3.5 ⭐️ Hat sich etwas gezogen, aber war eine tolle Geschichte.
In Only One Letter geht es um die Geschichte von Liz und Nate. Zwei Menschen welche von traumatischen Erfahrungen heimgesucht werden. In dieser Geschichte begleitet man die Charakter bei der Bewältigung ihrer Angst und der Konfrontation mit der Vergangenheit. ~ Die Idee dieses Buches hat mir sehr gefallen, leider muss ich sagen das mich die Umsetzung doch sehr aus dem Konzept gebracht hat. Die Geschichte spielt theoretisch in der Gegenwart, wo es für die beiden auf die Hochzeit von Nates Schwester geht. Aber doch lernt man durch Liz Notizbücher ihr Kennlernen kennen. Ich persönlich muss sagen das große Schwierigkeiten mit diesen wechseln zwischen der Gegenwart und den Geschichten aus dem Notizbuch hatte. Zwar wurde es bei den Kapitel Überschriften angezeigt aber trotzdem viel es mir nicht besonders leicht. Dazu konnte ich manche von Nates Handlung zum Ende der Geschichte nicht ganz nachvollziehen. Trotzdem fand ich das Buch alles in allem gut.
Only one letter
Only one letter ist der 2 te band der Only one Trilogie. Liz war auf dem Konzert und hat den Amoklauf mitbekommen, danach hat sie mit psychischen Problemen zu kämpfen. Vorallem U-Bahn fahren und große Menschenmengen machen ihr zu schaffen.. Doch ihr Freund Nate hilft ihr ihre Probleme zu meistern. Ich bin mit dem Buch leider nicht so warm geworden. Ich fand teilweise hat es sich wiederholt und wurde hinausgezögert. Zum Ende hin hat sich die Story etwas geändert was wieder mehr Spannung reinbrachte..
Viele Verletzungen sind nicht zu sehen und schwieriger zu überwinden
Liz lernt Nate auf einer Hausparty kennen. Die beiden sind sich schnell sympathisch. Doch Liz hat Probleme. Nach dem Besuch des Konzertes leidet sie unter Panikattacken. Nate hilft ihr, ihre Probleme anzugehen und ihre Traumata zu verarbeiten. Doch auch Nate hat eine Vergangenheit, die ihn bis heute belastet und immer mehr ans Licht kommt. Die beiden müssen für sich aber auch für eine gemeinsame Zukunft ihre Dämonen bekämpfen. Das Buch erzählt die Fortsetzung des ersten Band der Reihe. Die Auswirkungen, die das Konzert nach sich gezogen hat, sind sehr realistisch, emotional und bewegend dargestellt. Durch die unterschiedlichen Erzählzeiten, einmal die Gegenwart, einmal eine Briefform über die Vergangenheit, kann man auch die Entwicklung der beiden miterleben. Der Schreibstil ist angenehm und packend. Das Buch behandelt schwierige Themen und man sollte auf jeden Fall die Triggerwarnung lesen, wenn man damit Probleme haben sollte. Für mich war es ein überragendes Buch mit Tiefgang und vielen Emotionen.
Schöne Geschichte mit traurigem Hintergrund
Ich fand die Geschichte wieder unglaublich bewegend. Die Protagonisten waren toll gewählt und die Autorin schafft es immer wieder ernste Töne anzuschlagen und dann wieder lustige Momente einzubringen. Es war interessanter lesen, was sich so im Laufe der Zeit verändert und auch die Zeitsprünge haben mir gefallen. Das Ende war kurz, sehr kurz und kam irgendwie überraschend und hier hätte ich mir noch einmal ein „Gegenwart“ gewünscht. Ansonsten schafft es die Autorin wieder mit viel Respekt verschiedene Themen aufzuarbeiten und darzustellen ohne belehrend zu wirken. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen.
Der Einstieg hat mir gut gefallen. Die Lovestory bahnt sich schön an. Durch die Briefausschnitte die man immer wieder bekommt, wird man immer mehr verwirrt, bis man irgendwann endlich mitbekommt, um was es geht. Lange war ich echt genervt von dem Verhalten der Protas, was erst gegen Ende nachvollziehbar war, warum sie sich so schrecklich benehmen. Hat mich irgendwie aber trotzdem wütend gemacht, weil man sich trotz der Dinge nicht so verhalten muss. 🤨
Trotz der wichtigen Themen konnte mich das Buch nicht überzeugen, es zieht sich sehr. Und Liz ging mir stellenweise auf die Nerven.

