Wie bisher alle Krimis aus Richard Brandes Feder hat auch dieser hier nicht die Intention, einen Mordfall stringent und geradlinig lösen zu wollen. Stattdessen werden wir in die Welt von Wahrsagung und gleichzeitig Verschwörungsideologien geführt. Denn auch das pragmatischste Wesen kann nicht alles auf der Welt erklären. Auch wenn ich kein Fan von Übernatürlichem bin, fand ich viele Gedanken des Buches wertvoll. Und natürlich ist es ganz nebenbei wieder ein sehr spannender Krimi mit Heimatbezug.
>>Als sie die Augen öffnete, brauchte sie eine Weile, um sich zu orientieren. Sie lag im Laub und blickte an Bäumen hoch, die von Nebel eingehüllt waren. Kein Windhauch wehte, es war totenstill.<<
Ohne große Umschweife war ich sofort wieder im Geschehen.
Die Kapitel waren wie gewohnt kurz gehalten und der Schreibstil sehr angenehm und unterhaltsam.
Aber... meine Begeisterung ist gedämpft und hält sich in Grenzen. Warum? Mh.... "Hellsehen" ... ist so überhaupt nicht meins. Da dieses Thema aber zeitweise so ausgedehnt wurde, war ich schon drauf und dran, etwas zügiger weiter zu blättern. Mir war anhand des Klappentextes schon bewusst, dass Hellsehen hier ein Thema ist. Aber mir war nicht klar, dass es so im Mittelpunkt steht.
Definitiv war das für mich der größte Störfaktor. Es mag Menschen geben, die daran glauben. Ich gehöre definitiv nicht dazu und daher war es mir viel zu viel.
Zwischenzeitlich fehlte es auch an Tempo und die Geschichte zog sich etwas.
Trotzalledem freue ich mich aber noch auf den 2. Teil, der mich hoffentlich wieder begeistern wird.
Ich bin da ganz optimistisch, denn ich habe schon zwei sehr gute Teile präsentiert bekommen.
Und ja, ich habe die Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen. Ist aber auch nicht dringend notwendig, da die jeweiligen Geschichten in sich abgeschlossen sind.
Fazit:
Ein gutes Buch, aber nicht mein Thema. Ist aber nicht schlimm, ich schnapp mir einfach den nächsten Band.
****
Ich konnte teilweise das Buch nicht weglegen, da das eine Kapitel mit so vielen offenen Fragen endete, dass ich einfach weiterlesen müsste.
Und mit dem Ende habe ich nicht gerechneten. Das hat mich echt überrascht, es war mal nicht so vorhersehbar wie in anderen Krimis.
Einfach nur zu empfehlen 👍
✏️ Meinung:
Band 3 der Reihe um die Kriminalhauptkommissarin Carla Stach und ihr Team. Diesen Band fand ich etwas schwächer als die Vorgänger. Das Team mag ich nach wie vor, aber diesmal war die Story irgendwie etwas überladen. Die beiden Handlungsstränge spielten in „Milieus“, die jeder für sich locker als alleinige Handlung ausgereicht hätten.
Was dann noch mit Carla geschah fand ich etwas unglaubwürdig. Trotzdem ein Lesevergnügen und ich freu mich auf Band 4.
Ich bin mit der Story nicht ganz warm geworden, vielleicht auch, weil ich mit hellseherischen Fähigkeiten nichts anfangen kann. Zwischendurch war es mir auch zu undurchsichtig, ich wollte schon abbrechen. Insgesamt war es dennoch ein interessanter Krimi.
Guter dritter Band, der erneut viele Themen aufgreift, die wiederum in eine geheimnisvolle und spannende Story verpackt wurden.
Hauptkommissarin Carla Stach feiert gerade ihren Geburtstag, als die Inhaberin des Gasthofs, Maria Kaiser, von einer Vision erzählt, in der eine Frau ermordet wurde.
Maria, die nebenbei als Hellseherin tätig ist,
beschreibt die Leiche äußerlich sehr genau, und gilt selbst als Tatverdächtige als nur kurze Zeit später eine Frau vermisst gemeldet wird, die exakt Marias Beschreibungen entspricht. Obwohl noch weitere Vorhersagen von Maria getroffen werden und teilweise auch eintreten, glaubt Carla Stach, ebenso wie ich als Leser, nicht an übernatürliche Fähigkeiten und ermittelt weiter. Auch als Maria eine Vision hat, in der sie Carlas Tot vorhersagt!
Wieder beschäftigt sich Richard Brandes mit politischen -und gesellschaftlichen Themen, die unsere Gesellschaft bewegt und wieder hat die Story so viel mehr Inhalt als der Klappentext erahnen lässt.
