3. März
Rating:1

Mit „Rising Sparks“ bin ich leider so gar nicht warm geworden. Am Anfang dachte ich noch: Okay, das könnte was werden. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr habe ich mich gefragt, warum ich eigentlich noch dranbleibe. Der Schreibstil war für mich teilweise echt holprig, die Story plätscherte vor sich hin und Spannung wollte sich einfach nicht einstellen. Skye hat es mir zusätzlich schwer gemacht, für mich hatte sie kaum greifbare Persönlichkeit und war eher anstrengend als interessant. Und die ganzen Traumsequenzen… ich sag mal so, weniger wäre hier definitiv mehr gewesen. Auch das Worldbuilding konnte mich nicht überzeugen, vieles wirkte unfertig oder einfach nicht richtig durchdacht. Insgesamt war das Lesen eher zäh und ich hätte vermutlich auf mein Bauchgefühl hören und abbrechen sollen. Leider absolut nicht meins.

Rising Sparks
Rising Sparksby Nico AbrellBoD – Books on Demand
6. Mai
Rating:3

3.5 Sterne. Ich hatte ehrlich gesagt keine großen Erwartungen an dieses Buch, da ich viele schlechte Rezensionen gelesen habe.... und somit wurde ich wirklich positiv überrascht! An einigen Stellen hätte ich mir zwar mehr Details erhofft und auch das Lektorat hätte bessere Arbeit leisten können, aber dennoch konnte mich die Geschichte einfach fesseln und ich freue mich wirklich auf den nächsten Band! 😄