Manchmal liegt das große Glück am anderen Ende der Welt
Aufgrund von Liz' Panikattacken kann sie nach der Willkommensfeier für die neuen Mitbewohner der WG ihrer besten Freundin nicht schlafen und trifft so auf Nathan Moore aus Arkansas, der wegen des Jetlags auch nicht schlafen kann. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick und so wundert es niemanden, dass beide recht schnell ein Paar werden. Nathan hilft Liz sogar bei ihren Panikattacken und entwickelt einen Plan, um mit ihr zusammen, diese Angst zu überwinden. Als Nate sie bittet, ihn auf die Hochzeit seiner Schwester in seine Heimat zu begleiten, ist Liz sehr glücklich, doch schon bald merkt sie, dass das alles nur eine Fassade ist und dass Nathan sich rapide verändert und nur noch eine Hülle seiner selbst ist. Sie fasst einen verzweifelten Plan, ihren Nate zurückzubekommen und hofft, dass es dafür nicht schon längst zu spät ist.
"Nate, ich glaube, du hast keine Vorstellung davon, was diese Kleinigkeiten jemandem bedeuten, der gerade versucht, sich wieder zusammenzusetzen. Oder du weißt es sogar ganz genau." Inhalt: Vor gerade mal drei Wochen hat sich Liz' Leben von einen auf den anderen Tag komplett gewendet. Seit diesem Tag begleiten Panikattacken ihren Alltag und verwandeln sie in einen Menschen, den sie auf keinen Fall akzeptieren kann. Doch noch weniger will sie irgendwem zeigen, wie verzweifelt sie gegen dieses neue Ich ankämpft. Als sie dann Nate begegnet, dem neuen Mitbewohner ihrer besten Freundin ändert sich etwas. Für ihn scheint es unglaublich leicht, Geduld mit ihren Ängsten zu haben – und sich in Liz zu verlieben. Er bleibt bei ihr, wenn die Panik sie im Griff hat. Und er setzt alles daran, ihr zu zeigen, dass es in Ordnung ist, nicht klarzukommen. Was Nate dabei verborgen hält, sind seine eigenen seelischen Narben. Wunden, die er eigentlich hinter sich lassen wollte, und die nun beginnen, wieder aufzubrechen. Meinung: Schon alleine der Klappentext hat dafür gesorgt das ich mich in Nate als Bookboyfriend verlieben muss. Er wirkte schon in dieser kurzen Beschreibung so unglaublich lieb. Und im Laufe der Geschichte konnte er mich sehr von sich überzeugen. Auch Liz fand ich als Protagonistin ganz stark. Sie wirkte mit all ihren Problemen einfach so narbar. Ich habe anfangs ein paar Kapitel benötigt um mich in der Handlung einzufinden, aber danach sind die Seiten nur so verflogen. 4 bis 4,5 von 5 Sternen
„Only One Letter“ - Anne Goldberg beHEARTBEAT 278 Seiten Als Hörbuch gehört - 9Std 57Min
Inhalt: „Only One Letter“ von Anne Goldberg ist der zweite Band der „Only One“-Trilogie. Der mittlere Band ist am 1.03.2021 bei be-ebooks erschienen. Der Band kann eigentlich unabhängig von den anderen beiden Büchern gelesen werden. Allerdings rate ich auf Grund eines Spoilers für Band eins „Only One Song“ dazu, als erstes den ersten Band zu lesen. Seit drei Wochen steht die Welt von Liz auf dem Kopf. Der Grund: Panikattacken. Für sie ist klar, dass sie ihr altes Leben zurück haben möchte und dafür kämpfen wird. Als sie Nate, den neuen Mitbewohner ihrer besten Freundin kennenlernt, findet sie in ihm einen Verbündeten. Er ist geduldig und verurteilt sie nicht. Er hilft ihr gegen die Panik und ist einfach für sie da. Sie verliebt sich in ihn, aber ahnt nicht, dass er ebenfalls mit seelischen Narben zu kämpfen hat und die mit der Zeit zu Tage kommen. Meinung: Das Cover gefällt mir wieder gut. Von der Aufmachung her passt es gut zu den anderen beiden Teilen der Reihe. Ich mag das Lila. Personen auf Covern mag ich nicht so gerne, aber hier sind sie nur leicht im Hintergrund zu erkennen. Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Liz erzählt. Das Besondere daran ist, dass sie ein Logbuch für Nate geschrieben hat. Die Idee fand ich süß und interessant. Immer wieder wird auch aus der Gegenwart berichtet. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte ein bisschen Probleme mit der Springerei. Sie war auf jeden Fall passend. Man konnte alles miterleben und fühlen. Vielleicht habe ich mich auch einfach mit der Gegenwart schwer getan, da ich da so manches Verhalten nicht gut fand und die Stimmung nochmal gekippt ist. Dass eine Triggerwarnung für die Panikattacken nicht wirklich nötig ist, da es im Klappentext schon erwähnt wird, kann ich verstehen, aber hier gibt es auch noch andere Gründe für eine Triggerwarnung. Zwar triggert das Thema mich persönlich nicht, ABER ich bin mir sicher, dass es für andere auf jeden Fall ein Trigger sein kann und man ihnen die Möglichkeit lassen sollte, dass sie sich schützen können. (Ich möchte niemanden unnötig/unfreiwillig spoilern, deswegen gehe ich darauf nicht weiter ein.) Anfangs habe ich mich gefragt, ob Band eins und zwei zusammenhängen, da ich nicht direkt den Zusammenhang gesehen habe. Ein Ereignis verbindet die beiden Bücher. Daher wäre es gut, wenn man zuerst Band eins liest. Wenn man den aber gar nicht lesen möchte (ich fand ihn sehr gut), dann ist es auch nicht schlimm, da man nicht zwingend ein Vorwissen benötigt. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich gefühlt eher nebenbei. Ich fand das ganz süß, aber ehrlich gesagt auch ein bisschen schnell. Ich glaube deswegen hatte ich ab und zu Probleme sie als Traumpaar zu sehen. Ein gutes Team sind sie auf jeden Fall. Ich mochte beide Charaktere sehr gerne. Liz begleitet man bei ihrer Bewältigung der Panikattacken und Nate bringt die Ruhe und den Halt rein. Gegen Ende hätte ich mir etwas aus seiner Sicht gewünscht. So fand ich es ein bisschen anstrengend. Die Nebencharaktere fand ich toll ausgearbeitet und diese Geschichte ist mal etwas anderes. Man kann sich auf einen kleinen Auftritt von den Protagonisten aus Band eins freuen. Fazit: Ein bisschen schwächer als Band eins, aber immer noch gut. Diese Geschichte und der Inhalt, sowie die Protagonisten sind etwas Besonderes. Band drei „Only One Note“ erscheint am 01.07.2021 bei be-ebooks.
"Du nimmst meine Mängelliste sogar mit zu meinen Eltern? Was hast du vor? Reklamation? Ersatzlieferung? Greift der Kundenschutz nach sechs Monaten Beziehung überhaupt noch?" - S. 29 Nate "Only One Letter" Was soll ich sagen nicht nur das ich Nate und Liz einfach liebe, diese Geschichte ist besonders und ich liebe sie. Liz ist eine doch sehr sture Frau. Ihr Trauma begleitet sie und kaum jemand geht so hart mich sich ins Gericht wie sie. Sie ist fürsorglich, eine Kämpferin, schlagfertig das es einen umhaut und witzig. Liz ist sich einfach selbst die Frau und ich liebe es. Nate ist auf den ersten Blick ein entspannter und hilfsbereiter Mensch. Aber auch er hat beim genaueren Hinsehen und das wird verwandelt ihn förmlich in eine andere Person. Nate sprüht fast schon vor liebevoll, verständnisvoll, witzig und vor allem sexy sein. Wir haben es hier nicht mit Standard normalen New Adult zu tun! Genau das macht es besonders, die Art wie auf die Probleme eingegangen wird, die Art wie es erzählt wird (Tagebuch und geschehen bis sich beides trifft) und einfach die Chemie der Protagonisten. Es ist witzig, süß und humorvoll. Trotzdem werden wichtige Themen angesprochen und das diese Themen gerne auch mal nicht ausgetreten werden, macht etwas schönes. Über manches sollte man selbst nachdenken. Hin und wieder und später immer öfter hat es beim Lesen wirklich weh getan, ich habe geweint und das Ende umarmt. Es geht ihr nicht um Gefühlsduselei, sondern um Reflektion, Entwicklung und einfach für einander da sein. Sich kennenlernen und erwachsen sein/werden bzw. so versuchen Entscheidungen zu treffen und ja auch das habe ich geliebt. Ein wahres Highlight für mich.
