Allie und Leah sind Zwillingsschwestern und sind zwei Frauen, die eigentlich nicht unterschiedlicher sein können – doch trotz allem halten sie immer zueinander. Seit die beiden 5 Jahre alt sind, leben sie im Internat, was sich nur Familien leisten können, die mehr Geld als andere haben. Als das neue Schuljahr beginnt, vergeben sie ein Stipendiat an Ethan. Ethan kommt aus der unteren Schicht und ist ein Bad Boy. Und Allie fühlt sich sofort von ihm angezogen und er sich auch von ihr… Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar von der Autorin erhalten, vielen Dank dafür! Das beeinflusst jedoch in keiner Weise meine Meinung! Und bevor ich mit meiner Rezension loslege, möchte ich sagen, dass ich ein großer Fan von Internatsgeschichten bin und man mich damit absolut abholen kann. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht damit gerechnet, dass mich dieses Buch so sehr umhauen wird. Allie und Ethan haben mittlerweile einen großen Platz in meinem Herzen! Allie wohnt schon seit Jahren in einem Internat und kennt eigentlich auch nichts anderes. Sie kommt aus einer sehr wohlhabenden und gesitteten Familie und ist mit diesen Dingen auch aufgewachsen. Das Allie bereits vom ersten Moment an, nicht ihre Augen von Ethan lassen kann, kann ich ihr nicht mal übel nehmen! Ich glaube, ich hätte es genauso getan wie sich! Allie war eine total sympathische Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Sie ist so eine liebenswürdige Person. Ethan ist das komplette Gegenteil von Allie. Er kommt aus schwierigen Verhältnissen und ist in einem Trailerpark aufgewachsen. Auch auf seine Mutter konnte er nicht immer zählen. Das Ethan dadurch ein wenig angeknackst ist, ist nichts Neues. Trotz allem hat er mir total leidgetan und ich war so glücklich darüber, dass er die Chance auf das Stipendium bekommen hat. Denn ich glaube, dass aus diesem Mann mal etwas Großes werden wird. Ethan habe ich ebenfalls sofort ins Herz geschlossen. Die Beziehung der beiden hat mir wahnsinnig gut gefallen. Meiner Meinung harmonieren die beiden perfekt miteinander und ich finde, sie gehören einfach zusammen. Als die beiden das erste Mal auf einander treffen, ist klar, dass hier zwei Welten miteinander kollidieren, die nicht zusammengehören. Doch die beiden haben allen anderen gezeigt, auch wenn ihre Welten unterschiedlich waren, können sie dennoch zu einer gemeinsamen Welt werden. Ich liebe die beiden so sehr! Der Schreibstil von Marcella Fracchiolla war für mich neu, da dies das erste Buch war, was ich von ihr gelesen habe. Doch bereits mit dem ersten Band konnte sie mich komplett mit ihrer Schreibweise überzeugen. Sie hat so einen lockeren, leichten und fesselnden Schreibstil, der dafür sorgt, dass man das Buch total flüssig und angenehm lesen lässt. Auch der Lesefluss wird hierbei in keiner Weise gestört. ,,Too good to be true‘‘ ist eine Geschichte, mit der sich Marcella Fracchiolla direkt in mein Herz geschrieben hat. Sie zeigt uns, dass es ganz egal ist, welcher Mensch du in deiner Vergangenheit warst, sondern das einzige was zählt, ist die Person, die du heute bist. Allie und Ethan haben ihr Glück gefunden und ich bin so glücklich darüber, dass ich die beiden auf dieser Reise begleiten durfte. Ich kann es kaum erwarten den zweiten Band mit Leah zu lesen. Ich freue mich so sehr darauf!

