Naive, naive Georgie...
Ich muss ja sagen, dass mich die Reihe vom Gefühl er zweiteilt. Zum einen das schöne unbeschwerte, was Georgie verkörpert, ihre naive Art und ihren Frohsinn. Gegen die Intrigen, Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten, die in der Zeit einfach an der Tagesordnung standen. Bei ihr merkt man einfach, dass sie teils zwischen gut und böse nicht so richtig unterscheiden kann, weil sie auch nie gelernt hat. Was interessiert einen schon der versuchte s3xuelle Übergriff des Liebsten, wenn man danach das erste Mal in seinem Leben Schnee sehen und sich anschließend in seinen Armen ausweinen kann? Genau, gar nicht. Der Kontrast war schon hart zu lesen. Und dann kommt zu einer mehr als unangenehm Situation als Lowell Georgie seiner Großmutter vorstellen will und Georgie sich dann hinter dem Vorhang verstecken muss, weil Lowell keinen Arsch in der Hose hat... Doch auch Abel kommt in London an und macht sich auf die Suche nach Georgie und wird fündig. Nur leider hat das Treffen nicht den gewünschten Effekt erziehlt. Währenddessen laufen auch Georgie und Elise sich in Persona über den Weg und es kommt zum Streit über Lowell. Eifersucht ist hier ganz klar vorprogrammiert. Lowell und Georgie besuchen zum Schluss noch einen Markt in Downtown und platzen in die Hochzeit von einfachen Leuten. Da wird gleich der Standesunterschied zwischen den beiden mehr als deutlich. Wo Georgie aufblüht und mit den Menschen interagiert, zieht Lowell sich zurück, weil ihm die Unterschicht unangenehm ist. Ob das auf Dauer gut gehen wird? Ich bin ja gespannt, welche Richtung die Reihe noch einschlagen wird. Zumal ich wirklich keine Ahnung habe, da ich früher den Anime nicht gesehen habe.






