Die Kennlerngeschichte von Harley Quinn und Joker in weitaus düsterer Manier mit einer Prise "Schweigen der Lämmer".
In dieser dreiteiligen Reihe dreht es sich um Harleys erste Begegnung mit dem Joker, nur ist es hier etwas anderes und weitaus blutiger, als in anderen Geschichten. Auch ist sie hier keine Psychiaterin sondern eine Profilerin und befasst sich mit einer Mordserie, die womöglich zu dem Mann führt, der ihre Mitbewohnerin einst ermordet hat - der Joker.
Die Zeichnungen sind sehr gelungen und auch die Stimmung ist atmosphärisch gut eingefangen. Man hat es auf jeden Fall geschafft, der Geschichte einen anderen und etwas frischen Wind einzuhauchen. Es ist anders, trägt aber immer noch den ähnlichen Geist in sich.
Psychothriller über die Anfänge zwischen dem Joker und Harley Quinn.
Im Black Label werden Comics veröffentlicht, die alleinstehend und ohne Vorwissen gelesen werden können. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, freie Geschichten in bekannten Universen zu erschaffen, unabhängig von den "tatsächlichen" Geschehnissen der großen Hauptstorys.
In diesem ersten Comic steht Harley Quinn, Psychologin und Profilerin im Mittelpunkt, die das Gotham Police Department bei außergewöhnlichen Morden unterstützt und berät. Sie ist auf der Spur des Jokers, doch bislang weiß man nicht wer er ist - er ist bislang nicht in Erscheinung getreten.
Die erste Graphic Novel hat mir hier sehr gut gefallen. Wieder eine düstere Atmosphäre und Stimmung, die sich hier in den größtenteils farblosen Zeichnungen gut wiedergibt. Das macht die Rückblenden, die dann farbig sind, noch bedeutender.
Starker Auftakt, der Lust auf mehr macht.
Diese Comic-Reihe ist um einiges grausamer als die „Harleen“-Reihe und nur teilweise coloriert (ansonsten schwarz-weiß gehalten). Dafür haben einige der Colorationen beinahe Foto-Charakter, so dass einem noch mulmiger zumute wird. Eine komplette Coloration hätte mir besser gefallen, aber das macht den Comic nicht schlecht. Einziger Kritikpunkt: Harleen Quinzel/Harley Quinn sieht gefühlt auf jedem Bild anders aus - manchmal so wie Charlize Theron und manchmal eher wie Pamela Anderson. Auch da hätte mir etwas mehr Einheitlichkeit in der Darstellung besser gefallen.
Den zweiten Teil fand ich nicht ganz so stark wie den ersten. Hier doppelt sich leider einiges aus dem ersten Band und der Mittelpart mit Akten und bunten Pastell-Zeichnungen hat mir leider nicht zugesagt. Ich hoffe, dass der dritte Band wieder besser wird. Die verschiedenen Zeichenstile der Zeichner zusammengefasst in einem Comic verwirren mich immer noch.