Jona ist siebzehn und seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus, was Intelligenz und Auffassungsgabe betrifft. Allerdings ist er auch sehr talentiert darin, sich bei anderen unbeliebt zu machen und anzuecken. Auf die hervorgerufene Ablehnung reagiert Jona auf ganz eigene Weise: Er lässt sein privates Forschungsobjekt auf seine Neider los: eine Drohne. Klein, leise, mit einer hervorragenden Kamera ausgestattet und imstande, jede Person aufzuspüren, über deren Handynummer Jona verfügt. Mit dem, was er auf diese Weise zu sehen bekommt, kann er sich zur Wehr setzen gegen Spott und Häme. Doch dann erfährt er etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre, und plötzlich schwebt er in tödlicher Gefahr. Dieses Buch hat mich wirklich komplett überrascht, im absolut besten Sinn. Ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen reingegangen, weil ich, als ich jünger war, schon einmal etwas von der Autorin gelesen hatte und damals schon begeistert war. Gleichzeitig hatte ich aber auch diese leise Sorge, dass es mich jetzt vielleicht nicht mehr richtig packt, weil das Buch ja eher für ein jüngeres Publikum gedacht ist. Aber das hat sich sofort erledigt. Ich war von Anfang an drin und am Ende einfach nur begeistert. Was mich besonders beeindruckt hat: Es ist eigentlich für eine jüngere Zielgruppe geschrieben, aber die Spannung und der Sog waren stärker als bei vielen „Erwachsenen-Thrillern“, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Und das hat mich wirklich überrascht. Ich hatte nicht erwartet, dass mich ein Jugendthriller so hart an die Seiten fesselt, aber genau das ist passiert. Der grösste Fixpunkt ist definitiv Jona. Und ich meine das wirklich positiv, auch wenn das vielleicht erstmal nicht so klingt: Er ist komplett unsympathisch. Aber genau das ist sein Charme. Er ist so unangenehm ehrlich, so wenig sozial angepasst, so sehr in seiner eigenen Welt, dass ich ihn gleichzeitig ständig hinterfragt habe und trotzdem komplett an ihm hing. Er ist nicht der typische „coole, schlaue, nette Protagonist“, sondern eher jemand, der sich permanent selbst im Weg steht und es oft nicht mal merkt. Genau das macht ihn so spannend. Ich habe ihn irgendwann sogar richtig ins Herz geschlossen, obwohl er objektiv betrachtet eine absolute Katastrophe ist. Aber genau diese Reibung hat ihn für mich so gut gemacht. Es gibt trotzdem ein paar kleinere Dinge, die mich gestört haben. Manche Reaktionen der Nebenfiguren wirkten für mich etwas zu gelassen angesichts dessen, was Jona da mit seiner Drohne eigentlich macht. Klar, es wird angesprochen und kritisiert, aber teilweise wurde es relativ schnell wieder fallen gelassen, statt wirklich Konsequenzen zu haben. Das war ein bisschen unrealistisch, aber ehrlich gesagt hat es meinen Lesesog kaum gestört. Auch ein paar kleinere Längen gab es zwischendurch. Momente, in denen die Spannung kurz abgesackt ist. Aber selbst dann war es nie wirklich langweilig, eher so ein kurzes Durchatmen, bevor es wieder losgeht. Und sobald es wieder Fahrt aufgenommen hat, war ich komplett drin. Und dieses Ende… ich bin komplett mitgerissen worden. Ich bin normalerweise niemand, der beim Lesen ständig miträtselt, aber hier hat sich das irgendwann einfach eingeschlichen. Und kurz vor der Auflösung hatte ich diesen einen Gedanken, der alles zusammengezogen hat. Und ich hatte recht. Und ich hasse es ein bisschen, dass ich recht hatte, weil ich mir gewünscht hätte, dass mich das Buch noch überraschen kann. Aber gleichzeitig hat es sich so gut aufgebaut angefühlt, dass es trotzdem perfekt gepasst hat. Insgesamt war „Elanus“ für mich ein richtig starkes, extrem spannendes Buch, das mich mehr gefesselt hat als viele Thriller, die eigentlich „erwachsener“ wirken wollen. Und ganz ehrlich: ich bin einfach nur begeistert und will jetzt definitiv noch mehr von der Autorin lesen.
Spannender Jugendthriller Das Wunderkind Jona fängt mit 17 an einer Eliteuniversität an. Durch deine arrogante besserwisserische Art eckt Jona dort überall an und lässt aus Rache seine Drohne auf seine Kommilitonen los. Das ihn das in so große Gefahr bringt konnte er nie ahnen... Jona wirkt von Anfang an sehr unsympathisch. Zum Glück hat sich dies im Laufe des Buches gelegt und ich konnte dann doch einen Bezug zu ihm finden. Insgesamt.t war das buch sehr spannend, so dass ich es fast in einem Rutsch ausgelesen habe.
