Unbedingt lesen! Hat absolutes Lieblingsbuch- Potenzial ☺️.
"The Boy who steals houses and the girl who steals his heart" ist eine Mischung aus Lachen, weinen und liebevollen Glücks Momenten.
Jede Seite ist eine öffnet eine neue Welt der Gefühle und verleiht dem Buch seinen eigenen und einzigartigen traurigen Charme.
𝒯𝒽ℯ ℬℴ𝓎 𝓌𝒽ℴ 𝓈𝓉ℯ𝒶𝓁𝓈 ℋℴ𝓊𝓈ℯ𝓈 ✨ 𝒯𝒽ℯ 𝒢𝒾𝓇𝓁 𝓌𝒽ℴ 𝓈𝓉ℯ𝒶𝓁𝓈 𝒽𝒾𝓈 ℋℯ𝒶𝓇𝓉 .... ein bemerkenswerter Jugendroman der Autorin C.G. Drews.
Meine Tränen sind für‘s erste getrocknet, aber ich kann euch flüstern dieser Roman wird lange in meinem Gedächtnis bleiben 🥺. Ich bin sprachlos, begeistert und einfach zu Tränen gerührt, mein zweites Buch der Autorin und somit ein zusätzliches Highlight.
Sammy Lou, ein 15jähriger Junge der nirgendwo hingehört. Vom Elternhaus verlassen, weiß nicht wo er die Nächte verbringt, geschweige denn wie er seinen autistischen Bruder beschützen kann. Ein wunderbarer Roman, der voller Emotionen, Wut, Selbstzweifel, aber auch viel Witz mit sich bringt.
Ich liebe diesen Schreibstil, er ist so lebendig, es steckt so viel Leben, Angst und Gefühl darin, der absolute Wahnsinn 🤯. Man kann sich perfekt hineinversetzen und fühlt sich wie ein Platzhalter in der ersten Reihe. Jeder einzelne Charakter ist authentisch und sehr individuell und das macht das Buch zu einem wunderbaren Leseerlebnis, auch wenn es zum Heulen 😅 ist.
Eine tolle Geschichte die mehr Aufmerksamkeit braucht und ich hiermit eine grandiose Leseempfehlung aussprechen kann ✨💫
Trotz kleiner Längen ein emotionales Buch mit viel Herz. ♥️
Ein berührender Roman über Verlust, Trauma und zweite Chancen.
Die Figuren sind verletzlich und sehr menschlich, besonders die Brüderbeziehung geht unter die Haut. Stilistisch schön und gefühlvoll, stellenweise aber etwas langatmig.
Ein mitreißendes Jugendbuch mit emotionalen Höhen und Tiefen. Der Schreibstil hat mich förmlich in den Bann gezogen, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich denke aber, dass eine Triggerwarnung für das Buch angebracht wäre.
My first english novel, I thank it for boosting my vocabulary 🙏
Surprisingly, I still remember a lot from what happened in the book. Now that I look back on it most parts don’t seem all that realistic anymore but the way its told, raw and moving makes me remember why I liked it so much. The relationship between the brothers and their dynamic are very interesting, particularly because the younger protagonist had to play the role of the older brother. Sam is a great protagonist, sneaky invisible thief with a soft heart.
If i remember correctly the romance was also intriguing.
Ich fand, der Klappentext mit dem Jungen, der Häuser stiehlt, klang sehr spannend - aber ich war nicht darauf vorbereitet, mein Herz an Sammy und vor allem auch seinen Bruder Avery zu verlieren!
Die zwei sind so gut geschriebene Charaktere und ich würde echt alles für sie tun... Ich fand sie total realistisch geschrieben (und ich konnte konstant ihre Entscheidungen nachvollziehen). Moxie ist ein super Mädchen, tough und weiß, was sie will. Aber auch die anderen Charaktere waren total liebenswert, ich musste sie einfach ins Herz schließen.
Zum Schreibstil: Wir lesen alles aus Sammys Perspektive, einem 15-jährigen. Ich fand es gut, dass die Sprache seinem Alter angepasst und dabei trotzdem wunderschön war. Hat sich für mich so angefühlt, als wäre ich direkt dabei.
Allgemein geht es um Mobbing, Avery und Sam haben ein paar echt schlimme Dinge erlebt, ums Erwachsen werden und um die Frage, wo man eigentlich hingehört. Und wo sein Zuhause ist bzw. was ein Zuhause ausmacht.
Fazit: Ein schönes Sommerbuch für Jugendliche ab 14/15 Jahren, die gern ein Buch mit Tiefe lesen wollen. Ich vermisse das buttergelbe Haus jetzt schon. :')
📚 THE BOY WHO STEALS HOUSES • C.G. Drews
Sams Bruder ist Autist, sein Vater gewalttätig, die Mutter weg und die Tante hat ihn rausgeworfen. Er hält sich mit Diebstählen und Einbrüchen über Wasser, bis er eines Tages das falsche Haus auswählt und von den Bewohnern überrascht wird. Aber war es tatsächlich das falsche Haus oder vielleicht genau das richtige...?
*The Boy who steals Houses* hat mir von Seite 1 an sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist toll und die Geschichte noch toller. Gleichzeitig schwer und zum Wohlfühlen. Es handelt sich hierbei zwar um ein Jugendbuch, ich würde es dennoch jedem ab 15 empfehlen, egal wie alt.
