Hmm...
Hat mich leider verloren... Der Plot ist zwar an sich interessant, aber irgendwie zieht sich alles zu sehr. Für mich müsste die Handlung mehr/schneller voranschreiten. Ich bin daher leider raus. *Rezensionsexemplar*
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Hat mich leider verloren... Der Plot ist zwar an sich interessant, aber irgendwie zieht sich alles zu sehr. Für mich müsste die Handlung mehr/schneller voranschreiten. Ich bin daher leider raus. *Rezensionsexemplar*
»Manchmal zweifle ich, ob wir wirklich die „intelligente“ Spezies sind. Keine anderen Lebewesen sind so grausam zu ihresgleichen.« Der erste Band hat mich ja schon vollends abgeholt und auch nach der Fortsetzung hält meine Begeisterung an. Yoshida hat ohne Frage ein wahnsinniges Talent dafür ihre Geschichten gleichermaßen spannend als auch emotional zu erzählen. Zudem gelingt es der Mangaka immer wieder das Publikum mit ihrem originellen Ideen in den Bann zu ziehen. Im zweiten Band wird unterdessen nicht nur vermehrt auf die Themen Genmanipulation & Genozid eingegangen, ebenso wird den Charakteren sowie deren Beziehungen einiges mehr an Tiefe verliehen. Die besondere Verbindung zwischen Sei und seinem Zwillingsbruder Lin steht dabei natürlich im Vordergrund. Im Zusammenhang damit gibt es auch wieder ordentlich Stoff zum Mitgübeln und Mitfiebern sowie einige moralische Denkanstöße - angebrachter Gesellschaftskritik inklusive. Ebenso gibt es in gewohnter Yoshida - Manier einige rasante Actionszenen und damit genau das richtige Maß an Spannung. Auf die eigentliche Story möchte ich jedoch gar nicht weiter eingehen, ihr solltet am besten selber einen Blick in dieses grandiose Werk werfen. Ich kann nur sagen, dass die Reihe für mich bereits nach zwei Bänden eine 10/10 ist.

Das Wunderkind Sei hat ein überdurchschnittliches IQ und hochsensibles Gehör. Nachdem seine Mutter vor seinen Augen erschossen wird, wird er von einem Pharmakonzern entführt. Dort soll er der Forschung zur Verfügung stehen und er ist Opfer von Ausbeutung. Wer sollte den Manga lesen? Fans der Mangaka Akimi Yoshida, die für Banana Fish bekannt ist, sollten hellhörig werden. Yasha ist der neue Action-Thriller, der bei Panini Manga erscheint. Leser*innen, die Interesse an tiefgründigen Themen wie Genetik, Biologie und Viren haben, können sich freuen. Bisher hat das Werk weniger Boys Love Elemente als Banana Fish, aber ich weiß nicht, wie es sich noch entwickeln wird. Was hat mir gefallen? Ich liebe die Thematik, die der Manga behandelt, denn ich bin großer Fan von biologischen Themen. In diesem Band kamen einige Informationen ans Licht, die mich wirklich überrascht haben. Jetzt habe ich noch größere Lust den nächsten Band zu lesen. Hoffentlich fällt die Spannungskurve nicht ab, denn sie baut sich momentan enorm auf. Das Miteinander zwischen den Zwillingen ist auch sehr interessant dargestellt. Ich hoffe, dass wir im weiteren Verlauf der Reihe noch mehr über die Verbindung der Beiden erfahren. Man sagt sich in der Gesellschaft, dass zwischen Zwillingen ein besonderes Band besteht und das man es sich nicht immer erklären kann. Dadurch hat die Reihe großes Potenzial mit dem Aspekt umzugehen. Ich persönlich hätte kein Großformat gebraucht, aber ich finde die Aufmachung an sich sehr schön. Die Cover in rot hätte ich mir anders gewünscht, aber die Ausgabe besitzt extra weißes Papier, auf dem die Zeichnungen schön zur Geltung kommen. Was hat mir nicht gefallen? Das Einzige, was mir nicht hundert Prozent gefällt, ist der Zeichenstil und der fehlende Detailgrad. Das Problem hatte ich auch schon beim vorherigen Werk Banana Fish. Der Stil von Akimi Yoshida ist speziell und keinesfalls schlecht. Ich kann gut darüber hinwegsehen, aber die Zeichnungen gehören nicht zu meinen Favoriten. Durch das weißere Papier und die gesamte Aufmachung kommt der etwas teurere Preis zustande. Ich denke, die Reihe würde besser in Deutschland laufen, wenn es ein normales Format und Papier wäre.