auch gut lesen und verstehen. Kleine lustige Anekdoten lockern die Kapitel auf.
Metin beschreibt die heutige Pflegesituation zu 100%. Die Probleme in den Pflegeeinrichtungen sind überall die gleichen.
Für Nicht-Pflegepersonal eine sehr gute Erklärung wie es in der Pflege aussieht.
Mich selbst hat das Buch jetzt nicht vom Hocker gehauen
Ich verfolge Metin schon lange im social Media. Er ist ein wahnsinnig toller Mensch. Und ich würde nur allzu gern mal einen Dienst mit ihm zusammen arbeiten. Geiles Buch
Finde das Buch mega. Er spricht dinge an die sich gefühlt niemand traut anzusprechen Trotz dessen etwas trocken aber wer sich für die pflege interessiert oder selbst da arbeitet lesen lohnt sich!
Ich arbeite selbst als Krankenschwester in einem Krankenhaus. Er spricht mir und bestimmt vielen weiteren mit diesem Buch direkt aus der Seele. Ich konnte nicht aufhören dieses Buch zu lesen und saß oft da habe gelacht und bestätigt was er geschrieben hat. Danke für so ein tolles Buch
Ich arbeite seid fast 15 Jahren in der Pflege und vieles kann ich verstehen und nachfühlen. Bei einer Situation kamen mir auch die Tränen und bei anderen habe ich Herzhaft gelacht.
Mein Schwerpunkt ist nicht Krankenhaus, sondern Senioreneinrichtungen von daher kann ich manche Dinge nicht ganz nachvollziehen.
Ich finde das viele Punkte schnell abgearbeitet werden.
Der schmale Grad zwischen Freude & Leid
Wenn mit dem Vorwort schon Alles gesagt ist
„Ich bin Krankenpfleger und es ist eigentlich nicht meine Aufgabe, nach Lösungen zu suchen, die Politik anzuflehen und über Missstände zu berichten. Doch leider lässt einem dieses Land keine andere Wahl. Anstatt mich auf die Patienten zu konzentrieren und das anzuwenden, was ich gelernt habe, muss ich mich mit Dingen herumschlagen, die nicht zu meinem Verantwortungsbereich gehören.“
Viele kennen den sympathischen Pfleger Metin Dogru mit Sicherheit aus dem Internet, wo er z.B. für seine Darstellung der Schwester Rabiata bekannt ist. Er greift Pflegethemen auf und verpackt sie humorvoll. So bringt er die Pflege ins Zentrum öffentlicher Wahrnehmung, klärt auf, wo Aufklärung nötig ist und spricht Missstände im Gesundheitswesen an.
Das Buch richtet sich zwar an alle Interessierten, jedoch wird das meiste für Pflegekräfte Wiederholung bzw. Alltag sein und ist daher nicht neu. Er liefert neben Begriffserklärungen auch Anekdoten, die mehr oder weniger jeder Pflegekraft so, oder so ähnlich, passiert sind. Es wird aber auch traurig! Das verdeutlicht die Bedeutung dieses Berufes meiner Meinung nach noch mehr.
Das Buch gibt eine authentische Sicht in die Pflege wie sie ist. Es ist aber keine wissenschaftliche Ausarbeitung sondern eher eine Erzählung. Trotzdem ein gutes Buch auch für Menschen die mit der Pflege nichts zu tun haben es kann uns alle einmal treffen.
Ich kam mit dem Schreibstil nicht so zurecht.
Tiefe, ehrliche Einblicke in den Pflegealltag. Ich kannte Metin schon von Instagram und so war das Buch ein Muss. Es zeigt , wie schlimm es doch um die Branche steht. Da wir alle irgendwann auf Gesundheitsversorgung angewiesen sein werden wünsche ich mir, dass dieses Buch und der Autor etwas ins Rollen bringt um die Bedingungen für die Pflegekräfte zu verbessern.
Ich folge Metin schon länger auf Social Media und mag seine Beiträge sehr.
Sie sind witzig, ehrlich und ernst. Dieses Buch ist nicht witzig, auch wenn man hier und da schmunzeln kann, sondern aufschlussreich und interessant.
Es öffnet dem Leser weiter die Augen für ein Thema, was eigentlich Jedem, schon mehr oder weniger bewusst sein sollte und das uns Alle, früher oder später, durchaus selbst betreffen kann. Den Mangel an Pflegepersonal bzw. der Umgang mit diesem.
Ich glaube, dass nur den Wenigsten bewusst ist, wieviel Verantwortung in diesem Beruf getragen wird und wie schlecht er sowohl bezahlt, als auch angesehen ist. Und wie sehr unsere Gesellschaft und Politik daran arbeiten, dass es immer weniger Menschen werden, die diesen Beruf ausüben können und wollen.
Metin hat absolut Recht damit wenn er sagt, dass sein Berufsstand mehr Respekt von der Gesellschaft verdient hat.
Danke für dieses ehrliche Buch, das auf die Missstände im Pflegebereich noch einmal hinweist. Danke für den Einblick in dein Leben. Danke dafür, dass du deine Stimme einsetzt, um auf Alles öffentlich hinzuweisen. Und das größte Danke und meinen größten Respekt dafür (das gilt auch für alle Anderen in Bereichen, die mit Menschen arbeiten, aber vor allem die sich um die Gesundheit derer kümmern), dass du deinen Job dennoch gern machst.