Rising Sparks
Rising Sparksby Nico AbrellBoD – Books on Demand
19. Juni
Rating:1

Ich habe dieses Buch von Books on Demand als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen. Vielen Dank dafür. Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Buch überhaupt lesen möchte. Der Autor ist vor ein paar Jahren durch schwere Plagiatvorwürfe auffällig geworden und daher habe ich dann erst mal für mich entschieden, dass ich von ihm nichts lesen möchte. Jedoch habe ich später einige Meinungen zu Rising Sparks gesehen/gelesen und da es überall sehr viel Kritik und negative Stimmen gab, wollte ich das Buch letztendlich doch lesen, um mir selber ein Bild zu machen. Ich habe das Buch nun gelesen und möchte an dieser Stelle noch extra betonen, dass meine Meinung nur auf der Geschichte und dem Geschriebenen beruht und die persönliche Geschichte des Autors für mich keine Rolle bei der Bewertung spielt. Eigentlich sollte dies auch selbstverständlich sein, aber ich erwähne es trotzdem extra nochmal! Skye steht kurz vor ihrem 17-ten Geburtstag. Dem Tag, an dem sich ihr Leben ändern soll, denn mit 17 wird allen Jugendlichen ihre Zukunft vorherbestimmt, denn sie bekommen einen Job zugeteilt, den sie für den Rest ihres Lebens ausführen sollen, um dem System zu dienen und dabei zu helfen, es aufrecht zu erhalten. Skye kann es kaum glauben, doch sie wird kurzerhand zum Militär geschickt. Dort weiß sie erst einmal gar nicht, was sie dort soll und hält das Ganze für einen großen Fehler, doch dann geschehen ein paar Dinge und sie erfährt etwas, was sie eigentlich gar nicht wissen sollte. Außerdem lernt sie Kiran kennen, der offensichtlich auch eine Rolle in der Geschichte spielt. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Beginnen wir vielleicht erstmal mit dem Aufbau der Geschichte. Ich habe so viele Parallelen zu anderen, bekannten Jugend-Dystopien bemerkt, dass ich teilweise sogar das Gefühl hatte, die Geschichte schon zu kennen und zu wissen, in welche Richtung das Ganze gehen wird (was dann auch der Fall war). Ich würde mal behaupten, dass Nico Abrell aus seinen Fehlern dazu gelernt hat und hier nicht mehr 1 zu 1 etwas aus einem anderen Buch übernommen hat, bzw. ganze Sätze kopiert und abgeschrieben hat, aber er hat sich definitiv sehr stark an anderen Büchern inspirieren lassen. Egal ob „Die Bestimmung“, „Die Tribute von Panem“, „Die Auswahl“ oder „Delirium“ – hier war von allem etwas dabei und es gab einfach doch viel zu offensichtliche Ähnlichkeiten. Sehr schade, denn diese Bücher kenne ich alle schon und hätte mich daher über eine neue Geschichte gefreut, die es so noch nicht gegeben hat. Kommen wir zu den Charakteren. Ich denke, zu den Nebencharakteren muss ich gar nichts sagen, denn die waren so blass und farblos und hatten fast alle überhaupt keine Bedeutung und haben nichts zum Verlauf der Geschichte beigetragen (bis auf eine Person, die ich aber nicht nennen kann, ohne zu spoilern), sodass ich mich auch schon jetzt ein paar Tage nach dem Lesen nicht mehr an ihre Namen erinnern kann. Kiran den vermeintlichen Love Interest lernen wir erst relativ spät kennen und auch bis zum Ende des Buches weiß man so gut wie nichts über ihn, sodass er auch ziemlich uninteressant bleibt, meiner Meinung nach. Er