Alter der Protagonisten: 15
Spice Level: -
Naivitätslevel: 🧠
Vorhersehbarkeitslevel: 👓👓👓
Liebesanteil: ♥️
Blutlevel: 🩸🩸
Ganz viel Liebe
Eure Elli 🖤
#theboywhostealshouses #buchtipp #cgdrews #fischerverlag #liberelliebe #jugendbuch #buchempfehlung #sauerländer
A heartbreaking story about two boys who are lost and have only each other.
The portrayal of autism felt incredibly real—the challenges for others, the meltdowns, the self-harm caused by overstimulation. Then there’s Sam, the younger brother, who tries to steal a home—for himself and Avery. Even though he’s younger, he takes care of his brother. But who takes care of him?
Then he finds a yellow house, a family full of noise and laughter, and a girl who gives him hope.
It’s a story filled with hopelessness, neglect, and harm—yet also with hope. By the end, I was deeply moved, with tears in my eyes.
An emotional YA story that I highly recommend.
Absolutes Herzensbuch!
Ich mochte alles an dieser Geschichte. Die beiden Brüder haben mein Herz berührt.
Ich würde so gerne wissen, wie es mit Sam weitergeht.
Ich habe mir eine süße Liebesgeschichte zwischen zwei Jugendlichen vorgestellt und so viel mehr bekommen.
Sam musste in seinem Leben viel zu früh Verantwortung übernehmen und ist schon mit 6 Jahren der Beschützer seines autistischen Bruders. Dabei trifft er einige sehr falsche Entscheidungen und wehrt sich mit Gewalt, weil er allerdings auch nichts anderes zuhause erlernt hat. Seine Entscheidungen waren dadurch sehr nachvollziehbar und ich habe jedes mal richtig mitgelitten, wenn er wieder auf die schiefe Bahn geraten ist.
Als Sam 15 ist, reißen die beiden Brüder aus und schlagen sich alleine durch. Geld wird durch Taschendiebstähle verdient und die Nächte verbringt Sam in vereinsamten Häusern, bis er irgendwann in das Haus von Moxie einsteigt.
Das Buch behandelt Geschwisterliebe, Selbstliebe, ein kaputtes System, indem scheinbar kein Platz für Menschen ist, die von der Norm abweichen und wie ein vereinsamter und verängstlichter Teenager wieder Vertrauen in die Welt fasst.
Die Autorin hatte dabei einen sehr besonderen Schreibstil und hat durch verschiedene stilistische Mittel die Gefühlslagen von Sam so gut eingefangen.
Immer wieder sind mir beim Lesen die Tränen gekommen und gerade das Ende hat mich so gerührt, dass ich Rotz und Wasser geheult habe.
Sam muss schon von klein auf seinen 2 Jahre älteren, autistischen Bruder Avery aufpassen und ihn beschützen. Die Mutter verlässt die Familie bald und der gewalttätige Vater liefert die beiden Jungen schliesslich bei seiner Schwester ab, die keine Verantwortung für sie übernehmen will. So landen beide auf der Strasse. Sam beginnt aus der Not heraus, vorübergehend leerstehende Häuser zu „übernehmen“
Sams Strategie, Avery zu beschützen besteht darin, sich durchzuprügeln, was nicht ohne Konsequenzen für beide ausgehen kann.
Erst im Haus der De Laineys beginnt Sam zu ahnen, was er wirklich sucht und auch zu glauben, dass er es vielleicht schon gefunden hat.
Eine sehr rührende Geschichte über die Widrigkeiten des Aufwachsen junger Menschen, die an den schwierigen Bedingungen ihres Lebens zu zerbrechen drohen. Ein Buch über Zusammenhalt und Menschlichkeit.
Am Schluss der Autor:
"And to anyone reading this book who is searching for something like family or a home or friends who will wrap you up tight and keep you close: I hope you find what you’re looking for."
Dieses Buch habe ich beim Fischer Verlag gewonnen und mich sehr darüber gefreut. Ich lese sehr gerne zwischendurch Jugendbücher und dieses hat mich sehr sehr mitgenommen.
Wer glaubt, dass es hier um eine Liebesgeschichte geht, der irrt sich, beziehungsweise es geht schon um Liebe. Es geht um Selbstliebe und Liebe für seine Geschwister und wie weit man gehen würde, um Vergebung und Vertrauen.
Das Schicksal der beiden Brüder Sam und Avery hat mich sehr mitgenommen. Sie mussten so viel schreckliches ertragen .
Ich habe für die beiden Jungs sehr tiefe Gefühle entwickelt, die ganze Zeit die Daumen gedrückt und mitgefiebert. Ich hatte mir gewünscht ins Buch steigen zu können und Sam umarmen zu können.
Ich persönlich bin der Meinung, dass dieses Buch aufgenommen werden sollte in die Schullektüre. Sie zeigt die Kehrseite der Gesellschaft, was mit Kindern passiert, die nicht behütet aufwachsen.
Ich bin wirklich vollends überzeugt von diesem Buch und kann es wirklich nur empfehlen.
