Das Thema des Buches klang so grandios und hatte so viel Potenzial! Leider ging es kaum um den Fall und seine Hintergründe, sondern fast ausschließlich um den Ermittler Simon Winter. Mit seiner "Einsamer Wolf"-Attitüde machte er es einem wahnsinnig schwer ihn zu mögen. Auch die halbgaren Annährungsversuche an seine Kollegin wirkten mehr wie Füllmaterial, als ein Teil, der die Geschichte vorantreibt. Auch, wenn das Buch nur 200 Seiten hatte, konnte es mich nicht fesseln, sondern ich habe es immer wieder zur Seite gelegt, weil mich die Charakterstudie von Simon Winter nicht wirklich interessiert hat. Schade, ich hatte mich sehr auf die Geschichte gefreut.
16. JuniJun 16, 2024
Hafenstraße 52by Jobst SchlennstedtEmons Verlag