könnte halt mit jedem x-beliebigen Typen ausgewechselt werden, er hat keinerlei besondere Merkmale oder Eigenschaften. Skye ist eher zurückhaltend, versteht überhaupt nicht, wie es dazu kommen konnte, dass man sie fürs Militär auswählt und macht auch leider keine wirkliche Entwicklung durch. Manchmal tut sie allerdings Dinge, die eigentlich überhaupt nicht zu ihrer – vom Autor verliehenen Art passen. Die Story plätschert nur so vor sich hin, es gibt keinen roten Faden und dann passieren auf einmal ein paar Dinge, die dann dazu führen, dass es endlich weitergeht. Leider für mich auch teilweise nicht nachvollziehbar und ein bisschen erzwungen, um die Geschichte voranzutreiben. Zwischendurch gibt es immer mal wieder Rückblicke, aus der Sicht von Skyes verstorbenem Bruder, die ich auch nicht so ganz verstanden habe. Man erfährt zwar, wie er gestorben ist, aber ansonsten gibt es keinerlei Backstory oder wichtige Hinweise, die einen weiterbringen. Die meiste Zeit erfährt man nur, wie sehr er seine Schwester geliebt hat und sie um jeden Preis beschützen wollte. Leider war das noch nicht alles. Noch eine Sache, die mir negativ aufgefallen ist, sind die vielen Rechtschreibfehler, fehlende oder falsche Zeichensetzung und Grammatik. Ich mein, sowas kann immer mal passieren, Lektoren sind auch nur Menschen und wenn mal vereinzelt in einem Buch ein, zwei Fehler auftauchen, finde ich das nicht schlimm. Aber man hat das Gefühl, dass dieses Buch niemals überhaupt ein Lektorat gesehen hat. Eine Stelle war besonders lustig, da wurde einfach ein gesamter Abschnitt komplett wiederholt, sprich: kopiert und nochmal hintendran gehangen. Wie so etwas nicht auffallen kann, verstehe ich nicht und ist für mich nochmal eine Bestätigung, dass niemand dieses Buch zur Korrektur gelesen hat. Fazit: Ich habe das Buch erst nicht lesen wollen, mich dann aber doch dazu entschieden, weil ich mir ein eigenes Bild zu den ganzen negativen Stimmen machen wollte. Wer bis hierhin gelesen hat, der weiß ja jetzt, dass mich das Buch nicht begeistern konnte. Ich habe leider auch nichts positives zu sagen, was mir am besten gefällt, ist das Cover, denn dieses ist wirklich hübsch und passt zu einer Jugend-Dystopie, aber der Inhalt konnte dem leider kein Stück gerecht werden. Den zweiten Teil habe ich schon zuhause liegen und ich werde auf jeden Fall rein lesen (zum Glück habe ich das Buch von Tauschticket und musste somit wenigstens kein Geld dafür ausgeben), ich kann aber nicht garantieren, dass ich es zu Ende lese, ich bin einfach nur neugierig, wie die Geschichte nun weitergehen soll. Der erste Teil war für mich aber leider eine große Enttäuschung. 1 Herz gibt es aber für das schöne Cover.

Rising Sparks
Rising Sparksby Nico AbrellBoD – Books on Demand
9. März
Rating:4.5

Hervorragende Dystopie

Der Schreibstil ist sehr flüssig, was das Lesen ausgesprochen angenehm macht. Die Geschichte ist sehr spannend und aufregend durch die unerwarteten Wendungen. Leider finde ich die Charaktere zu flach. Man fiebert trotzdem mit den Charakteren mit, doch ein gewisses Etwas fehlt einfach, wegen der fehlenden Tiefe. Im Ganzen mag ich das Buch sehr und kann es jedem empfehlen, der gerne eine gute Dystopie liest. Ich werde sicher den zweiten Teil lesen. ☺️

