Weniger Krimi, mehr eine Geschichte über zwei alte Schwestern und 4 Hühner und dessen Leben
Zusammenfassung: Grob gesagt, geht es eher darum, dass die zwei Schwestern Hilde und Helene nach dem Tod ihrer Mutter zusammen im geerbten Haus wohnen. Dabei wird das Zusammenleben mit den Hühner und hauptsächlich der schlechten Beziehung der zwei Schwestern und dem Hausverkauf erzählt. Außerdem erkrankt Helene an Demenz, weshalb es sich mehrere Schwierigkeiten im Alltag ergeben. Vom wirklichen Mord wird erst zum Ende des Buches erzählt. Des Weiteren spielt das Testament eine große Hauptrolle in dem Buch. Positiv: Die Charaktere werden gut beschrieben und bekommen sehr viel Tiefe. Man erfährt viel von den Schwestern und den Hühner. Außerdem lesen ein paar Kapitel aus der Sicht der Hühner und dessen Lebenslage. An sich eine gute Geschichte. Negativ: Ich habe mit tatsächlich etwas anderes im Buch vorgestellt und zwar, dass der Mord relativ am Anfang geschieht und deshalb ermittelt wird. Vom Humor habe ich nicht wirklich etwas gelesen, obwohl der Klappentext es verspricht. Außerdem haben mir noch andere Punkte nicht gefallen. Mit dem Schreibstil bin ich einfach nicht warm geworden. Ja, er ist flüssig zu lesen, hat mich aber 0 Prozent in die Geschichte eintauchen lassen. Kein mitfiebern oder andere Gefühle. Außerdem ging mir der Dialekt auf den Sack, den ich nicht verstanden habe. Ich glaube, das war badisch. Auch andere Dialekte haben ihren Platz gefunden, die allerdings verständlich waren. Zu letzt fand ich es am Anfang des Buches schwierig herauszufinden, aus welcher Sicht geschrieben wird: Helene, Hilde oder doch eins der Hühner? Später hat sich ein Muster ergeben, so dass die Reihenfolge ziemlich klar war. Wer also gerne ein buch über zwei alte Omis und dessen Leben lesen möchte, für den ist es etwas.