Eine spannende Story mit vielen Geheimnissen und einer erneut sympathisch ehrlichen Ermittlerin.
Mir fehlte hier und da ein wenig Tempo und die Ermittlungen waren etwas langatmig.
Dennoch insgesamt ein guter dritter Band und eine weiterhin absolut empfehlenswerte Reihe.
Von allen dreien der Reihe fand ich diesen sogar am besten. Es war spannend und ich flog nur so durch die Seiten. Das Thema mit der Hellseherei fand ich spannend beleuchtet und dennoch rational genug für mich 😉
Wurde mal wieder Zeit für einen Kurztrip nach Brandenburg. Dementsprechend hieß es, Rucksäckle auf, Sauerstofffalsche zwecks der nicht vorhandenen Kondition und ein Wässerle rein und abging die Reise.
Dort angekommen, musste gab´s zwecks des Nebels zwar gar nicht soviel zu sehen, aber zum Glück war ne Hellseherin am Start, die mir den Weg zeigte. Wie immer, wenn ich Carla und ihre Gang begegnete ist es zwar immer sehr sympathisch aber warum auch immer stolpere ich mit denen immer in irgendeinen Mordfall rein.
Der Fall dieses mal war jedoch diesmal nicht ganz so spannend. Zumindest konnte er mich nicht so abholen wie gewohnt. Ganz komisch, auf der einen Seite fand ich die Thematik mit der Hellseherin und alles was dahinter steckt gut und spannend, auf der anderen Seite wars dann aber doch nicht meins. Na ja da machste nichts, ich weiß schon, warum ich eigentlich um so Leute einen Bogen mach.
Geschrieben war es schon wie die beiden anderen auch Top und mit knapp über 300 Seiten hat es die für mich perfekte Länge gehabt. Bin da quasi kurz durch gesprintet und keuchend an meiner Flasche gehangen. Zum Glück war dabei, vielleicht bin ich auch einfach ein Hellseher. Sei´s drum.
Für mich war es zwar wieder ein sehr angenehmes Buch, aber eindeutig das schwächste von den dreien. Fakt ist aber auch, ich werde immer wieder gern in die Gegend kommen und hoffe, dass es bald auch wieder soweit sein wird.
Erst einmal vielen Dank für das tolle Rezensionsexemplar @emons_verlag.
Meine Meinung zu dem Buch: *Nebel über der Uckermark* ist das dritte Buch, das ich von Richard Brandes gelesen habe. Insgesamt war ich begeistert, obwohl ich diesen Teil als etwas schwächer empfunden habe als die vorherigen. Der zweite Teil der Serie hat mich absolut gefesselt und beeindruckt, was bei diesem Buch nicht ganz der Fall war. Es konnte mich nicht in gleicher Weise mitreißen.
Die Geschichte beginnt mit Carla, die ihren Geburtstag groß feiert. Als ihr Chef einen Schwächeanfall erleidet und ins Krankenhaus muss, setzt sich Maria Kaiser zu ihr. Maria behauptet, hellseherische Kräfte zu besitzen und sagt Carla einige Ereignisse voraus. Anfangs misstrauisch, beginnt Carla allmählich an die Vorhersagen zu glauben, besonders als Maria ihr prophezeit, dass sie sterben wird. Dies führt zu einem inneren Konflikt bei Carla: Soll sie den hellseherischen Fähigkeiten Glauben schenken oder ist alles nur Hokuspokus? Parallel dazu ermittelt Mike undercover gegen Umweltaktivisten, was sowohl für ihn als auch für seine Familie gefährlich werden kann.
Mein Fazit: Richard Brandes hat erneut ein sehr gut geschriebenes Buch geliefert. Die Kapitel sind kurz und knackig , was den Lesefluss angenehm macht. Der Spannungsbogen bleibt konstant, allerdings vermisste ich etwas den kriminaltechnischen Aspekt, der in den vorherigen Büchern stärker ausgeprägt war. Dennoch ist dies Kritik auf hohem Niveau. Die Hauptprotagonisten Julia, Carla, Mike und Ruben sind wieder gut ausgearbeitet und sympathisch, und ich freue mich schon darauf, mehr von ihnen zu lesen und ihre Ermittlungen zu verfolgen.
Insgesamt bekommt dieses Buch von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
Ich bin in dieses Buch mit wenigen Erwartungen rangegangen, hätte nie gedacht das es mich so sehr fesseln würde! Von der ersten Seite an konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen und bin absolut begeistert! Toller schreibstil, sehr spannend, tolle Charaktere, schon jetzt ein Jahres Highlight für mich! Ich werde die anderen beiden Bände dieses Autors auch lesen und bin richtig gespannt!