Rising Sparks
Rising Sparksby Nico AbrellBoD – Books on Demand
22. Sept.
Rating:4

Ich mochte das Buch eigentlich sehr gerne und die Grundidee hat mir sehr gut gefallen.🤗Zwar war es nicht so ganz meins, da es die meiste Zeit nur um die Gedanken von Skye ging und schon einige Gramatikfehler enthalten waren. Trotzdem hoffe ich, das mir der zweite Band genauso gut gefallen wird, wie dieser!💓🤩

Rising Sparks
Rising Sparksby Nico AbrellBoD – Books on Demand
2. Sept.
Rating:1

1 Stern Als ich erfuhr, dass Nico Abrell ein Buch veröffentlichen würde, war ich sehr gespannt und beschloss, dass ich es auf jeden Fall lesen möchte. Überschattet wurde dies dann erstmal von einem rechtswidrigen Gewinnspiel, das der Autor auf seinem Youtube-Kanal startete. Für den Gewinn (Ein einstündiger Hangout mit dem Autor himself), war man gezwungen, das Buch zu kaufen, was schlichtweg verboten ist. Trotzdem ging ich unvoreingenommen an das Werk heran und wurde leider dennoch enttäuscht. Inhalt: Die Protagonistin Skye steht kurz vor ihrem siebzehnten Geburtstag, an dem sie einer Prozedur unterzogen wird, bei der ihr tödliches Sekret unter die Haut gespritzt wird. Kurz darauf wird ihr ein Beruf zugeteilt, den sie ihr Leben lang ausführen muss, ansonsten bringt das Sekret sie um. Das klang erstmal ziemlich vielversprechend, wäre da nicht diese Protagonistin... Skye beginnt schon auf der ersten Seite mit ellenlangen Lamentos, die sich durch das gesamte Buch ziehen. Ich verstehe ja, dass sie Angst hat und unsicher ist, was ihre Zukunft angeht, aber ihr Verhalten war maßlos übertrieben. Sie zittert, keucht und wimmert sich seitenlang durch die ersten Kapitel und wusste noch gar nicht, was überhaupt ihr Beruf sein wird. Kann ja auch sein, dass es der coolste Job der Welt wird, doch für Skye war das Warten eine Zerreißprobe, vergleichbar mit der, die ich beim Lesen hatte. Die erste Hälfte des Buches war sterbenslangweilig und ich konnte keinen Bezug zur Protagonistin aufbauen. Man erfährt quasi nichts über sie, außer, dass ihr Bruder vor Jahren von den Outlaws (den Rebellen, die sich gegen das System auflehnen), getötet wurde. Aus der Sicht des Bruders gibt es übrigens auch einige Kapitel, die nichts zur Geschichte beitrugen, außer sie noch länger zu ziehen, als sie ohnehin schon war. Immer, wenn dann doch etwas Spannung aufkam, wurde diese direkt wieder zerstört, indem sich rausstellte, dass Skye alles nur geträumt hatte. Dies passierte insgesamt 3 (!) Mal und das grenzt für mich schon an Verarsche. Meiner Meinung nach war die Geschichte ziemlich lieblos gestaltet, das Worldbuilding ist voller Lücken und es ist nur die Rede vom "System". Warum hat das System keinen Namen? Die Rebellen (die natürlich auch hier nicht fehlen dürfen), nennt man "Outlaws". Sehr innovativ. In ihrer neuen Umgebung lernt Skye Alex und Zoey kennen, zwei Mädchen in ihrem Alter. Bis zum Ende blieben die Beiden farblos und ich konnte sie teilweise nicht mal auseinanderhalten. Es plätschert alles so vor sich hin, bis sie in der zweiten Hälfte des Buches auf Kiran trifft, den Love-Interest wie es scheint. Dieser hatte bis auf seine strahlenden, smaragdgrünen Augen keine wirklichen Charaktereigenschaften zu bieten. Dieses Buch war so unglaublich vorhersehbar. Die Protagonistin wächst behütet im "System" auf, wird in eine schwierige Situation geworfen und beginnt, am System zu zweifeln. Dann kommt der tolle, starke Typ, der eventuell auch nicht ganz so konform mit dem System geht. Es kam mir vor, als hätte ich diese Geschichte schon zig mal gelesen, nur besser. Nachdem Skye ihren neuen Beruf bekommen hat (ich spoiler jetzt mal nicht, welchen. Auch wenn es verdammt vorhersehbar ist), wurde ihr Alptraum natürlich wahr: Sie hasst diesen Beruf und ist sich sicher, dass dem System ein Fehler unterlaufen ist. Sie wird von Zuhause verschleppt und an einen neuen Ort gebracht, an dem sie siebzehn andere Jugendliche trifft, die denselben Job zugeteilt bekommen haben. Also wurden siebzehn Leute in New Ainé am selben Tag siebzehn? Dann müssten theoretisch jeden Tag 10-20 neue Rekruten dort antanzen. Die Nebencharaktere wurden hier sehr vernachlässigt und man verfolgte nur Skye, was ganz schön anstrengend war. Sie war ständig traurig, verängstigt oder deprimiert. Es gab keine einzige lustige Stelle, die diese Tristesse vielleicht etwas aufgelockert hätte. Skye zeigt bis zum Ende nicht den Funken (haha) Entwicklung. Sie ist das schwache, ängstliche Häschen, das darauf gewartet hat, vom starken Kiran gerettet zu werden. Wo bleiben die Protagonistinnen, die ihren Shit mal selbst in die Hand nehmen und sich nicht wie Dreck behandeln lassen? Braucht es denn immer einen Ritter in glänzender