Eine Drohne namens Elanus Mit Jona hat sich die Autorin nicht gerade den sympathischsten Protagonisten einfallen lassen, aber das war ganz sicher ihre Absicht. Der 17jährige ist hochbegabt und kommt zumindest am Anfang reichlich überheblich rüber, als er gleich am ersten Tag meint dem Professor im Vorlesungssaal demonstrieren zu müssen, wie schlau er ist. Nicht ohne Grund haben seine Eltern darauf bestanden, dass er bei einer Familie unterkommt und erst mit 18 in ein Studentenwohnheim umziehen darf. Seine Sozialkompetenz ist deutlich ausbaufähig. Auf Zurückweisung reagiert Jona dann auch erwartungsgemäß beleidigt und lässt sich zu einem kindischen Streich hinreißen, der ordentlich nach hinten losgeht. Als genau der Professor bei dessen Vorlesung er gestört hat am nächsten Tag tot ist, hat er ein schlechtes Gewissen und will herausfinden, was passiert ist, denn irgendetwas stimmt mit dieser Uni nicht und mit seiner Gastfamilie auch nicht. Seine selbstgebaute Drohne Elanus ist ihm bei seiner Recherche eine große Hilfe. Man kann allerdings auch Mädchen damit hinterher spionieren und hat dann plötzlich ein zusätzliches Problem. Gerade die Verbindung von technischen Neuheiten und spannender Geschichte finde ich immer wieder klasse bei der Autorin. Auch dieses Jugendbuch war wieder sehr nett und unterhaltsam, so wie ich es von Ursula Poznanski gewohnt bin. Ich hatte eine gut Zeit mit dem Buch, und es war für zwischendurch genau das Richtige.
Schwacher Anfang, starkes Ende
Die ersten 100 Seiten waren für mich schwer zu lesen. Der Haupcharackter war ein absolut unsympathischer Voltrottel. Ich war wirklich kurz davor einfach abzubrechen. Doch irgendwann hat es mich doch gepackt. Gerade die zweite Hälfte war für mich fantastisch. Gebt das Buch definitiv nicht auf. Es wird besser und besser!
Fesselnder Thriller
Ein durchgängig spannendes und packendes Buch, der sich sehr flüssig lesen lässt. Die Geschichte rund um den Studenten Jona und seine Drohne entwickelt schnell eine fesselnde Dynamik und hält die Spannung bis zum Ende. Besonders gelungen ist die überraschende Auflösung, die viele zuvor gelegte Spuren sinnvoll zusammenführt. Ein kleiner Kritikpunkt ist die Vielzahl an beteiligten Charakteren, die zeitweise etwas verwirrend wirken kann. Dennoch mindert das den Lesespaß nur gering. Insgesamt überzeugt „Elanus“ mit Tempo, Spannung und einer interessanten Idee.
War sehr unterhaltend und hatte nen spannendes Ende!
Overall 3.8⭐ Storyline: 4⭐ Characters: 3⭐ Writing: 5⭐ World / Setting: 3⭐ Ending / Plottwist: 4⭐

Spannendes Buch mit unendlich vielen Stellen zum Theorien aufstellen, habe es nicht mehr weglegen können😍😅
📜Inhalt: Es geht um das 17-jährige Wunderkind Jona. Dieser hat ein Vollstipendium an einer Eliteuniversität bekommen, doch als er beginnt zu studieren, passieren merkwürdige Dinge, die er unter anderem mit seiner Drohne beobachtet. Immer mehr bekommt er das Gefühl, jemand wolle ihn möglichst schnell loswerden.🤔🧐 🧠Rezension: Ich war am Anfang von Jona richtig angeekelt. 🤮Klugscheißer auf höchstem Niveau kann ich nur sagen. Aber mit der Zeit habe ich die Tiefe des Charakters verstanden und mir ist Jona im Laufe des Buches sogar ein bisschen ans Herz gewachsen. Am Ende des Buches wollte ich gar nicht mehr aufhören über ihn zu lesen. Genauso ging es mir auch mit den anderen Figuren des Buches. Alle deutlich und ausgeprägt und vor allem (ganz wichtig😅): Sie verhalten sich menschlich. Ich habe es geliebt das Buch zu lesen, eine Theorie nach der anderen zu erstellen, nur um sie dann zu verwerfen. Und am Ende festzustellen, dass ich die ganze Zeit falsch lag...🤔😅 Ich habe mir alles genau vorgestellt und das passiert bei mir tatsächlich relativ selten. Oft stelle ich mir bestimmte Personen oder Zimmer vor, aber mehr nicht, weil mir die Beschreibung oder die Notwendigkeit fehlt. Deshalb bin ich Ursula Poznanski unglaublich dankbar, dieses Buch war fabelhaft geschrieben.❤️ ❤️Mein Lieblingssatz: "Ach, und der nächste Kaffee geht auf dich. Die Torte natürlich auch."😅😍
Das war mal wieder ein sehr guter Poznanski! Spannung bis zum Schluss! Sehr zu empfehlen!
