Meine Tochter hat das Buch zu Ostern bekommen. War nicht so mein Ding.
Tolles Buch für alle Idötzchen & Schüler. Wirklich lustig, sehr vielfältig & kreativ!
Die ganze Welt in einer Klasse. Eine kunterbunte Mischung mit lauter tollen Kindern.
Zum Buch: Adam ist neu in Deutschland, seine Familie kommt aus Polen. Als er in die Igelklasse kommt, kann er noch kein Deutsch. Und nicht nur ihm geht es so. In der Igelklasse sind Kinder aus der ganzen Welt oder zumindest aus ganz Europa. Bunt zusammengewürfelt müssen sie erstmal eine Gemeinschaft werden. Meine Meinung: Ich mag solche ruhigen Geschichten, die dennoch so viel Aussagen. Erst erzählt Adam von seiner Familie, in der fast alle Männer Adam heißen, Adam ist in Polen ein sehr beliebter Namen. Da gibt es unter anderem seinen Opa, der eine Laden für polnische Spezialitäten hat. Mir hat die Diversität der Klasse gefallen, die Probleme die die Kinder haben uns wie darauf eingegangen wird. Frau Meister, die tolle Lehrerin, die ihre Kinder so nimmt wie sie sind und der Hausmeister, Herr Schrecklich, bei dem nur der Namen schrecklich ist. Vor allem aber der Zusammenhalt der Kinder, die Freundschaften, die sie schließen. Eigentlich ein fast normaler Alltag in Schulen, aber toll erzählt. Hat Spaß gemacht.
Lustige, lebensnahe Geschichten aus der Weltklasse mit wichtigen Themen wie Freundschaft, Streit, Integration und kultureller Vielfalt
„Integrativ ist, wenn alle mitmachen dürfen.“ (S. 16) ist für die Igelklasse ganz normal, denn eine ihrer Klassenregeln lautet: „Igelkinder lassen alle mitmachen.“ (S. 17) Auch Adam, der erst seit kurzer Zeit in Deutschland ist und uns die Geschichten aus seiner Sicht erzählt, ist Teil der Igelklasse. Hier kommen Kinder aus der ganzen Welt zusammen: Afghanistan, Albanien, Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Kanada, Kroatien, Libanon, Marokko, Nigeria, Polen, Russland, Syrien, Türkei, Ukraine Adam berichtet uns auf kindliche Weise, was er alles mit der Igelklasse erlebt hat. Der Schreibstil ist sehr locker und orientiert sich dabei an der Sprache, die Grundschulkinder nutzen. Für Adam bedeutet das auch, dass er einige polnische Ausdrücke einfließen lässt, die am Ende des Buches erklärt werden. In kurzen, lustigen Episoden erleben wir mit den Kindern der Igelklasse unter anderem ein Schulfest, das durch eine kleine Maus durcheinandergewirbelt wird, einen Museumsausflug mit Polizeieinsatz und einen Vorlesewettbewerb, bei dem alle Kinder auf ihre Weise glänzen. Themen wie Freundschaft, Streit oder Probleme mit Erwachsenen werden dabei wunderbar leicht in die Geschichte eingebaut, ohne dass der Spaß beim Lesen zu kurz kommt. Besonders sympathisch ist die Klassenlehrerin Frau Meister, die alle Kinder ernst nimmt, sich für sie einsetzt und darauf achtet, dass niemand in der Klasse untergeht. Auch in Situationen, in denen andere Erwachsene die Kinder falsch behandeln, setzt sich Frau Meister für ihre Schüler*innen ein. Für die Kinder der Igelklasse gibt es immer wieder unangenehme Situationen, die wahrscheinlich der Lebensrealität vieler Kinder entspringen. Tanya Lieske schafft es aber, durch ihre Geschichte zu zeigen, dass es sich hier um Ungerechtigkeiten handelt, denen man sich entgegenstellen muss. Dabei werden die Kinder der Weltklasse mit ihren Problemen nie allein gelassen und alle halten zusammen, auch wenn es mal zum Streit in der Klasse kommt. Das Buch zeigt auf wunderbare Weise, wie schön kulturelle Vielfalt ist und wie viel Spaß eine Klasse zusammen haben kann. Uns hat die Geschichte der Igelklasse sehr gut gefallen. Kinder ab ca. 8 Jahren werden beim selbstständigen Lesen mit Sicherheit viel Spaß haben. Auch als Vorlesebuch ist die Geschichte sehr gut für jüngere Grundschulkinder (1./2. Klasse) geeignet.
Adams Eltern kommen aus Polen, aber Adam geht jetzt in Deutschland in die Igelklasse. Dort findet er schnell Anschluss, schließlich kommt jeder irgendwo her. Und seine Klasse ist richtig bunt. Die Lehrerin sagt immer, dass man mit der Klasse eine Weltreise machen kann, ohne vor die Tür zu gehen. Ich finde, dass das Buch sehr gut lesbar ist. Auch für geübte Grundschüler. Mir gefällt, dass die Igelklasse wirklich aus dem Leben gegriffen ist - in deutschen Klassen ist es nunmal so bunt und in der Realität unserer Kinder ist es längst normal, dass sie mit Kindern unterschiedlichster Nationalitäten und in unzähligen verschiedenen Muttersprachen spielen. Die Erwachsenen sollten sich von der Toleanz und dem Respekt der Kinder durchaus mal eine Scheibe abschneiden - besonders heute.
Dieses Buch ist Welt-Klasse!
"Wir sind (die) Welt-Klasse!" besticht schon durch den Titel. Ich finde das Wortspiel großartig, ganz besonders für ein Kinderbuch. Denn das trifft auf jedes Kind zu und das sollte auch jedes Kind hören. Und genau dafür ist dieses Buch auch genau das richtige! Das fängt schon bei den Illustrationen an. Diese sind wirklich so wunderschön und sehr passend zur Geschichte. Gerade durch die Bilder der Kinder in der Klappe vorn und hinten fiel es mir viel leichter, den vielen Charakteren zu folgen und alle Kinder kennenzulernen. Aber auch die Illustrationen im Text haben die Geschichte super ergänzt. Die Geschichte an sich sich war dann wie ein aufregendes Abenteuer. Man bekommt viel aus dem Schulalltag einer toller Klasse mit. Es war toll, zu zeigen, wie normal chaotisch es in einer Grundschulklasse abläuft - und das egal, welche Kinder dabei sind. Genau das als große "Moral" des Buches, die so ganz nebenbei vermittelt wurde, trifft genau den Titel des Buches. Es war einfach Welt-Klasse!