Rüstung? Sogar der heftige Schicksalsschlag, der Skye zur Mitte des Buches wiederfährt, konnte mich nicht berühren, da ich schon ahnte, wie sich das Ganze auflösen würde. Es war alles so vorhersehbar. Generell kam mir die diese Geschichte wie ein Sammelsurium verschiedenster Dystopien vor. Die Welt ähnelte sehr stark der aus den Tributen von Panem (Die Welt ist in Sektoren aufgeteilt, im "Mid-Sektor" lebt der Präsident) und der Plot erinnerte an Delirium (Prozedur am siebzehnten Geburtstag) und Hüter der Erinnerung (Berufe werden vorbestimmt). Mir fehlte schlichtweg die originelle Idee. Die Geschichte war alles in allem wie kaltgewordener Tee. Man trinkt ihn, weil er da ist und man ihn halt schon gemacht hat, aber so richtig geil ist er nicht. Stil: Schon auf der ersten Seite des Buches ist von einem Lektorat die Rede, welches ich beim Lesen leider schmerzlich vermisste. Haufenweise Wortwiederholungen, Rechtschreibfehler und Wörter, die es gar nicht gibt (Kapitel 4: "...durchflutet mich wie ein Laubfeuer. Es heißt Lauffeuer.), ziehen sich durch das gesamte Buch und haben meinen Lesefluss enorm gestört. Sogar der Name der Protagonistin ist einmal falsch geschrieben (Syke, statt Skye). Natürlich ist für einige Dinge auch ein Korrektorat verantwortlich, nur kam es mir sogar so vor, als hätte niemand nur ein Mal über das Buch drübergelesen. Ich bin kein Lektor und habe fast auf jeder Seite irgendwelche Fehler und Füllwörter gefunden. Ständig fällt das Wort "schier", welches in den meisten Fällen null in den Kontext passt, was mir wiederrum das Gefühl gibt, der Autor hätte einen ziemlich mikrigen Wortschatz. Es kam mir so vor, als wollte Abrell auf Biegen und Brechen ein literarisches Meisterwerk erschaffen, weil er es einfach mit Metaphern vollgestopft hat. Teilweise kamen mehrere Metaphern in einem Satz vor, die sich gegenseitig aufgehoben haben. Ein besonders gutes Beispiel, mit 3 (!) Metaphern in einem Satz, findet man in Kapitel 4: "Ich denke an den Funken Hoffnung in mir, der wie ein einzelner Sonnenstrahl, der die dunkle Wolkendecke zerreißt, versucht in mir aufzukeimen." Ich meine... Hallo?... VERY PHILOSOPHICALLY! 10/10! Desweiteren wird unfassbar oft versucht, durch das Wiederholen des gleichen Satzes Spannung aufzubauen (Kapitel 8: "Schneller. Und schneller. Und schneller.) Oder es werden einfach viele kurze Sätze bzw. Wörte aneinandergereiht (Kapitel 7: "Stille. Totenstille. Momente vergehen. Und weitere. Und weitere."). Dies passierte so oft, dass ich irgendwann nur noch genervt war. Dadurch wird ein langweiliges Buch leider auch nicht aufregender. Verwirrt hat mich auch der Name der Stadt, New Ainé. Das dachte ich mir auch oft beim lesen, "Ey, nee". Dann erfuhr ich, dass man das "é" gar nicht lang ausspricht, es sogar stumm ist! Warum also das Accent aigu auf dem "e"? Noch einige Beispiele an unlogischen Sätzen: Kapitel 8: "Bleibe zwischen Tür und Angel stehen." Das kann man nicht. "Tür und Angel" ist eine Redewendung, kein wirklicher Ort, wo man stehen kann. Kapitel 7: "Recke meinen Hals der Luft entgegen." Luft. ist. überall...?! Kapitel 7: "...wären die Konsequenzen unerträglich hoch." ?? Wie können Konsequenzen hoch sein? Kapitel 25: "Er bleckt die Zunge." Die... Zähne vielleicht? Kapitel 32: "Seine Mundwinkel schnellen müde nach oben." Okay, das wiederspricht sich irgendwie. Außerdem ist die Längeneinheit in New Ainé "Einheiten". Nicht nur ist der Begriff ziemlich einfallslos, es wird sich auch nicht konsequent daran gehalten. Immer wieder schwankt es zwischen "Einheiten" und "Metern". Was denn nun? Nico Abrell kann schreiben, keine Frage. Nur hätte dieses Buch ein vernünftiges Lektorat gebraucht und nicht zwei befreundete Männer, die einfach nur ihren Namen dafür hergeben. Dieses Buch ist voller Fehler und das ist wirklich schade. Ich hätte mich nicht getraut, das so zu veröffentlichen. Gestaltung: Das Cover finde ich wirklich sehr gelungen. Man merkt, dass der Autor auch Coverdesigner ist und viel Herzblut hineingesteckt hat. Außerdem ist die Innengestaltung des Hardcovers sehr schön geworden! Fazit: Leider bin ich ziemlich enttäuscht. Ich hätte gerne etwas Originelleres gelesen, das sich nicht liest wie ein Potpourri aus diversen anderen Dystopien auf dem Markt. Das große Problem war einfach, wie unausgereift dieses Projekt noch war und wie viel man hätte besser machen können. Das Ganze hätte mir unter Umständen sogar richtig gut gefallen können, wären die Charaktere nicht so farblos und die Protagonistin nicht so anstrengend gewesen. Mich freut aber, dass ich hier größtenteil positive Rezensionen sehe, also scheint das Buch das Richtige für manche zu sein. Für mich leider nicht. :(

