3. Juni
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Rating:3

Eine sehr kurzweilige Lektüre, jedoch verfolge ich aktiv ihren Instagramkanal und alles was dort besprochen wurde/wird wird in diesem Buch nur verschriftlicht. Für mich eine kleine Enttäuschung da ich mich sehr darauf gefreut hatte, aber bis auf die Ansagen an Herr Merz, nicht viel neues an Inhalt lesen konnte. Ein kleines Schmunzeln und Lachen ist mir während des Lesens trotzdem über den Mund gefahren.

»Sozialschmarotzerin«
»Sozialschmarotzerin«by Nadine Wagenaarriva
14. Mai
Rating:5

Ein wichtiges Buch zur Aufklärung und Selbstreflexion über die Stigmatisierung von Arbeitslosigkeit

Nadine Wagenaar hebt mit ihrem Buch die Vorurteile gegenüber Arbeitslosigkeit auf und legt dadurch die wahren Gründe unserer Stigmatisierung gegenüber Arbeitslosen offen. Durch ihre eigenen Erfahrungen klärt sie auf, bringt die Perspektive der Arbeitslosen zum Vorschein und versucht die wahren politischen und gesellschaftlichen Probleme zu eruieren. Sehr erfrischend waren ihre Fragen an die Leser*innen am Ende des Buches, sowie ihre persönliche Frage an unseren derzeitigen Bundeskanzler.

»Sozialschmarotzerin«
»Sozialschmarotzerin«by Nadine Wagenaarriva
19. Apr.
Rating:4.5

Ein wirklich sehr gutes Buch, das nicht nur viele Einblicke in die Arbeit der Agentur für Arbeit gibt, sondern sich auch intensiv damit auseinandersetzt, was Arbeitslosigkeit eigentlich bedeutet – und wie stark dieses Thema von Klischees geprägt ist. Viele Menschen treten nach unten, ohne zu verstehen, wie beschämend und belastend es sein kann, sich mit der Agentur für Arbeit und allem, was dazugehört, auseinandersetzen zu müssen. Dabei vergisst man oft: Man hat in seinen Arbeitsjahren in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Arbeitslosigkeit ist kein persönliches Versagen, sondern gehört zum Leben dazu – gerade wenn sie betriebsbedingt ist. Nadine Wagenaar macht außerdem deutlich, dass ihre eigene Situation vergleichsweise privilegiert ist und nicht die gesamte Härte von Arbeitslosigkeit abbildet. Sie hat beispielsweise die finanziellen Möglichkeiten, sich selbstständig zu machen – etwas, das vielen verwehrt bleibt. Das Buch regt stark zum Umdenken an: Weg von der Vorstellung, man müsse 40 Jahre im selben Unternehmen bleiben. Was passiert, wenn eine Firma pleitegeht, sich Strukturen verändern oder man sich persönlich weiterentwickeln möchte? Berufliche Veränderungen sind normal und oft notwendig. [Meine Gedanken dazu] Auch die Politik wird kritisch beleuchtet, insbesondere der Umgang mit Bürgergeld-Empfängern. Häufig wird dort gespart, wo Menschen ohnehin schon wenig haben, während die Lebensrealität vieler Politiker weit von der der Betroffenen entfernt ist. Ein wichtiges, reflektiertes Buch, das zum Nachdenken anregt und gesellschaftliche Vorurteile hinterfragt.

»Sozialschmarotzerin«
»Sozialschmarotzerin«by Nadine Wagenaarriva
7. Apr.
Ein wichtiges Plädoyer für eine solidarische Gesellschaft
Rating:4

Ein wichtiges Plädoyer für eine solidarische Gesellschaft

Am stärksten abgeholt hat mich der Schluss des Buches mit fünf Fragen an Deutschland. Darunter abschließend die Frage: Herr Merz, wessen Kanzler sind Sie genau? Für mich die mutige Essenz des Buches.

»Sozialschmarotzerin«
»Sozialschmarotzerin«by Nadine Wagenaarriva
1. Apr.
Rating:3

Ganz schwieriges Thema 🥸

Ich verstehe den Punkt der Autorin und hatte sehr oft den Gedanken: Ja, das stimmt. In dieser Debatte gibt es aber kein Schwarz und Weiß. Nicht jeder Mensch kann den erfüllenden Job auf Anhieb finden, nicht jeder findet direkt nach einer Kündigung einen neuen Job. Aber genauso wie es Menschen gibt, die Angst vor der Arbeitslosigkeit haben und Schwierigkeiten haben einen neuen passenden Job zu finden, gibt es leider auch Menschen, die sich damit arrangieren. Eine Pauschalisierung ist in jedem Fall schwierig. Die genannten Punkte sind alle richtig und treffen vermutlich auf den Großteil der Arbeitsuchenden zu. Mir hat aber leider auch der Blickwinkel gefehlt, der das andere Extrem beleuchtet. Trotzdem ein sehr gutes Buch, was gerade Nicht-Betroffenen die Sichtweise gut und verständlich darlegt.

»Sozialschmarotzerin«
»Sozialschmarotzerin«by Nadine Wagenaarriva
31. März
Rating:2

Ich hatte bereits eine ausführliche Rezension getippt, entscheide mich nun aber doch gegen die Veröffentlichung, auch deshalb, weil ich das Gefühl hatte, mich sehr rechtfertigen und dabei zu privat werden zu müssen. Ich will nur klarstellen: Ich bewerte das Buch nicht mit zwei Sternen, weil ich die Autorin für eine Schmarotzerin halte oder ein Problem mit Arbeitslosigkeit habe. Ich bin ja selbst betroffen. Tiefer möchte ich darauf aber lieber doch nicht mehr eingehen, man macht sich ja immer angreifbar.

»Sozialschmarotzerin«
»Sozialschmarotzerin«by Nadine Wagenaarriva
29. März
Rating:5

Hatte recht niedrige Erwartungen und wurde total überrascht! Die Autorin hat es wirklich meisterhaft geschafft, eigene Erfahrungen sowie Fakten und Statistiken miteinander in Einklang zu bringen. Ich habe viel gelernt und viel mitgenommen!

»Sozialschmarotzerin«
»Sozialschmarotzerin«by Nadine Wagenaarriva
29. März
Rating:5

Hatte recht niedrige Erwartungen und wurde total überrascht! Die Autorin hat es wirklich meisterhaft geschafft, eigene Erfahrungen sowie Fakten und Statistiken miteinander in Einklang zu bringen. Ich habe viel gelernt und viel mitgenommen!

»Sozialschmarotzerin«
»Sozialschmarotzerin«by Nadine Wagenaarriva