26. Apr.
Rating:5

Was man nicht alles macht um nicht versetzt zu werden

Polizeihauptmeister Mathias Beringer und seine zwei Kollegen, Florian und Leo sehen ihre kleine Polizeidienststelle in Gefahr denn sie soll wegrationalisiert werden. Die drei Kollegen werden somit zwangsversetzt. Also muss das Verbrechen nach Thalbach kommen. Mit Hilfe des Kleinkriminellen Benno Ehrmann versuchen sie alles um die Kriminalstatistik in die Höhe zu schrauben. Ob die drei in ihrem beschaulichen Revier bleiben dürfen? Der Schreibstil ist leicht, bildhaft und zügig zu lesen.Die Protagonisten sind sehr sympathisch dargestellt und passen hervorragend in diesen Krimi hinein.Die Spannung steigert sich langsam aber kontinuierlich. Fazit: Dieser Regionalkrimi beinhaltet 78 kürzere Kapitel und spielt sich in dem kleinen Dorf Thalbach im bayrischen Grenzland ab. Der Dialekt ist leider nicht vorhanden. Die Story wird aus den verschiedenen Sichtweisen erzählt und das in einer leichten und zuweilen humorvollen Art. Dass die Geschichte chaotisch werden würde merkte ich schon im Laufe des ersten Drittels und ich wurde nicht enttäuscht. Der Krimi nimmt Fahrt auf und ich kam zeitweise aus dem schmunzeln und lächeln nicht heraus. Der Krimi ist meiner Meinung nach sehr kurzweilig zu lesen obwohl die Story im ersten Drittel eher ruhig verläuft. Der Autor versteht es sehr gut die Ausgewogenheit von leichteren und ersteren Themen zu kombinieren - so wie in diesem Buch. Zwar gibt es meiner Meinung nach die eine oder andere Länge, vor allem die Dialoge waren mir persönlich manchmal etwas zu lang, trotzdem ist die Story sehr unterhaltsam und vergnüglich zu lesen. Ich vergebe für diesen zum Teil witzigen Regionalkrimi gerne fünf Sterne.

Räuber und Schandarm
Räuber und Schandarmby Walter Christian KärgerEmons Verlag