Ich habe das Hörbuch nur durch Zufall entdeckt muss aber sagen ich war positiv überrascht und es trifft sehr meinen Geschmack. Für so ein Jugendbuch hat es einige Schichten und ist sehr feministisch, was ich toll fand. Natürlich könnte es noch mehr Tiefe und world building haben und natürlich erinnert es an einige Bücher von dieser Zeit. Nichts desto trotz finde ich dass es seinen Job gut macht, ich war wirklich investiert in die Story und super gespannt sich wenn ich den einen Twist geahnt habe. Mir gefiel die ganze Idee die Umsetzung bisher und auch die Sprecher waren gut. Bin auf dem 2ten Teil gespannt
Kurzbeschreibung:
Sie haben keine Rechte.
Sie mussten ihre Träume aufgeben.
Doch sie kämpfen eisern für Freiheit
und Liebe.
Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön und anmutig. Und sie ist fest entschlossen, vom Thronfolger zu seiner Grace auserwählt zu werden, und ihr von Armut und Unterdrückung geprägtes Leben gegen eines im prunkvollen Regentenpalast einzutauschen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders: Die Schwestern werden auseinandergerissen – und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat. *Quelle*
Zur Autorin:
Als bekennender Fan der Serie »The 100« hat Tracy Banghart mit ihren E-Book-Serien »Rebel Wings« und »By Blood« irgendwann angefangen, selbst Stoffe mit starken Frauenfiguren zu erschaffen und so eine große Fangemeinde gewonnen. Sie wuchs in Maryland, USA auf, studierte in England Buchwissenschaften und lebt heute auf Hawaii.
Meinung:
Junge Frauen haben in Viridia keine Rechte, dürfen nicht lesen lernen und werden unterdrückt. Einzig als Grace, Auserwählte des Regenten, können sie dem elenden Leben entfliehen und ein prunkvolles Dasein im Palast fristen. Serina Tessaro wurde von Kindesbeinen an als Grace ausgebildet, ist anmutig und schön. Ihre Schwester Nomi hingegen ist das Gegenteil: Sie hat heimlich lesen gelernt, ist rebellisch und stellt das System infrage. Doch Serina wird von Prinz Malachi nicht als Grace auserwählt, sondern ihre Schwester. Serina hingegen wird verbannt und muss sich nun auf ein gefährliches Leben auf dem Berg des Verderbens einrichten.
Die Hauptcharaktere dieser Jugenddystopie bilden die Schwestern Serina und Nomi. Serina ist attraktiv, hat gute Manieren und ist indoktriniert, dem zukünftigen Herrscher über Viridia, dem Prinzen Malachi, eine gute Grace zu werden. Sie stellt das System, das die Frauen auf bitterste Weise unterdrückt, nicht infrage sondern nimmt es als gegeben hin. Allerdings ändert sich ihre Einstellung gezwungenermaßen, als sie verbannt wird und auf dem Berg des Verderbens ihr zukünftiges Leben fristen muss, was sie zuallererst in Schock versetzt, sie später aber aus sich herauswachsen lässt.
Nomi ist eine rebellische junge Frau, die immerzu Widerworte gibt und heimlich lesen gelernt hat, was für Frauen in Viridia verboten ist. Als sie allerdings als Grace auserwählt wird, ändert sich ihr Charakter fast ein wenig ins Gegenteil. Sie hinterfragt zwar das bestehende System immer noch, doch für meine Begriffe genießt sie auch den Luxus und eine aufkeimende Liebesgeschichte zu sehr, was ihrem Grundcharakter eher schadet.
Die Geschichte wird in 40 Kapiteln erzählt, die abwechselnd aus der Sicht von Serina und Nomi in der 3. Person erzählt wird. Alleine hier hätte ich mir liebend gern die Ich-Perspektive gewünscht, um näher an den Charakteren und ihren Handlungen zu sein.
Zwar war ich mir vor dem Lesen natürlich bewusst, dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt, doch nicht, dass es wieder einmal der Auftakt zu einer Reihe sein wird. Somit bleibt das Ende recht offen und schließt mit einem obligatorischen Cliffhanger. Die Geschichte an sich war dank Tracy Bangharts einfachem Schreibstil sehr schnell zu lesen, aber Neues konnte ich in der Handlung nicht für mich entdecken.
Der Weltentwurf liest sich zu Beginn sehr interessant, die Hauptstadt Viridias, Bellaqua, ist eine Art alternatives Venedig, doch dieser kommt insgesamt viel zu kurz. Auch über die Bevölkerung und ihre Lebensumstände hätte ich gern mehr erfahren, diese wird jedoch komplett ausgeblendet und das Augenmerk nur auf die Schwestern gelegt. Natürlich darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen, die tragisch ausgeht. Somit ist alles gegeben, was die heutigen Jugenddystopien ausmacht, mich aber nicht mehr überraschen kann, da alles schon einmal in irgendeiner Form dagewesen ist.
Für Serinas Perspektive konnte ich mich allerdings ein wenig mehr erwärmen als für Nomis, denn Serina wächst dank ihrer Verbannung aus ihrer Naivität heraus und die spannenden Geschehnisse auf dem Berg des Verderbens brachten auch etwas mehr Fahrt in die Geschichte. Auf eine Fortsetzung bin ich allerdings zu wenig neugierig als das ich die Reihe weiterverfolgen würde.
Fazit:
Eine Geschichte, die man in irgendeiner Form auf dem überquellenden Jugenddystopie-Markt schon einmal gelesen hat und nichts wirklich Neues bietet. Trotzdem konnte mich wenigstens Serinas Perspektive ein wenig mitreißen, aber auf die Fortsetzung, die sich dank des Cliffhangers anbietet, werde ich verzichten.
♡ Rezension ♡
Iron Flowers
~ Die Rebellinnen ~
Von @tracythewriter aus dem @sfischerverlage
Inhalt:
Sie haben keine Rechte.
Sie mussten ihre Träume aufgeben.
Doch sie kämpfen eisern für Freiheit
und Liebe.
Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön und anmutig. Und sie ist fest entschlossen, vom Thronfolger zu seiner Grace auserwählt zu werden, und ihr von Armut und Unterdrückung geprägtes Leben gegen eines im prunkvollen Regentenpalast einzutauschen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders: Die Schwestern werden auseinandergerissen – und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat.
Fazit:
Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Es war fl0ssig und bildhaft geschrieben. Es gab Wendungen in diesem Band, mit den ich überhaupt nicht gerechnet habe und die mir auch immer noch nachhängen. Die Geschichte hat mir gut gefallen und ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht. Oh mein Gott, wer hätte mit der Wendung am Schluss gerechnet? Ich nicht. Ich öese mal ganz fix direkt den zweiten Band.
4/5 🌟
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Die Story war wirklich gut aber sie hatte doch einige Parallen. Zum Beispiel Selection und die Tribute von Panem( irgendwie zumindest). Trotzdem mochte ich die Story und die beiden Protagonisten sehr. Das es aus ihrem verschiedenen Perspektiven erzählt wurde, fande ich auch gut. Also alles in allem eine coole Geschichte. Empfehlenswert.
Ich hatte am Anfang das Gefühl eine Kombination aus den derzeit bekanntesten YA Fantasyromanen der letzten Jahre zu lesen. Selection, Farben des Blutes, die Chroniken der Verbliebenen oder Ash Princess - und ich hatte Angst es würde wenig originell und sehr vorhersehbar sein.
Aber: Nr.1 der Schreibstil war super und ich bin richtig schnell durch das Buch gekommen. Es war spannend, interessant und hat Lust auf mehr gemacht.
Nr 2: Frauebpower und hoch lebe die Liebe zur Schwester!
Nr 3: Ja, es hat mir Anfangs das Gefühl gegeben eine Kombi aus vielen anderen Büchern zu lesen, aber ich mochte es insgesamt sehr gern. Es war etwas sehr Eigenes, Kreatives mit tollen Charakteren und ja- vorhersehbar. Die Autorin hat das Rad nicht neu erfunden, aber es etwas individualisiert!
⤷‧₊˚2.5⭑
„for every woman who has been told to sit down and be quit.. and who stood up anyway.“
the beginning of the book was pretty good but the more i read the more i felt like it was rushed and just too fast paced to the point where i didn't even really care about the rest of the book.
Interessante Idee mit einer sehr schwachen Umsetzung. Die Beschreibung der Welt, ihrer Bevölkerung und allen weiteren Umständen ist knapp bis gar nicht vorhanden. Man wird hinein geworfen und es wird verlangt, dass man alles genau so zu akzeptieren hat.
Interessant ist die zweifache Sichtweise und die Entwicklung der Charaktere in den jeweiligen Umgebungen. Dennoch eher meh.
Sie haben keine Rechte.
Sie mussten ihre Träume aufgeben.
Doch sie kämpfen eisern für Freiheit
und Liebe.
Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön und anmutig. Und sie ist fest entschlossen, vom Thronfolger zu seiner Grace auserwählt zu werden und ihr von Armut und Unterdrückung geprägtes Leben gegen eines im prunkvollen Regentenpalast einzutauschen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders: Die Schwestern werden auseinandergerissen – und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat.
Die kompletten Selection Vibs ich liebe diese Bücher.
„Iron Flowers – Die Rebellinen“ von Tracy Banghart ist der Auftakt einer neuen fesselnden Young Adult Reihe um die beiden ungleichen Schwestern Nomi und Serina, deren Zukunft zunächst genau vorherbestimmt zu sein scheint.
Während Nomi ein Wildfang mit eigenem Willen ist, wird die hübsche Serina dazu erzogen zu gefallen und vom Thronfolger als eine Grace auserwählt zu werden. Trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere sind die beiden Schwestern unzertrennlich. Sie werden jedoch jäh auseinander gerissen, als sich die Ereignisse im Palast überschlagen und alles anders kommt als geplant. Fortan ist jeder der Schwestern auf sich alleine gestellt und muss auf ihre Art ums Überlebe kämpfen.