"Too Good to Be True" Vielleicht erinnert ihr euch noch an den riesigen Hype um die "Woodland Academy"-Reihe von Marcella Fracchiolla auf Bookstagram. Die Bücher waren damals wirklich überall und ich habe so viel Gutes darüber gehört, dass ich sie einfach haben musste. Allerdings kam ich erst jetzt dazu, sie zu lesen und besagter Hype wurde mir dabei leider zum Verhängnis. Ich habe viel erwartet, mehr als ich hier letztlich bekommen habe. Der Klappentext bewirbt dieses Buch als "bewegend, sozialkritisch und herzerfrischend anders" und leider kann ich das nach dem Lesen nicht bestätigen. Wir haben es hier mit einer typischen Storyline, dem allseits bekannten Internatssetting, stereotypen Charakteren und anderen Klischees zu tun, was per se natürlich nichts Schlechtes sein muss, in diesem Fall aber leider auch nicht mit einer überzeugenden Inszenierung glänzen kann. Man hat das alles in ähnlicher Form schon mal gelesen, vielleicht sogar mehrfach, und meiner persönlichen Einschätzung nach leider auch besser. Die Autorin spricht hier zwar ernste und sensible Themen an, geht dabei aber nicht weiter ins Detail, sondern kratzt stattdessen nur an der Oberfläche. Ich hätte mir hierbei jedoch mehr Tiefe und Substanz gewünscht, mehr Authentizität und Greifbarkeit. Ausführungen, welche diesen Themen gerecht werden und ihr (emotionales) Potenzial ausschöpfen. "Arm und Reich" ist eines von vielen etablierten Tropes im Bereich der YA/ NA Romances und unabhängig davon, ob man dieses Trope gerne liest, reicht sein bloßes Aufgreifen mir persönlich nicht, um ein Buch als "sozialkritisch" zu deklarieren - Und damit meine ich nicht, dass jede YA/ NA Romance sozialkritisch sein muss, aber wenn sie als solche beworben wird, sollte sie dem auch gerecht werden und das Potenzial dazu brachte die Storyline definitiv mit, es wurde nur nicht genutzt. Zudem frage ich mich immer noch, was an diesem Buch so "herzerfrischend anders" sein soll, denn es folgt wie gesagt einem gängigen Muster und bringt kaum neue Ideen oder Überraschungen mit sich. In diesem Genre wird das Rad nur selten neu erfunden und das ist auch völlig okay, aber dann sollte es eben auch nicht als innovativ vermarktet werden. Die Geschichte ist vorhersehbar, konstruiert und nur wenig natürlich. Alles wirkte auf mich so inszeniert und unecht. Es gab keine wahrhaftigen Spannungen, weder innerhalb der Handlung noch zwischen den Charakteren. Die Charakterbeziehungen waren für mich nicht greifbar, sondern wirkten auf mich vielmehr ebenso oberflächlich und eindimensional wie die einzelnen Figuren selbst. Sie haben nicht gelebt und ich hatte beim Lesen nicht das Gefühl, sie durchdrungen zu haben oder sie auch überhaupt nur durchdringen zu können. Die Geschichte wird vorwiegend aus der Sicht von Allie und Ethan erzählt, was eigentlich eine gute Innensicht ermöglichen müsste, aber ich habe mich den Charakteren trotzdem nicht annähernd so nahe gefühlt wie ich es mir gewünscht hätte. Ich konnte keine richtige, echte Verbindung zu ihnen aufbauen und habe dementsprechend auch nur eingeschränkt mit ihnen mitfühlen können, was unter anderem an dem eher plumpen Schreibstil der Autorin lag. Vielleicht ist es für diese Altersgruppe authentisch sich so zu artikulieren und zu denken, aber mir war dieses Buch dadurch zu umgangssprachlich und stellenweise auch vulgär - Gerade Ethan's Kapitel waren für mich wirklich eine Zumutung und mehr als unangenehm zu lesen. Sprachlich sowie inhaltlich war mir dieses Buch insgesamt schlicht und ergreifend zu oberflächlich. Die