Ich möchte hier die Trigger Warnungen für Kindesmissbrauch, Misshandlung, Gewalt und seelische Grausamkeit geben.
I love this work from her. She’s an amazing author and I recommend every piece of Art she has ever written or she will ever write. It’s stunning.
Thanks for all those pages of broken hearts that can be fixed.
I’m in love.
I could read it all over again.
Thanks!!!
》"Ist mein Hirn kaputt?" - "Mit dir ist alles in Ordnung."《
Es geht um Sammy, der schon früh in seinem Leben mit Gewalt umgehen und sein Zuhause verlor.
Er musste durch seinen autistischen älteren Bruder sehr bald erwachsen werden und schlägt sich durchs Leben in dem er Häuser "stiehlt". Bis er zu diesem einen besonderen Haus kommt.
Die Geschichte hat mich wirklich beschäftigt und was mit mir gemacht. Allein schon wie nah man an Sammy rankommt, wie sehr er leidet in diesem Leben weil er nur Gewalt und Hass und Ausgrenzung von anderen kannte, obwohl er ein so großes Herz hat. Die Liebe zu seinem Bruder wurde so herzzerreißend geschrieben, es hat mich wirklich manchmal fast zu Tränen gerührt. Diese unabdingbare, selbstverständliche Liebe und Fürsorge wurde so wunderwunderschön nähergebracht.
Ich mochte an diesem Buch einfach so vieles so gern.
Eine ganz tolle und doch traurige Geschichte - es tat weh beim lesen. Es war verzweifelnd, roh und doch herzensschön.
Ich hab das Buch letztes Jahr begonnen und es geschafft, es heute zu beenden. Trotz der langen Pause, konnte ich problemlos weiterlesen und wusste den Kern der Handlung.
Ansich war es eine gut erzählte Geschichte. Ich hatte aber das Gefühl, dass das Ende in die Länge gezogen wurde und man noch so viel wie möglich in die letzten 50 Seiten stopft.
3.5✨ - Eine berührende YA-Geschichte über zwei Brüder, die sich nach an einem Zuhause sehnen! Die Geschichte hat sich sehr flüssig lesen lassen und hat es geschafft, die Spannung stetig hoch zu halten. Sam und Moxie sind tolle Charaktere und auch wenn Sam oft Dinge getan hat, über die ich nur den Kopf schütteln konnte, habe ich ihn als Protagonisten sehr gemocht. Das Highlight der Geschichte war für mich definitiv die Dynamik innerhalb der "De Lainey"-Familie; die ganze Familie wirkt wie ein bunter, liebevoller Haufen an Menschen, die sich jeder in seinem Leben nur wünschen kann.
Eine ganz besondere Geschichte.
Die Geschichte konnte mich schnell in ihren Bann ziehen und hat mich von da an nicht mehr losgelassen. Die Geschichte mag fiktiv sein, aber so fühlte sie sich beim Lesen nicht an, denn sie behandelt reale Probleme sowie sensible Themen, welche von C. G. Drews gekonnt in eine einnehmende und gefühlvolle Handlung eingewoben wurden. Ihre Darstellungen sind einfühlsam, authentisch und sehr greifbar. Sie fühlten sich beim Lesen so wahrhaftig an, dass sie einen nur zutiefst bewegen können. In diesem Buch steckt so viel! So viel Tiefe und noch mehr Emotionen.
Die Handlung ist der Autorin rundum gut gelungen, denn sie ist nicht nur tiefgründig, sondern auch spannend und aktionsreich. Die Geschichte hält einige Überraschungen und Plot Twists für uns bereit, wodurch es nie langweilig wird. Hinzu kommen erfrischende und humorvolle Passagen, welche die Tragik der Geschichte und deren ernste Themen auflockern. All das ergänzt sich super mit den tieftraurigen, düsteren und ergreifenden Momenten. Insgesamt ist es wirklich eine gute Mischung, die so viel zu bieten hat.
Trotz der eher unpersönlichen Erzählperspektive aus der dritten Person Singular werden die Gefühle der Charaktere beim Lesen greifbar und ließen mich die Geschichte noch intensiver miterleben. Sie löst so viel in einem aus, so viele verschiedene, teilweise widersprüchliche Gefühle. Es geht um Familie und Geborgenheit, um Selbstfindung, Lebensmut, Angst, Schuld, Hoffnung und darum, das Richtige zu tun. An mancher Stelle ist die Geschichte auch etwas kindlich, aber es handelt sich hierbei schließlich auch um ein Jugendbuch.
Die Charaktere sind unheimlich toll und haben sich schnell einen Platz in meinem Herzen erschlichen. Sie sind vielschichtig, greifbar und voller Leben. Es ist eine schöne bunte Mischung und ich liebe die chaotische Familie der De Laineys. Sie sind herzzerreißend gut und liebevoll, ich würde nur zu gerne auch mal Brownies mit ihnen essen. Manche Handlungen der Charaktere konnte ich zwar nicht nachvollziehen, aber so blieb die Geschichte eben auch spannend.
Außerdem mag ich das Ende der Geschichte, weil es nicht unrealistisch und perfekt ist, sondern nah am Leben - Zumindest wenn an das Gute im Menschen glaubt.
