Ein Weihnachtsbuch ohne Kitsch
Das Buch hat mir gut gefallen und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Atmosphäre ist weihnachtlich und der Fall super spannend- eine perfekte Mischung.
Ein Weihnachtsbuch ohne Kitsch
Das Buch hat mir gut gefallen und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Atmosphäre ist weihnachtlich und der Fall super spannend- eine perfekte Mischung.
Ich muss sagen, die Geschichte fand ich recht gut geschrieben und auf jedenfall interessant. Dennoch war es mein erster und vorerst letzter Krimi, ich kann mich für dieses Genre einfach nicht begeistern. Die ewige Ermittlungen langweilte mich etwas und der Schluss war mir persönlich etwas zu Schnell. Dennoch kann ich es jedem Empfehlen der sich für skurrile Morde interessiert 😁
Wenn altes Brauchtum zum Schrecken wird
Kriminalhauptkommissar Johann Kranzfelder hatte sich die Weihnachtsfeiertage anders vorgestellt - denn auf dem Kirchplatz liegt die grausig inszenierte Leiche des Bürgermeisters. Da rutscht die gute Laune des Kommissars tief in den Keller. Mit seiner jungen Kollegin Klara Stern begibt er sich auf Mörderjagd. Der Schreibstil ist leicht, sehr bildhaft und zügig zu lesen. Die Protagonisten passen hervorragend in diesen Krimi hinein und die Spannung baut sich während des lesens langsam auf. Fazit: Dieser Regionalkrimi der in Holzwiesenreuth (Oberpfalz) spielt umfasst 14 Kapitel. Der Prolog war für mich persönlich gruselig zu lesen aber dafür durfte ich hinterher sehr oft lächeln, viel schmunzeln und etliche Male lachen. Dieses Buch ist ein Wohlfühlkrimi der mich sofort an sich gefesselt hatte. Das lag auch an Johann Kranzfelder der mir sehr sympathisch war und gleichzeitig auch Thea Schmied die Messnerin. Die Atmosphäre in diesem Buch ist meiner Meinung nach eher leicht und amüsant. Der Dialekt kommt öfters mal in gut dosierten Wörter und Sätzen zum Vorschein. Jetzt weiß ich zudem was es mit die Specht als Brauchtum auf sich hat. So wurde die Story für mich auch informativ zu lesen. Dieses kurzweilige Buch beinhaltet sehr viel Lokalkolorit und ist spannend zu lesen. Zum Ende hin wird die Story recht dramatisch und heftig. Meiner Ansicht nach ist es eine tolle Story um Johann Kranzfelder und vielleicht gibt es ja bald wieder etwas von ihm zu lesen. Dieser Regionalkrimi war mir auf Anhieb sympathisch da der Inhalt des Buches genauso geschrieben ist wie ich mir einen Regionalkrimi vorstelle. Er zählt zu meinen Lesehighlights und vergebe deshalb sehr gerne fünf Sterne.

Danke für den Ohrwurm von "Hulapalu". 🎶
Während ich beim Lesen oft schmunzeln musste, habe ich auch direkt eine neue Sprache gelernt. 😂 Es war am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig aber ich war schnell drin und habe alles verstanden. Ich habe noch sie so herzhaft gelacht während ein Mord aufgeklärt wurde. 😂♥️ Ich mag die Menschen in Holzwiesenreuth und auch der Umgang zwischen Kommissar Kranzfelder und seiner Kollegin Klara. Sie sind zwar nicht ein Herz und eine Seele, aber herzallerliebst. 😁😊 Allerdings hat meine Tierliebe mich hier oft schlucken und mein Herz bluten lassen. Es war einfach grausam.
Krimi, perfekt für die Weihnachtszeit. Sehr authentische Charaktere.

Regionalkrimi pur
Inhalt: Ausgerechnet an Heiligabend wird auf dem Kirchplatz im kleinen Oberpfälzer Dorf Holzwiesenreuth ein grauenhafter Fund gemacht. Der Bürgermeister wurde an einem Baum aufgehängt, der Bauch aufgeschnitten und mit Stroh befüllt. War das etwa die Specht? Denn nach einer uralten Tradition macht diese genau das mit den Unartigen. Kommissar Johann Kranzfelder und seine Kollegin Klara Stern glauben jedoch nicht daran und beginnen im Umfeld des Toten zu ermitteln..... Leseeindruck: "Wen die Specht holt" ist das Debüt von Yvette Eckstein. Wenn ein Buch die Bezeichnung Regionalkrimi verdient, dann dieses. Es hat alles zu bieten. Brauchtum aus der Gegend, authentische Figuren und einige Dialoge auf Oberpfälzisch. Letzteres hat mir den Einstieg etwas erschwert. Es hat schon einige Seiten gebraucht bis ich in einen Lesefluss gekommen bin. Zudem bin ich anfangs mit der Art von Kommissar Johann Kranzfelder nicht ganz klar gekommen. Aber....einmal angekommen, war es für mich fast unmöglich den Krimi auf die Seite zu legen. Immer mehr haben mir Johann Kranzfelders trockene, direkte Bemerkungen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, aus dessen Sicht die Geschichte auch erzählt wird. Seine Kollegin Klara Stern tat mir anfangs bei so einem Chef richtig leid. Doch schnell habe ich gemerkt, sie weiß sich durchaus zu wehren und ihre Retourkutschen waren nicht minder unterhaltend. Auch die anderen Figuren tragen zu einem guten gelingen bei. Ja, und an den Dialekt hatte ich mich schnell gewöhnt. Zumal es dadurch authentisch wirkt und bei mir ein Kopfkino angesprungen ist. Der Fall selbst ist spannend und eingebettet in einen zugegeben ziemlich grauslichen Brauchtum. Ich hatte vorher noch nie etwas von der Specht gehört. Fazit: "Wen die Specht holt" ist ein spannendes Debüt und macht Lust auf weitere Fortsetzungen. Mehr Regionalität geht fast nicht mehr. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Ein Debüt, was man nicht verpassen sollte!
Inhalt: Das Dorf Holzwiesenreuth ist in heller Aufregung. Der Bürgermeister wird am heiligen Abend tot auf dem Kirchenplatz vorgefunden. Hergerichtet wie ein Opfer das die Specht geholt hat. Kommissar Kranzfelder und seine junge Kollegin Klara Stern begeben sich auf Spurensuche und tappen vorerst im Dunkeln. Nach und nach kommen sie aber den sonderbaren Geheimnissen des Bürgermeisters auf die Schliche. Aber auch die frisch gebackene Witwe ist nicht ohne. Dann verschwinden auch noch Rassetiere aus dem beschaulichen Dorf an der Oberpfalz und der Bau eines Esoterikzentrums spaltet die Dorfbewohner. Doch wie hängen die Puzzleteile zusammen? Meinung: Alles was einen guten Krimi ausmacht findet ihr in diesem Buch! Sympathische Ermittler, ein spannender Fall und ein Ende, was man so nicht vermutet hat. Ein absolut gelungenes Debüt hat Yvette Eckstein hier auf die Beine gestellt. Der Schreibstil war leicht zu lesen und auch die Geschichte war sehr gut aufeinander abgestimmt. Ich würde mich in Zukunft auf mehr Fälle von „Kranzi“ und Klara freuen! Ich habe hier nichts auszusetzen und empfehle dieses Buch wärmsten an jeden, der gerne Krimis liest.