Worte haben nicht gelebt und keine Emotionen transportiert oder zumindest sind beim Lesen keine bei mir angekommen. Gefühle wurden teilweise zwar ausgeschrieben, aber sie haben nichts in mir ausgelöst. Weder die Liebesbeziehung noch die persönlichen Geschichten der Charaktere haben mich so erreichen und "bewegen" können wie ich es mir gewünscht hätte. Die Charakterentwicklungen kamen mir ebenfalls zu schnell und plötzlich daher, wodurch ich sie den einzelnen Figuren einfach nicht abnehmen konnte. Ihr individuelles Wachstum war für mich nicht nachvollziehbar und glaubwürdig. Alles in allem wurde mir diese Geschichte viel zu kurz und knapp abgehandelt, wodurch überhaupt kein Raum für Tiefe und intensive Gefühle geblieben ist. Mein Hauptproblem war aber wohl die Vermarktung des Buches, welche bei mir eine völlig falsche und utopisch hohe Erwartungshaltung generiert hat, welche die Geschichte von Allie und Ethan leider nicht erfüllen konnte. Allerdings erkenne ich im grundlegenden Konzept dieser Buchreihe durchaus Potenzial und erhoffe mir deswegen von den Folgebänden eine deutliche Steigerung. 2,5/ 5 Sterne ⭐️
Ich habe dieses Buch von der Autorin als Rezensionsexemplar erhalten. Nochmal vielen Dank dafür. Seit ihrer Kindheit gehen Allie und ihre Zwillingsschwester Leah auf die Woodland Academy, ein sehr teures Internat, mit einem wirklich guten Ruf, an den es nur die reichsten Kinder und Jugendlichen des Landes schaffen. Doch durch ein Förderprojekt gelingt es einigen Schülern mit Hilfe eines Stipendiums, auch ohne Geld an diese Schule zu kommen. Unter ihnen ist auch Ethan, der klassische Badboy, der aus sehr einfachen Verhältnissen stammt und es nie leicht in seinem Leben gehabt hat. Und ausgerechnet von Ethan wird Allie wie magisch angezogen. Aber hat die Liebe zu ihm überhaupt eine Chance? Ich habe sehr hohe Erwartungen an diese Geschichte gehabt, denn der Inhalt hat sich so gut angehört. Mir war klar, dass die Autorin hier nicht das Rad neu erfunden hat, aber das ist auch gar nicht schlimm, denn die Story war trotzdem super süß. Ich habe erst etwas gebraucht, bis ich rein gekommen bin und mich mit den Charakteren anfreunden konnte, aber als es dann einmal so war, hat mich das Buch super unterhalten können. Allie stand bisher immer im Schatten ihrer Schwester, was man auch sehr an ihrere Art gemerkt hat, aber sie hat sich endlich ein wenig von Leah abkapseln können. Leah fand ich erstmal total unsympathisch, sie ist die typische Zicke, die an der Schule das Sagen hat und alle nach ihrer Pfeife tanzen lässt, aber irgendwann war klar, dass dies vermutlich auch nur eine Fassade ist und sie innerlich ganz anders tickt. Daher bin ich umso gespannter auf den zweiten Teil der Reihe, in dem es um Leah gehen wird. Generell habe ich die Charaktere nach einer Weile ins Herz geschlossen, ganz besonders Lana, die leider noch keine große Rolle in Teil 1 spielt, aber auch sie wird einen eigenen Band bekommen, nämlich den dritten, der im Sommer diesen Jahres folgt. Da bin ich auch schon mega gespannt drauf und freue mich sehr, mehr von ihr zu erfahren. Eine süße Geschichte für zwischendurch, mit einigen Wendungen in der Story, liebenswerten und vor allem sehr unterschiedlichen Charakteren, einem coolen Internats-Setting und einem lockeren Schreibstil. Auch wenn das Buch noch nicht vollkommen perfekt war, sehe ich da viel Potential für die weiteren Bände der Reihe und ich kann euch Too good to be true auf jeden Fall empfehlen, wenn ihr Fans von High School-Liebesgeschichten seid.