C. G. Drews erzählt diese Geschichte einfühlsam, nahbar, lebendig und einnehmend. Ihr Schreibstil ist mal erfrischend und witzig, mal ernsthaft und ergreifend. Vor allem aber lässt er sich durchweg flüssig lesen und die Seiten flogen indessen nur so dahin.
Eine weitere Besonderheit dieses Buches ist die partiell versetzte Schriftart bei zentralen Sätzen, welche deren Aussagekraft und Wirkung nur noch mehr verstärken. Ich habe es geliebt!
Fazit:
Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die tiefgründige Geschichten mit liebenswerten Charakteren, einer guten Portion Humor, viel Gefühl und noch mehr Tiefe wertschätzen, die einem viel mit auf den Weg geben kann.
4,5/ 5 Sterne ⭐️
Ich durfte das Buch im Zuge der Lovelybooks-Leserunde lesen und habe da das Exemplar gewonnen - das beeinflusst meine Meinung aber natürlich nicht.
Ich bin schon lange ein großer Fan der Autorin und wollte das Buch auch unbedingt lesen, wenn es auf Deutsch erscheint. Und das hat sich definitiv gelohnt.
Das Buch erzählt die berührende Geschichte zweier Brüder, die schon viel zu früh auf sich selbst aufpassen mussten. Vor allem Sammy übernimmt seit frühster Kindheit wahnsinnig viel Verantwortung für seinen älteren, autistischen Bruder Avery, denn niemand in Averys Umfeld nimmt auch nur irgendwie Rücksicht darauf, dass er eben kein neurotypisches Kind ist. Das sind einige sehr bedrückende Szenen und Rückblicke, die geschildert werden, ich musste beim Lesen manchmal Pause machen. Emotional hat mich das Buch also absolut mitgenommen. Im starken Kontrast dazu stehen die Szenen mit der Familie, deren Haus Sammy stiehlt. Die Szenen dort sind wahre Atemholer, um nicht von all dem Negativen überwältigt zu werden.
Die Handlung konnte bei der emotionalen Seite für mich nicht zu 100% mithalten. Vielleicht ist das Genre auch nicht zu 100% meins, aber ich fand manche Handlungsstränge etwas "too much" bzw. sie erschienen mir nicht ganz logisch, waren für mich nicht ganz perfekt eingebettet in den Rest.
Trotzdem würde ich das Buch absolut empfehlen!
Zugegeben: Mit so einer emotionalen Geschichte, die mich so aufwühlen würde, hatte ich gar nicht gerechnet. Aber dieses Buch hat es wirklich geschafft, mich so in den Bann zu ziehen, dass ich kaum aufhören wollte zu lesen. Und gleichzeitig musste ich dann doch mal inne halten und ganz tief durchatmen.
Direkt am Anfang ist mir aufgefallen: Der Schreibstil ist irgendwie anders. Ich brauchte einige Zeit, um das wirklich schätzen zu lernen. Aber dadurch hat die Autorin es auch geschafft, dass ich trotz der Schwere, die die Geschichte mit sich bringt, sehr fix durch die Seiten geflogen bin.
Die Balance zwischen bedrückend und hoffnungsvoll ist nicht zuletzt der großartigen Großfamilie zu verdanken, die ich sehr in mein Herz geschlossen habe. Jedes Mitglied hat eine Rolle, einen Charakter und eine Geschichte. Jeremy als herzlicher Bruder von Moxie hab ich besonders gern, muss ich gestehen. Das Band zwischen den beiden Brüdern Sammy und Avery fand ich wirklich wunderbar und authentisch. Sams Verhalten ist oft nachvollziehbar, aber nicht zu entschuldigen. Aber genau das macht ihn zu einem passenden Charakter für diese Geschichte.
Bei alldem Lob habe ich kaum Kritik, sondern eher zwei Punkte, die ich mir noch gewünscht hätte:
Ein kurzer Kommentar zum Thema Autismus (fehlt mir bei fast allen Büchern, bei denen es um Autismus aber auch Depression, ADHS etc. Geht)
Eine Trigger-Warnung, weil ich einige Szenen aus Sams und Averys Vergangenheit echt heftig finde.
Fazit: Ich kann dieses Buch jedem*jeder Leser*in ans Herz legen, der*die Lust hat, sich das Herz mehrmals rausreißen und wieder einsetzen zu lassen.
The boy who steals houses ist so ein schönes Buch.
The boy who steals houses ist perfekt für Leute die anfangen wollen zu lesen. Dieses Buch durchlebt verschiedene Emotionen wie Traurigkeit usw. Das Buch beinhaltet ernstere Themen und trotz den ersteren Themen hat C. G. Drews es geschafft eine kleine Liebesgeschichte mit reinzubringen. Ich bin am Anfang nicht wirklich ins Buch reingekommen aber es lohnt sich aufjedenfall das Buch zu beenden.
Das Cover ist wirklich schön und trotzdem sehr schlicht gehalten, was für mich aber sehr gut zum Buch passt. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und ich war schnell drin im Geschehen und konnte mich in die Charaktere herein fühlen. Dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass viele verschiedene Themen angesprochen die aus dieser Geschichte keine leichte Kost machen. Daher ist die Geschichte obwohl sie sehr gut ist, kein Wohlfühlbuch.