Puh also die Only One Reihe von Anne Goldberg stellt schon etwas sehr spezielles dar. Band 1 hab ich wirklich geliebt. Band 2 ist dagegen wie eine 180 Grad Wendung. Ich muss dazu sagen, es ist eine komplett andere Story ,es lässt sich absolut mit nichts vergleichen, was ich in dieser Hinsicht bereits gelesen habe. Und es ist definitiv kein Buch, dass man nebenher lesen kann. Dafür ist es einfach zu schwermütig, zu tragend und intensiv. Also nehmt euch unbedingt Zeit dafür. Der Schreibstil der Autorin ist wieder unglaublich einnehmend, aber auch sehr fordernd und intensiv. Die Atmosphäre hat sie sehr gut eingefangen. Denn sie ist düster, beklemmend und man spürt einfach diese Schwere und Melancholie in jeder einzelnen Zeile. Ich empfand Liz und Nate als sehr speziell. Sie sind sehr schwierig, weil ihr Hintergrund sie sehr verändert und geprägt hat. Die Leichtigkeit ist verschwunden. Es wurde Platz gemacht für Trauer, Wut und Angst. Das Temperament das beide in sich tragen, sieht man nicht kommen, es überfällt einen unkontrolliert und mit voller Wucht. Und trotzdem ist gerade Nate hier der ruhige Pol, der auf irgendeine Art und Weise alles erdet. Er fängt Liz auf ,aber gleichzeitig tut Liz das auch für Nate. Aber auf eine andere Art und Weise. Und das fand ich einfach wahnsinnig bewundernswert. Beide haben auf mich einen sehr verlorenen und einsamen Eindruck gemacht. Teilweise hatte ich das Gefühl, sie zerbrechen unter der Last der Ereignisse. Sie zerbrechen dabei jedes Mal ein Stückchen mehr. Dadurch das man Liz’ Perspektive erfährt, kann man zu ihr ein sehr viel tieferes Verhältnis, als zu Nate aufbauen. Weil man wirklich spürt, was sie fühlt und was sie antreibt. Wie sehr sie innerlich zerrissen ist und stetig zu kämpfen hat. Bei Nate kann man vieles erahnen, aber mir fehlte einfach ein intensiverer und tiefgreifender Blick in seine Persönlichkeit. Beide sind verschlossen und die Mauern werden stetig höher, dabei spürt man den drohenden Urknall, der sich irgendwann Luft macht. Und er kommt, mit so einer Geschwindigkeit, dass man förmlich sprachlos und erschüttert ist. Ich mochte die beiden wahnsinnig gern. Weil sie anders waren, mit Ecken und Kanten. Weil sie wissen, wie sich Wut und Angst anfühlen. Weil sie trotz allem ihren Humor nicht verloren haben, der das Ganze immer wieder aufgelockert und erträglich gemacht hat. Daneben erhält man auch einen sehr guten Einblick auf ihr Umfeld und versteht teilweise, warum sie sind, wie sie eben sind. In die Story selbst kam ich nur schwer herein. Es ist so dunkel und bedrohlich, dass ich nicht wusste, wo es mich hinführen würde. Nach und nach konnten sich auch die leisen und ernsten Töne entfalten und ich verstand, mit welch tragenden Ereignissen ,ich mich auseinandersetzen musste. Es ist keinesfalls einfach, denn man erlebt stetig ,wie sie damit umgehen und der jeweils andere ,versucht denjenigen zu halten und zu erden. Und die ganze Zeit hatte ich so einen dicken Kloß im Hals. Es fühlte sich wie Trauer und Hoffnungslosigkeit an. Es fühlte sich an, als würde man etwas verlieren, als hätte es kein Bestand. Liz’ verarbeitet die ganzen Ereignisse mit und für Nate zum einen in einem Notizbuch und zum anderen erlebt man die Gegenwart aus ihrer Sicht. Erlebt die Kämpfe und inneren Stürme. Erlebt, wie sich Hoffnung und Verzweiflung immer wieder die Hand reichen, ohne Chance auf Erlösung. Die Spannung ist dabei eher unterschwellig spürbar und es geht ruhig und eindringlich