Mega Buch
Man kann super in die Welt hineintauchen und mit rätseln. Es ist bis zum Ende super spannend. Die Charaktere sind super sympathisch und liebevoll. drinnen. Jona ist super sympathisch und es ist super spannend seine Denkweise mitzubekommen. Man kann super mit rätseln und mit fühlen.
Geniales Buch!
Das Buch ist wirklich toll geschrieben! So toll und leicht, dass ich es innerhalb weniger Tage gelesen habe und immer wieder wissen wollte wie es weiter geht. Es war wirklich durchgehend spannend und hat sich in keinem Moment gezogen. Fand das Thema rund um Elanus und die Charaktere Jonas und Pascal echt toll und wurde schnell warm mit ihnen. Das Ende wird gut erklärt und nicht zu schnell runter gerattert. Habe 0,5 abgezogen weil es mir am Ende vielleicht etwas zu einfach erklärt war mit dem „Motiv“

Fesselnd und sehr lesenswert
Ich mochte das Buch sehr, zumindest nach anfänglichen Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Es hat doch ein paar Seiten gebraucht, bis mich das Buch gefesselt hat. Das lag aber nicht, wie bei manch anderen an dem Protagonisten. Viele der Leser finden Jona unsympathisch und überheblich. Zweites stimmt sicherlich, ich finde ihn aber ganz und gar nicht unsympathisch, seine Persönlichkeit eher sehr erfrischend. Er erinnert mich ein wenig an Sheldon Cooper aus Big Bang Theory 🤭 (klar, sein anfängliches Stalker-Verhalten ist verwerflich, aber er hat ja keine bösen Absichten, sondern handelt aus Neugier). Auch seine Drohne fand ich einfach toll. Als ich dann in die Geschichte gefunden habe, fand ich sie sehr spannend und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin hält einige Überraschungen bereit, die den Leser fesseln, und schließt das Buch mit einem unfassbar spannenden Ende und einem Protagonisten, der sich sehr positiv weiterentwickelt hat, ab. Eine klare Leseempfehlung von mir, trotz des halben Sterns Abzug für die Lägen am Anfang.
Wie immer ein sehr gutes Buch von Ursula Poznanski, was sehr spannend beim Lesen war :)! Die Auflösung fand ich ehrlich gesagt „solala“, allerdings einigermaßen schlüssig.
Spannende Idee, moralisch ambivalenter Protagonist
Elanus von Ursula Poznanski besticht durch eine aktuelle und interessante Idee: Drohnen gewinnen in unserer Welt zunehmend an Bedeutung, und das Buch greift das Thema auf spannende Weise auf. Allerdings fiel es mir schwer, die Hauptperson nachzuvollziehen, da sie mit ihrer Drohne andere Menschen stalkt – ein befremdlicher Gedanke. Dennoch gelingt es der Geschichte, ein wichtiges gesellschaftliches Thema zu beleuchten: den Eingriff in die Privatsphäre und die ethischen Grenzen von Technik. Die Handlung ist interessant, der Schreibstil flüssig, aber der moralische Zwiespalt der Figuren macht das Lesen zeitweise etwas ungewohnt.
Leise, klein, sieht und hört alles. Elanus- eine Drohne die der erst 17-jährige Jona selbst gebastelt und programmiert hat. Jona, das Wunderkind, meist empathielos seinen Mitmenschen gegenüber, überheblich und wenn ihn Langeweile plagt, auch frech. Durch Elanus kann er jede Person, dessen Handynummer er hat, problemlos überwachen. Und genau das wird zu einem Problem für ihn. Denn er sieht, hört und erlebt etwas, was ihn überhaupt nichts angeht. Doch durch gewonnene Freunde und Elanus gewinnt das Gute. Stalking wird in diesem Buch zum Thema, ob das für jede Person okay ist - ich weiß es nicht. Ein Jugendkrimi, der lange Fragen aufwirft und offen lässt, so aber auch spannend bleibt.
Elanus ist ein Jugendbuch von Ursula Poznanski in dem eine selbstgebaute Drohne eine große Rolle spielt. Die Geschichte des Wunderkinds Jona, der zum Studium bei einer Gastfamilie in einer fremden Stadt unterkommt, spielt in der Gegenwart. Jona ist ein zurückgezogener, sehr kluger und technisch begabter Junge, der leichte Schwierigkeiten im Umgang mit seinen Mitmenschen hat und mit seinem Verhalten oft aneckt und dadurch oft unsympathisch und überheblich wirkt. Im Laufe der Geschichte häufen sich erschreckende und auch unerklärliche Vorfälle, denen Jona mit Hilfe seiner Drohne und nun auch zweier neuer Freunde auf den Grund geht. Jona wird während des Geschehens immer sympathischer. Trotz einiger Längen baut sich nach und nach die Spannung auf und lädt zum Miträtseln ein. Das gelungene Ende ist nochmal sehr überraschend und aufregend geschrieben, mit einigen unerwarteten Wendungen. Ich mag den Schreibstil von Ursula Poznanski sehr gerne, und so ließ sich auch dieses Buch schnell und flüssig lesen. Die Charaktere sind interessant und vielschichtig, die Atmosphäre angenehm getroffen. Ich freue mich schon auf das nächste Buch, das ich von ihr lesen werde!
