10. Okt.
Medizingeschichte auf unterhaltsame Art - manchmal eklig, aber immer sehr witzig
Rating:4.5

Medizingeschichte auf unterhaltsame Art - manchmal eklig, aber immer sehr witzig

Ich fand Adam Kays erstes Kinder-Medizin-Buch ja schon sehr unterhaltsam und witzig. Dieses Buch, was sich eher auf die Medizingeschichte konzentriert, ist genauso ein Brüller. Kay hat es in verschiedene Kapitel (Herz, Gehirn, Knochen, Nieren, etc) unterteilt, wo er aufzählt, wie die Menschen im alten Ägypten, im alten Rom, Griechenland oder im Mittelalter (alias Glitzerzeit - klingt halt besser) Krankheiten heilen wollten und wie sie sich verschiedene medizinische Sachen erklärten. Das war echt interessant, manchmal echt widerlich (zum Glück lebe ich im 21. Jahrhundert) und immer wieder sehr witzig. Das lag zum einen an Kays Schreibstil, der sehr humorvoll ist und er beschreibt alles wunderbar kindgerecht. So bekommen auch Kinder nochmal einen kleinen Einblick, wofür die Organe jeweils wichtig sind. Zum anderen sind es die begleitenden Illustrationen im Comicstil, die das ganze wunderbar und humorvoll begleitet haben. Lediglich der Sidekick - Großtantes Prunella, die das Buch redigiert hat - war irgendwann nervig geworden. Zumal man immer den Kopf dolle verdrehen musste, um ihre Kommentare lesen zu können. Das ist aber der einzige Kritikpunkt. Mein Fazit: Lehrreich und witzig. Biologie- und Geschichtsunterricht mal anders.

Medizin – Echt eklig und schauderhaft schrecklich – Warum Pickel mit Krokodil-Kacke behandelt wurden
Medizin – Echt eklig und schauderhaft schrecklich – Warum Pickel mit Krokodil-Kacke behandelt wurdenby Adam KayEdition Michael Fischer / EMF Verlag