‚Liebe macht nicht blind - nein, weil du mein Licht bist, würd' alles für dich tun, Baby, du machst alles richtig. All die weiten Wege würde ich für dich gehen, denn seit dir weiß ich nicht mehr wie es ist, wenn es regnet.‘ KAYEF - Durchs Feuer Mal wieder ein KAYEF - Zitat (wie könnte es anders sein) und es passt perfekt zur wundervollen Geschichte von Allie & Ethan. Endlich kam am Donnerstag das Paket von Mainwunder mit all seinen Goodies rund um die ‚Woodland Academy‘ bei mir an. Ich hatte das ganz große Bedürfnis sofort mit dem Lesen zu beginnen. Eine Elite-Internats-Geschichte mit einem ‚so called‘ Bad Boy als Protagonisten. Das konnte ja nur das Richtige für mich als Deutschrap-Lovesong-Addict sein. Hier geht’s zur ganzen Rezension auf meinem Blog: http://sigridspiration.com/2020/01/18/rezension-too-good-to-be-true-woodland-academy-i-von-marcella-fracchiolla/
[11.08.2022] Das Buch ist leicht zu lesen und sehr einfach gehalten. Es ist eine nette Geschichte für zwischendurch 😊
Bei Too good to be true handelt es sich um den Auftakt der Trilogie der Woodland Academy. Ich war gespannt was mich mit dem Buch von Marcella Fracchiolla erwarten würde. Enttäuscht wurde ich beim Lesen nicht. Auch war das Cover hier ansprechend. Relativ schlicht gehalten, zeigt es hier dennoch die beiden Protagonisten. Am Anfang lernen wir Allie und ihre Zwillingsschwester Leah kennen. Zwei Mädels, die eigentlich nicht unterschiedlicher nicht sein können, halten dennoch immer zusammen. Seit ihren 5. Lebensjahr leben sie im Internat, das sich nur Familien mit etwas mehr Geld leisten können. Doch mit dem neuen Schuljahr wurden Stipendien vergeben und so haben auch Schüler aus einer unteren Schicht die Chance auf das Internat. Ein Schüler davon ist Ethan, ein Typ der das Bad Boy Image besitzt, dazu eine Vergangenheit die er zu verstecken versucht. Ich finde der Klappentext fasst es gut zusammen, ohne das hier zu viel verraten wird. To good to be true war für mich ein Buch, welches sich sehr gut lesen ließ. Ich flog eigentlich nur so durch die Geschichte und der Schreibstil selbst hatte mir auch sehr gut gefallen. Das Buch war einfach und leicht zu lesen. Auch die Charaktere wurden für mich sehr gut dargestellt. Die beiden Zwillingsschwestern mit unterschiedlichen Charakteren, aber wenn es drauf an kam war die eine für die andere da. Aber auch Ethan und sein bester Kumpel Logan wurden authentisch dargestellt. Mit der Zeit verstand mit Ethan und man erfuhr auch etwas über seine Vergangenheit. Der Großteil der Story spielte sich im Internat, der Woodland Academy ab. Fand ich jedoch nicht schlimm, da es sich gut in die Geschichte fügte. Was mir auch gefallen hat, dass das Buch aus mehreren Sichten geschrieben wurde. So bekommt man auch die Sicht von Leah und Logan zu lesen Bereits jetzt freu ich mich darauf Band 2 zu lesen und mehr über die Schüler der Woodland Academy zu erfahren. Ich hatte schöne Lesestunden und kann das Buch um den Auftakt der Woodland Academy weiterempfehlen. Je tiefer ich in das Geschehen um die Protagonisten eingetaucht bin, umso schwieriger war es für mich das Buch aus der Hand zu legen.
Die Woodland Academy, eine facettenreiche Schule und Schülern die unterschiedlicher nicht sein könnten. Freue mich auf die Fortsetzung.