Kurzbeschreibung: Jona ist siebzehn und seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus, was Intelligenz und Auffassungsgabe betrifft. Allerdings ist er auch sehr talentiert darin, sich bei anderen unbeliebt zu machen und anzuecken. Auf die hervorgerufene Ablehnung reagiert Jonas auf ganz eigene Weise: Er lässt sein privates Forschungsobjekt auf seine Neider los: eine Drohne. Klein, leise, mit einer hervorragenden Kamera ausgestattet und imstande, jede Person aufzuspüren, über deren Handynummer Jona verfügt. Mit dem, was er auf diese Weise zu sehen bekommt, kann er sich zur Wehr setzen gegen Spott und Häme. Doch dann erfährt er etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre, und plötzlich schwebt er in tödlicher Gefahr. *Quelle* Zur Autorin: Ursula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt "Erebos" erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen Deutschlands und schreibt zudem Thriller-Bestseller für Erwachsene. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. Meinung: Der 17-jährige Jona Wolfram gilt in Mathematik und Technik als hochbegabt und bekommt deshalb ein Stipendium an der Elite-Universität Victor-Franz-Hess in der Kleinstadt Rothenheim. Bei seiner Gastfamilie, den Helmreichs, wird er aber eher zögerlich aufgenommen, was ihn etwas vor den Kopf stößt. Mit im Gepäck hat er seine selbstgebaute Drohne Elanus, mit der er bald Rundflüge startet. Als er sich allerdings einen Streich für seine neuen Kommilitonen ausdenkt, den er nicht richtig durchdacht hat, hat dies folgenschwere Konsequenzen. Auf einmal ist Jona nicht mehr der, der die Fäden in der Hand hält, sondern wird zum Gejagten. Denn er hat in ein Wespennest gestochen, das besser nicht an die Öffentlichkeit geraten wäre. Elanus, das neueste Jugendbuch von Ursula Poznanski, die mich mit ihrem Erstling Erebos begeistern konnte, wartet diesmal mit dem Thema Drohnentechnik auf, was ja durchaus aktuell ist. Der 17-jährige Protagonist Jona ist allerdings alles andere als ein sympathischer Charakter. Schon zu Beginn fällt er zwar durch seine Intelligenz auf, die für sein Alter eher ungewöhnlich ist, aber auch durch seine bodenlose Arroganz und Überheblichkeit gegenüber seinen Mitmenschen. Zynisch und selbstgefällig kommt er daher, was ihm keine wirklichen Sympathiepunkte einbringt. Als er dann anfängt, seine Drohne ins Spiel zu bringen, fühlt man sich als Leser dann doch auch als Stalker, denn man beobachtet mit Elanus hautnah die Geschehnisse hinter fremden Fenstern und hört private Gespräche mit. Dies alles hat Ursula Poznanski durchaus real und anschaulich dargestellt und kann damit auch gewisse Ängste vor dieser neuartigen Technik beim Leser wecken. Als sich Jona dann einen unbedachten Scherz anhand anonym verteilter Zettel erlaubt, kommen die Ereignisse so richtig ins Rollen und überschlagen sich fast. Hier hat man kaum Zeit zum Luftholen, denn soviel geschieht auf einmal. Auch Jona, der erst großspurig in seinem Verhalten war, merkt, dass er in ein Wespennest größeren Ausmaßes gestochen hat und versucht mit Elanus rauszufinden, was hinter all den Geheimnissen steckt. Er wird merklich sympathischer und findet Unterstützung in Pascal, dem Nachbarsjungen, und Marlene, einer Kommilitonin, die ihm in seinen Ermittlungen unter die Arme greifen und seine Ecken und Kanten durchaus akzeptieren. Das Ende wartet dann nochmals mit einem regelrechten Showdown auf, nachdem einige Wendungen eingebaut wurden, die teilweise in die Irre führen können, einiges aber doch früh erahnen lassen. Insgesamt ist Elanus ein solider Jugendthriller, der mich gut unterhalten konnte und mit einem sehr eigenwilligen Protagonisten aufwartet, der es lange Zeit nicht leichtmacht, ihm Sympathie entgegenzubringen. Fazit: Elanus besticht durch das Thema Drohnentechnik, das Ursula Poznanski spannend und realistisch verpackt. Das Ende allerdings wirkt ein wenig zu dick aufgetragen, doch die Flüge mit Elanus waren sehr aufschlussreich und der anfangs sperrige Protagonist entwickelt sich zusehends ins Positive.
holy moly.. das war...krass! am anfang war es schwierig, weil ich jona echt zum kotzen fand. dieses arrogante "ich bin ja so klug blablabla" war echt ätzend. aber mit der zeit wird er ruhiger und reifer und das buch wird spannender. ich lehne mich jetzt sehr weit aus dem fenster..aber ich persönlich finde, dass sich das buch gelesen hat wie ein echter fitzek..nur eben für die jugend. ich habs genossen!