Wir begleiten Sam, welcher auf der Straße, bzw. in den Häusern von Menschen wohnt die grade nicht zuhause sind. Sein Bruder Avery arbeitet in einer Werkstatt und übernachtet manchmal dort oder bei Freunden. Sam möchte eigentlich nur für sich und seinen Bruder ein Zuhause finden und sich um ihn kümmern.
Doch dann übernachtet er in einem Haus und wird am nächsten Morgen von den Besitzern überrascht. Diese halten ihn jedoch für einen Freund der Kinder und er verbringt einen Tat bei ihnen. Er kommt Moxie näher und eröffnet ihr auch irgendwann sein Leben. Und obwohl die beiden so schön zusammen sind, gibt es auch hier viele Höhen und Tiefen.
Dieses Buch hat mir oftmals mein Herz gebrochen und hat es aber auch jedes Mal wieder geflickt. Die Geschichte fesselt und man fühlt sehr mit Sam und Avery mit. Vor allem da man immer wieder Kapitel bekommt, in denen aus ihrer Kindheit berichtet wird, welche nicht immer leicht war.
Wenn man Bücher mag die einen gewissen Tiefgang haben und zusätzlich emotional sind kann ich dieses Buch wirklich empfehlen!
Inhalt:
Seit einem Jahr bricht Sam nun schon in zeitweise leerstehende Häuser ein. Ein Blick genügt ihm mittlerweile, um zu erkennen, ob die Bewohner bald wiederkommen könnten und ob es sich lohnt, im fremden Heim die Nacht zu verbringen. Ist der Kühlschrank leer, gibt es kleine Hinweise, wie Notizen für Familienangehörige? Es sind die kleinen Dinge, die Sam zeigen, ob er sich hier einen Schlafplatz suchen und zur Ruhe kommen kann.
Eigentlich ist Sam Profi, was das Einbrechen in Häuser betrifft. Doch an diesem einen verfluchten Tag geht alles schief. Es beginnt damit, dass Sams Bruder Avery in dem Haus auftaucht, das Sam gerade abgecheckt und für gut befunden hat. Die beiden Geschwister kommen ins Gespräch. Avery fordert Sam auf, mit ihm ein neues Leben zu beginnen. Es kommt zu einem Streit. Sachen fallen herunter. Avery verschwindet mit Wut im Bauch und Sam bleibt zurück. Mit der Angst seinen letzten Fixpunkt im Leben verloren zu haben.
Sam flieht aus dem Haus, er rennt durch die Straßen. Zu allem Überfluss schickt der Himmel noch einen Regenschauer herab, der den Jungen bis auf die Unterwäsche durchnässt. Es wird kälter und Sam weiß, dass er, wenn er diese Nacht unbeschadet überstehen will, ein weiteres Haus finden muss. Ein flüchtiges Zuhause, einen Ort, in dem Sicherheit und das Gefühl von Geborgenheit für Augenblicke spürbar sind.
Es ist also kaum verwunderlich, dass Sam bei dem Anblick des sonnenblumengelben Hauses, in dessen Vorgarten Spielzeug liegt und das auf den ersten Blick so viel Wärme und familiären Zusammenhalt bietet, schwach wird.
Sam bricht die Tür des Hauses auf und findet ein heilloses Durcheinander vor. Überall liegen Wäscheberge, am Fenster befindet sich eine Nähmaschine, unter der sich ein See aus bunten Stoffbahnen ergießt. Sam blickt in den Kühlschrank und findet ihn – bis auf eine Spielzeugeisenbahn und eine Lebensmitteldose – leer vor. Alle Vorhänge des Hauses sind zugezogen. Und auf einem Whiteboard befindet sich neben allerhand Stickern und Notizen eine Botschaft: Wir kommen Sonntag zurück.
Sam atmet durch. Dieses Haus ist „safe“. Er legt sich in einen Sessel und die Müdigkeit übermannt ihn …
Von einem Moment auf den anderen schreckt Sam aus dem Schlaf. Eine Horde Kinder und Jugendlicher stürmt durch die Tür. Sam überkommt die Panik. Doch kurz darauf muss er feststellen, dass er in der Masse der Menschen einfach untergeht. Jeder glaubt er wäre einer von „Jeremys“ unzähligen Freunden. Und Jeremy? Der glaubt, dass Sam einfach der neue Freund seiner Schwester ist.
Kurz darauf befindet sich Sam am Familientisch, bekommt warme, wohlduftende Waffeln serviert. Und kaum, dass er sich wehren kann, befindet er sich an einem großen See und bekommt für einen Moment das Gefühl vermittelt, was es bedeutet, Teil einer liebenswerten und herzensguten Großfamilie zu sein. Einer Familie, in der zwar ein großes Chaos wütet, die aber füreinander da ist.
Umso weiter der Tag voranschreitet, umso klarer wird Sam, dass es Abschiednehmen heißt. Von diesem zauberhaften Gefühl von Zusammenhalt, Zugehörigkeit und einem Zuhause, das nie seines sein wird ...
Meinung:
C.G. Drews erzählt mit „The Boy Who Steals Houses: The Girl Who Steals His Heart“ eine Geschichte, die den Leser mitten ins Herz trifft, sich da festsetzt und einen so schnell nicht mehr loslässt.