Auf den ersten Blick könnten Nomi und Serina nicht unterschiedlicher sein. Während Serina zur wohlerzogenen und perfekten Grace erzogen wird, deren einziges Ziel es ist vom Thronfolger erwählt zu werden, ist Nomi der rebellische Wildfang, die sich danach sehnt die gleichen Möglichkeiten wie ihr Zwillingsbruder zu haben. Und das, obwohl es Frauen strengstens verboten ist lesen und schreiben zu lernen.
Doch am Tag der Entscheidung ist es nicht Serina, sondern Nomi, die vom Thronfolger auserwählt wird. Den beiden Schwestern bleibt jedoch keine Gelegenheit diesen ersten Schock zu überwinden. Die Ereignisse überschlagen sich und die beiden Schwestern werden voneinander getrennt. Während Nomi fortan ihr Leben im Palast meistern muss, findet sich Serina an einem Ort wieder, von dem Sie in ihren schlimmsten Albträumen nicht erwartet hätte jemals dort zu landen. Und auch das Leben im Palast ist keineswegs ungefährlich. Beide Schwestern werden mit unbekannten Herausforderungen und Problemen konfrontiert, während sie verzweifelt alles daran setzen die jeweils andere Schwester vor ihrem Schicksal zu retten. Nach und nach zeigt sich, dass Serina und Nomi einander doch ähnlicher sind, als zunächst gedacht.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und eingängig. Tracy Banghart versteht es an den richtigen Stellen eine entsprechende Spannung aufzubauen. Leider bleiben die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren bisher etwas zu oberflächlich. Wirkliche Emotionen kommen beim lesen leider nicht so richtig auf. Die Konstellation der Figuren erinnert teilweise sehr stark an jene aus der Reihe „Die Farbe des Blutes“ von Victoria Aveyard, wobei die Geschichte bisher ohne jegliche Fantasy-Elemente auskommt.
Nomi landet unfreiwillig im Palast und freundet sich mit dem jüngeren Bruder des Thronfolgers an, der sie letztlich jedoch nur dafür benutzt um selbst auf den Thron zu gelangen. Hier gab es leider wenig Überraschendes. Der dazu parallel laufende Handlungsstrang von Serina hatte da schon etwas mehr zu bieten.
Trotz ein paar Abstrichen, ist „Iron Flowers – Die Rebellinnen“ von Tracy Banghart ein fesselnder Roman der zeigt, dass sich aus jeder Person eine starke Persönlichkeit entwickeln kann und man Jemanden nicht nur auf das Äußere und die bisherigen Leistungen reduzieren sollte. Aus einer behüteten Grace kann eine starke Kämpferin werden, nicht nur im körperlichen, sondern auch im mentalen Sinne. Aber auch in jeder Rebellin steckt eine Grace. Menschen sind erstaunlich wandlungsfähige Wesen. Sie passen sich den Umständen ihrer Umgebung an, auch wenn es nicht immer einfach ist. Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie leicht man sich durch Vorurteile und geschickte Manipulation täuschen lassen kann, aber auch was passiert, wenn man jemandem das Recht auf Bildung verwehrt.
Der zweite Band „Iron Flowers – Die Kriegerinnen“ erscheint voraussichtlich am 21.03.2019 und steht bereits auf meiner Wunschliste, da der erste Teil mit einem fiesen Kliffhänger endet. Für „Iron Flowers – Die Rebellinen“ vergebe ich eine klare Leseempfehlung und vier von fünf Sternen.
#IronFlowers #NetGalleyDE
Vorweg: mir gefiel es nicht, aber das ist eben persönlicher Geschmack.
Für mich las es sich, als hätte jemand Selection, das Juwel und die Rote Königin in einen Mixer geworfen und ein paar mal halbherzig umgerührt. Ich bin hier wohl leider die ganz falsche Adresse, denn das Buch hat mich überhaupt nicht abgeholt. Die Charaktere waren für mich so unnahbar und der ganze Rahmen fühlte sich irgendwie gekünstelt an. Ich habe nach etwa der Hälfte abgebrochen. Schade!
Eine tolle Story, die zeigt, was Frauen erreichen können, wenn sie sich zusammentun, statt ständig gegeneinander zu schiessen. Der Romancepart kam für mich nur wenig glaubwürdig rüber.
Iron Flowers
5⭐
Iron Flowers ist mein Lieblingsbuch seit ich 12 bin. Ich fande es damals schon spannend, wie stark Frauen sein können. Und kann auch heute nicht genug davon bekommen. Ich habe dieses Buch jetzt schon zum 5 Mal gelesen und würde es am liebsten gleich nochmal lesen.
Es ist eine riesen Empfehlung wenn ihr Strong Woman Bücher mögt!
Zwei ungleiche Schwestern kämpfen um ihre Freiheit und ihre Liebe...
Die Geschichte spielt in einer Welt in der Frauen keinerlei Rechte haben und das Eigentum eines Mannes sind. Ihre Lebensaufgabe ist es gehorsam, sittsam und willig zu sein.
Unsere zwei Protagonistinnen sind Schwestern. Serina ist die ältere der Beiden und wurde ausgebildet, um den Thronfolger zu dienen und hörig zu sein. Es ist die höchste Ehre einer Frau in der hiesigen Monarchie und Serina hat das nie in Frage gestellt. Ihre jüngere Schwester Nomi dagegen wünscht sich seit jeher nichts mehr als ihre eigenen Entscheidungen treffen zu dürfen.
Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen Serina und Nomi. Beide sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen, denn sie könnten unterschiedlicher nicht sein und bestechen durch liebenswerte Eigenheiten. Beide Schwestern machen im Laufe der Geschichte eine wahnsinnige Entwicklung durch. Da Nomi, die jüngere der beiden ist, muss sie schneller reifen und ihre Naivität ablegen.
Tatsächlich habe ich von der Geschichte zu Beginn etwas anderes erwartet. Wurde dann aber positiv überrascht als doch zum Teil vollkommen anders kam.
Es wurde von Kapitel zu Kapitel immer besser und spannender. Die Lovestories habe ich sehr gefühlt. 😁 Prickelnd und sie hielten immer wieder Überraschungen bereit.
Das Ende war schon ziemlich episch 😎 und bin schon sehr gespannt wie es für Nomi und Serina in Band 2 weitergeht.
Wie kam ich zu dem Buch?
Ich habe mich aufgrund der Leseprobe in das Buch verliebt und musste es einfach kaufen, nachdem meine Bewerbung in einer Leserunde erfolglos war.
Cover:
Das Cover sticht sehr heraus. Die Gold-Elemente reflektieren in der Print-Ausgabe ganz wunderbar. Es wirkt durch den Gold-Blumen-Print sehr prächtig aber auch verspielt. Das Mädchen hinter dem Gold-Muster besitzt einen abwartenden (irgendwie auch skeptischen) Blick. Das braune Auge mit dem Gold-Touch wirkt besonders.
Inhalt:
Alle 3 Jahre wählt der Regent 3 Mädchen aus, die seine Graces werden durfte. Dieses Mal war es anders, der Thronfolger Malachi durfte nun seine ersten 3 Graces auswählen. Die wunderschöne Serina lies sich auch aufstellen. In Begleitung ihrer Schwester Nomi, die als ihre Dienerin fungieren würde, wartete sie gespannt auf die Wahl des Thronfolgers. Die Schwestern durften zwar in den Palast einziehen, es lief nur schnell anders als erwartet & ein Albtraum beginnt…
Meine Meinung:
Bereits die Leseprobe war mir viel zu kurz. Ich habe bereits ab Seite 1 begonnen, das Buch zu verschlingen. Vor allem zu Beginn des Buches wirkte alles ein wenig „Tribute von Panem“-like. Dieses Buch dreht sich rein um die Unterdrückung der Frau und die wenigen Rechte von ihnen. Zwei völlig unterschiedliche Charaktere, nämlich Nomi und ihre Schwester Serina kämpfen gegen die Unterdrückung an, jede auf ihre Weise. Da es sich um das erste Buch eines Mehrteilers handelt, endete dieses Buch leider mit einem fiesen Cliffhanger…
Serina wurde ja von klein auf darauf "trainiert" eine Grace zu werden. Daher ist sie gehorsam, mit der Etikette betraut und dem System ergeben. Ihre Schwester Nomi ist das glatte Gegenteil: Sie ist rebellisch, frech und nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie möchte für die Gleichberechtigung von Mann und Frau kämpfen, wirkt jedoch teilweise etwas unsicher. Die Loyalität von Serina zu Nomi (und umgekehrt) ist einfach der Wahnsinn. Hier bin ich allerdings gespannt, wie es sich in den nächsten Teilen verhalten wird. Bei Schwestern entwickelten sich zu starken Persönlichkeiten, Serina mehr als Nomi. Beide sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich fieberte total mit ihnen mit.
Schreibstil:
Durch die bildlichen Beschreibungen konnte ich gut in das Buch eintauchen. Man merkte genau, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, da die Seiten gerade so verflogen. Das Buch ist sehr einfach geschrieben, es tat aber meiner Spannung und meinem Lesevergnügen keinen Abbruch. Besonders die Verzierungen der Kapitel-Anfangsseiten finde ich sehr hübsch und passend zum Cover.
Persönliche Gesamtbewertung:
Ich war ja bereits bei der Leseprobe absolut begeistert von diesem Buch. Diese Stimmung hat sich bis zum Schluss durchgezogen. Der Cliffhanger am Ende des Buches und die lange Wartezeit auf den zweiten Teil (erscheint laut aktueller FB-Info von FJB im März 2019) lässt mich vor Spannung fast platzen… Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht und freue mich, wieder mit Nomi und Serina um die Rechte der Frauen zu kämpfen! Dieses Buch ist meines Erachtens etwas ganz besonderes und ich bin froh, darauf gestoßen zu sein. Ich merke mir nun März 2019 in meinem Kalender vor und kann es kaum abwarten. Ich kann das Buch empfehlen!