Spannend und intelligent erzählt! Ursula Poznanski verbindet Technik, Überwachung und jugendliche Selbstfindung in einem fesselnden Thriller. Ein Muss für Fans kluger Jugendbücher!
Ein absolut spannendes Jugendbuch, das technologische Neugier mit gesellschaftlichen Fragen verbindet. Der sechzehnjährige Protagonist Jona, hochintelligent und sozial eher schwierig, entwickelt eine Drohne namens „Elanus“ – und beginnt damit, seine Umwelt heimlich zu beobachten. Was als harmloses Experiment beginnt, entwickelt sich schnell zu einem gefährlichen Spiel mit Wahrheit, Macht und Vertrauen. Poznanski schafft es, technikaffine Themen wie Überwachung und Datenschutz in eine packende Story zu verpacken, die bis zum Schluss fesselt. Besonders gelungen: der moralische Zwiespalt, in dem sich Jona immer wieder befindet, und die glaubhafte Entwicklung seiner Figur.
Bin wahrscheinlich nicht die Zielgruppe. Sehr eintönige Story und unoriginell. Die Autoren kann eindeutig mehr.
Schon lange konnte mich kein Buch so sehr fesseln wie dieses.
Eines der letzten Bücher, welches es geschafft hat, mich so sehr in den Bann zu ziehen, wie dieses es getan hat, war tatsächlich Erebos, ebenfalls von Ursula Poznanski. Das war dann auch einer der Gründe, wieso ich im Buchladen zu Elanus gegriffen habe und auch sehr gespannt aufs Lesen war. Und meine Erwartungen wurden mehr als nur erfüllt! Ziemlich schnell bin ich an dem Punkt angekommen, an welchem ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte; ich konnte es kaum erwarten, bis sich all die Fragen Stück für Stück lösen würden und wie es generell weitergeht. Das Ende hatte es auch echt in sich, sprachlos und begeistert saß ich vor den letzten Seiten. Jona als Hauptfigur fand ich ebenfalls sehr interessant: Eine gewisse Ähnlichkeit zu Young Sheldon lag auf jeden Fall vor :-). Marlene sowie Pascal sind mir auch schnell ans Herz gewachsen. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich überaus gespannt darauf bin, was Ursula Poznanski noch für Geschichten geschaffen hat!
Es war so spannend, die letzten siebzig Seiten hab ich in einem Rutsch durchgelesen! Anfangs war mir Jona zwar nicht so sympathisch, das änderte sich aber schnell je weiter die Geschichte fortgeschritten war. Auch mit dem Ende bin ich mehr als zufrieden, deshalb die volle Punktezahl!
12.03.2018
Spannend, intelligent und mit einer starken Botschaft
Elanus hat mich von Anfang an gepackt. Ursula Poznanski versteht es einfach, spannende Jugendthriller zu schreiben, und auch hier liefert sie eine fesselnde Mischung aus Technik, Überwachung und moralischen Fragen. Die Idee mit der Drohne „Elanus“, die der hochintelligente Protagonist Jona heimlich zur Beobachtung einsetzt, ist originell und zugleich beunruhigend aktuell. Was mir besonders gefallen hat, ist die Entwicklung der Hauptfigur: Anfangs wirkt Jona recht überheblich und distanziert, aber im Verlauf zeigt sich, wie vielschichtig er wirklich ist – das macht ihn spannend und menschlich. Die Geschichte regt zum Nachdenken an, gerade über Themen wie Privatsphäre, Verantwortung und Vertrauen. Ein Stern Abzug, weil sich manche Wendungen etwas vorhersehbar anfühlten und der Schluss für meinen Geschmack etwas zu glatt war. Trotzdem: 4 von 5 Sternen – ein packender Jugendthriller mit Tiefgang, der auch Erwachsene fesseln kann.
Am Ende echt spannend
Obwohl ich die Hauptfigur Jona zuerst nicht mochte, hat sich dies im Laufe der Geschichte komplett geändert. Seine Entwicklung hat mich positiv überrascht. Am Ende wurde es richtig spannend 😁.
War ganz okay ☺️
Sehr spannend mit viele kleinen Wendungen.
Mega mega spannendes Buch, konnte ab dem ersten Viertel fast nicht mehr aufhören zu lesen, aber das Ende war mir persönlich irgendwie zu abrupt.