Mit Sam begleitet der Leser einen fünfzehnjährigen Jungen, der Zeit seines Lebens mit einem überforderten und gewalttätigen Vater sowie einer Tante, die ihn und seinen Bruder Avery vernachlässigt hat, nur wenig gute Erfahrungen machen durfte.
In einer Nacht beschließen Sam und sein Bruder ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Doch ohne Geld, ohne Kleidung, ohne ein Zuhause und Menschen, die sich um einen kümmern, ist das Überleben für zwei Jugendliche nicht einfach.
Während Avery nachts heimlich im Hinterzimmer der Werkstatt, in der er arbeitet, schläft oder auch mal bei Freunden unterkommen kann, findet Sam für sich einen anderen Weg. Er bricht in Häuser ein und stiehlt sich für einen kleinen Moment ein Stück Zuhause. Das Zuhause, das er sich eines Tages auf ehrenwerte Weise gemeinsam mit Avery aufbauen möchte.
Neben einem Alltag, in dem Sam Tag für Tag ums Überleben kämpft, plagen den Jungen stets Sorgen. Sorgen um seinen Bruder Avery, dessen Gutmütigkeit stets von den Menschen in seiner Umgebung ausgenutzt wird. Hinzu kommt, dass Avery als Autist von einem Moment auf den anderen starken Stimmungsschwankungen unterliegt. Er braucht Sam, der für ihn eintritt, der ihn immer wieder aus Notlagen befreit, der ihn hält, wenn sein Körper unkontrolliert zu zucken anfängt.
Als Sam dann durch einen Wink des Schicksals in dem Haus der De Laineys landet, spürt er zum ersten Mal seit Jahren, was es heißt, für einen Moment Mitglied einer Familie sein zu dürfen, die jeden Tag füreinander einsteht. Doch so dankbar Sam für diesen kurzen Moment ist, in dem er das Gefühl von Heimat am eigenen Leib spüren darf, so gelingt es ihm doch nicht, aus seinen Routinen auszubrechen. Er merkt, dass er erneut etwas stehlen muss. Er weiß, dass er morgen schon wieder auf der Straßen stehen könnte.
Neben einer Geschichte, die mit schweren Themen wie Missbrauch und Obdachlosigkeit aufwartet, erfährt der Leser hier durch die Mitglieder der Familie De Lainey aber auch eine große Portion Lebenshunger. Doch auch die De Laineys haben mit ihren Sorgen und Nöten zu kämpfen. Denn angesichts des Verlustes ihrer Mutter müssen Moxie und ihre Brüder eine Selbstständigkeit und Selbstverantwortung an den Tag legen, die oft nicht altersangemessen sind.
Das erklärt, warum das Mädchen vielleicht manchmal etwas buschikos und rau wirkt. Denn sie muss klare Ansagen machen, wenn sie Tag für Tag die Babys versorgen muss und an den Rand ihrer Leidensfähigkeit kommt, da diese sie die ganze Nacht wachhalten. Ein Alltag, der all ihre Träume und Wünsche absorbiert.
C.G. Drews gelingt es allerhand liebenswerte Figuren in ihren Roman zu schicken und jedem einzelnen davon Konturen zu verleihen. Jedes einzelne Familienmitglied der De Laineys, aber auch die beiden Brüder Avery und Sam, die immer füreinander einstehen, sind mir ans Herz gewachsen.
C.G. Drews schreibt nicht nur humorvoll und intelligent, sensibel und kurzweilig, sondern auch mit einer schonungslosen Offenheit.
Fazit:
C.G. Drews legt mit „The Boy Who Steals Houses: The Girl Who Steals His Heart“ ein Buch vor, dass sich mit einem Widerhaken in die Herzen seiner Lesers krallt.
Unbehaustsein und Fremdheit, Selbstbehauptung und Widerstandskraft kulminieren in diesem Buch in einem unglaublichen Vergnügen an Literatur.
Ein zutiefst menschliches und lebensbejahendes Buch, das zwar die Schattenseiten des Lebens adressiert, es aber dennoch gekonnt schafft, den Leser auch an schwierige Themen zu binden.
Ein Roman, der eine Geschichte erzählt, die man so schnell nicht vergessen wird.
Ein beeindruckender Jugendroman über den Wunsch nach einem Zuhause, Geborgenheit und Zugehörigkeit, der tief berührt, bewegt und einen nicht mehr loslässt.
🆁🅴🆉🅴🅽🆂🅸🅾🅽 🗝️🗝️🗝️🗝️🗝️ 5/5
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[Rezensionsexemplar / Werbung]
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Grandios. Bewegend. Emotionsexplosion.
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Leseerlebnis:
"The boy who steals houses : the girl who steals his heart" wird aus der Perspektive des Protagonisten Sammy Lou in der Er-Form erzählt. Obwohl diese Form des Erzählens bei mir oft zu "Bindungsproblemen" zu den Charakteren führt, war dies hier absolut nicht der Fall. Ich habe mich direkt in Sam hinein versetzen können und habe alles mit ihm gefühlt - wohl gesagt alle Extreme. Ich war oft wütend, traurig, verzweifelt und hilflos. Dann habe ich wieder gehofft, mein Herz geöffnet, wurde enttäuscht, hab gebannt und mich ein wenig verliebt. Wie man merkt, es passiert unheimlich viel und es gibt definitiv keine wirklichen Verschnaufpause und auch keine Längen. C. G. Drews gelingt es den Leser an sich zu binden und schwierige Themen gleichzeitig unverschnörkelt aber auch mit viel Feingefühl und Demut in all ihrer Härte wirken zu lassen. Für mich ist dieser Drahtseilakt jedes Mal ein beeindruckendes Kunstwerk, das viel Beifall verdient.