vonstatten. Als ich dieses Buch beendet habe, hatte ich das Gefühl in der Luft zu hängen. Als würde etwas fehlen. Als wäre der entscheidende Punkt nicht hervorgetreten. Ich kann es nicht klar benennen, aber es ist dennoch da. Anne Goldberg setzt sich hier mit sehr schwerwiegenden Themen auseinander, die wirklich verdammt nahe gehen. Besonders bei Nate hatte ich das Gefühl, innerlich zu zerbrechen und nicht mehr atmen zu können. So viel Schwere und Trauer. So viel Angst und Unsicherheit. Ein Erlebnis, das den ganzen Menschen unwiderruflich verändert und quasi umdreht. Wie lässt sich so etwas ertragen? Wie lebt man damit noch? Wie sich aus dieser lähmenden Trauer lösen? Ich finde keine Worte dafür. Es ist beängstigend, weil es in eine tiefe Abwärtsspirale münden kann, aus der es kein Entkommen mehr gibt. Und dennoch finde ich, dass die Autorin die entscheidenden Umbrüche sehr gut offenbart hat und gleichzeitig zeigt sie eine Verbindung auf, die von Halten und Hoffnung spricht und damit eine ganz besondere Ebene erreicht. Eine sehr interessante und vor allem tiefgreifende Story, die mich stetig beschäftigt hat. Fazit: "Only One Letter ” ist eine Geschichte, die sich nur schwer in Worte fassen lässt. Ernst, beklemmend, aber gleichzeitig so voller Hoffnung, Wut, Angst und Verzweiflung. Liz’ und Nates Story ist anders als erwartet. Schwermütig, melancholisch und so unfassbar traurig und erschütternd zugleich. Anne Goldberg befasst sich mit Themen, die zum nachdenken anregen und zeigen, wie sehr die inneren Umbrüche den kompletten Menschen verändern und dabei verloren und zerbrochen zurücklassen. Ein sehr interessantes, aber auch schweres Werk, das man keinesfalls nebenbei lesen kann. Das aber unglaublich beeindruckend und intensiv ist. Und definitiv nachhallt.
Nate ist der neue Mitbewohner von Liz bester Freundin, sie begegnen sich auf einer Party in der WG. Beide haben ihr Päckchen zu tragen... Es ist der zweite Band der One-Only-Reihe von Anne Goldberg. Beide Bände kann man unabhängig voneinander lesen und sind in sich abgeschlossen. Der Schreibstil war auch hier sehr flüssig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Beide Protagonisten haben mir sehr gut gefallen und sich gut entwickelt. Bei Liz ist von Anfang an klar mit welchen Problemen sie zu kämpfen hat und in Nates fall kommt es erst nach und nach zum Vorschein. Es ist wirklich süß, wie Nate versucht Liz durch ihre Tiefs zu führen und sie unterstützt. Liz hält ihre Liebesgeschichte in einem Notizbuch fest, da sie das Gefühl hat, diese noch für Nate zu brauchen. Die Geschichte der beiden ist spannend und zeitweise auch unvorhersehbar, was mir gut gefallen hat. Die Autorin konnte auch den Ernst der Themen gut rüberbringen, leider empfand ich das Problem von Nate zu grob angerissen. An der Stelle fehlte mir etwas von seiner Geschichte und Vergangenheit. Leider wurde für mich das Ende zu schnell und kurz abgehandelt, sowie die Briefe, die Liz geschrieben hat zu wenig Bedeutung zugemessen, obwohl der Titel des Buch davon handelt. Ich hätte gerne gewusst, was Nate über die Briefe denkt und in wieweit sie ihm weiterhelfen. 3 von 5 Sternen Eine wirklich schöne tiefsinnige Liebesgeschichte mit schwächen an manchen Stellen. Trotzdem eine klare Leseempfehlung! Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar, dieses nimmt keinen Einfluss auf meine Meinung. Danke an Netgally und den Verlag, dass sie es mir kostenlos als Leseexemplar zur verfügung gestellt haben.
