Zu diesem Buch hab ich viel zu sagen!
Zum einen, scheint der Autor gewaltig etwas gegen Frauen zu haben, denn ständig heißt es nur „weiber“ „Schnepfen“ „die soll man verstehen“ „die sind alle gleich“ , fette Frau hier fette Frau da. Das zieht sich durch das ganze Buch. Auch für Tiere (abgesehen von Fischen) hat er wohl nicht viel übrig. Frauen und Tiere werden abfällig bewertet und beschrieben. Gleichzeitig ist der Protagonist ein Riesen großer Feigling. (Was ich nicht so ausdrücken würde, wenn diese ganzen dummen Sprüche nicht wären). Niemand, den man bei sich haben will während einer apocalypse. Klar, sicher wären die wenigsten von uns ein Rick Grimes aber der Typ ist echt ein Spezialist. Es ist wirklich ohne augenrollen nicht zu hören. Den Sprecher kannte ich schon aus „Edge of collapse“ und fand ihn eig ok. In diesem Buch unterstreicht er den ekelhaften Charakter des Protagonisten nur noch. Musste auch die Geschwindigkeit erhöhen. Gefühlt jeder 20.te Satz beinhaltet ein Sprichwort wie „hätte hätte fahrradkette“ oder „Pest oder Cholera“. 🙄. Es wird sich an seeeehr vielen Details aufgegangen, was ich eigentlich nicht schlimm finde aber in diesem Fall ist es oft nervig. Die storie an sich.. manche Dinge scheinen an die Reihe „anno initium“ angelehnt zu sein. Leider in viel schlechterer Form. Insel und Zombies funktionieren gut. Es ist trotz allem spannend durch seine völlig andere Herangehensweise (wenn auch anstrengend zu gleich), ihm beim überleben zu begleiten. Es ist nicht halb so gut wie „Tagebuch der Apokalypse“ und „Anno Initium“, aber wenn man das alles ausblendet, kann man seinen Zombie Hunger trotzdem damit stillen.