Rising Sparks
Rising Sparksby Nico AbrellBoD – Books on Demand
25. Apr.
Rating:1

Um es kurz zu machen: Dieses Buch ist (in meinen Augen !! ) schlecht weil... -sehr viele Schussel und Logikfehler drin waren -der Schreibstil schlecht ist (kurze Sätze meist ohne Verb, Aneinanderreihungen und Wiederholungen) -die Charaktere flach waren und keine wirkliche Persönlichkeit hatten -das Worldbuiling sehr oberflächlich rüber kam -Skye nur geheult und gewimmert hat, nervig war und total unsympathisch. Außerdem waren ihre Ängste total übertrieben -die Storyline schwach und nicht spannend war -es für mich wie ein (sehr schlechten) Mix aus Tribute von Panem und Die Bestimmung war. 20€? Dafür? Und der/die Lektor*in hat in meinen Augen auch einen sehr schlechten Job gemacht. Ich will hier wirklich niemanden angreifen, aber das ist halt meine Meinung. Tut mir wirklich leid.

Rising Sparks
Rising Sparksby Nico AbrellBoD – Books on Demand
27. Okt.
Rating:1

Ich habe dieses Buch endlich beendet und es hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Bevor ich allerdings meine Meinung hierzu kundtue, möchte ich darauf hinweisen, dass es sich um MEINE persönliche Meinung handelt und wenn jemandem diese Meinung nicht gefällt, dann soll er/sie diese Rezension einfach ignorieren und dieses Buch weiterhin lieben. — Wo fange ich an? Ich habe das Buch mit sehr niedrigen, bis keinen Erwartungen begonnen. Warum? Weil Nico Abrell bei seiner letzten Reihe als Plagiator entlarvt wurde. Jeder macht mal Fehler und lernt aus diesen Fehlern. Deshalb wollte ich ihm mit seinem neuen Buch eine Chance geben und habe bei dem günstigen E-Book zugegriffen. Leider wünsche ich mir die 2,99€ zurück, denn dieses Buch war einfach nur schlecht. Ich habe die ersten zwei Kapitel gelesen und der Schreibstil hat mir vom ersten Satz an nicht gefallen. Aneinandergereihte Worte, Wortwiederholungen, immer wiederkehrende Sätze - ich habe selten so einen schlechten Schreibstil gelesen. Die Handlung war langweilig und erinnerte an mehrere andere Dystopien (Panem, Delirium, etc....) Ich habe mich gefühlt, als hätte der Autor sämtliche Dystopien zusammengemixt, um es dann als seine eigene Idee zu verkaufen. Klar, verstehe ich, dass man das Rad nicht neu erfinden kann und es immer Ideen geben wird, die an andere Geschichten erinnern könnten. Aber in dieser Geschichte ist NICHTS eigenes. Rein gar nichts. Kommen wir dazu, dass Nico Abrell sehr kreativ ist, was Neuschöpfungen von Worten betrifft. Was ist bitte ein „Laubfeuer“? Ich werde jetzt nicht alle grauenhaften, unlogischen Worte/Sätze nennen, da es viele Rezis gibt, die genügend darüber geredet haben. Aber definitiv frage ich mich, was für ein Lektorat dieses Buch überarbeitet haben soll? Liebes Lektorat von Rising Sparks, sucht euch einen neuen Job. Danke. Die Protagonistin Skye... was soll ich zu ihr sagen? Ich hatte teilweise das Gefühl die Protagonistin ist 5 Jahre alt und geht noch in den Kindergarten, denn vom Kopf her war sie sehr unreif und naiv. Noch dazu dieses ständige Jammern, Trauern, Heulen. Ich ernenne Skye hiermit offiziell zur nervigsten und anstrengendsten Protagonistin, die je erfunden wurde. Ein positiven Punkt gibt es allerdings bei diesem Buch: Das Cover. Es ist traumhaft schön und am Cover sieht man, wo das Talent dieses Autors steckt. Er kann Cover designen. Das Schreiben sollte er aber lassen. Ich kann diese ganzen 5 Sterne - es ist das beste Buch aller Zeiten - Bewertungen nicht verstehen. Natürlich hat jeder seine Meinung, aber... nein. Einfach nein. Ich fühle mich von vielen Booktubern (vielen, nicht allen) übers Ohr gehauen, weil sie das Buch extrem loben und feiern. Ihr feiert es nur, weil Nico Abrell eurer Freund ist und ihr zu feige seid ihm zu sagen, dass das Buch nicht gut ist. Aber jeder soll seine Meinung vertreten. Wenn ihr meint, anderen Leuten ein Buch zu empfehlen, was beweisbar einfach nur schlecht ist, dann bitte. Tut, was ihr nicht lassen könnt. Und falls es jemand nach dieser Rezi noch nicht verstanden hat: Den einen Stern gibt es für das Cover.

