Ein toller (Cosy-) Crime für zwischendurch…👌 Nachdem mich die Reihe um Aurelia von Kolowitz so begeistert hat, dachte ich mir, ich probiere auch die anderen Reihen der Autorin einmal aus… Muss sagen, bin nicht enttäuscht worden, auch dieses Buch hat mir gut gefallen. Es ist ein eher lockerer Krimi, den man zwischendurch genießen kann, wenn man mal für eine Weile abtauchen möchte. Die Protagonisten sind sympathisch und der Schreibstil lässt einen sehr gut durch das Buch kommen… Werde auch den zweiten Band bald lesen…
Zu Weihnachten bekam ich einen #cozykrimi und die Lektüre passte perfekt. Ich hatte vorher ein Buch über Hinrichtungen bei Kindsmord gelesen und da brauchte ich etwas Abwechslung – und die bekam ich. Für uns geht es dieses Mal nach Wien Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Weltkriege haben noch nicht stattgefunden, Wien bekommt immer mehr Prachtbauten und in einer kleinen Werkstatt arbeiten wenige Frauen im künstlerischen Bereich. Ein Novum, Kunst war in erster Linie männlich oder es wurde zumindest ein Mann „als Bild zum Kunden“ genutzt. Lili lebt mit ihrem Vater in prekären Verhältnissen und beide halten sich mit Fälschungen über Wasser. Während der Vater sich mit ihrem Schicksal arrangiert hat, seinen Kummer in Alkohol regelmäßig ertränkt, hofft Lili auf ein Entkommen aus ihrem jetzigen Leben. Durch Zufall findet sich eine Anstellung als Putzfrau in der besagten Kunstwerkstatt. Doch schon nach kurzer Zeit geschieht ein Mord. Der Krimi war interessant, weil er damalige Themen wie die Berufstätigkeit der Frau, die Praterschlacht und insgesamt die Situation der weniger gut Situierten aufgreift. Doch auch die Figuren mochte ich: Obwohl es ein zierliches Buch war, hatten die Figuren „Charakter“ und es wurde nicht sämtliche Clichés bedient, die sich durchaus angeboten hätten. Mir waren sowohl Lili als auch der ermittelnde Kommissar sehr sympathisch. Wer die Bücher von Alex Beer kennt, wird manche Plätze in Wien wiedererkennen, jedoch ist die Atmosphäre eine ganz andere. Dies liegt zum einen an der gewählten Zeit (vor dem ersten Weltkrieg vs. nach dem ersten Weltkrieg) und zum anderen auch am Schreibstil. Beaty Maly lässt Lili durchaus auch dunkle Orte besuchen, jedoch ist diese Künstlerwerkstatt für mich wie so eine kleine „Oase“ inmitten der alltäglichen Armut. Tatsächlich würde mir sogar ein zweiter Teil mit den beiden Protagonisten gefallen, ich halte einmal die Augen offen.
Mein 2. Buch von Beate Maly. Was soll ich sagen? Ich liebe ihren Schreibstil: ein bisschen wienerischer Dialekt, humorvolle Dialoge und das Gefühl Beobachter der Geschichte zu sein, ist einfach wunderbar und lässt mich komplett in die geschichtlichen Geschehnissen eintauchen.
Beate Maly versteht es uns in das vergangene Wien zu entführen. Ihre Gestalten sind so lebendig, dass ich mir durchaus vorstellen kann, Ihnen am Ring oder am Spittelberg zu begegnen. Mir gefällt ihr Blick auf die Frauen in jener Zeit. Und wieder ein historischer Kriminalroman, der einen bestens unterhält.