Teil 2 der Romance Trilogie Worum geht´s? Liz Leben wurde in einer einzigen Nacht komplett auf den Kopf gestellt. Panikattacken begleiten sie seitdem durch den Alltag, aber sie möchte einfach niemandem erzählen, wie sehr sie zu kämpfen hat. Bis sie Nate kennenlernt, der ihr hilft, wieder Fuß zu fassen und dabei doch gegen seine eigenen Dämonen kämpfen muss. Meine Meinung: Only One Letter ist nach Only One Song nun der zweite Teil der Romance Reihe, wobei zwar ein thematischer Zusammenhang besteht, beide Bände aber weder vergleichbar sind, noch zwingend nacheinander gelesen werden müssen. Das Buch ist ein Wohlfühlbuch, trotz Schwierigkeiten und unschönen Lebensabschnitten schaffen es Nate (aus Arkansas) und Liz (Ambers beste Freundin) sich gegenseitig Halt zu geben und finden in einer schwierigen persönlichen Phase die Liebe zueinander. Die Autorin beschreibt diese Geschichte in zwei Erzählsträngen, zum einen in Form von Logbucheinträgen, in denen Liz Nate rückblickend Momente ihrer Beziehung beschreibt und zum anderen in der Erzählung der Gegenwart, bei welcher Nate und Liz zu Gast bei Nates Familie in den USA sind, aufgrund der Hochzeit seiner Schwester. Innerhalb der Logbucheinträge wird zunächst ein großes Augenmerk auf Liz gelegt und wie sie mit Hilfe von Nate in eine normales Leben zurückfinden will, erst innerhalb der Gegenwarts Erzählung wird klar, dass auch Nate eine schwere Vergangenheit hat und es bleibt bis zum Schluss spannend, was Nate erlebt hat. Anne Goldberg hat einen unglaublich tollen Schreibstil, der sich einfach zärtlich um die Augen legt und eine Wohlfühlstimmung verbreitet, obwohl ihre beschriebenen Themen harter Tobak sind. Die Geschichte von Nate und Liz ist ruhig, aber nicht klanglos. Es macht Spaß, die beiden zu begleiten und mit ihnen mitzufühlen! Und der ein oder andere Kloß im Hals oder auch eine kleine Träne ist hier versprochen! Fazit: Tolles Romance Buch, ohne schwulstig zu sein! Absolute Leseempfehlung für alle, die sich mit einem genialen Schreibstil verwöhnen wollen!
Only One Letter - Anne Goldberg Rezension: 3/5⭐️ Meinung: Leider konnte mich dieser Band der Only One Reihe nicht so gut überzeugen wie der erste. Band 2 ist eine eigenständige Geschichte und knüpft nicht direkt an Band 1 an. In dieser Geschichte wird sich aber auf gewisse Vorkommnisse aus Band 1 bezogen, auf welche ich nicht genauer eingehen will, das sie den vorherigen Band spoilern. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und ich kam auch wieder gut durch die Seiten. Leider waren mir die Charaktere etwas zu oberflächlich und ich konnte keine wirkliche Verbindung zu ihnen herstellen. Die Schicksalsschläge der beiden konnten mich nur teilweise berühren und ich vermute, dass dies der Tatsache zugrundeliegen, dass die zu den beiden keiner Verbindung aufbauen konnte. Auch die Entwicklung der Beziehung konnte mich leider nicht von sich Überzügen, da alles etwas schnell ging. Fazit: Der 2. Band hatte leider so seine Schwächen und konnte mich aufgrund der oberflächlichen Charaktere und des schnellen Tempos der Beziehung nicht ganz von sich Überzeugen. Ein schneller read für zwischendurch mit einem angenehmen Schreibstil. (Unbezahlte Werbung/ Rezensionsexemplar)
Ein sehr erfrischender Liebesroman und gleichzeitig Band zwei der »Only One«-Reihe, den man aber auch unabhängig davon lesen kann. Hier geht es um Liz, die seit einem traumatischen Ereignis mit Panikattacken zu kämpfen hat. Doch dann lernt sie Nate kennen, den neuen Mitbewohner ihrer besten Freundin, und sie kommen sich nicht nur näher, er hilft ihr auch mit ihren Ängsten umzugehen. Allerdings hat Nate auch seine eigenen Dämonen, die er bekämpfen muss. Die Charaktere sind relativ sympathisch und besonders Liz schließt man durch ihre starke und selbstironische Art schnell ins Herz. Dabei ist schön, wie viele ernstere und wichtige Themen in der Geschichte Platz finden und realistisch aufgearbeitet werden. Vor allem da Liz' Trauma mit Geschehnissen aus dem ersten Band zusammenhängt, sieht man hier nochmal eine ganz andere Perspektive auf das Passierte. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig und erzählt aus Liz' Sicht. Die Kapitel bestehen dabei abwechselnd aus der Gegenwart und aus Logbucheinträgen, in denen sie Stück für Stück ihr Kennenlernen etc. mit Nate beschreibt. Das ist relativ abwechslungsreich und interessant, da sie so einiges nochmals reflektiert und ordentlich Revue passieren lässt. Auch die Lovestory an sich ist dabei herrlich unklischeehaft und angenehm zu verfolgen. Insgesamt also ein tolles Buch für alle, die Lust auf eine realistische Liebesgeschichte haben,der es auch an Tiefgang nicht mangelt.
