Es gibt Bücher, die liest man, und es gibt Bücher, in denen man wohnt. Für mich ist jeder Besuch in Robyn Carrs fiktivem Bergdorf genau das: Ein Gefühl von Nach-Hause-Kommen. Auch im sechsten Band, „Verliebt in Virgin River“, enttäuscht die Autorin nicht und öffnet uns erneut die Tür zu einer Welt, in der die Gemeinschaft zählt und die Natur die Seele heilt. In diesem Teil begleiten wir Shelby Sherman, die nach Jahren der Aufopferung für ihre kranke Mutter endlich beginnt, ihr eigenes Leben zu entdecken. In Virgin River trifft sie auf den ehemaligen Piloten Luke Riordan. Luke ist kein typischer „Bad Boy“, sondern ein Mann mit Narben und Lebenserfahrung, der von Shelbys Aufrichtigkeit völlig überrumpelt wird. Der Altersunterschied und ihre unterschiedlichen Lebensentwürfe sorgen für eine sanfte, aber spürbare Spannung. Es ist kein überstürztes Abenteuer, sondern eine Annäherung, die sich echt anfühlt. Robyn Carr hat die Gabe, die Umgebung so lebendig zu beschreiben, dass man fast den Duft der Kiefern und den frischen Kaffee in Jacks Bar riechen kann. Während man liest, trifft man alte Bekannte wieder – Mel, Jack, Preacher –, was das Gefühl verstärkt, Teil einer großen Familie zu sein. Es geht nicht nur um die große Liebe, sondern um Zweite Chancen. Carr erinnert uns daran, dass es nie zu spät ist, sich selbst zu finden oder sein Herz noch einmal zu öffnen. Wer die Ruhe sucht und dem stressigen Alltag entfliehen will, sollte nach Virgin River reisen. Band 6 ist wie eine heiße Schokolade an einem verregneten Sonntag: Sanft, tröstlich und absolut herzlich. Für alle, die Romane lieben, bei denen man die letzte Seite mit einem wohligen Seufzen zuschlägt.
Endlich lernen wir die Riordans kennen
Teil 6 - Luke & Shelby ...und auch Walt & Muriel. Endlich lernen wir die Riordans kennen und schließen sie sofort ins Herz... 2 Liebesgeschichten in einem - eine etwas lauter, die andere sachter, aber nicht weniger überzeugend auf ihre ganz eigene Art.
War sehr schön wieder was von dem alten Charaktern zulesen, aber die Protagonisten in diesen Band...weiss nicht so recht, wurde nicht wirklich warm mit ihnen. Bin gespannt auf den nächsten Band
Ich liebe diese Reihe ❤️
Meine Rezension dazu findet ihr hier: http://janasbooklook.blogspot.de/2012/07/verliebt-in-virgin-river-robyn-carr.html
WICHTIGSTE CHARAKTERE: – Shelby: Nach jahrelanger Pflege ihrer sterbenskranken Mutter möchte sie nun ihr eigenständiges Leben genießen. – Luke: Der Ex-Pilot der Armee will sich auch ein neues Leben aufbauen, aber ohne jegliche Pflichtungen. – Ant: Der Mann mit dem Down-Syndrom wird von Luke verwahrlost aufgefunden und von ihm aufgenommen. – Walt & Muriel: Shelbys Onkel und die Schauspielerin beginnen zaghaft eine Beziehung MEINE MEINUNG: Für mich ist Virgin River eine Wohlfühlreihe, was auch perfekt vom Cover wieder gespiegelt wird. Man weiß direkt, dass das Buch in einer wunderschönen Naturkulisse spielt. Gäbe es den Ort wirklich, würde ich direkt dorthin reisen, auch weil die Bürger eine tolle Gemeinschaft bilden. Mir gefällt es besonders, wie dieser Zusammenhalt in jedem Band spürbar ist und sich auch immer in besonderen Situation zeigt. Auch das Konzept, dass man nicht nur dem zentralen Pärchen, sondern auch vielen anderen Charakteren folgt, sagt mir zu, Die vielen altbekannte Charaktere sind beim Lesen wie alte, gute Freunde, von denen man sich manchmal verabschieden muss. Auch Shelby kennt man schon etwas aus dem vorherigen Band, wo sie mir bereits als bewundernswerte junge Frau in Erinnerung geblieben ist. Es ist stark von ihr, wie sie ihre Mutter bis zu deren Tod zu Hause gepflegt hat und es immer gerne gemacht hat. Trotz allem hat sie eine lebensfrohe Art, die jeden ansteckt, und ein gesundes Selbstbewusstsein. Man merkt regelrecht, wie sie in Virgin River bei ihrem Onkel und Co aufblüht, dasselbe ist bei Luke der Fall. Ansonsten ist er sehr