Ich denke dieses Werk würde sich auch hervorragende Schullektüre ab der 7. oder 8. Klasse eignen.
Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und die De Laineys haben mich sehr an meine Kindheit erinnert. In meiner Familie wäre es zeitweise auch nicht aufgefallen, ob ein Kind mehr oder weniger zu Besuch war. Die Familie und auch alle anderen Personen wirkten sehr authentisch und wurden unheimlich plastisch gezeichnet.
Der 15jährige Sam musste früh die Beschützer-Rolle für seinen älteren, autistischen Bruder Avery übernehmen. Die beiden sind auf sich alleine gestellt, was Sam dazu zwingt in fremde Häuser einzubrechen, um dort Essen, Kleidung oder auch nur ein Dach für die Nacht zu finden. Sein jüngster Häuserdiebstahl geht allerdings ganz schön schief, denn das Haus ist mitnichten verwaist. Ganz im Gegenteil: die Großfamilie kommt früher zurück. Doch wider Erwarten wird nicht die Polizei gerufen, sondern er wird sogar zum Essen eingeladen.
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Der Unterschied zu seiner eigenen Familie könnte nicht größer sein. Während er und Avery immer nur Abweisung, Unverständnis, Gewalt und Vernachlässigung erfahren haben, herrscht im Hause De Lainey Wärme, Zusammenhalt und liebevolles Chaos. Also alles, was Sam sich je erträumt hat. Vor allem auch Tochter Moxie hat es ihm angetan. Die Atmosphäre und die Dynamik zwischen den Familienmitgliedern gefällt mir unfassbar gut und ist unglaublich herzerwärmend.
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Erzählt wird abwechselnd in der Vergangenheit und der Gegenwart. Es ist einfach schrecklich und ungerecht, was die Brüder schon erleben mussten, beide tun mir unheimlich Leid und die Rückblicke sind wirklich schwer zu ertragen und total herzzerreißend. Das Leben hat ihnen übel mitgespielt und sie hatten nicht die Voraussetzungen und die Hilfe, um mit ihren Problemen klar zu kommen. Dennoch entschuldigt das natürlich nicht manches Verhalten, aber es erklärt es. Vorurteile spielen im Buch ebenfalls eine große Rolle.
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Der Schreibstil hat mich richtig begeistert, er ist anders und besonders und hat die Geschichte nur noch emotionaler gemacht.
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Doch so tragisch und niederschmetternd das Buch teilweise war, letztendlich macht es auch Mut, Hoffnung und zeigt, dass zusammen und mit ein bisschen Vertrauen alles besser werden kann und zweite Chancen möglich sind.
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Übrigens fehlt in diesem Buch meiner Meinung nach DEFINITIV eine Triggerwarnung, denn einige Szenen sind durchaus sehr heftig geschrieben!
Sam ist fünfzehn und obdachlos. Während er in leerstehende Häuser einbricht, um dort die Nacht zu verbringen und Dinge zu stehlen, muss er sich gleichzeitig um seinen älteren, autistischen Bruder kümmern. Als er eines Tages in einem Haus zu lange schläft und nicht mitbekommt, dass die dort wohnende Familie zurückkommt, glaubt er bereits in einem Polizeiauto zu landen. Stattdessen wird er zum Essen eingeladen und erlebt zum ersten Mal, was eine Familie ist.
Dieses Jugendbuch schwankt im Ton zwischen zuckersüß und extrem düster. Auf der einen Seite gibt es Sam und Avery, die in einer Welt voll Gewalt aufwachsen mussten. Avery hat Autismus und ist daher ein leichtes Ziel für Menschen, die ihn ausnutzen oder fertig machen wollen und Sam musste früh lernen, ihn zu beschützen. Dass er aber auch beschützt werden muss, ignoriert er. Auf der anderen Seite gibt es die De Laineys Familie, welche Sam zeitweise aufnimmt. Die Welt ist hier sicher nicht perfekt, aber die Familienmitglieder lieben einander und tun das Möglichste, um sich gegenseitig zu unterstützen. Die Autorin hat die Spannung, die durch diese beiden Welten entsteht, perfekt eingefangen und ein Jugendbuch geschrieben, welches gleichzeitig wunderschön und brutal ist.
Im Buch wurden mehrere wichtige Themen behandelt, wie etwa Autismus und der Umgang damit, aber auch Kindesmisshandlung und ihre Folgen. Abgesehen davon, dass mir eine Inhaltswarnung gefehlt hat, hätte ich mir eine bessere Einordnung einiger dieser Themen gewünscht. Besonders wenn es um Avery als Person mit Autismus ging, hatte ich mehr erwartet. Aus dem Text wurde oft nicht klar, ob er wirklich so hilflos ist, wie Sam es darstellt. In dem Zusammenhang hatte ich das Gefühl, dass Sams Verhalten Avery gegenüber nicht unbedingt besonders gut war. Auch wenn verständlich ist, dass Sam es einfach nicht besser kann, denn wer hätte es ihm beibringen oder vorleben können, hätte ich mir hier gewünscht, dass der Text ein wenig mehr Positionierung gezeigt hätte.