Abgebrochen bei Seite 110
Bis dahin ist leider absolut nichts spannendes passiert und somit ist es das zweite Buch das ich von ihr abbreche (Der Turm) obwohl ich Erebos und Cryptos sooooo toll fand. Absolut kein spannungsaufbau. Nicht interessantes dabei was einen dazu veranlassen würde weiter zu lesen. Der Protagonist ist absolut anstrengend und nervig. Schade drum
Mit unsympathischen Hauptpersonen hab ich ja so meine Schwierigkeiten und Jona ist da wirklich eine harte Nuss ;-) Deshalb hatte ich auch wenig Mitleid, als er immer tiefer in den selbst verursachten Schlamassel gezogen wird. Was mich aber natürlich nicht davon abhalten konnte, diesem gespannt zu folgen und des Buch fast in einem Rutsch weg zu lesen. Manches wirkt teilweise etwas an den Haaren herbeigezogen, im rasanten Finale finden sich aber alle Fäden zusammen und werden zu einem glaubwürdigen Ganzen. Dass Jona allerdings so nette Freunde findet, war schon unverschämtes Glück :D
Spannender, kurzweiliger Jugendthriller, in den man sofort gut reinkommt. Perfekt nach einem stressigen Arbeitstag :) die Charaktere sind gut beschrieben und es bleibt spannend bis zum Ende
Wieder sehr spannend. Allerdings tat ich mich anfangs mit dem unsympathischen Hauptcharakter schwer...
Ich fand das Buch sehr spannend kann ich nur weiteremfehlen
Spannung bis zum Ende
Es ist ein tolles Buch gerade für Technik begeisterte. Poznanski schafft wie auch bei Saeculum eine wirklich gute Spannungskurve ohne es allzu offensichtlich werden zu lassen.
Hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war wunderbar und mit dem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet.

Nachdem ich bereits das ein oder andere Buch der Autorin gelesen hatte, war ich sehr gespannt ob sie mich mit Elanus auch abholen & überzeugen kann und ob es mit ihren anderen Werken mithalten kann. Nachdem ich das Buch beendet habe, kann ich sagen, dass Elanus meine Erwartungen größtenteils erfüllt hat und mich mit dem aktuellen Themenbezug wieder einmal beeindruckt hat. In der Geschichte geht es um den hochbegabten Jona, der seine Freizeit damit verbringt eine Drohne selbstzubauen und anschließend damit die Umgebung zu erkunden. Was zunächst als unschuldiges Hobby erscheint, nimmt eine unheilvolle Wendung, als Jona beginnt, seine Mitschüler mit Hilfe der Drohne zu überwachen. Ursula Poznanski entführt uns in eine beklemmende Welt, in der Überwachung, Privatsphäre und die dunklen Abgründe menschlicher Neugierde auf faszinierende Weise miteinander verflochten sind. Die Autorin schafft es durch ihren fesselnden Schreibstil die Spannung im Buch langsam aufzubauen und dann allerdings stetig aufrecht zuhalten. Mit jedem Kapitel fühlte ich mich tiefer in die Handlung verstrickt und die unerwarteten Wendungen sind von Poznanski meisterhaft umgesetzt worden. Trotz der sorgfältigen Ausarbeitung und lebhaften Darstellung des Hauptprotagonisten Jona durch Ursula Poznanski konnte ich persönlich keine tiefe Verbindung zu ihm aufbauen. Einige seiner Eigenschaften oder besser gesagt seine allgemeine Art haben es mir schwer gemacht, mich wirklich mit ihm anzufreunden. Während Ursula Poznanski den Hauptprotagonisten Jona sorgfältig ausarbeitet, habe ich dennoch den Wunsch verspürt, mehr über einige der Nebencharaktere zu erfahren, die immer wieder in der Geschichte auftauchen. Leider kratzt die Autorin nur an deren Oberfläche, ohne tiefer in ihre Hintergrundgeschichten oder Motivationen einzutauchen. Dies hinterließ bei mir beim Lesen das Gefühl, dass einige Figuren unvollständig bleiben und ihr Potenzial nicht voll ausgeschöpft wird. Obwohl Elanus mich nicht in allen Aspekten restlos überzeugen konnte, liefert Ursula Poznanski dennoch einen packenden Jugendthriller ab. Besonders beeindruckend fand ich die gelungene Einbindung modernster Technik, die der Geschichte einen Großteil der Spannung verleiht. Für Leserinnen und Leser, die nach einem fesselnden Jugend-Thriller suchen, der nicht nur spannend ist, sondern auch zum Nachdenken anregt, kann ich dieses Buch dennoch uneingeschränkt empfehlen. Das Buch bietet nicht nur Nervenkitzel, sondern lädt auch dazu ein, über die eigenen moralischen Werte von Überwachung und Privatsphäre nachzudenken. Mit einer fesselnden Handlung, teilweise komplexen Charakteren und einer eindringlichen Botschaft ist Elanus ein Roman, der lange nachhallt und den Leser dazu anregt, über die Konsequenzen seiner eigenen Handlungen nachzudenken.
Es war ganz ok. Aber nicht ihr bestes .

Gutes Jugendbuch
Das Cover ist in Ordnung. Man kann sich zwar erst mal nicht wirklich etwas darunter vorstellen, aber wenn man einen Teil der Story gelesen hat wird einem die Gestaltung klar. Die Schrift ist in einer guten Größe und die Seiten sind etwas dicker. Zur Story selbst .... ein guter Thriller für die jüngeren Bücherwürmer. Etwas an das sich meines erachtens zu wenige Autoren heranwagen. Auch der Krimianteil hier ist gut ausgearbeitet und ich würde dieses Buch tatsächlich meinen 13jährigen lesen lassen. Es gibt zwar zwei Tote, aber es ist alles seicht beschrieben. Man wird auch langsam heran geführt, was mir sehr gefällt. Die Charakter sind gut beschrieben. Vor allem Pascal gefällt mir. Für Ältere ist das Buch eher langweiliger, es ist wirklich für Jugendliche. Empfohlenes Lesealter ab 14 und dazu ein klares JA von mir.