Rising Sparks
Rising Sparksby Nico AbrellBoD – Books on Demand
13. Okt.
Rating:1

1 Stern Als ich erfuhr, dass Nico Abrell ein Buch veröffentlichen würde, war ich sehr gespannt und beschloss, dass ich es auf jeden Fall lesen möchte. Überschattet wurde dies dann erstmal von einem rechtswidrigen Gewinnspiel, das der Autor auf seinem Youtube-Kanal startete. Für den Gewinn (Ein einstündiger Hangout mit dem Autor himself), war man gezwungen, das Buch zu kaufen, was schlichtweg verboten ist. Trotzdem ging ich unvoreingenommen an das Werk heran und wurde leider dennoch enttäuscht. Inhalt: Die Protagonistin Skye steht kurz vor ihrem siebzehnten Geburtstag, an dem sie einer Prozedur unterzogen wird, bei der ihr tödliches Sekret unter die Haut gespritzt wird. Kurz darauf wird ihr ein Beruf zugeteilt, den sie ihr Leben lang ausführen muss, ansonsten bringt das Sekret sie um. Das klang erstmal ziemlich vielversprechend, wäre da nicht diese Protagonistin... Skye beginnt schon auf der ersten Seite mit ellenlangen Lamentos, die sich durch das gesamte Buch ziehen. Ich verstehe ja, dass sie Angst hat und unsicher ist, was ihre Zukunft angeht, aber ihr Verhalten war maßlos übertrieben. Sie zittert, keucht und wimmert sich seitenlang durch die ersten Kapitel und wusste noch gar nicht, was überhaupt ihr Beruf sein wird. Kann ja auch sein, dass es der coolste Job der Welt wird, doch für Skye war das Warten eine Zerreißprobe, vergleichbar mit der, die ich beim Lesen hatte. Die erste Hälfte des Buches war sterbenslangweilig und ich konnte keinen Bezug zur Protagonistin aufbauen. Man erfährt quasi nichts über sie, außer, dass ihr Bruder vor Jahren von den Outlaws (den Rebellen, die sich gegen das System auflehnen), getötet wurde. Aus der Sicht des Bruders gibt es übrigens auch einige Kapitel, die nichts zur Geschichte beitrugen, außer sie noch länger zu ziehen, als sie ohnehin schon war. Immer, wenn dann doch etwas Spannung aufkam, wurde diese direkt wieder zerstört, indem sich rausstellte, dass Skye alles nur geträumt hatte. Dies passierte insgesamt 3 (!) Mal und das grenzt für mich schon an Verarsche. Meiner Meinung nach war die Geschichte ziemlich lieblos gestaltet, das Worldbuilding ist voller Lücken und es ist nur die Rede vom "System". Warum hat das System keinen Namen? Die Rebellen (die natürlich auch hier nicht fehlen dürfen), nennt man "Outlaws". Sehr innovativ. In ihrer neuen Umgebung lernt Skye Alex und Zoey kennen, zwei Mädchen in ihrem Alter. Bis zum Ende blieben die Beiden farblos und ich konnte sie teilweise nicht mal auseinanderhalten. Es plätschert alles so vor sich hin, bis sie in der zweiten Hälfte des Buches auf Kiran trifft, den Love-Interest wie es scheint. Dieser hatte bis auf seine strahlenden, smaragdgrünen Augen keine wirklichen Charaktereigenschaften zu bieten. Dieses Buch war so unglaublich vorhersehbar. Die Protagonistin wächst behütet im "System" auf, wird in eine schwierige Situation geworfen und beginnt, am System zu zweifeln. Dann kommt der tolle, starke Typ, der eventuell auch nicht ganz so konform mit dem System geht. Es kam mir vor, als hätte ich diese Geschichte schon zig mal gelesen, nur besser. Nachdem Skye ihren neuen Beruf bekommen hat (ich spoiler jetzt mal nicht, welchen. Auch wenn es verdammt vorhersehbar ist), wurde ihr Alptraum natürlich wahr: Sie hasst diesen Beruf und ist sich sicher, dass dem System ein Fehler unterlaufen ist. Sie wird von Zuhause verschleppt und an einen neuen Ort gebracht, an dem sie siebzehn andere Jugendliche trifft, die denselben Job zugeteilt bekommen haben. Also wurden siebzehn Leute in New Ainé am selben Tag siebzehn? Dann müssten theoretisch jeden Tag 10-20 neue Rekruten dort antanzen. Die Nebencharaktere wurden hier sehr vernachlässigt und man verfolgte nur Skye, was ganz schön anstrengend war. Sie war ständig traurig, verängstigt oder deprimiert. Es gab keine einzige lustige Stelle, die diese Tristesse vielleicht etwas aufgelockert hätte. Skye zeigt bis zum Ende nicht den Funken (haha) Entwicklung. Sie ist das schwache, ängstliche Häschen, das darauf gewartet hat, vom starken Kiran gerettet zu werden. Wo bleiben die Protagonistinnen, die ihren Shit mal selbst in die Hand nehmen und sich nicht wie Dreck behandeln lassen? Braucht es denn immer einen Ritter in glänzender Rüstung? Sogar der heftige Schicksalsschlag, der Skye zur Mitte des Buches wiederfährt, konnte mich nicht berühren, da ich schon ahnte, wie sich das Ganze auflösen würde. Es war alles so vorhersehbar. Generell kam mir die