Dieses Jahr wollte ich unbedingt mal mein Blogg etwas aufpepen, nicht nur über den Tellerrand blicken, und aus meiner Komfortzone herauskommen, sondern auch mehr ins österreichische Innland (meine Heimat) gehen. ☺️ Den Anfang macht die Cozy-Crime Serie, Mord in der Wienerwerkstätte. Der Krimi spielt im 20. Jahrhundert. Der Schreibstill ist im authentischen Wienerdialekt geschrieben, und lockert dadurch die düstere Stimmung bissl auf. 🤭 Für die damalige Zeit, kamen das Ambiente, sowie unsere Protas sehr stilecht rüber. Bis zum Schluss, tapste ich völlig im Dunkeln, wer der Täter war. Bis zum Schluss, waren die Fragen rund um den Mord: Wer. Wie. Und warum. Richtig gut verschleiert. Unteranderem fand ich auch richtig drollig, wie Max von Krause und Lili, sich anfangs gegenseitig bissl angekeift haben, als wären sie bereits seit einer Ewigkeit miteinander verheiratet und hätten sich nicht gerade erst kennengelernt. 🥰😂 Spannend fand ich allerdings nicht nur den Mord, sondern auch wie die Polizei und Detektivs damals noch ohne Fotografie, DNA, und Fingerabdrücke zurecht kommen mussten, ihre Fälle aber trotzdem lösen konnten. Fazit: Bissl gestört haben mich Lilis ständig wiederholten Sorgenfalten um ihren schrägen Vogel von Vater, und hätte mir stattdessen noch bissl mehr Kriminaltechnik gewünscht. Ansonsten habe ich nichts weiteres zu meckern. 😘 Definitiv Lesenswert. 🤓
Mir hat der (Cozy-) Kriminalroman insgesamt gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, das Setting ist klasse und der Autorin Beate Maly ist es super gelungen, das Wien im Jahr 1906 einzufangen. Sowohl der extreme einiger weniger Personen sowie dazu im Gegensatz die Armut vieler anderer, die Unterdrückung der Frauen sowie die weitreichenden Befugnisse des Kaisertums Österreich werden geschickt in die Geschichte eingewebt. Doch trotz dieser Melange handelt es sich nicht um einen gesellschaftskritischen Roman, sondern im Kern um einen Cozy-Krimi, so dass zwar einige realistische Szenerien Eingang in den Roman gefunden haben, im Vordergrund aber das "Wohlbehagen" der Leser*innen steht. Das ist aus meiner Sicht legitim und wer knallharten Realismus mag, sollte lieber die Finger von "Mord in der Wiener Werkstätte" lassen. Wer jedoch Cozy-Krimis mag, wird hier nicht enttäuscht. Der Roman hält eine alles in allem angenehme Balance aus Rätseln, Spannung, Wiener Geschichte und leichteren Story-Elementen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, auch wenn natürlich auch hier nicht zwingend der Realismus im Vordergrund steht. Aber es wird interessant sein zu sehen, wie sich die Verhältnisse der Hauptfiguren im Verlauf der weiteren Roman entwickeln werden. Eine gute Basis wurde jedenfalls gelegt. Ich persönlich hätte mir einen etwas stärkeren Fokus auf die Ermittlungsarbeit sowohl des Ermittlers Max von Krause als auch Lilis gewünscht. Die ist meiner Meinung nach etwas zu viel von Zufällen bestimmt und tritt oftmals in den Hintergrund. Aber alles in allem bietet Beate Maly mit "Mord in der Wiener Werkstätte" gute Unterhaltung. Sie hat sowohl die Charaktere als auch die Stadt Wien des Jahres 1906 zum Leben erweckt, so dass zumindest ich gerne auf weitere Romane dieser Reihe gespannt bin. Das Rätsel, wer sich hinter den Morden verbirgt und was das Motiv für sie ist, hat mich zudem gut bei der Stange gehalten, so dass ich das Buch an einem Tag gelesen habe. 3,5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Cozy-Krimi-Liebhaber*innen.
Kurzweiliger historischer Krimi von #beatemaly. Ich bin sofort in das Wien um 1900 eingetaucht und habe mich sehr wohl gefühlt. Die Figuren sind authentisch beschrieben, der Funke der Zeit springt über. Ich freue mich auf weitere Bände rund um Lili sowie die Herrn Rossberg und von Krause.
Ein wunderschönes Cover! Aber auch ein wirklich netter Krimi - nicht so sehr wegen des Kriminalfalls, sondern vor allem wegen der sympathischen Protagonistin und der Alt Wiener Atmosphäre. Wirklich gelungen!

Das Buch war ein toller Einstieg in die Reihe
Ich kam richtig gut in die Geschichte hinein. Ich mochte die beiden Charaktere und möchte wissen wie es mit den beiden weiter geht. Das Ende war richtig gut und auch der Spannungsbogen war richtig gut. Klare Leseempfehlung.