Sehr spannend
Ich mochte das Buch echt gern - spannend und gut / einfach zu lesen
Könnte spannender sein
Ich habe bereits zwei Bücher von Ursula Poznanski gelesen (Die Burg, Aquila) und muss sagen, dass ich von der Story etwas enttäuscht war. Schon am Anfang war ich nicht ganz so gefesselt wie gewohnt. Zum Ende hin wurde es dann interessant, doch die Auflösung war dann doch nicht das, was ich erwartet hätte. Daher nur 3/5 Sterne diesmal.
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
"Elanus" ist ein weiteres YA-Buch von Ursula Poznanski, das sich einmal mehr mit den Auswirkungen moderner Technologie beschäftigt. War es in "Layers" die "Virtual Reality Brille", so hat sie sich hier dem Thema "Drohnen" gewidmet. Drohnen werden immer beliebter, allerdings sind sie nicht ganz unumstritten und so war ich gespannt, wie sich die Autorin dieser Problematik nähern würde. Es ist der hochbegabte 17-jährige Jona, der sich ein solches Gerät selbst zusammengebaut hat und damit an seiner neuen Universität Dinge beobachtet, die ihn in Gefahr bringen. Prinzipiell keine schlechte Idee, dennoch ein eher harmloses Szenario verglichen mit Poznanskis letztem Roman. Jona filmt ein paar unerklärliche Ereignisse, mischt sich unüberlegt ein, zieht Rückschlüsse, die meiner Meinung nach nicht für seine Hochbegabung sprechen und deckt so ein Komplott auf, das für mich am Ende nicht ganz nachvollziehbar war. Während des Lesens hatte ich ein wenig das Gefühl, die Autorin habe diese Technologie gewählt, ohne deren Bedeutsamkeit und Risiken wirklich zu kennen bzw. sich dafür zu interessieren. Man hätte - auch für einen Jugendroman - mehr daraus machen können, es gibt im Hinblick auf Drohnen denkbar gefährlichere Szenarien. Nichtsdestotrotz ist es - trotz einiger Längen - ein spannendes Buch und ein guter YA-Thriller.
Ein sehr Gutes Buch
Ursula Poznanski hat es mal wieder geschafft und mich von Anfang an in diesem Buch komplett abgeholt. Durch ihre doch sehr bildliche Schreibweise, konnte ich die Szenen fast vor mir sehen. Auch die Geschichte ist wieder einmal sehr fesselnd und absolut nicht vorhersehbar.
Super spannend und tolles Thema
Ich bin wieder begeistert von Ursula Poznanski! Super Idee, klasse umgesetzt. Klasse Charakterentwicklung! Selbst die Nebencharaktere sind einfach nur gut. Ich war bis zum Schluss gespannt, wie es ausgeht und die Puzzleteile zusammen gesetzt werden. Zwischendurch mit kleinem Gänsehautfaktor.
Das Thema Drohne, Stalking und Technik finde ich super interessant und ich habe v.a. über Ersteres noch nicht viel gelesen. Das Buch war mega spannend und eine vollkommene Abwechslung, da der Protagonist mal zur Abwechslung kein von allen geliebter Sympath war. Sehr zu empfehlen :)
Spannende story mit einer drohen als „Quasi-Held“
Flüssig geschrieben, gut raus gearbeitete Charaktere und eine etwas andere Teenie-Story (von einem Wunderkind, das mit einer selbstgebauten Drohne einiges beobachtet, was nicht gesehen werden sollte). Ich bin gut in die Story reingekommen und fand sie zu keinem Zeitpunkt langweilig. Im Gegenteil, das Ende fand ich sogar recht spannend.

Super spannend!
Mir gefiel die Geschichte rund um Jona und Elanus echt gut. Es kamen immer wieder neue Wendungen, die ich nicht vorhersah. Einzig die Tatsache, dass seine Freunde mega gechillt auf seine Story mit Elanus und der Spionage reagierten, erschien mir doch ein wenig unrealistisch. Würde ich so einen Menschen kennenlernen, wäre ich schnell wieder weg! Dennoch eine große Empfehlung im Thriller Bereich für Jugendliche!