Die Charaktere im Buch mochte ich sehr. Sie waren überzeugend gezeichnet und größtenteils sympathisch, trotz ihrer Fehler. Besonders Moxie mochte ich und wie die Autorin mit ihr gezeigt hat, dass Care Arbeit oft unsichtbar bleibt, obwohl sie enorm belastend sein kann.
Was mir leider weniger gefallen hat, war die Beziehung zwischen Moxie und Sam. Diese fing schon auf eine Weise an, die ich problematisch fand, weil Sam mehrfach ignorierte, dass sie möchte, dass er geht und darin auch noch von anderen bestärkt wird. Aber auch die Implikationen am Ende, auf welche ich hier aus Spoilergründen nicht weiter eingehen werde, fand ich absolut nicht romantisch. Da die Liebesgeschichte nicht besonders relevant für die Geschichte ist, hätte sie auch rausgelassen werden können.
Insgesamt ist dies ein Buch, welches mir gut gefallen hat, obwohl es Aspekte hatte, welche nicht besonders gut gelöst waren. Besonders der Schreibstil war angenehm zu lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Dieses Jugendbuch lässt aber vor allem Menschen sichtbar werden, die sonst vergessen werden und alleine das hat mir sehr gefallen.
Fazit:
Trotz einiger problematischer Aspekte konnte mich “The Boy Who Steals Houses – The Girl Who Steals His Heart” insgesamt überzeugen. Dieses Jugendbuch erzählt die Geschichte von Jugendlichen, die sonst unsichtbar bleiben und ist dabei gleichzeitig zuckersüß und brutal.
Nooooo, don't end the book right where it gets interesting. This was just the ouverture. Tell me about the law suit, about how the judge asks HOW it is possible the boys were abandoned by both parents and mistreated by their aunt and even the police knew and nobody did anything to prevent them from slipping. Tell me how Sam gets probation and therapy and also becomes an apprentice for Mr. De Lainey and both boys one day just actually build their home, because now they know how to do it themselves (and therefore for way less money). Tell me how the papers write about this case and how civil servants are sworn in to make sure this never happens again to any one. Don't just end it before the main story begins.
Rezension vom 1. Lesen 2019.
Sam und Avery hatten schon immer eine sehr enge Beziehung, vor allem deshalb weil Sam der einzige zu sein scheint, der seinen Bruder versteht und sich richtig um ihn kümmern kann. Wo andere ihn bei Überforderung anschreien, damit er sich zusammenreißt, weiß Sam genau, wie er ihn beruhigen kann und möchte ihn immer vor anderen beschützen. Das ist allerdings genau das, was ihn in solche Schwierigkeiten gebracht hat, dass beide nun obdachlos sind. Ihr Traum ist es, irgendwann ein eigenes Haus kaufen und sich ein Zuhause aufbauen zu können, doch bis dahin müssen sie sich mit fremden Häusern begnügen.
Das Buch ist ein Own Voices Roman, sowohl für Anxiety (Sam) als auch Autismus (Avery) und die Autorin hat sich große Mühe gegeben, eine authentische Darstellung zu schaffen. Beides wird für mich auch sehr deutlich und wird verständlich vermittelt und repräsentiert. Es beeinflusst zwar die Geschichte, diese dreht sich aber nicht ausschließlich darum, was ich super finde. Neben der Erzählung der Gegenwart gibt es immer wieder Kapitel mit Rückblenden, die in der Kindheit anfangen und die Geschichte der beiden Brüder erzählen, bis hin zu dem Zwischenfall, der zur aktuellen Situation geführt hat. Es gibt einen Aspekt des Buches, der mir nicht besonders gefallen hat, weil es dadurch stellenweise zu eher brutalen Szenen kam, wovon ich kein Fan bin, das ist aber absolute Geschmackssache.
Es ist keine leichte Geschichte und dementsprechend auch kein Wohlfühlroman. Die Grundhandlung ist schon sehr traurig, auch wenn die Charaktere trotzdem schöne Momente haben. Gerade die Zeit in der De Lainey Familie hat mir sehr gefallen und ich habe alle Familienmitglieder ins Herz geschlossen, genau wie Sam, der in diesen Momenten tatsächlich glücklich ist. Diese werden aber immer wieder von dem Gedanken zerstört, dass das alles nicht auf Dauer sein kann, was mir wieder und wieder ein Stück das Herz gebrochen hat. Diese Mischung aus ernsten und unterhaltsamen Szenen hat mich gefesselt und ich musste unbedingt wissen, ob Sam ein Happy End bekommt, während ich gleichzeitig nicht wollte, dass das Buch endet.
Fazit
Eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle, bei der ich die Charaktere wirklich ins Herz geschlossen habe. Für mich tatsächlich stellenweise etwas zu traurig und brutal, auch wenn die schönen Szenen das wieder wettgemacht haben. Absolute Empfehlung.