Interessante Idee mit einer sehr schwachen Umsetzung. Die Beschreibung der Welt, ihrer Bevölkerung und allen weiteren Umständen ist knapp bis gar nicht vorhanden. Man wird hinein geworfen und es wird verlangt, dass man alles genau so zu akzeptieren hat.
Interessant ist die zweifache Sichtweise und die Entwicklung der Charaktere in den jeweiligen Umgebungen. Dennoch eher meh.
Nach den ersten Seiten vom ersten Band der Trilogie, dachte ich: “Ah, wie Selection…” und wollte das Buch schon abstempeln. Die Selection-Reihe war nicht gerade mein Highlight und die Sache mit “Prinz sucht hübsches Mädchen aus dem Volk” klingt für mich viel zu kitschig, aber in Iron Flowers läuft es ganz anders ab, als man zunächst erwartet.
Im Mittelpunkt stehen zwei Schwestern, die sehr unterschiedlich sind:
Serina ist die Schönheit der Familie und die ältere Schwester, die es sich zur Aufgabe gemacht hat die nächste von vielen Frauen des Königs zu sein und ihre Familie dadurch zu unterstützen. Sie hat sich mit ihrem Stellenwert vereinbart und ist die perfekte Tochter, die sich an die Regeln hält.
Ihre jüngere Schwester Nomi ist die Rebellin in der Familie. Sie findet alles ungerecht, versteht nicht wie Serina bei alldem noch mitmachen kann und versucht sich zu behaupten.
Sie sind unterschiedlich, auf den ersten Blick, aber im Laufe der Handlung merkt man, wie sehr sie sich doch ähneln und wie sehr sie aneinander hängen.
Die Autorin beschreibt die Landschaften eindrucksvoll und mich erinnerte das Setting am Anfang stark an Italien im späten Mittelalter und an Venedig. Ich gehe davon aus, dass sie sich etwas daran angelehnt hat, aber es ist sehr zauberhaft umgesetzt.
Die Atmosphäre war oftmals angespannt und ich war sehr schnell in der Geschichte drinnen. Außerdem hat die Autorin einen sehr angenehmen Schreibstil und die Handlung viel Tempo, wodurch ich nach einem Wochenende mit dem Buch schon durch war. Es hatte mich oft überrascht, angefangen mit der Anlehnung an ein mittelalterliches Italien, bis hin zu der starken Wende: fehlende Frauenrechte, Unterdrückung und Diskriminierung.
In dem Buch geht es nämlich um eine Welt, in der “Frauenrechte” ein Fremdwort zu sein scheint und Frauen ein sehr eingeschränktes Leben führen müssen. Sie dürfen nicht mal lesen und schreiben, geschweige davon ihre eigene Meinung wieder geben. Außerdem wird der Situation, bzw. wieso es so weit kommen konnte teilweise auf den Grund gegangen und die Geschichte gewinnt dadurch etwas an Tiefe.
Es gibt zwei Handlungsstränge in der Geschichte, von Serina und von Naomi. An der Stelle möchte ich nicht viel zu viel verraten, aber es lässt sich so viel sagen: beide Handlungsstränge sind stark gegensätzlich und jede Schwester für sich, muss es schaffen sich zu beweisen und ihre Haut zu retten. Es wird nicht nur dramatisch, sondern auch gefährlich und die Geschichte spitzt sich bis zum Ende zu, wo es dann einen Knall gibt.
Bis zum Ende hin war es aufregend, rasant und ich fühlte mich wunderbar unterhalten – nicht ohne Grund habe ich das Buch an einem Wochenende gelesen. Doch zwei Punkte muss ich stark bemängeln:
Die beiden Schwestern sind gute Hauptcharaktere, wobei ich hoffe, dass sich Naomi im nächsten Band sich weiter entwickelt. Serina kommt toll voran in der Geschichte, wandelt sich und gewinnt neue Charakterzüge. Bei Naomi hatte ich das Gefühl sie entwickelt sich in die falsche Richtung, sie wird schwächer und naiver – bei ihr musste ich die Haare raufen.
Der Cliffhanger am Ende war für mich keine allzu große Überraschung, sondern eher vorausahnend. Dieser gewisse Wendepunkt am Ende des Buches ist einfach nicht neu und wird oft in den Jugendromanen genutzt, mehr dazu nicht. Keine Angst ich spoiler euch nicht..hoffentlich!
Als Fazit lässt sich sagen, mit “Iron Flowers – Die Rebellinnen” hat die Autorin Banghart einen aufregenden Start geliefert, der viele neue Ideen und alte Strukturen miteinander verbindet. Die Dystopie hat mich teilweise echt überrascht und richtig gepackt, wiederum war das Ende nicht mehr so grandios wie der Rest des Buches. Außerdem hat sie ein sehr zauberhaftes und bestürzendes Setting zugleich geschaffen, dass mich mitgerissen hat.
Serina und Nomi leben in einer Welt, in der Frauen Fabrikarbeiterinnen, Ehefrauen, Mütter oder, als höchster Karriereschritt, Graces werden können. Graces werden vom Herrscher auserwählt und verkörpern das Idealbild der Weiblichkeit und sollen Idole für alle anderen Frauen sein.
Serina ist die ältere Schwester von Nomi und wird, wegen ihrer Anmut, schon von Kindesbeinen an dazu erzogen, irgendwann eine Grace zu werden und schafft es zu Beginn des Buches auch in das nähere Auswahlverfahren. Mich hat das ganze etwas an den Beginn der Selection Reihe erinnert, jedoch erfährt man in Iron Flowers weit weniger über die Gesellschaft und die Herkunft der Kandidatinnen, das politische Motiv wird auf die Unterdrückung von Frauen reduziert. Nomi steht von klein auf im Schatten ihrer Schwester und lernt heimlich vom Bruder lesen und schreiben – was für Frauen in der Gesellschaft strengstens verboten ist – wie die Ausübung der meisten Berufe auch.
Die Welt ist für mich vorstellbar und das Kopfkino springt bei mir beim Lesen sofort an. Ich bin dabei, als Serina als potentielle Grace mit der möglichen zukünftigen Zofe Nomi auf das Schiff steigt, und alle Hoffnungen der Familie auf ihr ruhen. Die Stellung einer Grace hätte große gesellschaftliche und finanzielle Vorteile für die ganze Familie und Serina träumt auch davon, ihrer Schwester das Schicksal als Ehefrau und Arbeiterin zu ersparen. Für sie ist das Leben im Palast mit ausreichender Versorgung mit Nahrungsmitteln und in Sicherheit eine erstrebenswerte Zukunft, während Nomi darin nur den goldenen Käfig sieht, der zwischen ihr und der von ihr erträumten Freiheit steht.
Die Geschichte wird kapitelweise aus der Sicht der beiden Schwestern erzählt, wobei zu Beginn jedes Kapitels vermerkt ist, aus welcher Sicht die Handlung gerade erzählt wird. Der Schreibstil ist locker und flüssig und kommt ohne große Erklärung oder Beschreibung aus, wodurch viel Raum für eigene Fantasie ist. Jedoch hätten mir mehr Beschreibungen im Buch sehr gut gefallen, dafür hätte das Buch gerne um 100 bis 120 Seiten länger ausfallen dürfen. Immer wieder gibt es unerwartete Wendungen in der Geschichte, gegen Ende hin ist es mir jedoch schon fast zu viel an Zufällen, die Motive der bösen Charaktere bleiben während der gesamten Handlung verborgen, was viele Charaktere aus meiner Sicht flach erscheinen lässt. Hier hätte weiter Spannung aufgebaut werden können, ebenso wären die Figuren besser im Gedächtnis geblieben für den zweiten Band, der jedoch erst im Herbst 2019 erscheint. Bis dahin werde ich mich sicher nicht mehr detailliert genug erinnern können, um das Lesen fortzusetzen.
Da ich nicht weiß, wie viele Bände geplant sind, werde ich auf jeden Fall das Ende der Serie abwarten, um dann die Folgebände in einem Rutsch lesen zu können – wenn jährlich ein Band erscheint, dann ist die Vergessenskurve bei mir zu ausgeprägt – Bücher lese ich nur im Ausnahmefall doppelt.
Fazit: Ein guter Auftaktband einer Serie, der gerne noch mehr Tiefe und mehr Erklärungen hatte beinhalten dürfen.
Eine Welt in der Frauen absolut gar nichts machen dürfen. Die vollkommene Unterdrückung und zwei Schwestern, die Unterschiedlicher nicht sein können. Die schöne und unterwürfige Serina möchte die Grace des Thronfolgers werden. Eine seiner Haremsfrauen, die hübsch aussehen, tanzen und musizieren dürfen. Ab und an, dürfen sie auch als Staturen auf Festlichkeiten herumstehen. Ihre Schwester Nomi hingegen hasst diese Unterdrückung, ist Kühn und rebellisch. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als frei zu sein.
Die beiden Schwestern begeben sich auf den Ball des Regenten. Eigentlich war alles perfekt, bis die Welt der beiden auf den Kopf gestellt wird. Nomi findet sich plötzlich in einer Situation wieder, in der sie unterwürfig, anmutig und galant sein muss und hasst jede Sekunde davon. Serina hingegen muss ihre innere Stärke finden, um zu überleben. Die charakterliche Entwicklung von Serina gefiel mir sehr gut. Ein bisschen Neid, Angst und Wut, ehe sie stärker wird, und anfängt zu denken, anstatt hübsch auszusehen. Sie konnte mich nach und nach wirklich von sich überzeugen. Nomi hingegen hat mich enttäuscht. Anfangs wirkte sie tollkühn und rebellisch, war am Ende aber doch nur ein naives Mädchen, das sich leicht beeinflussen lässt. Ihr verhalten hat mich arg enttäuscht und ich hatte viel mehr von ihr erwartet.
