
So unfassbar düster... 🄱🅄🄲🄷🅁🄴🄸🅂🄴-🄱🅄🄲🄷
Ich weiß wirklich nicht, was ich von diesem Buch halten soll … Es ist mental einfach unfassbar viel passiert. So viele Kämpfe, so viel Widerstand, so viele Spielchen … Aber rein handlungstechnisch könnte ich die Geschichte wahrscheinlich in wenigen Sätzen zusammenfassen. Ein dunkler Gott – der Teufel höchstpersönlich – will sie besitzen. Doch Jaga lässt sich von niemandem besitzen. Ihr Leben lang musste sie sich anhören, sie sei eine Hexe. Sie wurde ausgegrenzt, verurteilt und von den Menschen behandelt, als wäre sie ein Monster, nur weil sie anders ist. Genau deshalb hat sie gelernt, allem zu widerstehen und sich von niemandem brechen zu lassen. Und genau das beweist sie in diesem Buch auf jeder einzelnen Seite, in jeder Auseinandersetzung und sogar im Sex. Sie lässt sich nicht unterdrücken und erst recht nicht kontrollieren. Ich habe Jaga als Protagonistin wirklich geliebt. Sie ist stark, mutig und intelligent. Trotz allem, was ihre Vergangenheit ihr angetan hat, schafft sie es immer noch, sich um ihre Liebsten zu sorgen und alles für sie zu tun. Dafür hat sie wirklich meinen Respekt — auch wenn sie zwischendurch ein kleines bisschen durchgedreht ist xD Aber ganz ehrlich? Wer könnte es ihr verübeln? Ihr Leben war wirklich absolut für den Arsch. Was ich außerdem richtig krass fand, war, wie tief die slawische Mythologie in der Geschichte verankert war. Ich war teilweise echt verwirrt von Begriffen, Namen und den Geschichten rund um die Götter und musste manchmal erst mal hinterherkommen. Aber genau das hat es irgendwie so besonders gemacht. Die Mythologie wurde hier nicht einfach nur oberflächlich angekratzt, sondern war wirklich fester Bestandteil dieser Welt. Man hat das in jeder Formulierung, in jeder Tradition und in der ganzen Atmosphäre gemerkt. Und der dunkle, sexy Gott? Dem würde ich am liebsten die Kehle rausreißen. All diese „Gefühle“, bei denen man manchmal denkt, dass vielleicht doch ein bisschen Wahrheit dahintersteckt … für mich ist das alles nur Schall und Rauch. Ich traue diesem Typen kein bisschen über den Weg. Mag sein, dass er sie begehrt. Mag sein, dass sie seinen Respekt gewonnen hat, weil sie sich ihm nicht unterwirft. Und vielleicht will er sie sogar nicht nur aus eigennützigen Motiven beschützen. Aber nichts davon rechtfertigt sein Verhalten oder das Leid, das er über sie gebracht hat. Wie Jenny auf der letzten Seite so schön geschrieben hat: Er ist die größte Red Flag, die sie jemals erlebt hat. Tja … dem habe ich absolut nichts hinzuzufügen.






































































