
Wie ein Sturm, der erst leise beginnt und dich dann komplett mitreißt
🌊🩵🐚⚓️🌫️🗡️✨🌊 „Born of Salt and Storm“ von Sophia Reynard hat mich vor allem mit seiner Atmosphäre bekommen. Dieses Buch fühlt sich an wie kalte Meeresluft auf der Haut, nach Salz im Haar und nach einem Sturm, der irgendwo am Horizont aufzieht. Die Welt wirkt unglaublich lebendig und hebt sich endlich mal von den typischen Fantasy-Settings ab, die man mittlerweile überall sieht. Im Mittelpunkt steht Tavi, die plötzlich in Ereignisse hineingezogen wird, die viel größer sind als sie selbst. Dazu kommen alte Geheimnisse, Magie und natürlich Eero — geheimnisvoll, ruhig und genau die Art von Charakter, bei der man sofort merkt, dass noch viel mehr hinter ihm steckt. Besonders die Dynamik zwischen den beiden mochte ich total gerne, weil sich alles langsam entwickelt und nicht überhastet wirkt. Dieses vorsichtige Annähern hatte einfach etwas sehr Echtes. Der Schreibstil war definitiv eines meiner Highlights. Sehr bildhaft, teilweise fast poetisch, ohne dabei zu überladen zu wirken. Gerade die Beschreibungen vom Meer, den Stürmen und dieser rauen Welt hatten manchmal etwas richtig Cinematisches. Ich konnte mir viele Szenen komplett wie einen Film vorstellen. Trotzdem muss ich sagen, dass sich das Buch zwischendurch etwas gezogen hat. Besonders im Mittelteil hätte ich mir manchmal ein bisschen mehr Spannung oder Tempo gewünscht. Der Fokus liegt stark auf Atmosphäre und Emotionen, was ich grundsätzlich liebe, aber an manchen Stellen hätte der Handlung etwas mehr Dynamik gutgetan. Und auch wenn ich nicht mit jeder Figur komplett warm geworden bin, hatte die Geschichte trotzdem etwas unglaublich Sogartiges. Vor allem gegen Ende wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Für mich sind das deshalb ⭐️⭐️⭐️⭐️ von 5 Sternen — eine atmosphärische Romantasy mit ganz viel Meer-Magie, starken Bildern und einer Welt, in die man sich richtig verlieren kann. 🌊✨
































