In dieser von Männern dominierten Welt stehen den beiden Frauen auch Männer zur Seite. Allerdings sind diese in meinen Augen sehr oberflächlich. Erst gegen Ende erfährt man ein bisschen mehr über sie aber das ist zu spät, um ihnen ein bisschen tiefe einzuhauchen, was sehr schade ist, da sie doch sehr sympathisch wirkten.
Die Handlung wird von dem Thema der Unterdrückung der Frauen stark dominiert. Mir wurde das ein bisschen zu überspitzt dargestellt, sodass ich es nicht immer ernst nehmen konnte. Gerade am Anfang hatte ich damit meine Probleme. Das Leben der Grace war interessant aber es hat meiner Meinung nach viel zu viel Raum eingenommen, was sie lernen sollten und wo sie jetzt schon wieder als Beiwerk dabei sein durften. Die Zeit, die sie mit dem Thronfolger verbrachten hätte wesentlich mehr sein sollen. Das Leben auf der Insel des Verderbens hingegen war spannend. Ich hatte ein paar Anlaufschwierigkeiten aber dann mochte ich diese Parts sehr gerne.
Es ist wirklich schwierig meine Probleme mit der Geschichte und vor allem auch, was mir gefallen hat in Worte zu fassen ohne euch zu Spoilern, deshalb bin ich sehr wage geblieben. Die Handlung hat auch einige Wendungen, die man beim lesen erahnen kann und die Schwung in die Geschichte bringen. Gegen Ende konnte die Geschichte mich auf jeden Fall noch fesseln und ich rauschte durch die Seiten. Ich habe sehr große Hoffnungen auf Band 2 und hoffe sehr, dass die Charaktere ihre verdiente Tiefe bekommen.
Fazit
Leider konnte mich "Iron Flowers" nicht ganz überzeugen. Die Geschichte hat durchaus Potenzial und hat mich angenehme Lesestunden beschert aber sie hätte so viel mehr sein können. Mit ein bisschen mehr charaktertiefe hätte es eine fabelhafte Geschichte werden können.
Anfangs war ich mir überhaupt nicht sicher, ob "Iron Flowers – Die Rebellinnen" ein Buch für mich ist. Zwar hat mich der "Selection"-Zusatz im Klappentext und die Leseprobe überzeugen können, aber ich hatte trotzdem so meine Bedenken. Wie viele Bücher mit starken Heldinnen und Rebellinnen haben wir denn schon gelesen? Und wie besonders und außergewöhnlich kann eine Geschichte zu diesem Thema denn noch sein? Trotzdem habe ich "Iron Flowers" eine Chance gegeben – und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil. Dieses Buch glänzt mit so viel unterschiedlichen Facetten und einer außergewöhnlichen Dynamik, so dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Für mich ein sehr großer Pluspunkt an diesem Buch sind auf jeden Fall die Charaktere. Ich habe zwar schon oft Bücher gelesen, in denen Figuren, die ich anfangs nicht leiden konnte, mich doch noch überzeugen konnten. Allerdings habe ich sehr selten Geschichten gelesen, in denen die Charaktere eine solche Entwicklung durchmachen – und das, obwohl die beiden Hauptfiguren unterschiedlicher nicht sein könnten. Sowohl Serina, als auch Nomi machten in den ersten Kapiteln keinen besonders guten Eindruck auf mich. Serina erschien viel zu sehr von sich selbst überzeugt, zu oberflächlich und eigentlich wie ein kleines, dummes Mädchen, das man mit der Vorbereitung, eine Grace zu sein, ordentlich einer Gehirnwäsche unterzogen hat. Nomi stand da allerdings ihrer Schwestern in nichts nach. Sie ist zwar ganz anders, aber ihre leicht erregbare, streitsuchende Art, die in allem und jedem eine Bedrohung sieht und nicht in der Lage ist, sich in bestimmten Situationen unterzuordnen, hat es mir eher schwer gemacht, mich mit ihr identifizieren zu wollen.
Aber wie gesagt: beide haben sich entwickelt, beide habe ich lieben gelernt und beide habe ich in ihrer ganz eigenen Geschichte bewundert. Serina muss einige harte Entscheidungen treffen, sie darf nicht aufgeben und muss die rebellische Seite, die sie stets unterdrückt hat, hervorkramen um zu überleben – keine Übertreibung, denn sie muss wirklich lernen, zu überleben. Dabei macht sie große Entwicklungssprünge, wodurch sie sich meinen Respekt verdient hat. Und auch Nomi muss sich in einer Welt und in Situationen zurechtfinden, die sie anwidern, die sie nicht kennt und die sie nicht akzeptiert. Sie ist in dem Moment leichte Beute, sucht nach einem Verbündeten und scheitert kläglich bei dem Versuch, anzukommen und sich sicher zu fühlen. Aber gerade dass sie nicht durchschaut, in welche gefährliche Machtkämpfe sie gerät und auch ich als Leser hereingelegt wurde, hat mich spielend leicht eine Verbindung zu ihr aufbauen lassen.
Abgerundet wird die Charakterentwicklung von den unterschiedlichsten Nebenfiguren, die frischen Wind in die Handlung bringen, eine neue Richtung des Plots einschlagen lassen oder einfach nur da sind, um eine Schneise des Chaos und der Zerstörung zu hinterlassen. Sicher hätte ich davon nicht jeden Charakter gebraucht, aber diese Abwechslung und Vielfältigkeit haben mir sehr gut gefallen. Jeder hat letztlich seinen vorbestimmten Platz in der Geschichte – ob es am Ende dem Leser gefällt oder nicht.
Nun zur Geschichte: Niemals hätte ich gedacht, dass sich das Buch und der Plot so entwickeln. Es gibt einige drastische Wendungen, viele dramatische Szenen und stellenweise grausame Ereignisse, die das Buch wahnsinnig spannend und fesselnd erscheinen lassen. Die beiden abwechslungsreichen Handlungsstränge haben mich von vorne bis hinten packen können, so dass ich an keiner einzigen Stelle von Längen oder langatmigen Passagen reden könnte. Ich finde, "Iron Flowers" hat einen unglaublichen Unterhaltungswert, so dass ich das Buch innerhalb von 24 Stunden locker zu Ende lesen konnte. Auch der Schluss hat es nochmal in sich und bietet einen perfekten Übergang für die Geschichte in Band 2. Leider lässt der wohl noch eine Weile auf sich warten.
Die einzige Kritik, die ich habe, ist das Setting. Für mich kam das leider ein bisschen zu kurz. Da hatte ich wohl einfach mehr Hoffnungen. Es gibt einige Stellen, an denen das World-Building aufgegriffen wird, aber mir hat immer das gewisse Etwas gefehlt. Gerade der Palast, diese grausige Insel oder der Parfümladen laden doch dazu ein, sich bildreich auszudrücken und den Leser auf eine einzigartige Reise mitzunehmen. Ich hatte zwar ein umfassendes Kopfkino, ein bisschen mehr hätte ich mir trotzdem gewünscht.
Fazit
Für mich ist "Iron Flowers – Die Rebellinnen" ein fabelhaftes, einnehmendes und kurzweiliges Buch, das mit einer großartigen Geschichte und vielfältigen Charakteren brilliert. Ich hätte nicht erwartet, dass mich das Buch so unterhalten und überzeugen würde, doch ich kann es kaum erwarten, der weiteren Geschichte von Serina und Nomi zu folgen. Schließlich erwartet die Rebellinnen noch so einiges.
[4,5 Sterne]
Tolles, spannendes Jugendbuch mit vielen unerwarteten Wendungen.
Handlung
Nomi und Serina sind Schwestern und könnten unterschiedlicher nicht sein. Serina, die ältere, strebt stets danach alles richtig zu machen und sich den Konventionen zu beugen. Und das heißt in ihrem Land: Danach zu streben eine Grace zu werden.
Denn vom König bzw. jetzt zum ersten Mal vom Thronfolger, als Grace ausgewählt zu werden, ist eine große Ehre. Als Grace ausgewählt zu werden, würde es Serina ermöglichen ihr ärmliches Leben hinter sich zu lassen und im prunkvollen Palast zu leben. Mit Nomi, als ihrer Dienerin.
Nomi hinterfragt das ganze System der Graces und auch ihre Schwester, die sich dem so bedingungslos hingibt. Trotzdem fügt sie sich gezwungenermaßen ihrer Rolle und bleibt ihrer Schwester treu an der Seite.
Bis das nicht mehr geht. Denn als der Tag der Auswahl kommt, ist alles anders als erwartet und die Schwestern werden auseinandergerissen. Und beide von einem Schicksal begrüßt, mit dem sie nie gerechnet hätten …
Meinung
Durch den sehr flüssigen Schreibstil habe ich sehr gut in das Buch rein gefunden. Ab der ersten Seite war ich in der Geschichte. Nach zwei, drei Kapiteln richtig gefangen und nach noch ein paar mehr Seiten richtig begeistert.
Nomi hat es mir von Anfang an mit ihrem Mut und ihrer rebellischen Art angetan. Ihre Naivität und Impulsivität passen gut zu ihr.
Sarina fand ich anfangs etwas langweilig, das war aber denke ich auch so gewollt. Sie hat sich extrem entwickelt und gemacht in dem Buch.
Beide haben eine sehr interessante Rolle gehabt, beide Szenarien haben Geschichten in einer erdachten Welt erzählt, die so fremd zueinander sind und doch zusammen gehören und passen.
Auch die Nebencharaktere waren sehr spannend und verschieden und hat im Rahmen der Erzählung dazu beigetragen, dass ich nicht nur einmal selbst nicht mehr wusste, was richtig und was falsch ist. Zwar hat es sich immer wieder erahnen lassen, kam für mich aber dennoch überraschend.
Insgesamt hat mich das Buch sehr begeistert. Toll geschrieben, spannend gestaltet und noch dazu hört es einfach mitten drin auf. Man sollte definitiv Band 2 besser auch gleich daheim haben.