Absolute Empfehlung an alle Krimi und Thriller Leser !
Wie steht ihr zum Thema Hellseherei?
Genau das gleiche habe ich mich auch gefragt,als ich den neuen Kriminalroman von Herrn Brandes angefangen habe. Das Thema wird nämlich eine große Rolle spielen. Es wird in einer Vision ein möglicher Mord bzw eine Entführung vorausgesagt und Carla Stach soll dem mit Hilfe ihrer Kollegen auf den Grund gehen.
Die Ermittlungsarbeit war wieder sehr interessant,vor allem weil Maik diesmal als verdeckter Ermittler tätig ist,und sich damit ganz schön in Schwierigkeiten begibt.
Aber leider hat mir die Grundthematik diesmal nicht so zugesagt. Ich empfand das Hellsehen als zu riesig. Auch mit Bandenkriminalität oder Auftragsmorden kann ich nicht soo viel anfangen,bzw es interessiert mich nicht.
Nichtsdestotrotz haben mir Carla,Julia,Maik und Ruben wieder super gefallen und es hat Spaß gemacht die unterschiedlichen Perspektiven der Ermittler zu sehen bzw zu lesen.
Das intensive, psychologische Drama hat mir ein wenig gefehlt. In den ersten beiden Bänden war ich regelrecht gefesselt. Diesmal war ich nicht ganz so gefangen.
Trotzdem gibt es von mir
⭐⭐⭐ | 5 Sternen.
Viel zu schnell bin ich durch dieses Buch gerauscht. Zum Inhalt möchte ich nichts mehr sagen, dazu haben schon genug andere was geschrieben.
Ich habe nach einem Krimi gesucht, der gut in den Herbst passt und hiermit auch gefunden. Das Cover gefällt mir gut, im Laufe der Handlung ist man häufiger mal in der Natur und öfters ist es neblig. Das passt zum Herbst für mich. Die Charaktere haben alle ihre Ecken und Kanten und wirklich authentisch und greifbar. Carla ist mir ähnlich mit ihren Ansichten zum Thema Hellsehen und Wahrsagen. Dadurch hatte ich gleich eine Verbindung mit ihr.
Mir war nicht klar, dass dies hier schon Band 3 von Carla Stach ist aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Schön fand ich die Einblicke in das Privatleben der Ermittler, so konnte man zu jedem eine Beziehung aufbauen, besser mitfiebern und gewisse Entscheidungen / Meinungen bzw. Standpunkte nachvollziehen.
Das war definitiv nicht das letzte Buch von Richard Brandes. Ich möchte nun auch unbedingt Band 1 und 2 lesen.
Nachdem der zweite Band ein richtiger Knaller gewesen ist (der erste Band hat mir auch gut gefallen), hatte ich sehr hohe Erwartungen. Doch leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Ich kann irgendwie auch nicht wirklich sagen, woran es gelegen hat. Obwohl der Schreibstil wie immer sehr gut und flüssig gewesen ist, konnte ich mich mit diesem Fall irgendwie nicht anfreunden. Ich habe es durchweg probiert, dass ich diesen Fall mag, doch es hat nicht funktioniert.
Wahrscheinlich ist es die Thematik gewesen die mir nicht zugesagt hat und vielleicht fand ich es auch stellenweise etwas wirr, auch wenn es sich zum Ende hin alles aufgelöst hat, aber ist einfach nicht meins gewesen. Es sollte vielleicht nicht so sein.
Hier blutet mein Herz wirklich sehr, weil ich die bisherigen Bücher von Richard Brandes so gefeiert habe.
Nichtsdestotrotz ist es insgesamt eine solide Sache gewesen und ich denke, dass es einigen von euch gefallen könnte. Ich würde nicht sagen, dass das ein schlechtes Buch gewesen ist, sondern einfach nicht meins gewesen ist.
Ich hoffe sehr, dass der nächste Band mich wieder richtig packen kann ❤️
Inhalt:
Kriminalhauptkommissarin Carla Stach feiert ihren 60. Geburtstag im Restaurant Seeblick. Dabei kommt sie ins Gespräch mit Wirtin Maria Kaiser. Diese ist für ihre hellseherischen Fähigkeiten bekannt, denen Carla skeptisch gegenüber steht. Maria erzählt von einem Klartraum, in dem sie einen Mord beobachtet hat. Auch das Opfer kann sie ziemlich genau beschreiben. Nur wann die Tat geschehen soll, weiß Maria nicht. Während Carla noch darüber nachdenkt, was sie davon halten soll, wird eine Frau als vermisst gemeldet, die genau auf die Beschreibung passt.......
