15. Mai
Rating:4

Im Jahr 2183 liegt die Welt in Trümmern. Die Städte sind zerstört und die Menschheit am aussterben. Die sechzehnjährige Holly lebt mit wenigen anderen Menschen in einer der zerfallenen Städten am Existenz Minimum und träumt davon zu den Obersten Rekrutiert zu werden. Raus aus ihrem tristen Leben, über die Brücke, in ein besseres Leben. Ihr Leben lang hat sie darauf hin gearbeitet und als der junge Cade ihr anbietet ihr diesen Traum zu erfüllen, geht sie freudig mit ihm, nicht ahnend, dass damit einer langer Leidensweg beginnt. Holly wirkt anfangs sehr überheblich und naiv. Ihr Leben lang arbeitet sie darauf hin zu den Obersten auf zu steigen und guckt dabei nicht nach rechts und links. Dadurch ist sie blind für die Unstimmigkeiten ihrer Umgebung. Im weiteren Verlauf der Geschichte entwickelt sie sich aber zusehends zu einer starken Persönlichkeit und macht einen großen, positiven, Wandel durch. Dann gibt es da noch Neal, ihren besten Freund. Er hat Gefühle für Holly und kann ihren tiefen Wunsch danach, über die Brücke gehen zu dürfen, nicht nach vollziehen. Er ist skeptisch dem System gegenüber und Rebelliert. Zu diesen beiden straken Gegensätzlichen Charakteren stößt dann noch Cade und das Chaos ist vor Programmiert. Die Umgebung ist sehr realistisch aufgebaut. Man kann sich sehr gut in die Begebenheiten hineinfühlen. Die übrigen Menschen existieren mit einem Minimum an Privilegien und die uns alltäglichsten Dinge sind ihnen unbekannt. Die Charaktere machen alle eine Wandlung durch, die die Autorin dem Leser sehr anschaulich Vermittelt. Durch Humorvolle Schilderungen wird der ansonsten sehr ernste Hintergrund aufgelockert. Der Schreibstil ist sehr Sinnbildlich und originell. Der Perspektivenwechsel unterstützt die Greifbarkeit der Charaktere. Die Grundidee ist sehr einfallsreich und wurde von der Autorin sehr gut umgesetzt. Die eine und andere Handlung war vorhersehbar, hat dem Lesefluss aber aufgrund der Originalität keinen Abbruch getan. "Es gibt nichts, das ich an dir ändern würde." Seite 56 "Hör doch auf, danach zu schielen. was andere tun. Du hast dir immer schon zu viele Hoffnungen gemacht. Du hättest dich darauf vorbereiten müssen, dass es so kommen könnte." Seite 65

Glutroter Mond
Glutroter Mondby Narcia Kensingneobooks
3. Apr.
Rating:2

"Glutroter Mond" ist der erste Band der "Undying Blood" Reihe. Komplett überzeugen konnte mich das Buch jedoch nicht. Die Geschichte erinnert anfangs ein bisschen an "Die Bestimmung". Die Menschheit ist fast ausgelöscht und einmal im Jahr gibt es einen Test, bei dem herausgefunden werden soll, ob die Jugendlichen zu der Klasse der Obersten aufsteigen dürfen oder eben nicht. Dazu gesellen sich aber dann schnell genmanipulierte Super-Menschen (bzw. Acrai), welche Menschen töten müssen, um zu überleben. Die Acrai selbst haben wiederum eine eigene Reihe von Obersten und natürlich wird auch ein bisschen Liebe zwischen diesen zwei "Völkern" eingebaut. Die Grundidee ist wirklich nett, aber oft fehlen leider einfach weitere Erklärungen, um die Geschichte abzurunden. Schade.

Glutroter Mond
Glutroter Mondby Narcia Kensingneobooks
24. Nov.
Rating:4

Gut aufgebaut, diese Geschichte. Die Rätsel haben sich nur nach und nach aufgeklärt, und noch immer sind Fragen offen. Die Lovestory hat auch alles, was sie braucht. Ob ich den zweiten Band lesen werde, ist trotzdem fraglich

Glutroter Mond
Glutroter Mondby Narcia Kensingneobooks