Ich bin gespannt, wie es weiter geht und wohin sich die Welt aus Iron Flowers entwickelt.
Von mir eine klare Leseempfehlung.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und kann es sehr empfehlen! Wenn du gerne Bücher über starke Kriegerinnen oder Rebellinnen liest, dann ist diese Reihe genau für dich gemacht! Auch der Cliffhanger ist wirklich gelungen! Viel Spaß beim Lesen!
2,5 ⭐️ die Handlung und Idee ist eigentlich der Hammer ! Nur die Umsetzung ist schlecht. Keine Spannung nur am Ende ich bin durch dieses Buch in ein Reading slump gekommen. Ich glaube wäre das Buch ein Film wäre das richtig spannend umgesetzt worden, aber als Buch keine Spannung.
Es hat so lange gedauert bis ich das durch hatte …
Eine zauberhafte Geschichte zweier Schwestern. Über Vertrauen, Aufopferung und Liebe!
Sirena und Nomi, 2 Schwestern. Die eine dazu bestimmt eine Grace zu sein, die andere zu einer Dienerin erzogen.
Der anfängliche Schein trügt und schnell lernt man die Beiden kennen und lieben.
Sirena wurde dazu ausgebildet einmal dem Thronfolger zu gefallen und zu seiner Grace ernannt zu werden. Doch ihr Weg nimmt eine spannende und unerwartet Wendung. Sie wird von ihrer Schwester entrissen und es beginnt ein eigener Handlungsstrang.
Beide Geschichten sind super verknüpft und stehen sich in nichts nach. Durch die unterschiedlichen Wege wird das Buch nie langweilig.
Ich freue mich schon sehr auf den 2. Teil!
Das Buch ist wie „Die letzte Königin“ in schlecht. Es gibt einige Parallelen wie das Konzept der Graces und den Plan mit dem Attentat, aber leider funktioniert es hier einfach nicht. Die Geschichte ist sehr vorhersehbar, Emotionen kommen so gut wie gar nicht auf und das Worldbuilding ist ziemlich platt. Der Stil ist okay, das ist das einzig Positive. Aber den zweiten Band spar ich mir.
Eine spannende, manchmal aber auch vorhersehbare, Geschichte, die sich schnell und flüssig durchlesen lässt.
Die Weltenaufteilung von Veridia erinnert mich stark an die Aufteilung von Panem. Bellaqua könnte das Kapitol darstellen, nur nicht ganz so extravagant, während Lanos, ähnlich wie Distrikt 8 in Panem, für die Textilproduktion zuständig ist. Die Welt in Veridia kommt jedoch eindeutig viel zu kurz. Nach der Lektüre, weiß ich kaum etwas über die verschiedenen Ortschaften, sondern weiß nur so viel, wie unbedingt nötig ist. Das ist schade, denn ich mag solche Welten ganz gerne, sofern sie gut aufgebaut sind.
Die Kapitel wurden abwechselnd aus Nomis und Serinas Sicht geschrieben, was mir gut gefallen und für die Geschichte auch absolut notwendig war. Weniger gefallen hat mir die Charakterentwicklung der beiden Hauptprotagonistinnen. Während Nomi, als wild und unerschrocken beschrieben wurde, ist sie im Verlauf der Geschichte oft naiv, leichtgläubig und wahnsinnig weinerlich. Da hat mir Serinas Charakterentwicklung deutlich besser gefallen, denn sie hat sich von einem naiven und nichts hinterfragenden Mädchen, zu einer starken Frau und Anführerin gemausert. Nichtsdestotrotz ging mir diese Charakterentwicklung doch etwas zu schnell, da sich Serina plötzlich zur "Superwoman" entwickelt hat.
Mit Iron Flowers 1 hält man durchaus eine spannende, wenn auch manchmal vorhersehbare, Geschichte in den Händen. Die Lügen und Intrigen wurden gut in die Geschichte verwebt und die geschilderten Kämpfe wurden gut und fesselnd umschrieben, ohne zu ausschweifend zu werden. Am meisten gefallen hat mir die Darstellung vom Berg des Verderbens und was die Frauen dort alles durchmachen mussten.
Alles in allem handelt es sich hierbei um leichte Kost und um eine Geschichte, die schnell und flüssig zu lesen ist.
Hat mir überraschend richtig gut gefallen. Ich mochte die Botschaft, die das Buch präsentiert hat. Auch hat mir der wechselseitige Sicht der beiden Schwestern gefallen. Wobei mir die Sicht aus Nomis Blick etwas besser gefallen hat. Da ist einfach mehr passiert. Zusätzlich war ein Aspekt sehr vorhersehbar. Aber trotzdem war es mega spannend, daher freue ich mich schon auf den nächsten Teil.
Nomi und Serina sind zwei sehr unterschiedliche Schwestern, aber ihre Liebe schweißt sie zusammen. Serina wurde seit Jahren zu einer eleganten und schönen Frau erzogen, damit sie nun eine Grace des Thronfolgers werden kann. Sie träumt von dem schönen Leben im Palast, während ihre Schwester Nomi das eher als den schlimmsten Albtraum betrachtet. Sie möchte nicht wie alle Frauen im Land unterdrückt werden und hasst die Umstände, unter denen Frauen leben müssen.
Doch dann werden die beiden Schwestern brutal getrennt und landen beide in ihrer persönlichen Hölle, angetrieben von dem Gedanken, zu entkommen, und sich wiederzufinden ...
Protagonisten
Nomi wirkt von Anfang an rebellischer, weil sie so andere Wünsche und Träume hat. Manchmal wirkt sie sehr jung, weil sie doch recht naiv ist, obwohl sie das ganz sicher nicht sein will. Sie hat ein großes Geheimnis, das sie sofort ins Gefängnis bringen würde, weil Frauen eigentlich aus jedem beliebigen Grund bestraft werden. Nomi wünscht sich, dass sich das ändert, aber sie ist impulsiv und bringt sich dadurch eher in Gefahr statt etwas zu bewirken. Wenn sie Leute auf ihrer Seite glaubt, vertraut sie ihnen schon mal zu schnell und das fand ich dann sehr schade, weil sie sonst ja schon ein frecher Charakter ist, und dann hat sie auch oft wieder Willen Angst und lässt sich dadurch kleinmachen.
Serina wurde immer bevorzugt behandelt, da sie durch ihre Schönheit Chancen auf ein Leben als Grace hatte. Ihr größter Wunsch und Lebensziel ist es also quasi, ein Teil des Harems des Thronfolgers zu werden, denn das ist das Beste, was eine Frau in ihrem Reich erreichen kann. Dadurch hatte ich keine besonders hohe Meinung von ihr, aber im Laufe des Buches hat sie sich als mutiger und entschlossener Charakter bewiesen. Wenn es hart auf hart kommt, setzt sie sich durch und macht sich für andere stark.
Handlung und Schreibstil
Wir sehen in diesem Buch zwei ganz verschiedene Welten: Den Palast und die Insel des Verderbens. Generell werden Frauen immer und überall unterdrückt und im Palast empfinden sie es auch noch als Ehre, weil sie dabei ja hübsch aussehen. Doch dann ist da die Gefängnisinsel, wo die ganz üblen Frauen landen, zum Beispiel jene, die Arbeiten oder Lesen wollen. Dort sind die Umstände aber ganz anders und unmenschlich, sodass aus den Frauen sehr starke, brutale und entschlossene Individuen werden. Der Palast ist ein goldener Käfig, die Insel ein Kolosseum und wirklich schön ist es in diesem Reich als Frau wohl nirgendwo.
Mir hat diese radikale Darstellung der Unterdrückung gut gefallen und ich fand auch das Patriarchat sehr überzeugend. Die Sprache war mir nur etwas zu simpel, auch wenn es sehr locker zu lesen war. Und ich hatte doch noch etwas mehr von beiden Schwestern erwartet, zumindest von einer, die etwas blasser schien. Mir ging hier vieles oft zu schnell und einfach, aber an sich fand ich es stellenweise durchaus spannend - also die Spannung hat die anderen, eher plätschernden Szenen etwas ausgeglichen.
Fazit
Mir hat "Iron Flowers - Die Rebellinnen" ziemlich gut gefallen, ich hätte nur noch etwas gefehlt, weil ich an anderen Stellen noch mehr Spannung erwartet hätte, und stattdessen eher naives Vertrauen gefunden habe.
Ich dachte dies ist eine leichte Geschichte über Mädchen, die den Prinzen begehren, ungerecht behandelt werden und ein bisschen Aufbegehren.
Aber diese Geschichte ist voller Action, wahnsinnige Benachteiligung von Frauen, typischen Intrigen am Hof und zwei tapferen Schwestern deren Welt komplett auf den Kopf gestellt wird.
Beide Schwestern sind sehr unterschiedlich und sich doch so nah, das hat mir sehr gut gefallen.
Natürlich bemerkt man zwischendurch immer wieder dass die beiden noch jung sind.
In dieser Geschichte ist nicht alles rosig, es geht teilweise wirklich hart zu, was ich gut finde. Was auch immer das über mich aussagt 😂
Mir fällt es irgendwie schwer mich auszudrücken ohne zu Spoilern 😅
Es geht um Familie, Liebe, Freundschaft, stärke, aber auch Grausamkeiten, Intrigen, Tod. Also nicht ganz so leicht wie ich dachte.
Das Hörbuch lässt sich gut hören. Beide Sprecherinnen bringen es gut rüber.