Leseeindruck:
"Nebel über der Uckermark" ist der 3. Band mit Kriminalhauptkommissarin Carla Stach. Bereits der Prolog ließ mir einen Schauer über den Rücken laufen. Danach geht es spannend weiter. Den Krimi aus der Hand zu legen, war für mich kaum möglich. Prägnante Sätze und kleinere Cliffhanger haben dazu wesentlich beigetragen. Ich mag den Schreibstil von Richard Brandes. Der Spanungsbogen wird konstant hochgehalten. Das Setting mit dem Nebel hat richtig gut zur Grundidee gepasst. Denn es geht teilweise spirituell zu. Dabei war ich, wie Carla Stach, hin und hergerissen. Kann Maria nun hellsehen oder nicht? Hier hat der Autor regelrecht mit mir gespielt. Immer wieder kamen unerwartete Wendungen. Gleichzeitig gibt es noch einen weiteren Erzählstrang, in dem ein verdeckter Ermittler im Milieu der Verschwörungstheoretiker und Rechtsradikalen ermittelt. Hier ging es mir ähnlich wie bei Marias Gabe. Ist der Polizist nun aufgeflogen oder nicht? Immer wieder musste ich die Luft anhalten und meine Geduld wurde strapaziert. Zudem stellte sich mir die Frage: wie hängt das jetzt alles zusammen? Das Ende kam total unerwartet daher und hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht. So muss ein Krimi sein.
Fazit:
"Nebel über der Uckermark" ist spannend von Anfang an. Dabei wird, wie es sich für einen Regionalkrimi gehört, der Lokalkolorit auch nicht vergessen. Ich bin kein Fan von Krimis, in denen es spirituell zugeht. So wie Richard Brandes das Thema umgesetzt hat, hatte jedoch auch ich nichts zu kritisieren. Im Gegenteil. Mir hat es richtig gut gefallen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
Ein ganz feiner, sehr atmosphärischer Krimi mit viel Lokalbezug
In wohliger Atmosphäre feiert Kriminalhauptkommissarin Carla Stach mit Familie, Freund*innen und Kolleg*innen ihren Geburtstag in einer Gastwirtschaft. Um Mitternacht, als die Stimmung auf ihrem Höhepunkt angekommen ist, setzt sich die Wirtin Maria Kaiser zu Carla. Maria offenbart ihr, dass sie Hellseherin sei und in einer Vision gesehen habe, wie eine junge Frau verfolgt würde. Carla, die nicht an Hellseherei glaubt, gibt nichts weiter darauf. Bis kurz darauf eine junge Frau vermisst gemeldet wird, deren Beschreibung sich haargenau mit Marias deckt. Ein makabrer Zufall oder steckt doch mehr dahinter? Zeitgleich ist Polizist Maik in einem riskanten Undercover-Einsatz unterwegs: Er soll sich in eine gefährliche rechtsextremen Gruppierung einschleusen, der mehrere brutale Morde an Immigrant*innen zugeschrieben werden. Je tiefer Maik eintaucht, desto gefährlicher wird es für ihn...
»Nebel über der Uckermark« ist der dritte Teil der Reihe von Richard Brandes und der erste, den ich gelesen habe. Nach kurzer Eingewöhnung lässt sich der Krimi wunderbar lesen ohne die Vorgänger zu kennen. Und wie gerne ich ihn gelesen habe! Die vielfältigen, unterschiedlichen Themen waren interessant, glaubwürdig und gut recherchiert: Auf der einen Seite das überhaupt nicht mystische, sondern profitgesteuerte Geschäft mit Hell- und Wahrsagerei. Auf der anderen Seite das leider viel zu aktuelle Problem der rechtsradikalen Gruppierungen: Anhand von Maiks Undercover-Einsatz erhalten wir einen differenzierten, interessanten Einblick in eine Schattenwelt, die von Hass und Wut angetrieben wird. Nicht zu vergessen de atmosphärische Prolog, der eine Stimmung schafft, die sich durch das gesamte Buch zieht. Man spürt ihn förmlich, diesen Nebel über der Uckermark. Durch die Stimmung, eine Prise Mystik und zwei spannende Handlungsstränge schafft Brandes ein fesselndes Leseerlebnis, das mich wachgehalten hat, bis ich die letzte Seite gelesen und den Fall gelöst hatte.