diese Geschichte wie ein Sammelsurium verschiedenster Dystopien vor. Die Welt ähnelte sehr stark der aus den Tributen von Panem (Die Welt ist in Sektoren aufgeteilt, im "Mid-Sektor" lebt der Präsident) und der Plot erinnerte an Delirium (Prozedur am siebzehnten Geburtstag) und Hüter der Erinnerung (Berufe werden vorbestimmt). Mir fehlte schlichtweg die originelle Idee. Die Geschichte war alles in allem wie kaltgewordener Tee. Man trinkt ihn, weil er da ist und man ihn halt schon gemacht hat, aber so richtig geil ist er nicht. Stil: Schon auf der ersten Seite des Buches ist von einem Lektorat die Rede, welches ich beim Lesen leider schmerzlich vermisste. Haufenweise Wortwiederholungen, Rechtschreibfehler und Wörter, die es gar nicht gibt (Kapitel 4: "...durchflutet mich wie ein Laubfeuer. Es heißt Lauffeuer.), ziehen sich durch das gesamte Buch und haben meinen Lesefluss enorm gestört. Sogar der Name der Protagonistin ist einmal falsch geschrieben (Syke, statt Skye). Natürlich ist für einige Dinge auch ein Korrektorat verantwortlich, nur kam es mir sogar so vor, als hätte niemand nur ein Mal über das Buch drübergelesen. Ich bin kein Lektor und habe fast auf jeder Seite irgendwelche Fehler und Füllwörter gefunden. Ständig fällt das Wort "schier", welches in den meisten Fällen null in den Kontext passt, was mir wiederrum das Gefühl gibt, der Autor hätte einen ziemlich mikrigen Wortschatz. Es kam mir so vor, als wollte Abrell auf Biegen und Brechen ein literarisches Meisterwerk erschaffen, weil er es einfach mit Metaphern vollgestopft hat. Teilweise kamen mehrere Metaphern in einem Satz vor, die sich gegenseitig aufgehoben haben. Ein besonders gutes Beispiel, mit 3 (!) Metaphern in einem Satz, findet man in Kapitel 4: "Ich denke an den Funken Hoffnung in mir, der wie ein einzelner Sonnenstrahl, der die dunkle Wolkendecke zerreißt, versucht in mir aufzukeimen." Ich meine... Hallo?... VERY PHILOSOPHICALLY! 10/10! Desweiteren wird unfassbar oft versucht, durch das Wiederholen des gleichen Satzes Spannung aufzubauen (Kapitel 8: "Schneller. Und schneller. Und schneller.) Oder es werden einfach viele kurze Sätze bzw. Wörte aneinandergereiht (Kapitel 7: "Stille. Totenstille. Momente vergehen. Und weitere. Und weitere."). Dies passierte so oft, dass ich irgendwann nur noch genervt war. Dadurch wird ein langweiliges Buch leider auch nicht aufregender. Verwirrt hat mich auch der Name der Stadt, New Ainé. Das dachte ich mir auch oft beim lesen, "Ey, nee". Dann erfuhr ich, dass man das "é" gar nicht lang ausspricht, es sogar stumm ist! Warum also das Accent aigu auf dem "e"? Noch einige Beispiele an unlogischen Sätzen: Kapitel 8: "Bleibe zwischen Tür und Angel stehen." Das kann man nicht. "Tür und Angel" ist eine Redewendung, kein wirklicher Ort, wo man stehen kann. Kapitel 7: "Recke meinen Hals der Luft entgegen." Luft. ist. überall...?! Kapitel 7: "...wären die Konsequenzen unerträglich hoch." ?? Wie können Konsequenzen hoch sein? Kapitel 25: "Er bleckt die Zunge." Die... Zähne vielleicht? Kapitel 32: "Seine Mundwinkel schnellen müde nach oben." Okay, das wiederspricht sich irgendwie. Außerdem ist die Längeneinheit in New Ainé "Einheiten". Nicht nur ist der Begriff ziemlich einfallslos, es wird sich auch nicht konsequent daran gehalten. Immer wieder schwankt es zwischen "Einheiten" und "Metern". Was denn nun? Nico Abrell kann schreiben, keine Frage. Nur hätte dieses Buch ein vernünftiges Lektorat gebraucht und nicht zwei befreundete Männer, die einfach nur ihren Namen dafür hergeben. Dieses Buch ist voller Fehler und das ist wirklich schade. Ich hätte mich nicht getraut, das so zu veröffentlichen. Gestaltung: Das Cover finde ich wirklich sehr gelungen. Man merkt, dass der Autor auch Coverdesigner ist und viel Herzblut hineingesteckt hat. Außerdem ist die Innengestaltung des Hardcovers sehr schön geworden! Fazit: Leider bin ich ziemlich enttäuscht. Ich hätte gerne etwas Originelleres gelesen, das sich nicht liest wie ein Potpourri aus diversen anderen Dystopien auf dem Markt. Das große Problem war einfach, wie unausgereift dieses Projekt noch war und wie viel man hätte besser machen können. Das Ganze hätte mir unter Umständen sogar richtig gut gefallen können, wären die Charaktere nicht so farblos und die Protagonistin nicht so anstrengend gewesen. Mich freut aber, dass ich hier größtenteil positive Rezensionen sehe, also scheint das Buch das Richtige für manche zu sein. Für mich leider nicht. :(

Rising Sparks
Rising Sparksby Nico AbrellBoD – Books on Demand