Leider war ich manchmal kurz verwirrt und habe den Faden verloren. Aber im Endeffekt wusste ich was vor sich geht 😅
„Feuer, atme. Wasser, brenne. Angst, verblasse. Deine Herrschaft ist vorbei. Feuer, atme. Wasser, brenne. Sterne, zeigt den Weg. Eure Schwester ist da.“
Zum Cover: Das Cover ist einfach ein richtiger Hingucker, da kann man gar nichts anderes sagen. An sich zwar nichts wirklich Neues, aber etwas anders aufgemacht. Mir gefällt besonders das florale Muster des goldenen Gitters und dass dieses das Auge der jungen Frau einschließt als wäre es eine Art Maske. Dazu harmoniert der dunkle und grüne Hintergrund perfekt mit den Farben im Vordergrund, was dem Kontrast eine Note von sehr guter Stimmigkeit aufsetzt. Nebenbei kann das goldene Gitter jedoch etwas wie Befangenheit auslösen, als wäre die junge Frau hinter den Stangen eines goldenen Käfigs gefangen. Dass die Entschlossenheit, die auf das freigelassene Auge gelenkt, und das von dem floralen Muster eingegrenzt wird, steht, könnte damit zeigen, dass die Frau aus diesem Käfig ausbrechen möchte, was doch sehr gut zur Geschichte rund um Rebellinnen passt.
Zum Inhalt: „Wir sind keine Blumen. […] Wir sind Beton und Stacheldraht. […] Wir sind Eisen.“ – Serina und Nomi sind Schwestern, könnten unterschiedlicher aber gar nicht sein. Sie sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön, anmutig und fest entschlossen, vom Thronfolger zu seiner Grace auserwählt zu werden, und ihr von Armut und Unterdrückung geprägtes Leben gegen eines im prunkvollen Regentenpalast einzutauschen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders: Die Schwestern werden auseinandergerissen – und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat. Doch ist es wirklich eine Stärke, zu kämpfen und Gewalt anzuwenden, um seine Ziele zu erreichen? – Denn „Es ist keine Schwäche, wenn man nicht `kämpfen´ will!“
Meine Meinung: Ich bin mir ja nicht hundertprozentig sicher, was ich von diesem Buch halten soll. Einerseits habe ich es sehr schnell weglesen können, was es eben unglaublich spannend gemacht hat. Andererseits habe ich auch so einige Parallelen zu „die rote Königin“ von Victoria Aveyard und „Selection“ von Kiera Cass ausfindig machen können, die für mich dann schon wieder fast wie ein Abklatsch gewirkt haben. Nichtsdestotrotz ist „Iron Flowers“ nochmal etwas anders und hat auch seine Eigenheiten, alleine dass es hier um zwei Schwestern geht, aus dessen Sichten es auch geschrieben wurde, ist schon besonders. Mir ist zwar Serina deutlich sympathischer als Nomi, das liegt aber zum Teil daran, dass beide ihre vorgegebenen Rollen tauschen mussten und die eine nun sehr klug wirkt und die andere dafür echt ein wenig naiv und dumm. Auch der Plot zwischen Malachi, dem Thronfolger, und dessen Bruder Asa kam mir letztlich doch etwas zu vorhersehbar daher. Das Netz der Lügen und Intrigen wurde zwar hier auch sehr gut gesponnen, aber die Idee dahinter war jetzt auch nicht unbedingt neu und aufregend, dennoch aber trotzdem spannend geschrieben und ich denke, für Leser, die diese Art von Buch aus diesem Genre als erstes zur Hand nehmen, werden das Buch auch richtig feiern können, für mich blieb dieser Nervenkitzel jedoch aus.
Wobei ich auch das worldbuilding nicht ganz gelungen fand. Die Welt auf dem Berg des Verderbens wurde zwar mit seinen Kämpfen und Regeln sehr gut erklärt, bei der Welt der Graces, also der im Palast, wurde aber sehr viel aus- und unerklärt so stehen gelassen, wobei es mich gerade bei den Graces interessiert hätte, welche Aufgabe sie überhaupt erfüllen müssen, wenn sie beispielsweise nicht vom Thronfolger erwählt werden würden. Im Schloss blieben sie ja weiterhin.
Trotz allem hat mich dieses Buch dann doch noch an einigen Stellen überraschen können und spätestens der Cliffhanger schießt den Vogel ab, sodass ich den nächsten Band definitiv noch eine Chance gebe, denn wissen möchte ich schon, wie es mit Serina und Nomi weitergeht.
Fazit: Von dem eher negativen Feedback, das ich diesem Buch hier doch irgendwie zuschreibe, ist schließlich nicht so viel übrig geblieben. Ich finde es trotz allem sehr spannend und es macht auf jeden Fall Spaß, es zur Hand zu nehmen. Es bleibt aber Luft nach oben, weshalb „Iron Flowers – Die Rebellinnen“ von Tracy Banghart von mir gute 3,5 Sterne bekommt. Jemand, der erste Erfahrungen in diesem Genre mit so einer Art von Geschichte macht, wird dieses Buch lieben. Jemand, der allerdings schon in der Richtung gelesen hat, könnte etwas enttäuscht herausgehen. Dennoch macht es trotzdem Freude und Wehmut an der Unterhaltung.
Ich hatte das Gefühl, dass sich der Anfang sehr gezogen hat und die Geschichte erst mal nur vor sich hingeplätschert ist. Ich bin nicht direkt reingekommen und fand es am Anfang auch ein bisschen verwirrend und langweilig. Aber ab der Hälfte nimmt die Geschichte an Fahrt auf und zum Ende hin, wird es dann spannend. Trotzdem war das Ende ab einem gewissen Punkt vorhersehbar. Ich werde aber den 2. Teil auf jeden Fall noch lesen. 3,5 Sterne
Die Geschwister Serina und Nomi könnten unterschiedlicher nicht sein. Da wäre zum einen die pflichtbewusste Serina, die auf eine Leben als Grace am Hofe des Königs vorbereitet wird. Und dann ist da die rebellische Nomi, die sich nicht damit abfinden kann, dass Frauen so wenige Rechte haben. Als Serina an den Hof gerufen wird, begleitet Nomi sie als Dienerin. Nur kommt es für die beiden völlig anders als sie sich jemals gedacht haben, denn Nomi wird zur Grace und Serina wird auf dem Berg der Verdammnis verbannt, einem Gefängnis für Frauen. Jetzt müssen sich die beiden mit ihrem neuen Schicksal arrangieren, was keine einfache Aufgabe ist.
Bei diesem Hörbuch handelt es sich um den 1. Teil einer neuen Reihe. Dies war mein erstes Buch der Autorin, den bisher hat noch kein deutscher Verlag etwas von ihr übersetzt. Ich muss gestehen, zuerst war ich etwas skeptisch, denn ich hatte die Leseprobe gelesen, die mir gar nicht so gefallen hat. Für mich klang die Geschichte sehr klischeehaft, aber trotzdem habe ich dann das Hörbuch gehört, weil ich einfach neugierig war und Hörbücher manchmal besser funktionieren als Bücher, zumindest empfinde ich so. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Serina und Nomi erzählt und auf dem Hörbuch gibt es dafür auch zwei Sprecherinnen, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Die Stimmen der beiden sind sich aber sehr ähnlich und am Anfang habe ich etwas gebraucht, um sie auseinander zu halten.
Die Geschichte selbst hat mich positiv überrascht, denn sie war anderes als ich erwartet habe. In der Welt der beiden, haben Frauen so gut wie keine Rechte. Dieser Aspekt spielt eine sehr wichtige Rolle in der Handlung. Der Leser erfährt im Laufe der Handlung wie es dazu kommen konnte und man erlebt mit wie die beiden Schwestern dazu umgehen. Beide Schwestern müssen sich mit ihrem neuen Schicksal auseinander setzen und machen in Laufe der Handlung eine wirklich erstaunliche Wandlung durch, was mich sehr beeindruckt hat. Natürlich gibt es auch Romantik in der Geschichte, wobei der Hauptaugenmerk mehr bei der Entwicklung der beiden Schwestern liegt als bei den Liebesgeschichten.
Das Ende von Teil 1 ist sehr offen, Teil 2 erscheint laut Verlag im Frühjahr 2019, ich hoffe, dann auch als Hörbuch. Ich kann hier nur eine klare Hörempfehlung mit 5 von 5 Punkten aussprechen.
Diese Geschichte hat mich von der ersten Seite an völlig in ihren Bann ziehen können! Ich dachte relativ früh ich weiß wo die Reise hingeht, wurde dann aber noch einige Male komplett überrascht!
Die beiden Protagonistinnen könnten eigentlich unterschiedlicher nicht sein und sind mir beide doch unglaublich sympathisch gewesen und ans Herz gewachsen! Kann es kaum erwarten zu erfahren wie die Geschichte im zweiten Band endet!
Nomi und Serina sind Schwestern, könnten jedoch unterschiedlich nicht sein. Von kleinauf wurden sie in ihre Rollen herangezogen, um eines Tages das eine zu erreichen: Serina soll die Grace des Prinzen werden, Nomi ihr als Dienerin zur Seite stehen. Grace! Jene Frauen, die im Palast wohnen, die dem Regenten und dem Prinz zu Diensten sein dürfen und Privilegien genießen, die sonst keiner inne hat.
Gut, ich gebe zu, ich war sehr neugierig auf das Buch. Das Buch, mit dem es verglichen wird, habe ich persönlich nicht so gern gemocht, wollte Iron Flowers jedoch nicht nur aufgrund des Selection-Vergleichs von meiner Wunschliste nehmen. Also gab ich dem Roman eine Chance.
Zunächst beginnt es wirklich ähnlich wie Selection. Eine Auswahl der schönsten Mädchen kommt zusammen, aus der der Prinz seine Graces wählt. Auf den ersten fünfzig Seiten wurde ich schon das ein oder andere Mal genötigt, die Augen zu verdrehen, da der Vergleich schon in manchen Punkten zutraf. Aber ich empfand auch ein wenig Sympathie für Nomi und Serina und wollte doch wissen, wie es im Regentenpalast zugeht.
Bei der Auswahl Zeremonie geschah etwas überraschendes, was mich schmunzeln lies. Das war ein sehr kluger Schachzug der Autorin, der die Spannungslatte ein wenig höher legt und auch mich das Buch wieder mit mehr Aufmerksamkeit lesen lässt. Alle weiteren Details zur Handlung unterlasse ich jetzt, da das zu sehr Spoilern würde.
