18. Dez.
Rating:5

Meine Meinung Müsste ich dieses Buch in drei Worten beschreiben würde ich sagen “Magisch – Abenteuerlich – Fantastisch”. Ich habe das Buch während meiner stressigen Prüfungszeit gelesen und es war genau richtig. Sobald ich die Seiten aufgeschlagen habe, war ich in einer wunderschönen Welt, voller Fabelwesen und Magie. Am allerliebsten mochte ich den Drachen Fedrian und das nicht nur, weil die Zeichnungen atemberaubend sind. Anemona hat so viel erlebt und ganz Immerda bereist. Ihr zu folgen hat großen Spaß gemacht und ich freue mich schon so sehr im Herbst zurückzukehren. Die Autorin hat hier aus einer Außenseiterin eine Heldin geschaffen, ohne, dass sie abgehoben wirkte. Bis zum Ende blieb sie bodenständig und hat getan, was sie für richtig hielt. Man lernte allerlei Orte kennen mit sonderbaren Wesen, Trollen, die nicht böse sein wollen, einem Kobold, der darauf besteht echt zu sein, einem ständig in Ohnmacht fallenden Dunkelseher. Humor blieb dabei nicht auf der Strecke. Dazu gab es liebevolle Zeichnungen und eine Karte, sodass man nicht verhindern konnte ganz in die Welt einzutauchen. Die ganze Zeit über konnte ich nicht verhindern mir das Buch an die Brust zu drücken und mir zu wünschen auch ein Teil von Immerda sein zu können. Durch dieses Buch habe ich mich ablenken können und bin zur Ruhe gekommen. Es war auch wenig vorhersehbar, man wusste nicht, was eigentlich passiert ist und warum. Es gibt eine relativ klare Trennung von Gut und Böse, obgleich man am Ende auch Verständnis für “den Bösen” empfindet. Jedenfalls hat mir das Buch wahnsinnig gut gefallen, ich hatte viel Spaß und freue mich schon riesig auf Anemonas nächstes Abenteuer. Kurze Übersicht + wunderschöne Illustrationen + fantastische Welt mit vielen magischen Wesen + es passiert immer etwas Neues und einem wird nicht langweilig + tolle Charaktere, die alle ihre Eigenarten haben + Witz und Humor Fazit Ich glaube ich muss nicht mehr viel dazu sagen. 5 Sterne von mir. Es werden schöne Werte vermittelt und auch die Empfehlung ab 9 Jahren kann ich so unterstützen.

Der Zauber von Immerda 1 – Die Suche nach dem verschwundenen Dienstag
Der Zauber von Immerda 1 – Die Suche nach dem verschwundenen Dienstagby Dominique ValenteFischer Sauerländer
19. Jan.
Rating:5

Was für eine magische Geschichte! Bei diesem Buch war ich von der ersten bis zur letzten Seite voll dabei. Zu Beginn lernen wir unsere Protagonistin Anemona kennen. Sie ist eine Hexe aus Immerda und hat die Fähigkeit verlorene Dinge wiederzufinden. Für sie eine absolut unspektakuläre Fähigkeit, vor allem im Vergleich zu ihren talentierten Geschwistern. In Immerda sind Hexen mit einer Fähigkeit gesegnet und nicht, wie in anderen Geschichten, alle mit der generellen Macht von Magie. Als eines Tages Moreg Vaine, die mächtigste Hexe von ganz Immerda, Anemona um Hilfe bittet, kann diese es kaum glauben. Wie es scheint wurde der letzte Dienstag gestohlen. Wenn plötzlich ein kompletter Tag mit all seinen Geschehnissen verschwunden ist, dann hat das große Kinsequenzen. Anemona geht schließlich der Bitte Moregs nach, um Immerda und seine Bewohner zu retten. Mit im Gepäck hat sie Oswald, das Monster von unter dem Bett, welcher für mich ein absolutes Highlight war. Ich habe Oswald nicht nur in mein Herz geschlossen, sondern so viel wegen ihm gelacht, dass es einfach Spaß gemacht hat. Die Welt von Immerda ist so wunderbar fantasievoll, genau wie seine Bewohner. Mit Anemona treffen wir natürlich einige Figuren auf unserem Abenteuer durch Immerda und jeder einzelne hat mir gefallen (oder auch nicht gefallen :P ) Viel mehr über die Handlung und die weiteren Figuren möchte ich gar nicht sagen. Das Buch ist gespickt mit wundervollen Illustrationen, die das Ganze perfekt abrunden. Der Schreibstil konnte mich ebenfalls abholen, vor allem wenn es um Oswald ging :D Mit "Der Zauber von Immerda" hat die Autorin ein wundervolles Kinderbuch erschaffen, das ich auch Erwachsenen absolut empfehlen kann. Neben all den lustigen Momenten gibt es auch schöne Botschaften, die die Autorin uns mit auf den Weg gibt, aus denen gerade Kinder vieles ziehen können. Man sollte sich niemals unter Wert verkaufen, nur weil man denkt, dass andere etwas besser können. Jeder hat seine eigene Stärke und die macht uns alle einzigartig und wertvoll.

