So schade ich liebe sportsromance aber das war ein Fiebertraum
Leider hat mich das Buch überhaupt nicht angesprochen. Obwohl ich dachte, dass der Schreibstil der Autorin inzwischen deutlich ausgereifter sein müsste, wirkte die Geschichte auf mich eher unausgereift und stellenweise ziemlich konstruiert. Weder die Handlung noch die Figuren konnten bei mir echte Emotionen auslösen, da es ihnen einfach an Tiefe gefehlt hat. Das war voll speed auf echt schlechten Niveau. So schade. Die ganze Beziehung der beiden Hauptcharaktere entwickelte sich für meinen Geschmack viel zu plötzlich und wenig glaubwürdig. Anfangs scheint er sie kaum wahrzunehmen, doch nach einer gemeinsamen Nacht erkennt er plötzlich in ihr die Frau seiner Träume. Sie selbst ist natürlich schon lange heimlich verliebt, wodurch die Dynamik sehr vorhersehbar wirkte. Danach dreht sich die Handlung fast nur noch um intime Szenen, die sich permanent wiederholen und kaum Raum für eine wirkliche Story lassen. Dadurch gerät alles andere, wie etwa das eigentliche Studentenleben der beiden, völlig in den Hintergrund und bleibt eher nebensächlich. Grundsätzlich liebe ich guten Spice in Büchern, aber hier war es mir einfach zu viel und oft eher unangenehm als spannend. Ohne diesen Fokus auf die körperliche Beziehung wäre von der eigentlichen Geschichte leider nicht besonders viel übrig geblieben.

