Cover: Das Cover ist pastell rosa und relativ dezent gehalten. Es sind zwei Personen darauf abgebildet und das Logo der Woodland Academy. Das gefällt mir besonders gut, da es dem Buch sein eigenen Charakter gibt. Eigentlich bin ich kein Fan von Rosa oder Personen auf dem Cover, aber dieses Buch gefällt mir trotzdem sehr gut, da es sehr passend und edel aussieht. Schreibstil: Marcella Fracchiolla schreibt flüssig und leicht. Dennoch habe ich etwa 50 Seiten gebraucht um mich gut in die Geschichte einzufinden. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, zumeist aus Allies oder Logans. Daher können wir mehrere Blickwinkel auf die Geschehnisse erhaschen. Plot: Die Geschichte von Ethan und Allie ist im Grundprinzip relativ vorhersehbar. Dennoch schaffte es die Autorin mich mehrmals zu überraschen. Gerade die Charakterentwicklung der beiden hat mir sehr gut gefallen. Sowohl Allie, als auch Ethan waren mir zu Anfang unsympathisch. Allie, da sie wie ein reiches, verzogenes Mädchen wirkt und Ethan, da er ein typischer Badboy mit schlimmer Vergangenheit ist. Jedoch steckt in beiden Charakteren viel mehr und sie entwickeln sich sehr weiter. Gerade gegen Ende konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da ich es sehr spannend fand. Ein Manko fand ich allerdings die Szenen, bei denen Gewalt vorkam. Teilweise fand ich es zu extrem, wie Ethan reagiert hat. Ich hätte mir gewünscht, dass es etwas weniger heftig gewesen wäre. Da es aber glücklicherweise nur ein, zwei Szenen gab, finde ich es noch in Ordnung. Toll gefallen hat mir, dass die Nebencharaktere eine wichtige Rolle gespielt haben. Sowohl Logan als auch Leah und Lana lernen wir schon etwas besser kennen und man freut sich sie in den nächsten Bänden noch genauer kennen zu lernen. Setting: Mit der Woodland Academy hat die Autorin ein schönes Setting erschaffen. Ein alt ehrwürdiges Internat mit den Werten Legacy, Values & Wisdom. Die Kulisse fand ich traumhaft und freue mich dorthin zurück zu kehren. Empfehlung: Das Buch hat mir persönlich recht gut gefallen. Insgesamt gebe ich ihm 4/5 Sterne. Empfehlen würde ich es allen Young/New Adult Liebhaber, die gerne Internatsgeschichten lesen.
Die Woodland-Academy ist ein Elite-Internat, das bisher nur Kinder von besonders wohlhabenden und einflussreichen Eltern besucht haben. Dieses Jahr werden zum ersten Mal Stipendien an Schüler aus ärmeren Verhältnissen vergeben. Dies stößt auf äußerst gemischte Gefühle. Vor allem Leah, selbst ernannte Queen der Schule, stachelt ihre Mitschüler dazu an, die "Schnorrer" auszugrenzen und zu mobben. Allie hat ihr ganzes Leben im Schatten ihrer Zwillingsschwester Leah verbracht, kann es nun aber überhaupt nicht verstehen, dass diese sich den Stipendiaten gegenüber so unmöglich verhält. Außerdem lernt sie Ethan kennen, der ebenfalls neu am Internat ist. Die Ausbildung hier ist seine einzige Chance dem Trailerpark zu entfliehen. Zusammen mit seinem besten Freund Logan hat er sich geschworen, sich zu ändern und vor allem keinerlei Ablenkung zuzulassen. Doch dann kommt alles ganz anders als geplant. Das Buch ist hauptsächlich aus der Sicht von Allie und Ethan geschrieben. Ich mochte die zarte Freundschaft und aufflammende Sehnsucht, die zwischen den beiden entsteht. Beide Charaktere waren mir auf Anhieb sympathisch. Die zurückhaltende und bodenständige Allie, die langsam lernt sich zu behaupten und zu dem steht, was sie denkt und Bad Boy Ethan, der eine dunkle Vergangenheit hinter sich hat und nun endlich ein besseres Leben führen möchte. Die beiden kommen aus komplett verschiedenen Welten, sind völlig unterschiedlich, fühlen sich aber dennoch (oder grade deswegen?) von Anfang an zueinander hingezogen. Die Kluft zwischen arm und reich, sozial schwächeren Familien und der Highsociety wird hier sehr deutlich. Es zeigt sich, dass die Mächtigen, Einflussreichen und Vermögenden sich alles herausnehmen und erlauben, weil sie glauben, dass ihnen sowieso niemand etwas anhaben kann. Die Vorurteile sind hier nicht nur bei den Schülern groß, sondern auch bei den Eltern oder der Schulleitung. Die Stipendiaten werden von Anfang an in Schubladen gesteckt und aus denen ist es sehr schwer auszubrechen. Für mich schrie das förmlich nach Ungerechtigkeit, es war teilweise total unfair, nervenaufreibend und vor allem völlig unbegründet. Das Internat hat sich zwar das Motto "Vermächtnis - Werte - Weisheit" auf die Fahne geschrieben, man fragt sich allerdings welche Ideale das wohl sein mögen, denn Akzeptanz, Toleranz und Miteinander sind es wohl nicht. Es scheint völlig okay zu sein Mitschüler zu mobben, auszugrenzen oder sich einfach zu nehmen, was man will. Der Schreibstil ist locker und leicht, so dass sich die Geschichte wirklich super schnell lesen lässt. An manchen Stellen kommt er mir ein wenig abgehackt vor, was mein Lesevergnügen aber in keiner Weise beeinträchtigt hat. "Too good to be true" ist der Auftakt einer Trilogie. Im zweiten Band wird es um Leah und Logan gehen, worauf ich mich auch schon besonders freue! Für mich ein gelungenes Debüt mit tollen Charakteren, die Lust auf mehr machen. Ich liebe außerdem Internatsgeschichten und da war ich hier natürlich genau richtig.