Der Zauber von Immerda 1 – Die Suche nach dem verschwundenen Dienstag
Der Zauber von Immerda 1 – Die Suche nach dem verschwundenen Dienstagby Dominique ValenteFischer Sauerländer
31. Dez.
Rating:4

Anemona hat es nicht so leicht. Sie kommt aus einer Hexenfamilie und jedes Mitglied hat eine besondere magische Fähigkeit. Sie kann nur verschwundene Dinge finden, was echt nicht so cool ist, wie zum Beispiel hellsehen oder schwere Sachen ohne Probleme tragen zu können. Und sie fühlt sich auch nicht so nützlich. Okay, sie findet die verlorene Brille der Nachbarin, aber die war auf ihrem Kopf, also dafür braucht man nicht wirklich Magie. Doch dann steht eines Tages Moreg Vaine vor ihrer Tür, eine mächtige Hexe um die es so einige Gerüchte gibt, und sie will ausgerechnet zu Anemona. Zunächst denkt sie, da muss ein Fehler vorliegen, doch als Moreg ihr dann erklärt, das der letzte Dienstag verschwunden ist, ergibt es einen Sinn. Denn Anemona hat ja schließlich die magische Fähigkeit alles mögliche wiederzufinden, wieso dann nicht auch den letzten Dienstag, doch ganz so leicht ist die Mission dann doch nicht. Die beiden machen sich auf die Suche nach dem Dienstag, dabei begleitet Anemona ein schlecht gelauntes Monster namens Oswald, sozusagen ihr Hausmonster. Der kleine ist echt drollig und wurde schnell zu meinem Highlight in der Geschichte. Mit seiner Art zu sprechen hat er für den ein oder anderen Schmunzler gesorgt und die Geschichte zusätzlich aufgelockert. Die Reise verläuft nicht wie geplant und Anemona muss sich ganz neuen Herausforderungen stellen. Hierbei mochte ich sehr, wie sie sich im Verlauf der Geschichte weiterentwickelt. Man merkt richtig schön, wie sie mehr Selbstbewusstsein bekommt und erkennt, dass auch sie eine wichtige Fähigkeit hat und eine Daseinsberechtigung in der Hexenfamilie. Die damit verbundene Botschaft, die dem Leser dabei vermittelt wird, hat mir gut gefallen. Jeder Mensch hat seine Fähigkeiten und nur weil sie auf den ersten Blick nicht so erwähnenswert wirken, heißt dies nicht, dass man bzw. sie weniger Wert sind. Das Buch ist für Leser ab 9 Jahren und dem stimme ich zu. Die Geschichte ist einfach geschrieben und voller fantastischer Elemente. Besonders mochte ich neben Oswald den Drachen. Ja mit Drachen kann man mich immer haben und dieser hier ist ein liebes Exemplar. Granny Flora mochte ich auch sehr gerne. Allgemein sind die Charaktere liebevoll gezeichnet. Und wo wir gerade bei gezeichnet sind. Im Buch befinden sich wunderschöne Illustrationen von Sarah Warburton. Den Stil dieser könnt ihr schon am Cover erkennen. Mir haben sie richtig gut gefallen und ich habe mich immer sehr gefreut, wenn ich welche entdeckt habe. Besonders die ganzseitigen waren ein Highlight. Warum gibt es dann „nur″ 4 Weingummis und nicht 5? Ich kann es gar nicht so genau sagen. Mir hat der letzte Funke gefehlt, das besondere. Außerdem konnte mich die Geschichte nicht immer so an ihren Seiten fesseln, wie ich es mir gewünscht hätte. Dies mag aber sicherlich bei den jüngeren Lesern anders sein. Für mich ist es eine schöne und solide Geschichte für Leser ab 8 Jahren, die es gerne magisch mögen.

Der Zauber von Immerda 1 – Die Suche nach dem verschwundenen Dienstag
Der Zauber von Immerda 1 – Die Suche nach dem verschwundenen Dienstagby Dominique ValenteFischer Sauerländer