Stattdessen konzentriere ich mich auf einige Details der Welt und auf die Protagonisten.
Zunächst einmal dürfen in Nomis und Serinas Welt die Frauen nicht lesen. Nomi bekniet ihren Bruder, ihr lesen zu lehren. Aber das ist nicht der springende Punkt. Spannend fand ich, warum es den Mädchen unter Strafe verboten ist, lesen zu lernen. Fürchteten sich die Vorfahren vor zu klugen Frauen? Haben sie sie klein gehalten, damit das männliche Geschlecht die dominierende Rolle im Staat übernehmen konnte? Das Detail war für mich persönlich furchtbar interessant zu lesen.
Natürlich gibt es auch einige (gefährliche) Intrigen im Palast, in die sowohl die eine wie auch die andere Schwester verstrickt wird und ihre Frau stehen muss.
Nomi wird im Buch zwar zur Rebellin erklärt, aber für meinen Geschmack hinterfragt sie als Rebellin viel zu wenig. Ich mag es nicht sonderlich, wenn des Rätselslösung als waschechtes Wunder kommentiert präsentiert wird, der Leser aber schon hundert Seiten früher Lunte gerochen hat. Das fand ich manchmal echt schade, auch beim großen Finale des Buches wurde es so gehandhabt … Aufgrund der Schläue war mein Sympathieträger wohl Serina und nicht Naomi, da ich sie am liebsten ein paar mal kräftig geschüttelt hätte …
Das nächste auffällige am Buch ist wohl die Brutalität, die an einem bestimmten Ort ausgeübt wird und über die ich ziemlich überrascht war. Es mutete für mich beinahe ein bisschen Panem-mäßig an! Eine der Schwestern musste sich ziemlich rasch weiterentwickeln, und selbst wenn es nicht ganz glaubwürdig war, war es doch sehr spannend zu lesen.
Alles in allem hat mich das Buch auch aufgrund des lockeren Stils gut unterhalten. Aufgrund der Wackler in der Story vergebe ich jedoch nur knappe vier Sterne. Da ist noch viel Luft nach oben! Trotzdem hat das Buch mich angefüttert und ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil.
Es war von Anfang bis Ende spannend und ich fand auch beide Protagonistinnen auf ihre Art interessant. Beide Handlungsstränge der Ladies waren super erzählt, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Autorin führt den Leser so ein bisschen an der Nase herum und ich bin einfach froh, dass ich den 2. Band schon zuhause habe. Das war ganz schön nervenaufreibend. Für mich wars ein echtes Highlight und ich bin jetzt mehr als gespannt darauf wie es weiter geht.
Leider viel zu vorhersehbar. Sehr schade. Viel Luft nach oben und das Potenzial wurde nicht ausgeschöpft.
Rezension von 2019
In einer Welt in der Frauen keinerlei Rechte haben und nur gefügig sein sollen wurde Serina von klein auf beigebracht eine perfekte Grace zu werden. Der Regent bzw. Thronfolger ernennt nur alle drei Jahre drei neue Grace, welche an seiner Seite leben dürfen. Serina entscheidet sich dafür, ihre kleine Schwester Nomi als Dienerin in den Palast mitzunehmen. Doch dort angekommen entwickeln sich die Dinge anders als gedacht. Nomi wollte sich nie beugen. Sie wollte sich dem System schon immer widersetzen... Sehr zum Leid ihrer großen Schwester Serina..
Meine Meinung:
Ich bin lange um das Buch herumgeschlichen und habe mich endlich dazu durchgerungen es zu kaufen. Doch relativ schnell fand ich Ernüchterung und wusste, wieso ich so lange nicht danach griff.
Das Cover gefällt mir sehr gut und auch der Klappentext hat mir sehr gut gefallen.
Doch die Handlung war mir zu Vorhersehbar und abgekupfert von anderen Storys. Es endet meistens immer gleich. Sehr schade. Ich hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht und eine etwas abgewandelte Form von der Story.
Leider konnte ich mit Nomi nicht warm werden. Sie wollte sich niemals beugen. Hat immer jedem Misstraut und dann handelt sie in der Geschichte SO? Tut mir leid. War für mich kein sinnvoller Schwenk des Charakters sondern nur unglaubwürdig.... Ich konnte zu ihr keine Beziehung aufbauen und war von ihren Entscheidungen einfach nur genervt. Es war fast so, als ob der Autor die Charaktere beim Schreiben vertauscht hat.
Serinas Entwicklung hat mir sehr gefallen und das sie am Ende einfach sie selbst geblieben ist, hat mir am meisten imponiert.
Das Ende hat mir wirklich sehr gut gefallen und ist mitunter der Grund, wieso ich mir Band zwei kaufen werde.
Fazit:
Man muss das Buch nicht gelesen haben. Es gibt sehr viel verschenktes Potential und ich gebe der Geschichte nochmal eine Chance mit Band zwei.
Ich habe das Gefühl, dass die Geschichte erst mit dem Ende von Band eins wirklich interessant wird.
Das World-Building war leider nicht so gut. Ich hätte mir eine Karte gewünscht. Die Entwicklung der einen Protagonistin Serina kann ich absolut nachempfinden und nachvollziehen. Nomis Entwicklung und Entscheidungen dagegen leider weniger. Sie ist zwar noch jung aber wenn man sieht wie taff sie am Anfang des Buches ist, wirken einige Entscheidungen doch sehr naiv und ich musste mehr als ein Mal mit den Augen rollen.
Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 14,99 [D]
Verlag: FISCHER
Seiten: 384
Format: Ebook
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Reihe: Band 1
Erscheinungsdatum: 20.04.2018
Inhalt:
Sie haben keine Rechte.
Sie mussten ihre Träume aufgeben.
Doch sie kämpfen eisern für Freiheit
und Liebe.
Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön und anmutig. Und sie ist fest entschlossen, vom Thronfolger zu seiner Grace auserwählt zu werden, und ihr von Armut und Unterdrückung geprägtes Leben gegen eines im prunkvollen Regentenpalast einzutauschen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders: Die Schwestern werden auseinandergerissen – und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat.
Design:
Ich liebe dieses Cover! Zuerst dachte ich, dass das Gesicht eine Zeichnung ist. Aber es sieht so dermaßen realistisch aus, dass es ein Foto sein muss (oder wenigstens auf einem basiert). Zu dem Titel "Eiserne Blumen" passen die goldenen Schnörkel in Blumenform thematisch zwar nicht so gut, allerdings sitzen die Frauen dieser Geschichte auch zum Teil in einem goldenen Käfig, sodass es damit wieder stimmig ist.
Meine Meinung:
Dieses Buch wurde im Vorfeld damit beworben, dass es für Fans der Selection-Reihe wie gemacht sei. Wer es noch nicht weiß: die Bücher habe ich geliebt und bereits mehrfach gelesen. Daher war klar, dass ich dieses Schmuckstück auch lesen muss.
Mit entsprechenden Erwartungen bin ich an die Geschichte herangegangen. Bei einem Buch, das mit Selection verglichen wird, habe ich ehrlich gesagt eine etwas andere Geschichte erwartet. Vor allem hätte ich nicht gedacht, dass es so brutal ist. Dennoch war ich mehr als positiv überrascht.
Dieses Buch lässt den Leser kaum zum Atmen kommen. Ich habe schon ewig kein so spannendes Buch mehr gelesen. Wenn ich mich recht entsinne, glaube ich noch nie. Im Bereich Dystopie geht es zwar oft spannend zu, aber dieses Buch hat mich gefesselt. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen.
Die kurzen Kapitel (meistens kann man eins davon in fünf bis zehn Minuten schaffen) verstärken den Eindruck, dass die Handlung rasant voran schreitet. Und immer an besonders spannenden Stellen endet das jeweilige Kapitel, nur um dann zwischen den beiden Schwestern zu wechseln (die Handlung springt von der Erzählung her immer von Nomi zu Serina und zurück).
Die Geschichte spielt in einer Zukunft, die gar nicht gut aussieht für Frauen. Sie werden unterdrückt und nicht einmal unterrichtet, ganz bewusst klein gehalten. Nur Männer sind etwas wert, Frauen können die niederen Arbeiten verrichten. Und dennoch gibt es einen gewissen Kult um die "perfekte" Frau, der Inbegriff der weiblichen Schönheit, Sanftmut, Eleganz und Anmut. Aber natürlich muss sie auch unterwürfig sein. Diese Frauen werden Graces genannt und bilden den Harem des Königs. Und so verrückt wie sich das anhört, Serina will eine von ihnen werden. Entweder das, oder ein elendiges Leben in einer Fabrik. Daher reist sie mit ihrer Schwester Nomi, welche ihre Zofe sein soll, zur großen Auswahl an.
Normalerweise stiele ich mich sehr schnell auf einen Lieblingscharakter ein, doch dieses Mal ist das nicht passiert. Ich mag beide Schwestern gern - das hat wirklich Seltenheitswert! Beide überzeugen auf ihre eigene Art, allein schon weil sie so unterschiedlich sind. Hell und Dunkel, Ying und Yang, Nomi und Serina. Einen kleinen Ticken hat Serina die Nase vorne, das liegt aber eher an ihrer persönlichen Entwicklung und den Umständen, mit denen sie sich auseinandersetzen muss.
Natürlich merkt man dem Buch an, dass es ein Jugendbuch ist. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Das passt sehr gut zu den jungen Protagonistinnen. Ebenso sind viele Ereignisse vorhersehbar. Auch wenn ich mit vielen Vermutungen zum Handlungsverlauf richtig lag, so schaffte es die Autorin trotzdem die Spannung aufrecht zu halten.
