
Nach diesem Comic ist Supergirl in meinen Superhelden Ranking auf jeden Fall ordentlich aufgestiegen. Ich fand es richtig cool. Die Geschichte die erzählt wird, als auch den Artstyle fand ich überzeugend. Freue mich auch jetzt sehr doll auf den Film und bin sehr gespannt. Der Genre-Mix hat auch richtig gut funktioniert und hat mich überrascht. Wir haben hier Superhelden, Science Fiction und Fantasy (der Weltraumdrache hat es mir sehr angetan). Dadurch dass man verschiedene Planeten bereist und auf verschiedene Aliens stößt, hatte ich auch Rick and Morty Vibes. Ich fand es auch cool, dass man nicht Supergirls Perspektive, sondern die von Ruthye einnimmt. Dadurch bleibt ihre Figur mehr rätselhaft. Man erfährt, was ihr widerfahren ist und fühlt ihre Emotionen mit, ohne dass sie es selbst aussprechen musste. Allgemein hat der Comic eine melancholische Stimmung, die man einfach fühlt. Supergirl kommt nicht mit einem aufsetzen Lächeln um die Ecke. Sie hat den Untergang ihres Planeten miterlebt und diese Trauer und der Verlust sitzt tief in ihr und man spürt das. Das verbindet auch Kara mit Ruthye, zwar nicht im selben Ausmaß, aber sie teilen diese Trauer und Verlust. Krem fand ich als Antagonisten auch ganz cool. Seine rücksichtslose Brutalität bildet ein schönen Kontrast zu Supergirls Ideal und fordert die Helden moralisch heraus, Gewalt nicht mit mehr Gewalt zu lösen. Es liest sich schnell, die Charaktere sind cool und macht einfach Spaß. Eine klare Empfehlung für Comicfans.


