Starke Sprache
In dem Buch begleiten wir die Autorin autofiktional durch ihre Reise in den Iran vor über 15 Jahren. Zusammen mit ihrer Schwester reist sie mehrere Tag durch das Herz des Irans. Dabei lernt sie ihr Herkunftsland so richtig kennen. Sowohl kullturel als auch menschlich. Sie trifft auf Verwandte, die sie sonst nur aus Erzählungen kennt. Aber auch die strengen Vorschriften, an denen sie die Frauen aber quch Männer schon damals halten mussten. Die Autorin schafft es eine unglaubliche Sehnsucht nach diesem Land zu schaffen und wir können sie begleiten, wie sie sich selbst und ihre Herkunft besser verstehen lernt. Auch die eingebauten persischen Sprichwörter und Redewendungen waren wundervoll zu lesen und gaben den Buch eine sehr besondere und schöne Note. Am Ende gab es wahrscheinlich reale Ereignisse, die die Autorin kurz und prägnant nachzeichnet. Es ist sehr erschreckend gewesen, quasi live mitzuverfolgen, wie unschuldige Menschen unbewaffnet für ihre Rechte eintreten und mit brutalster Waffengewalt niedergeknüppelt werden. Zeitgleich lässt das Buch mich doch auch hilflos zurück, da ich mich frage, was man machen kann, um den Menschen im Iran Unterstützung zu kommen lassen zu können. Insgesamt sehr empfehlenswert, um einen Einblick in dieses doch sehr verschlossene Land zu bekommen.






















