Bei Nebel über der Uckermark handelt es sich um den dritten Fall für Kriminalhauptkommissarin Carla Stach. Man kann den Krimi gut lesen, ohne die vorherigen Bände zu kennen. Ich habe mich über das Wiedersehen mit Carla, ihrem Team und ihrer Familie sehr gefreut.
Carla feiert ihren 60. Geburtstag im Gasthof „Seeblick“, der Maria Kaiser und ihrem Mann Milan Babic gehört. Gegen Ende des feuchtfröhlichen Abends bittet Maria sie um eine kurze Unterredung und erzählt ihr, dass sie hellseherisch veranlagt ist und von einer jungen Frau geträumt hat, die im Wald erschossen wurde. Am nächsten Tag wird Jeta Seferi vermisst gemeldet, deren Aussehen mit dem der von Maria beschriebenen Frau genauestens übereinstimmt.
Am Morgen nach ihrer Geburtstagsfeier wird Carla zu einem Haus gerufen, in dem ein Mann und seine Frau hingerichtet wurden. Alles deutet auf Täter aus rechtsextremen Kreisen hin. Hier kommt Maik ins Spiel, der als verdeckter Ermittler seit mehreren Monaten versucht, die geplanten Verbrechen und die führenden Köpfe einer rechtsextremen Gruppierung aufzudecken.
Carla ermittelt zusammen mit Julia, deren Vater aus Angola stammt. Julia steht, auch aufgrund ihres familiären und kulturellen Hintergrunds, paranormalen Phänomenen nicht ganz so kritisch und abgeneigt gegenüber wie Carla. Als Carlas und Katrins Katze verschwindet, bitten ihre Kinder Maria um Hilfe bei der Suche nach Glöckchen.
In dem Kriminalroman erfahren wir viel über die Arbeit des verdeckten Ermittlers im rechtsextremen Umfeld und über die Welt des Übernatürlichen. Carla ist hin und her gerissen, ob es nicht doch Dinge gibt, die sich nicht naturwissenschaftlich erklären lassen und denkt darüber nach, was nach dem Tod geschieht. Wir erfahren einiges zu den Themen Esoterik, aber auch Scharlatanerie.
Der Krimi besteht aus kurzen Kapiteln, die meist mit einem Cliffhanger enden, was den Spannungsbogen konstant aufrechterhält. Die Protagonistinnen Carla, ihre Frau Katrin und ihre Freundin bzw. Kollegin Julia sind sympathisch und authentisch, das Setting in Brandenburg und der Uckermark atmosphärisch, der Nebel in den Wäldern gruselig. Über weitere Fälle für Carla und Julia würde ich mich sehr freuen.
Review: „Nebel über der Uckermark“ by Richard Brandes
Genre: Krimi
Werbung, danke schön für das Rezensionsexemplar
Inhalt und Meinung ohne Spoiler
Ein neuer Fall für Kriminalhauptkommissarin Carla Stach und dieser hat es in sich. Erst geschehen Morde mit einem scheinbar politischen Hintergrund und dann prophezeit eine Hellseherin auch noch einen Vermisstenfall…
Das ist bereits das dritte Buch rund um Carla Stach und ihre Kollegin, die Bücher sind jedoch gut unabhängig lesbar. Wenn ihr aber Lust habt, dann fangt direkt mit Teil 1 „Tod in der Schorfheide“ an.
Für mich ist es das zweite Buch des Autors und auch ich als Nicht - Krimileserin wurde nicht enttäuscht. Perfekte Lektüre für die herbstliche Zeit. Bereits der Prolog spielt mit unseren Ängsten vor dem Unbekannten, was nach dem Tod auf uns wartet…. Und Menschen, die andeuten, sie könnten in die Zukunft sehen oder gar mit Toten kommunizieren, sind uns doch auch suspekt, oder? 😅
Die Grenzen zwischen Fakten und Theorien verschwimmen in diesem atmosphärischen Buch. Krimis / Thriller, die im Wald spielen, haben doch immer einen besonderen Reiz.
Carla als Protagonistin war mir diesmal so bedingt sympathisch. Ich sag mal so, wenn auf meiner Geburtstagsfeier jemand zusammenbrechen und ins Krankenhaus gebracht werden müsste - ich bezweifle stark, dass ich dann noch „ausgelassen weiter feiern würde“ 🥲, das um nur ein Beispiel zu nennen, wo sie und ich angeeckt sind.
Lernt Carla und ihr Team am besten selbst kennen! Empfehlung für Krimi Liebhaber und auch cozy Crime Fans, denn das Setting ist richtig gruselig, aber gleichzeitig auch heimelig.
Rating 4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️