29. Juni

Spannende Geschichte, tolle neue Charaktere und ein neuer Superman - der Sohn von Kal-El ist der perfekte neue Superheld für diese Generation!

[Rezensionsexemplar] ❤️❤️❤️❤️🖤 Kein Vogel, kein Flugzeug? Superman ist weg. Auf intergalaktischer Mission versucht er für Gerechtigkeit im Universum zu sorgen. Doch natürlich lässt er die Erde nicht ohne einen kryptonischen Beschützer im Stich. Naja, halb-kryoptonisch. Denn der neue Superman ist niemand geringeres als Jon Kent, der Sohn von Clark alias Kal-El und Journalistin Lois Lane. Doch ist er der herausforderung wirklich gewachsen? Jon hat wohl noch selbst die größten Zweifel. Doch er nimmt die Herausforderung an und nimmt sich den Ratschlag seines Vaters zu Herzen: Er muss das nicht alles alleine stemmen. In Jay Nakamura, der mit seinem Enthüllungs-Blog „Die Wahrheit“ über Verbrechen gegen die Menschheit berichtet, findet er nicht nur einen Verbündeten, sondern einen echten Freund. Zusammen protestieren sie gegen die Abschiebung von geflüchteten Menschen und versuchen eine Verschwörung um Menschenhandel und -experimententen aufzudecken. Und wenn sich der gemeine Nerd Boy über einen Superman aufregt, der auf Demos marschiert und neben Menschen auch die Umwelt retten will… Dann jetzt bitte ganz schnell weglesen. Denn Jay ist nicht nur Jons Verbündeter und Freund. Beide werden im Laufe des Comics auch zum Paar. In „Superman – Sohn von Kal-El“ verbinden sich jede Menge Genres. Ein bisschen Coming-of-Age, queere Liebesgeschichte und ganz viel SuperheldInnenkrams. Diese Mischung hat mir unglaublich gut gefallen. Zwar ist Jon kein unbeschriebenes Superheldenblatt. Hier und da fallen Hinweise auf seinen bisherigen Comic-Verlauf. Diesen hier im Einzelnen zu erklären würde den Rahmen sprengen, es geht um Zeitreisen und Abenteuer in der Zukunft… Aber dieses Vorwissen müssen Lesende nicht unbedingt mitbringen. Alles, was wir wissen müssen, wird kurz angerissen oder passiert tatsächlich innerhalb des Comics. Dabei gelingt es Autor Tom taylor auf beeindruckende Weise, sowohl neue als auch gestandene Comic-Lesende ins Boot zu holen. Einen noch besseren Job machen meiner Meinung aber John Timms und Daniele Di Nicuolo. Sie sind für die Bilder verantwortlich. Die Figuren sind sehr dynamisch gezeichnet, in einer Mischung aus realistisch und comic-haft. Das beudetet, es sind immer genug Details auf den Seiten zu sehen, dass ich die Figuren und die Action verstanden habe, ohne zu realistisch zu werden. Insgesamt bin ich regelrecht begeistert vom Comic „Superman – Der Sohn von Kal-El“. Dieser erste Band lässt auf eine ziemlich spannende neue Superman-Serie hoffen, die sowohl neue Comic-Lesende als auch „alte Hasen“ abholen kann. Für mich ist der Comic auf jeden Fall ein Muss und ich werde mir die weiteren Comics der Reihe um Jon Kent als Superman auf jeden Fall holen!

Superman: Sohn von Kal-El
Superman: Sohn von Kal-Elby Tom TaylorPanini Verlags GmbH