anders als Shelby, nämlich eher mürrisch und wortkarg. Trotzdem mochte ich ihn sofort, denn man sagt nicht umsonst „harte Schale, weicher Kern“. Besonders amüsant fand ich, wie sich dieser gestandene Mann von Walt einschüchtern lässt. Die Anziehung zwischen Shelby und Luke war von Anfang da und mir gefiel ihre Chemie. Durch ihre Gegensätzlichkeit und auch ihren Altersunterschied können beide voneinander lernen und bekommen einen weitläufigeren Blick aufs Leben, auch ihr eigenes. Mich konnte auch überzeugen, wie ihr Altersunterschied thematisiert wird, ebenso wie sich die Beziehung der beiden entwickelt. Es geht alles gemächlich voran und die beiden halten es zunächst locker, was zu den Lebenssituationen von Shelby und Luke passt. Mein liebster Charakter der Geschichte ist aber mit Abstand Ant. Dieser ist so liebenswürdig und herzensgut. Man kann ihn einfach nur gern haben und es war toll, wie Luke ihn unter seine Fittiche nimmt. Diese besondere Freundschaft war eines meiner Highlights. Mit Ants Down-Syndrom wird respektvoll umgegangen und ich fand es interessant, seiner Vergangenheit, die ihn auch nach Virgin River geführt hat, auf den Grund zu gehen. Für viele leichte und amüsante Momente sorgen Walt und Muriel. Ihre Beziehung entwickelt sich sehr niedlich und auch die Reaktion von Walt’s Familie und den anderen Stadtbewohner auf Muriel sorgten für einige Schmunzler. Ich freue mich schon darauf, in den Folgebänden mehr über sie zu lesen. FAZIT: 4/5⭐️ Insgesamt kann ich diese Reihe und auch diesen speziellen Band nur weiterempfehlen, wenn man Lust auf Wohlatmosphäre und sympathische Charaktere hat. In diesem Teil zeigt die Autorin, dass Liebe kein Alter kennt und diese Botschaft hat mir gut gefallen. Ich werde „Virgin River“ mit Freude weiterverfolgen.
…packend, voller herzzerreißender Momente & einer Frau, die genau weiß was sie will… Ein wunderschönes, harmonisch gestaltetes Cover, das einen sofort verzaubert und neugierig auf das Landleben und die Stadt macht, zieht wieder in seine Fänge. Im ersten Teil lernte man nicht nur die kleine, süße aber raue Stadt kennen, sondern verliebt sich mit Mel in ihre wunderschöne Natur und den Rückhalt und Nachbarschaftshilfe innerhalb dieser. Mel und Jack haben uns das Werk schmackhaft gemacht, wir haben aber auch die anderen Bewohner direkt ins Herz geschlossen. Besonders ist es schön dass die Charaktere uns immer wieder begegnen und ihr gegenwärtiges Glück teilen. In diesem Teil geht es um neue Persönlichkeiten, ihr könnt es sogar unabhängig von den anderen lesen, jedoch verpasst ihr einiges. Shelby ist mir mit ihrer reifen Stärke sofort ans Herz gewachsen, sie hat sich erstaunlich um ihre Mutter gekümmert, zeigt aber auch ihre junge und wilde Seite. Sie weiß genau was sie will und dann fällt ihr Luke auf, der viel älter, erfahrener aber auch charismatischer, liebenswerter Mann ist. Sie erstaunt einen und überrascht mit ihrer Willensstärke, bringt aber auch Luke zu Wahnsinns zu werden, so dass er sie nicht mehr aus seinen Kopf bekommt. Es beginnt eine wundervolle, emotionale Geschichte, die mit köstlich amüsanten Schlagabtauschen gewürzt ist. Schnell merkt man das es kein entkommen für Luke gibt, er vollkommen vernarrt ist und doch sich scheut mehr zu zu lassen. Unterdrückte Gefühle und eine Hoffnung auf die wahre Liebe sind eine explosive Mischung. Das Buch ist eine tolle Fortsetzung in der Reihe und hat mich wieder sehr gut unterhalten, ergriffen, verzaubert, amüsiert und begeistert. Neben diesen Paar wird uns auch noch mehr aus der Stadt geboten; Walt, der Onkel von Shelby versinkt tiefer innerhalb seiner Gefühle mit Muriel, Rick kehrt aus dem Krieg zurück und Cameron verfängt sich in einer unbezwingbaren Anziehungskraft. Herausstechend die vielen komplexen als auch erstaunlichen Charaktere, ihre Stärke und der gemeinsame Umgang mit Begebenheiten, die keiner so erwartet hätte sowie dem Gefühlschaos, so dass ein spannender und emotionaler Mix entsteht, der einen in einen Bann zieht. Ich kann euch das Werk nur an Herz legen, es beflügelt, entzückt und kostet einige Nerven. Ein perfektes gefühlvolles Lesevergnügen. Was natürlich auch am Schreibstil der Autorin liegt; der nicht nur gefühlvoll und mitreißend ist, sondern auch locker und leicht zugleich. Ich bleibe daher zufrieden, gut unterhalten und gefühlvoll entzückt zurück. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag. Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt. #VerliebtinVirginRiver #RobynCarr #MiraTaschenbuch #HarperCollins #Rezension
Ich werde hier nicht viel sagen, da es der 6. Teil der Virgin River Reihe ist. Ich bin der Meinung, dass man diese Reihe nur richtig genießen kann, wenn man sie der Reihe nach liest. Hier werden einfach zu viele Personen erwähnt und spielen gar eine vordergründige Rolle, als das man quer einsteigen sollte. Die Pärchen, die dieses mal eine Rolle spielen sind Muriel und Walt (die man bereits beide kennt) sowie Shelby (Walts Nichte, die ebenfalls bereits bekannt ist) und Luke Riordan. Letzterer ist noch nicht in Erscheinung getreten. Dann gibt es noch ein weiteres Paar, wo ich mich aber bedeckt halten möchte. Eine Person davon kennt man bereits, wenn man die Reihe in der richtigen Reihenfolge gelesen hat. Alle Paare konnten mich wieder vollends überzeugen und auch die vielen kleinen Nebengeschichten der anderen bereits bekannten Charaktere waren wieder herrlich in die Geschichte integriert. Das ist auch der Grund warum diese Reihe nur richtig Spaß macht, wenn man sie von Anfang an gelesen hat. Man hat einfach das Gefühl alle Leute dort zu kennen und freut sich wieder einen kleinen Einblick in ihr Leben zu bekommen. Wenn man quer einsteigt, fragt man sich warum die Autorin plötzlich zu dieser Szenen springt und nicht beim eigentlichen Hauptpärchen bleibt. Bei keiner anderen Reihe fühle ich mich beim Lesen so wohl wie bei dieser. Die Charaktere sind alle überperfekt und extrem sympathisch. Die Männer sind wahre Götter und tun alles für ihre Frauen und ihre Kinder bzw. Familien. Wer so was nicht mag sollte ganz dringend die Hände von den Virgin River Büchern lassen. Ich LIEBE diese Wohlfühlatmosphäre und möchte es nicht einen Deut realistischer haben. Die Frauenfreundschaften sind herzlich und die Männerfreundschaft offen und direkt. Überhaupt ist die ganze Dorfgemeinschaft wie ein gut funktionierendes Getriebe. Auch wenn die Charakter grundsätzlich sehr perfekt sind, so hat doch jeder sein Bündel zu tragen. Viele sind Ex-Soldaten und haben einiges erlebt, was sich in ihrem Verhalten auf die eine oder andere Weise widerspiegelt. Auch die Frauen, die hier eine Rolle spielen haben meist traumatische Ereignisse hinter sich. Virgin River ist ein Ort an dem Seelen heilen und das wird auch sehr deutlich in der Reihe dargestellt. Wer solche Gefühlssachen nicht mag, ist hier falsch und etwas Kitsch sollte man auch vertragen können. Auch wenn die Charaktere und das Dorfleben sehr unrealistisch sind, so schafft es die Autorin dies alles so überzeugend darzustellen, dass man irgendwie das Gefühl bekommt, es könnte diese Leute und diese Gegend wirklich geben. Man bekommt das Gefühl diese Menschen alle zu kennen. Es ist wirklich merkwürdig. (auf eine sehr positive Art) In diesem Band spielt Art, eine junger Mann mit Down-Syndrom, eine große Rolle und das wird ebenfalls so überzeugend und warmherzig in die Geschichte eingewoben, dass es einen rührt. Ich liebe diese Reihe einfach total und kann nur empfehlen, dass ihr dem ersten Band „Neubeginn in Virgin River“ (HIER meine Rezi dazu) eine Chance gebt. Wenn euch der Band nicht gefällt, dann ist die Reihe nichts für euch. Falls doch, habt ihr viele schöne Lesestunden vor euch, denn es gibt einige Bände in dieser Reihe. Meine Wertung: 5 von 5 Sternen







