17. Okt.
Rating:2

Eine Schatzsuche, Geheimnisse, Kreta... klingt doch super, oder? Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich packen. Matti erbt nach dem Tod ihres Großvaters ein kleines Kästchen und einen Ring – und zack, geht's ab nach Kreta, um das Geheimnis ihres Großvaters zu entschlüsseln. Klingt spannend, oder? Doch irgendwie blieb alles flach. Die Geschichte plätscherte vor sich hin, die Geheimnisse waren eher vorhersehbar und die Wendungen konnte man fast schon in der ersten Hälfte erahnen. Matti und Anestis – die beiden Protagonisten – hätten mich eigentlich mehr fesseln können, aber irgendwie wollte der Funke nicht so richtig überspringen. Anestis ist der typische, unverschämt attraktive Typ, der einem im Verlauf der Geschichte das ein oder andere Mal ordentlich auf die Nerven geht. Und auch die romantische Spannung war eher „meh", als dass sie wirklich mitreißend war. Die Aufteilung der Erzählperspektiven, einmal aus Mattis Sicht und dann aus Glaukos Vergangenheit, war eigentlich ganz clever, aber auch nicht genug, um die Story aus dem Mittelmaß zu heben. Die Themen Umweltschutz und Resozialisierung waren nett, aber mehr so „Nebenbei-Gedöns", das wenig zur eigentlichen Handlung beigetragen hat. Am Ende hat mir das Buch ein bisschen das Gefühl gegeben, dass es mehr drauf gehabt hätte, wenn es sich nicht so an die Oberfläche gehalten hätte. Die Charaktere, die als tiefgründig und komplex verkauft werden, wirkten oft einfach nur flach, und die ganzen Geheimnisse konnten nie wirklich die Spannung erzeugen, die ich mir erhofft hatte. Fazit: „Das Geheimnis der weißen Insel" war ein okayes Leseabenteuer – aber kein Überflieger. Wer ein lockeres Buch für zwischendurch sucht, das mit ein paar Geheimnissen und einem Hauch Romantik aufwartet, wird vielleicht fündig. Wer aber auf tiefgründige Charaktere und wirklich packende Wendungen hofft, wird eher enttäuscht sein. Ein bisschen mehr Tiefe und ein weniger vorhersehbares Ende hätten das Ganze für mich durchaus aufgewertet. Nicht schlecht, aber auch nicht gut genug, um mehr zu verdienen.

Das Geheimnis der weißen Insel
Das Geheimnis der weißen Inselby Sarah SommerhäuserbeHEARTBEAT
27. Sept.
Rating:4.5

Einfach mal abtauchen Plötzlich passt ihr Schlüssel nicht mehr und Matti ist nicht nur durch das Erbe ihres Großvaters verwirrt sondern auch, weil ihr Freund sie kurzfristig aus der gemeinsamen Wohnung schmeißt. Als ihre Schwester Charly dann für Matti kurzfristig ein Ticket nach Kreta und ein Hotel dort bucht, um der eigenen Familiengeschichte auf die Spur zu kommen, nutzt sie diese Chance und lässt die familiären Zwänge in der familieneigenen Firma hinter sich. „Das Geheimnis der weißen Insel“ von Sarah Sommerhäuser ist eine Kombination aus einem seichten Krimi und einer Liebesgeschichte. Erzählt wird der Roman in zwei Zeitformen. Während Matti in der Gegenwart in der Ich-Form erzählt, wird der zweite Teil eines Kapitels aus der Sicht ihres Großvaters im Jahr 1964 erzählt. Der Schreibstil der Autorin hat mich von der ersten Seite an begeistert. Vor allem Protagonistin Martha Luise von Wehrstein wirkt auf den ersten Seite als erfolgreiche Schicki-Micki-Karrierefrau, aber schnell wird klar, dass sie das nicht ist. Sie wird als sehr bodenständig beschrieben, was sie sympathisch macht. Unterschwellig wird hier auch ein Konflikt zwischen den Generationen beschrieben. Während ihre Großmutter sich des Familienerbes verpflichtet fühlt und diesen Anspruch auch an die älteste Enkelin hat, hat Matti ganz andere Ansprüche. Besonders gefallen hat mir auch die Atmosphäre, in der der Roman spielt. Greta und Pascal, aber auch Fizz lockern die Geschichte auf und sind für Matti der Fels in der Brandung. Was ich etwas schade fand, die Geschichte zwischen Anestis und Matti ist relativ vorhersehbar. Das macht aber die Geschichte um ihren Großvater wieder wett, denn die gestaltet sich wirklich wie ein Krimi. Gerade zum Schluss musste ich schnell weiter lesen, weil es einfach so spannend war!! Alles in allem hat mir dieses Buch absolut gefallen und ich kann es Lesern, die spannende Liebesgeschichten mögen, nur ans Herz legen.

Das Geheimnis der weißen Insel
Das Geheimnis der weißen Inselby Sarah SommerhäuserbeHEARTBEAT
2. Juli
Schöner Sommerroman um ein gut gehütetes Familiengeheimnis
Rating:4.5

Schöner Sommerroman um ein gut gehütetes Familiengeheimnis

Ein sehr schönes Buch, mit viel Gefühlen und Selbstfindung. Man taucht ein in die Schönheit Kretas, in ein verborgenes Familiengeheimnis und in eine verworrene Geschichte zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Das Buch macht echt Spaß zu lesen, da es auch einfach und leicht geschrieben ist. An der einen oder anderen Stelle kann ich das Handeln der Protagonisten zwar nicht nachvollziehen, aber alles in einem würde ich das Buch weiterempfehlen.

Das Geheimnis der weißen Insel
Das Geheimnis der weißen Inselby Sarah SommerhäuserbeHEARTBEAT
25. Feb.
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Meine Meinung: Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, alleine das man einen sehr guten Einblick ins Tauchen bekommen hat. Der Land Kreta wurde sehr gut für diese Geschichte ausgedacht, ich war auch vor vielen Jahren auf dieser Insel und so kamen mir einige Ortschaften wieder bekannt vor. Die Spannung im Buch ist auch super, bis zum Schluss. Auch das knistern zwischen Matti und Anestis finde ich super, fand ich schon im Flugzeugt super lustig. Der Rückblick von vielen Jahren davor finde ich auch super passend, so erfährt man was die sicht vom Opa war, wieso es zu diesem Geheimnis kam. Eine sehr schöne Geschichte, mit Urlaubsfeeling und vielen Gefühlen.

Das Geheimnis der weißen Insel
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