Ich bin selbst keine Pflegekraft, ich arbeite als Psychologin in einer Klinik aber eng mit der Pflege zusammen, wodurch mir das Buch das ein oder andere Schmunzeln ins Gesicht gezaubert hat. Einige Stories kamen mir aus Erzählungen sehr bekannt vor, bestimmte Vorkommnisse scheinen immer wieder vorzukommen (Stichwort Pralinen). Der Autor schildert authentisch und nachfühlbar die aktuelle Lage in der medizinischen Versorgung und neben all den lustigen Anekdoten sollte es auch für jeden ein Denkanstoß sein, ob das Gesundheitssystem so weiter laufen soll wie bisher und wie wir, egal ob Personal oder Patienten daran etwas ändern können.
Ich bin über Tiktok durch sein Buch aufmerksam geworden. Und da ich selbst in der Pflege arbeite und auch schon die Bücher von Doc Caro regelrecht verschlungen hab, MUSSTE ich dieses Buch auch lesen. Leider hat es mir aber so gar nicht zugesagt. Die Kapitel sind schön kurz und auch gut aufgeteilt, aber teilweise endeten die Kapitel so abrupt, dass ich verwundert war, was er uns jetzt damit sagen will. Auch seine Stories aus dem Alltag waren manchmal komisch. Manchmal dachte ich jetzt kommt was lustiges oder was trauriges aber wie gesagt, teilweise war ich einfach nur verdutzt.
Lieber Metin, mach trotzdem weiter so! Ich liebe deine Videos und auch deine Arbeit in der Pflege! Niemand ist ein Allroundtalent. Bleib bei dem, was du kannst und zaubere den Patienten/Followern ein Lächeln ins Gesicht!
Ich komme nicht aus dem Pflegeberuf,mochte aber trotzdem Metin seine Reels über die Pflege.
Ich musste bei dem Buch schmuzeln,war geschockt und hab auch mal ein paar Tränchen verdrückt.
Es zeigt sehr klar und deutlich was in der Pflege mächtig schief läuft und es nichts geändert wird.
Ein interessantes Pflegebuch aus der Sicht eines Tiktokers/Pflegekraft
Pflegers Diary
Darum geht's:
Hintern waschen, Händchen halten, Pillen reichen - so stellen sich viele Menschen Metins Alltag als Krankenpfleger vor. Doch die Realität sieht anders aus: Ein kaputtes gespartes Gesundheitssystem, mangelnde Wertschätzung, stressige Schichten. Zwischen Schwester Rabiata, ihrer Kollegin Uschi, der guten Seele der Station und den eifrigen Azubis versucht er, angesichts der Herausforderungen nicht durchdrehen.
Meine Bewertung :
Cover:⭐️⭐️⭐️⭐️
Charaktere:⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Geschichte: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Rezension:
Pflegers Diarys ist ein Buch das Missstände in der Pflege aus 1. Hand beschreibt und das Pflege nicht nur Popo abwischen und waschen ist sondern vieles mehr. Metin erzählt aus seinem Pflegealltag das die Zusammenarbeit zwischen Arzt und Pfleger/Schwester ganz wichtig ist. Die Kommunikation und Einfühlungsvermögen ist das A und O um Missverständnis und Elend aus der Welt zu bringen. Er spricht die verschiedenen Arten der Kollegen an. Jeder der seine Videos auf Tiktok kennt hat schonmal was von Schwester Rabiata und Schwester Uschi gehört. Auch die beiden spielen in dem Buch eine große Rolle. Metin spricht auch ernste und traurige Themen an wie Reanimation hier persönlich auf Kinder angepasst. Es geht um das Alter , um die Pflege, die Vorurteile und auch über seinen Tiktokaccount.
Das Buch besitzt eine sehr einfach Schreibweise und es wird alles erklärt , so das jemand der sich mit Medizin/Pflege nicht auskennt trotzdem vieles versteht. Für mich ein sehr gelungenes Buch was aufklärt und vorallem auch viele Sachen erklärt. Es bekommt von mir eine Leseempfehlung.
Da ich selbst in der Pflege arbeite, kann ich dieses Buch voll und ganz nachvollziehen.
Metin hat den Nagel auf dem Kopf getroffen und dargestellt wie es in der Pflege wirklich abläuft und was sich auch unbedingt ändern muss.
Aber natürlich waren da auch ein paar schöne und traurige Geschichten aus seinem Arbeitsalltag dabei, was dieses Buch, meiner Meinung nach, perfekt abgerundet hat
Auch wenn ich nicht direkt in der Pflege arbeite sondern eher Bereich sozial Dienst arbeite, musste ich einiges zustimmen 😁 alles geht schwer da ich nicht die Erfahrung habe
Ich bin selber Krankenschwester und hatte geahnt, dass es Parallelen zwischen meinen und Metins Erfahrungen geben wird.
Dass er mir aber so sehr aus dem Herzen schreibt und gefühlt alle Dinge anspricht, die diesem Beruf für mich so wundervoll machen, aber auch, die mich extrem stören. Damit hätte ich nicht gerechnet.
Ich hatte überlegt, wichtige oder aus meinem Herzen gesprochene Sätze zu markieren. Ich habe es nicht getan. Sonst wäre jetzt das ganze Buch bunt.
Packende Schicksale, Traurige Wahrheit und Lustige Geschichten das Buch ist toll unbedingt lesen
Einziger Kritikpunkt ist das er sich häufig wiederholt ansonsten TipTop