✨Rezension (spoilerfrei) / Rezensionsexemplar✨ Seit einem traumatischen Erlebnis leidet Liz unter Panikattacken, die ihren Alltag begleiten. Dann begegnet sie Nate, dem Mitbewohner ihrer besten Freundin, der sie geduldig dabei unterstützt, mit ihren Ängsten umzugehen. Dabei versteckt er jedoch seine eigenen Probleme und die Vergangenheit droht ihn einzuholen… Der Klappentext des Buches hat mich sehr angesprochen und ich war gespannt auf das Buch. Leider konnte es mich nicht überzeugen. Liz war mir teils sehr unsympathisch. Am Anfang mochte ich sie ganz gerne, jedoch war sie mir zu flach und ich konnte mich nicht mit ihr identifizieren. Die humorvolle Art an ihr hat mir aber trotzdem gut gefallen. Bei Nate war es genau das gleiche. Am Anfang fand ich ihn wirklich toll, aber auch er hat sich mMn sehr zum Negativen verändert, was zwar irgendwie seine Gründe hatte, für mich aber nicht plausibel war. Zu den Nebencharakteren konnte ich auch keinerlei Beziehung aufbauen, da auch sie sehr flach wirkten. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Es war leicht und flüssig zu lesen, aber es war sehr anstrengend, dass auf jeder Seite das Wort „glucksen“ auftauchte. Die Ortsbeschreibungen haben das wieder etwas ausgeglichen, da man sich so sehr gut in die Handlung hineinversetzen konnte. Auch der Wechsel zwischen Gegenwart und den schriftlichen Einträgen fand ich gut gelungen. Zur Handlung muss ich leider sagen, dass sie mich nicht berühren konnte. Ich weiß nicht woran es lag, aber weder Liz, noch Nates Schicksalsschläge gingen mir nahe. Die Story an sich fand ich gut, aber für mich ist zu wenig passiert, es plätscherte so vor sich hin, gab aber keinen wirklichen „Knall“. Was mir leider auch nicht gut gefallen hat, war das Tempo der Beziehung. Für mich ging es zu schnell vom Kennenlernen zur Beziehung und wirkte für mich nicht authentisch, da sich die beiden quasi gar nicht kannten. Insgesamt war das Buch nett für zwischendurch. Ich denke, dass es vielen anderen gut gefallen hat/wird, aber mein Geschmack war es leider nicht.
Diese Geschichte ist einfach nur meeeega gut. Die Autorin schreibt flüssig, verständlich in einer packenden Art - es nimmt einen sofort in den Bann. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es wird aus Liz Sich erzählt aus einer Art Tagebuch in der Vergangenheit und im hier und jetzt. (wobei sich das manchmal überschlägt). Die Geschichte wechselt sich ab zwischen den Problemen und Ängsten die Liz hat zu unbeschwerten Momenten welche den Leser unterhalten. Leider wird das Cover und die Inhaltsangabe dem Buch nicht gerecht. Es handelt sich hier nicht um eine klassische Liebesgeschichte à la happily ever after. Es zeigt viel mehr auf, welche höhen und tiefen sie gemeinsam meistern müssen und wie nicht jedes Problem einfach so gelöst werden kann. Es wird richtig gut beschrieben wie eine funktionierende Beziehung auszusehen hat. Nate wird hier als absoluter Traum Mann beschrieben, und das nicht optisch (er sieht aus wie 12) sondern sein Charakter. Es ist einfühlsam, ruhig, lösungsorientiert, geduldig, witzig, gefühlvoll. Liz mit ihrem nervösen und lautem Charakter kann sich echt glücklich schätzen so jemanden an ihrer Seite zu haben. Es bestätigt sich mal wieder, dass sich Gegensätze anziehen und sich ergänzen können. Ein tolles Buch ich kann es wärmstens empfehlen. Follow me on Insta: deblioteca


