Das Cover ist sehr schön und schlicht gehalten. Das umarmende paar soll bestimmt die beiden Protagonisten Allie und Ethan darstellen. Was ich gut finde das es keine vielen Details der beiden gibt so dass man noch seinen Kopf benutzten muss. Der Schreibstil ist sehr angenehm man kommt gut und schnell durch die Seiten. In diesem Buch geht es um ein Leben rund um ein Internat namens Woodland Academy. Im Internat werden seit kurzem auch Stipendien vergeben. In diesem Band stehen Allie und Ethan im Fokus. Neu werden im Internat auch Stipendien vergeben, was bei einigen Schülern besser ankommt als bei anderen. Allie ist sehr offen den neuen Mitschülern gegenüber und hat zu Beginn bereits ein Auge auf den attraktiven, düsteren Bad Boy Ethan geworfen. Auch er zeigt Großes Interesse an ihr, aber die beiden Welten, aus denen die zwei kommen, stehen ihnen bereits zu Beginn im Weg. Aber wo Wege sind ist bekanntlich auch ein Ziel und so kommen sich die beiden immer näher. Ethan ist ein junger Mann der eher in sich gekehrt ist was zum einen an seiner Vergangenheit liegt, denn er hat sehr unter seiner Familie gelitten. In Logan seinen besten Freund sieht er eine Bezugsperson die er stolz machen möchte und ihm viel bedeutet. Ethan ist durch seine aufbrausende Art sehr leid zu provozieren sein bester Freund muss in dann immer bremsen und daran erinnern was alles auf den spiel steht, wenn er eine falsche Entscheidung trifft. Allie spammt aus guten hause und besitzt so gut wie alles nur kein idyllisches Familienleben. Ihre Schwester und sie leben schon etwas länger auf der Academy und sie kennen das leben dort sehr gut. Sie steht eigentlich schon immer im Schatten ihrer Schwester. Doch dies ändert sich als Ethan in ihr Leben tritt, tritt auch das Selbstvertrauen in ihr leben. Er stachelt sie immer wieder mit Herausforderungen an und weiß daher wie er sie genau aus ihrer Reserve locken kann. Nun muss sie sich zwischen ihrer Clique, die sie nicht richtig kennt und an den jungen an den sie ihr Herz verloren hat entscheiden. Welche Wahl trifft sie und ist die richtige? Zu Beginn fand ich Ethan und Allie schon sehr sympathisch. Ich verstehe es immer noch nicht warum einige Figuren so ein großes Problem damit haben das Ethan nicht aus guten hause stammt. Als ob Geld alles wäre was zählt sowas kann ich echt überhaupt nicht leiden. Es ist zum einen auch echt respektlos gegenüber Menschen die nun mal nicht viel haben. Deshalb war ich auch echt begeistert das Allie nicht aufgibt und um ihre Liebe zu Ethan kämpft. Jeder Charakter sind gut ausgearbeitet und durch dacht jeder nimmt einen Platz ein denn sie richtig ausfüllen. In diesem Band spielen die Nebenfiguren ebenfalls eine wichtige Rolle da in den Folge bänden es sich um die einzelnen Paarungen sich handeln wird. Fazit Dieser band ist ein gelungener Auftakt dieser reihe und ich freue mich schon aufs weiter lesen da ich schon die Nebenfiguren kennenlernen durfte. Doch es hat mir irgendwie zu den 5 Hütten was gefehlt deswegen 4,5.