Natürlich endet das Buch mit einem Cliffhanger, wie soll es auch anders sein. Allerdings finde ich diesen tatsächlich nicht so schlimm, wie in manch anderen Romanen. Einige Fragen sind noch offen und ich muss auf jeden Fall den zweiten Teil so schnell wie möglich lesen, allerdings zermartere ich mir nicht das Hirn oder habe schlaflose Nächte.
Ich hoffe, dass in Band 2 noch mehr von der Geschichte und der Gesellschaft des Landes bekanntgegeben wird und vielleicht sogar noch im Vergleich zu den anderen Ländern, die scheinbar nicht so rückständig sind und andere gesellschaftliche Modelle haben.
Warum habe ich nun also so lange gebraucht um eine Rezension zu schreiben, obwohl ich das Ebook schon vor Veröffentlichung ausgelesen hatte? Ganz einfach: ich musste diese Geschichte erst einmal sacken lassen, bevor ich sie bewerten konnte. Sie hat mich emotional so ergriffen und beschäftigt, dass ich mehr als einige Tage benötigte um sie zu verdauen. Aber im positiven Sinn! Wie soll ich die richtigen Worte dafür finden, wenn mich eine Geschichte so sprachlos macht? Das war direkt nach der Lektüre für mich nicht möglich. Außerdem hat das Buch mich in eine massive Leseflaute katapultiert, da ich nach so einem Bomben-Buch kein anderes finden konnte, das es damit aufnehmen kann.
Mein Hinweis an Hollywood: diese Story hat Blockbuster-Potential! Eine perfekte Vorlage um verfilmt zu werden.
Fazit:
Die rasante Geschichte um die beiden Schwestern hat mich mitgerissen und begeistert. Das ist mal wieder so ein Buch, das mich von vorne bis hinten gefesselt hat, sodass ich es innerhalb kürzester Zeit ausgelesen habe. Ich liebe es und werde sicher noch öfters danach greifen.
Und es ist mal wieder ein klassischer Fall von "da reicht das Ebook nicht, ich brauche auch noch das Print im Schrank". Daher kann ich es gar nicht anders als mit fünf glänzenden Sternen bewerten. Absolut verdient!
3,5 ⭐️
Die Idee und der Plot sind gut aber man hätte viel mehr draus machen können. So war mir das Buch zu flach und es wurde kaum in die Tiefe gegangen leider…
Ein guter Einstieg für Dystopie Neulinge. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgehört (habe es natürlich auch als Print zuhause🙂) Der Weltenaufbau war anspruchsvoll aber nicht so komplex wie manch andere Dystopien. Die Protagonisten waren interessant und haben eine gute Entwicklung durchgemacht. Es war zwar etwas vorhersehbar aber es hat trotzdem Spaß gemacht zu lesen. Von mir gute 3,25 ⭐️
Nomi und Serina sind Schwestern die Unterschiedlicher nicht sein könnten. Nomi ist Wild und Unerschrocken, Serina schön und Anmutig. Serina will unbedingt als Grace des Thronfolgers erwählt werden, um ihre Familie aus der Armut zu holen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders und die Schwestern werden in ein Leben gezwungen, auf das sie nicht vorbereitet waren.
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Ich habe beide Teile in einem Rutsch als Hörbuch gehört. Die Geschichte war so Spannend, das ich einfach nicht aufhören konnte zu Lesen. Nomi war ein erstaunlicher Charakter. Sie biete ihrer Welt die Stirn und will nicht einfach alles so hinnehmen und sie Kämpft dafür und das von Anfang an. Serina hingegen muss sich erst in ihre Rolle einfinden und lernen wie sie sich in dieser Welt behaupten kann. Serina macht eine unglaubliche Wandelung in den Büchern durch und Wächst über sich hinaus. Auch der Thronfolger und sein Bruder waren sehr Interessante Charaktere. Der eine ist Grausam und eiskalt und der andere ist Liebevoll und will die Welt verändern. Doch welcher Bruder ist wie? Es gab Wendungen, da habe ich definitiv nicht mit gerechnet und ich war sehr begeistert.
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Mir hat ein wenig die Tiefe gefehlt. Beide Schwestern Verlieben sich und es ist Zack als wäre es schon die ganze Zeit so gewesen. Das war mir etwas zu flach. An sich waren es schöne Liebesgeschichten, denen aber etwas das Herz gefehlt hat. Die Grund Geschichte hingegen war genial. Die Welt war mega Interessant und hat mich zum Nach denken angeregt, wie es wäre in so einer Welt zu leben. Das möchte ich definitiv nicht, das kann ich euch sagen. Für mich war es eine sehr gelungene Dilogie und beide Bände haben 4 Sterne von mir bekommen.
Inhalt:
Alle drei Jahre wählt der König aus jeder Provinz seines Landes ein Mädchen aus, welches ihn am königlichen Hof besuchen darf. Aus den potentiellen Anwärterinnen wählt er wiederum drei Bewerberinnen aus, die letztlich als Graces an seinem Hof leben dürfen. Nur eine dieser drei Graces wird letztlich den zukünftigen Thronfolger gebären dürfen. In diesem Jahr jedoch wird der älteste Sohn des Königs erstmals seine Wahl treffen dürfen.
Serinas Eltern haben ihre Tochter für die Ehe erzogen und warten nun ungeduldig auf greifbare Ergebnisse. Gemeinsam mit ihrer Schwester wird sie an den königlichen Hof eingeladen. Nomi soll, soweit die Schwester reüssiert, als Dienerin an ihrer Seite bleiben. Doch es kommt alles anders als erwartet und letztlich stehen beide Schwestern vor Herausforderungen, an denen sie zu zerbrechen drohen.
Wichtigste Charaktere:
Nomi ist rebellisch, kämpferisch veranlagt und stark. Sie verachtet die Graces und das wofür sie stehen.
Serina handelt durchdacht. Sie ist hübsch und denkt, dass man sich dem Willen eines Mannes zu fügen hat. Sie beherrscht all die Fähigkeiten, die man am königlichen Hofe besitzen sollte. Zeit ihres Lebens hat sie schon immer das getan, was man von ihr verlangt hat.
Malachi ist der älteste Sohn des Königs. Er darf in diesem Jahr das erste Mal seine Graces wählen. Malachi wirkt verschlossen, unnahbar und herrisch.
Asa ist der jüngste Sohn des Königs. Seine Haare stehen stets wirr ab, als wäre er sich erst kürzlich mit den Fingern hindurchgefahren. Er wirkt lebensfroher und offener als sein älterer Bruder.
Val ist ein Wärter, der für den königlichen Hof arbeitet. Er versucht den Frauen zu helfen, die unter der Regentschaft leiden.
Schreibstil:
Tracy Banghart siedelt ihre Geschichte in einem Land an, in dem patriarchale Geschlechterverhältnisse bestehen. Frauen werden Rechte verweigert. Wenn ihnen nicht das Glück vergönnt ist, vom Thronfolger als seine Grace auserwählt zu werden, so sind ihnen kaum Karrierechancen eröffnet. Sie lernen, dass man einem Mann nicht widersprechen sollte. Auch ist es ihnen nicht gestattet Lesen zu lernen.
Der Leser verfolgt die Geschichte aus den Perspektiven der Schwestern Nomi und Serina, es treffen sich hier zwei Frauen zwischen den Buchdeckeln, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Nomi wurde bereits früh in eine Rolle als Dienerin einer Grace eingeführt. Das Mädchen ist im Gegensatz zu ihrer Schwester rebellisch. Auch hat sie einst mit ihrem Bruder das Lesen gelernt. Sie liebt Bücher und die Geschichte darin.
Serina hingegen hat sich Zeit ihres Lebens auf eine Rolle am königlichen Hof vorbereitet. Sie hat das Sticken und Tanzen gelernt. Sie weiß, dass von ihr verlangt wird, dass sie keine Widerworte hat und dass sie dem König bzw. seinen Thronfolger stets zu Diensten sein muss.
Umso erschreckender gestaltet sich der Tag, an dem der Thronfolger seine Wahl trifft. Von diesem Moment an verändert sich für Nomi und Serina das Leben grundlegend. Schon hier setzt eine unterschwellige Spannung ein, die über die Geschichte hinweg fortgeführt wird.
In „Iron Flowers – Die Rebellinnen“ erwartet den Leser neben einem spannenden Plot auch eine Liebesgeschichte. Diese wirkt allerdings manchmal etwas zu konstruiert, zu auf die Spitze getrieben, zu hastig. Auch handelte eine der beiden Schwestern oft auf nicht nachvollziehbare oder im besten Fall unüberlegte Weise.
Zwar war der Plot an einigen Stellen für mich vorhersehbar, doch gestaltete sich gerade das Ende sehr spannend. Ich hatte Angst, dass die Geschichte mit einem Cliffhanger enden würde, der für mich das Warten auf den Folgeband nahezu unmöglich machen würde. Die Autorin formte jedoch ein Ende, das durchaus eine Menge Neugierde auf den Folgeband schürt, jedoch den Leser auch nicht völlig hilflos zurück lässt.
Fazit:
Tracy Banghart erschafft mit dem ersten Band ihrer Iron Flowers-Reihe einen Auftakt, dem es - trotz vorhersehbarem Plot - nicht an Spannung fehlt.
Es ist Buch über zwei völlig unterschiedliche Schwestern, die mit völlig unerwarteten Wendungen der Ereignisse konfrontiert sind.
Es gibt in dieser Geschichte nicht nur eine Liebesgeschichte. Eine davon wirkt allerdings doch ein wenig konstruiert.
Ist man in dem Buch unterwegs begegnen einem ebenso interessante wie merkwürdige Gestalten, die für Turbulenzen sorgen.
Das Ende der Geschichte ist äußerst gelungen. Da sind der Druck und die Erwartungen für den Folgeband entsprechend groß.
Buchzitate:
Plötzlich fühlte sie sich wie ein Akrobat, der auf einem schwankenden Seil balancierte, die Welt gefährlich weit unter sich. Jemand spielte mit ihr, doch es war ein Spiel, dessen Regeln sie nicht kannte.