Vor acht Jahren war Ela frisch verliebt in Dylan. Alles hätte so schön sein können, wenn nicht ein einziger Moment alles verändert hätte. Seitdem lässt Ela keine Gefühle mehr zu. sie funktioniert nur noch, kümmert sich um Haushalt, Kinder und ihren Job. Für sie selbst bleibt keine Zeit mehr und für Gefühle schon lange nicht. Doch dann tritt Sam in ihr Leben. Aber hat sie dafür wirklich Zeit? Schon von Anfang an hat mich der Schreibstil der Autorin zum Schmunzeln gebracht. Er ist locker, leicht und flüssig und verleitet den Leser förmlich dazu, durch das Buch zu schweben. Die Charaktere sind quasi Menschen wie du und ich, die alltägliche Probleme mit sich rumschleppen. Bei Ela hat man sofort gemerkt, dass sie etwas sehr Schweres mit sich rumschleppt. Dadurch, dass das Buch in mehrere Perspektiven aufgeteilt ist, wird nicht nur Ela von allen Seiten beleuchtet. Der Leser erfährt die Hintergründe für ihr Verhalten. Er erfährt, warum Sam so ist, wie er ist. Ich fand es auch wirklich gut, dass die Zwillinge, deren Mutter Ela ist, ab und an zu Wort kamen. Oft genug konnten mich die beiden zum Schmunzeln bringen und ich konnte sogar Parallelen zu meinem eigenen Sohn feststellen. *g* Ich konnte mich gut in die Gefühlswelt von Ela hineinversetzen, auch in die von Sam. die beiden Nebencharaktere David und Michael haben mir auch wirklich gut gefallen. Eine süße, kleine, herzerwärmende Liebeskurzgeschichte, welche wirklich neugierig auf mehr macht... sehr viel mehr.
Klappentext: Vor acht Jahren hat Ela den Glauben an die Liebe verloren, seit dem existiert sie nur noch, traut sich nicht mehr, wirklich zu leben. Doch das ändert sich, als ein charmanter Bad Boy in ihr Leben tritt und einfach nicht mehr verschwinden will. Aber hat ihre Liebe wirklich eine Chance? Meine Meinung: Da es sich um eine Kurzgeschichte handelt, verzichte ich dieses Mal auf eine Inhaltsangabe. Im Mittelpunkt stehen Ela, mit ihren zwei Söhnen und Sam. Ela ist Alleinerzieherin und kümmert sich aufopferungsvoll um ihre Kinder. Ihr eigenes Leben bleibt dabei leider auf der Strecke. Neben ein paar guten Freunden ist sie recht alleine.Nach einigen gravierenden Problemen als Jugendlicher hat Sam dagegen seine Isolation selbst gewählt. Das kurze Treffen mit Ela lässt ihn allerdings an seinem Lebensstil zweifeln. Die Autorin erschafft mit ihrem lockeren Schreibstil eine angenehme Atmosphäre. Vor allem die Alltagsszenen sind äußerst gelungen und geben dem Leser ein heimeliges Gefühl. Trotz der Kürze sind die Figuren liebevoll ausgearbeitet und wachsen an den Herausforderungen. Auf jeden Fall freue ich mich bereits auf den nächsten Teil und möchte euch diese Geschichte ans Herz legen.