Ich befinde mich grade in einem Bewertungsdilemma und einmal mehr wünsche ich mir, man könnte halbe Sterne vergeben. Dann wären es nämlich 3,5. So musste ich überlegen, ob ich auf- oder abrunde und habe ich mich aus Respekt vor der ganzen Arbeit, Zeit und Mühe, die in so einem Buch stecken für's Aufrunden entschieden. Sollte ich mich übrigens eher vage ausdrücken, liegt es daran, dass ich nichts spoilern will. Thriller sind sehr schwer zu rezensieren, ohne anderen den Spaß zu verderben. So, nun aber zum Inhalt. Jona ist 17, hochbegabt, eine soziale Niete und trägt ein kleines Geheimnis mit sich herum: Er besitzt nämliche eine selbstgebaute Drohne, mit der er jeden ausspionieren kann. Da er nun an einer Elite-Uni studieren darf, wohnt er vorerst bei einer Gastfamilie. Bereits zu Beginn seines Aufenthalts begegnet Jona einem Mädchen, das ihm nicht so schnell aus dem Kopf geht. Im Teenager-Liebestaumel schickt er ihr seine Drohne hinterher und findet etwas Interessantes über sie heraus. Nach einer nicht so netten Abfuhr beschließt er, sich mit Drohbriefchen an ihr zu rächen, doch dann erschüttert der plötzliche Selbstmord eines Dozenten die Uni. Hat Jonas Brief etwas damit zutun? Und warum benehmen sich seine Gasteltern so merkwürdig? Was hat es mit Schratter, dem Direktor der Uni, der immer wieder Termine verschiebt und generell nie im Haus zu sein scheint, auf sich? Meine Meinung: Elanus ist ein spannender Jugend-Thriller mit einer interessanten Story. Wie es bei Poznanski-Büchern so üblich ist, wollte ich die ganze Zeit wissen, was da los ist. Außerdem finde ich es toll, dass immer wieder so moderne Themen aufgegriffen werden. Leider gibt es aber, wie schon bei Layers, auch einige Schwächen. Jona ist zu Beginn der Geschichte einfach nur ein arroganter Mistkerl, der sich ziemlich schnell Hals über Kopf verliebt und fast schon stalkermäßig Leute bespitzelt. Im Laufe der Story ändert er sich aber völlig, lässt plötzlich andere Menschen an sich heran und wird viel netter. Dafür gibt es aus meiner Sicht keinen plausiblen Grund. Auch das er seine Drohne bei bestimmten Personen plötzlich nicht einsetzen will, macht keinen Sinn. Wahrscheinlich sollte Stalking nicht zu sehr verherrlicht werden (was ich auch problematisch fände) und Jona generell liebenswerter erscheinen. Und ja sicher, ich mochte ihn zum Schluss. Aber er fühlte sich auch wie ein völlig anderer Charakter an und ich konnte diese Wandlung irgendwie kaum nachvollziehen. Trotzdem finde ich den Versuch toll, keinen allgemeinen Saubermann als Hauptfigur einzusetzen. Probleme hatte ich auch mit der typischen eingebauten Liebesgeschichte. Die Gefühle kommen praktisch aus dem nichts und ich hatte keine Ahnung, warum sie so plötzlich und nach einem gefühlten 5-Minuten-Gespräch da waren. Gut, Jona ist sehr jung und da muss man wohl ein Auge zudrücken. Aber hier kommt, was mich daran wirklich stört: Es ist irgendwie immer das Gleiche. Erebos, Saeculum, Layers und nun Elanus... die Lovestorys fühlen sich mittlerweile ein bisschen recycelt an. Ich fände es toll, wenn die Autorin da mal von ihren üblichen Pfaden abweicht. Ein bisschen Diversität wäre schön und es gibt so viele Möglichkeiten: Der Hauptcharakter könnte zum Beispiel zu Beginn der Geschichte bereits eine Beziehung führen, die dann auseinander geht und am Ende bleibt die Erkenntnis, dass es auch alleine gut geht und manchmal sogar besser ist. Oder der Hauptcharakter verliebt sich in eine Person gleichen Geschlechts. Oder (und ich glaube, das wäre mein Favorit) der Hauptcharakter verliebt sich überhaupt nicht, weil ihm während des Abenteuers niemand zum verlieben begegnet. Ganz ehrlich, Ursula Poznanski schreibt so starke Storys, da muss nicht immer auf Teufel komm raus noch eine Liebesgeschichte mit reingeprügelt werden. Und diese hier in Elanus war meiner Meinung nach bisher die Schwächste und Überflüssigste - aber sie war trotzdem immer noch besser, als bei vielen anderen Jugendbüchern. Und immerhin nicht zu dominant, so dass man trotzdem viel Spaß am eigentlichen Rätsel hat. Auch diesmal wieder positiv: Poznanskis Mädels sind (fast) immer sympathisch und lassen sich nicht verschaukeln... meistens würde ich gerne noch viel mehr über sie erfahren und darum hoffe ich, es gibt bald wieder einen weiblichen Protagonisten. Trotz meiner Kritik ist Elanus wirklich sehr lesenswert, gut geschrieben und spannungsliebende Leser werden wieder voll auf ihre Kosten kommen.
Mein erstes Buch von U. Poznanski. Mit Sicherheit nicht das letzte. Spannend von Anfang bis Ende.

















































